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Wir brauchen Gebet Gemeindegründung Willisau

Ein Bericht von Daniel Wunderli, d.wunderli@feg-emmen.ch

Wir haben im vergangenen Jahr viel Schönes erlebt, vieles, wofür wir danken können. Wir sind mit einer motivierten Gruppe in Willisau unterwegs. Motiviert, vorwärts zu gehen und Glaubensschritte zu tun. Die Verbindlichkeit ist hoch und die Leute freuen sich auf die Treffen. Die verschiedenen Höhepunkte, die wir organisiert hatten und an die wir öffentlich einluden, wurden von Aussenstehenden besucht – jedenfalls mehr oder weniger. Für uns als Gruppe waren sie in jedem Fall gewinnbringend. Gemeinsam nach aussen treten ist an sich schon ein Segen und tut uns als Gruppe gut! Das sind alles Dinge zum Danken. Ein herzliches Dankeschön auch an dich, wenn du mitbetest!

Es glänzt aber nicht alles bei uns. An verschiedenen Orten sitzen wir fest, treten an Ort und Stelle. Innerhalb der Gruppe gibt es seelsorgerliche Themen, wo wir nicht recht weiterwissen und für Durchbrüche beten. Und gegen aussen ergeben sich nur spärlich neue Kontakte. Und wo sie sich ergeben, sind sie oft aufwändig und nicht so zielführend, wie wir das gerne hätten. Natürlich, wir wollen auch die kleinen Schritte sehen, würdigen und dafür dankbar bleiben. Auf der anderen Seite wollen wir aber auch an entscheidenden Stellen vorwärtskommen.

An einem Ort wie Willisau, so würde man denken, müssten die besten Gemeindebauer hin und mit einer starken Gruppe unterwegs sein. Gewiss, unsere Gruppe hat Stärken und ich bin gerne mit ihr unterwegs. Insgesamt ist sie aber nicht so stark – und ich auch nicht. So muss ich manchmal an die Stelle im Sendschreiben denken: «Dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut, und niemand schliesst zu, der zuschliesst, und niemand tut auf: Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschliessen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.» (Offb. 3,7–8)

Eine grosse Kraft ist also nicht Bedingung für eine offene Tür. Und offene Türen, das ist genau das, was wir brauchen! Wir wollen mit den Punkten, an denen wir leiden, vor Jesus kommen. Er, der alle Schlüssel hat, kann uns die Türen öffnen – und niemand kann ihn daran hindern bzw. wieder zuschliessen. Ich rufe hier zum Gebet für Willisau und uns als Gruppe auf! Bitte betet für Durchbrüche sowohl innerhalb der Gruppe in persönlichen Dingen als auch in der Bevölkerung selbst. Wir kriegen die Türen selber nicht auf. Wir haben die Schlüssel nicht.