Zwei verschiedene Inseln Von Moloka’i nach Big Island

Unser letzter Tag auf Moloka’i war wieder ein unglaublich schöner Tag. Das Wetter war gut, wir konnten raus aufs Meer. Wir suchten das Meer nach Walen ab, doch dieses Mal sahen wir keine. Doch gerade an diesem Tag konnten wir eindrucksvolle Walgesänge aufzeichnen. Dann sahen wir Meeresschildkröten. Einer von uns schnorchelte, schaute auf den Meeresgrund und suchte nach ihnen. Und merkte dabei gar nicht, dass direkt neben ihm eine riesige Wasserschildkröte schwamm, die fast so groß war, wie er selbst. Es war wirklich toll! Insgesamt konnten wir die Natur und die Wale sehr gut dokumentieren und haben viele tolle Aufnahmen auf dieser Insel gemacht.

Dann hieß es: Koffer packen, auf nach Big Island! Mit dem Flugzeug flogen wir zur Nachbarinsel und haben einen Zwischenstopp in Honolulu gemacht. Dann ging es weiter nach Big Island.

Zwei von uns blieben vorerst am Flughafen, denn wir haben sehr viel Gepäck dabei. Die anderen beiden machten sich auf die Suche nach unserem Haus. Wir hatten keine genaue Angabe, nur die Straße und ein Bild des Häuschens. Wir irrten umher, suchten und suchten. Nach drei Stunden riefen wir in Deutschland an, um genauere Angaben zu erhalten. Schließlich fanden wir unser Haus. Es ist mitten im Dschungel, überall drum herum alles voller Pflanzen, mitten im Grün.

Am Abend fängt ein Konzert vor unserer Haustür an. Überall quakt, fiept und gurrt es. Der Wald ist voller Leben. An einem Abend machten wir uns auf Foto-Jagd nach winzigen Fröschen. Diese Frösche veranstalten jeden Abend einen Riesenlärm! Es ist der coqui Frosch. Ein Biologe erzählte uns, dass dieser winzige Frosch mit 83 Dezibel durch den Wald quakt. Dabei ist er nur so groß, wie ein Daumen-Fingernagel.

Auf Frosch-Suche. Aus welcher Richtung quakt der Frosch?
Entdeckt! Der Mini-Frosch ist gefunden!

Big Island ist ganz anders als Moloka’i. Am ersten Tag sind wir mit unserem Guide durch die Insel förmlich gerast. Er hat uns viele gute Stellen gezeigt, wo wir den Vulkan dokumentieren können und uns sehr viel erklärt.

Aus dem umgrenzten Viereck steigt Wasserdampf. Es gibt hier sehr viele solcher Dampfquellen rund um den Vulkan-Krater. Diese sind zum Schutz für Touristen eingezäunt.
Eine Lavatube

Dieser Gang ist eine Lavatube. Während die Lava floss, ist die obere Schicht abgekühlt, doch innen floss sie weiter. So entstand diese Röhre.

Dieser Krater entstand, als die Lava unten rausgeströmt ist und ein Hohlraum entstand. Nach einem Erdbeben ist es eingestürzt. Auf der ganzen Insel gibt solche Hohlräume, die bei einem Erdbeben einstürzen können.
Auf dem festen Lava wachsen mit der Zeit immer mehr Pflanzen.
Solche Lavafelder erstrecken sich über viele Kilometer

Wenn wir sehen, wie vielfältig allein diese kleine Insel ist, dann können wir nur staunen! Oben in den Bergen frieren wir, unten im Dschungel ist es schwül und in der Nähe des Vulkans sehr heiß. Auf dieser Insel sind Dschungel, Lava-Wüste und Meer - alles nebeneinander. Wie faszinierend, dass Gott unsere Erde so vielfältig und verschieden gemacht hat. Er hat sie mit Macht, Kraft und Majestät geschaffen. Die Erde ist voll der Wunder des HERRN und wir dürfen einfach nur staunen, wie ideenreich unser Schöpfer ist! In seiner Gnade zeigt er uns seine schöne Welt und wir dürfen fasziniert und dankbar unseren großen Gott anbeten. Er sagt:

„Ich habe die Erde gemacht, die Menschen und das Vieh, die auf der Fläche der Erde sind, durch meine große Kraft und durch meinen ausgestreckten Arm; und ich gebe sie, wem ich will!“ Jeremia 27,5

Auf dieser Expedition „gibt“ ER uns jeden Tag ein Stück seiner wunderschönen Welt.

Danke, HERR!

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