Hands-on Sigma Casa Home Automation Zuhause alles im Griff

Die Grundlagen

Über die Alsdorfer Ultron AG kommt kommt die Sigma-Casa-Serie von Sensoren für das vernetzte Zuhause auf den deutschen Markt. Um eine zentrale Steuerung gruppieren sich verschiedene Module wie etwa ein Temperaturfühler, ein Bewegungsmelder oder eine Steckdose mit Verbrauchszähler.

Gesteuert wird das ganze natürlich per App, und während viele derzeit am Markt erhältliche Systeme, wie etwa Elgato Eve, sich auf iOS-Geräte beschränken, kann Sigma Casa auch mit Android-Systemen angesteuert werden. Ich probiere das für unser Hands-on gleich mal aus - und zwar mit einem Smartphone unter dem aktuellem Android Nougat 7.0.

Setup

Sigma Casa Central ist die Steuerzentrale des Systems.

Die Zentralsteuerung Sigma Casa Central wird über eine Steckdose mit Strom versorgt, und sollte nicht zu weit vom Router entfernt aufgestellt werden, denn sie muss sich mit dem W-LAN verbinden. Das funktioniert über die kostenlose App, die man von Google Play herunterlädt.

In der App muss man natürlich erst mal einen Benutzer-Account einrichten. Dazu genügt eine Mail-Adresse.

Jedes Modul hat eine einzigartige ID, die man zur Kopplung mit Zentraleinheit und App angeben muss. Das soll für mehr Sicherheit sorgen, macht die Einrichtung aber manchmal etwas unbequem: Das Etikett ist teilweise so ungünstig angebracht, dass man es am besten vor der Installation abfotografiert oder abzieht, sonst muss man wieder abstecken, weil es nicht zu erkennen ist.

Als nächstes installiere ich den batteriebetrieben Temperaturfühler. Er ist für Innenräume gedacht, soll über die App aber auch das Wetter draußen vor Ort anzeigen. Während die Raumtemperatur sehr zuverlässig funktioniert, klappt das Anzeigen der Wetterdaten bei mir allerdings nicht.

App-gesteuerte Steckdose von Sigma Casa

Als nächstes installiere ich die Steckdose, die ein Deko-Lampe in Form eines Globus' steuert.

Door and Window-Modul

Dann kommt ein Sensor dran, der anzeigt, ob ein Fenster oder eine Tür geöffnet oder geschlossen ist. Praktisch bei allen Sigma-Casa-Sensoren: Sie können ohne Bohren angebracht werden, lassen sich in einer Mietwohnung also auch wieder rückstandsfrei entfernen.

Die App zeigt die Werte aller angeschlossenen Module übersichtlich an. Man kann über eine einfache "Wenn-Dann"-Programmierung auch simple Szenarien zur Hausautomation einrichten, etwa "Wenn der Bewegungssensor aktiviert wird, mach die Deko-Lampe an". Das dürfte allerdings noch spannender werden, wenn man auch die zum Programm gehörenden smarten Glühbirnen installiert hat.

Mit übergreifenden Systemen wie Google Home oder Amazon Alexa funktioniert Sigma Casa derzeit in Deutschland noch nicht. Sigma Casa soll aber in den USA bereits einen Alexa-Skill veröffentlicht haben.

Fazit

Wer auf Android-Mobilgeräte schwört, und sein Zuhause smart nachrüsten will, für den bietet das Sigma Casa-System eine leicht zu installierende Option. Die Module liegen preislich in Mittel des Marktes und fangen bei etwa 40 Euro an.

PS: Sigma Casa funktioniert auch mit iOS - aber das habe ich nicht getestet.

Created By
Sonja Angerer
Appreciate

Credits:

Foto: Sonja Angerer, Ultron AG

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