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Meister Johannes Die andere Seite eines scharfrichters

Der Scharfrichter - jeder kennt ihn, den Mann, der die zum Tode Verurteilten mit der Schärfe des Schwertes oder des Beiles richtet. Ein Mann, der ständigen Umgang mit Verfemten hat. Der zwischen Tod und Leben steht und dafür einsteht, dass jene, die sich aus der Gemeinschaft entfernen und Verbrechen begehen, die Strafe ereilt, die ihnen vom Richter zugeteilt wird.
Und doch auch ein Mann, der nur mit scheuen Blicken gestreift wird. Ein Mann, dessen Beruf als unehrlich gilt und der mit seiner Familie am Rande der Gesellschaft zu leben gezwungen ist. Wurde der Scharfrichter am Anfang noch soweit geachtet, dass man mit ihm gesehen werden konnte - auch wenn man vermied aus seinem Krug zu trinken - so wandelte sich das Bild doch im Laufe der Zeit. Bis der Tag kam, an dem er alleine, abseits von allen anderen in der Schenke sein Bier trinken musste. Nun genauso aus der Gesellschaft ausgestossen wie die Verbrecher, welche er doch zum Wohl der Bürger richtete.
Für viele Menschen gilt der Scharfrichter als grausamer Mann, - da er später nicht nur die Strafen ausführte, sondern auch mit seinen Knechten das Foltern beim Verhör übernahm. Ein Sadist, der Vergnügen daran fand, die Menschen zu quälen. Nur wenige wissen, dass er oft mit Unmengen an Alkohol, vor oder nach der Ausübung seines Amtes, sein Gewissen beruhigen musste. War er doch oft genug ein liebender Familienvater. Die Bilder auf dieser Seite lassen den Betrachter einen kleinen Blick auf die andere Seite des Mannes werfen, der die oft blutige Arbeit des Gesetzes ausführen musste.

Wem die Fotos gefallen:

Created By
Siegfried Kreuzer
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