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Wir sind angewiesen auf ein Wunder Christian Stricker, FEG Hauptwil

Die FEG Hauptwil will bauen. Denn es erscheint als die einzig mögliche Lösung, um Platz zu haben für all die Teens, die bereits im TC sind, für all die Kinder, die herumrennen, für Leute aus Hauptwil und Umgebung, die in den letzten Jahren Berührungsängste verloren haben. Zwei Millionen zu sammeln, das wäre top. Über eine halbe Million ist bereits beisammen. Ein Sponsorenlauf könnte ein Schlüssel-Element werden. Wird es gelingen?

«Wir sind angewiesen auf ein Wunder!» Diese Überzeugung ist nicht neu in Hauptwil. Die vor 188 Jahren gegründete Gemeinde war vor zwei Jahrzehnten kurz vor der Auflösung. Man stellte Bistro-Tische in den Gottesdienstraum des altehrwürdigen «Haus im Garten», damit man sich nicht so verloren vorkam. Im Rucksack waren Geschichten über Streit und Trennung. Aber da waren auch Menschen, die nach wie vor eine Sicht für die Gemeinde in Hauptwil hatten, die weiter investierten. Die Beziehungspflege bewährte sich über die Erwartungen hinaus. Vor der Corona-Zeit fragte man sich, wie man den Sauerstoffmangel im Gottesdienstraum angehen kann. Da waren einfach zu viele Leute. Parallel nistete sich die Spielgruppe, die Väter-/Mütterberatung in der FEG ein. Der Wunsch nach grosszügigen Räumen für die Kinder- und Jugendarbeit kommt entsprechend nicht nur von der Gemeinde her. Der Wunsch nach einer grosszügigen Begegnungszone pulsiert je länger je mehr.

Wir machen uns auf die Socken

Durch einen Prozess mit verschiedensten Ämtern reifte ein bewilligungsfähiges Neubauprojekt heran. Und jetzt braucht es Finanzen. Viel Finanzen. 2019 wurde zwei Millionen als Zielgrösse definiert.

Wir "laufen" Gemeinde

«Wir sind angewiesen auf ein Wunder!» – Ja, das sind wir wirklich! Denn das Corona-Jahr brachte mehrere Prozesse durcheinander. Das Miteinander mit verschiedenen Personen ist akut gefährdet. Wie soll man da vorankommen? Ein Puzzle-Teil der Fundraising-Massnahmen ist ein Sponsorenlauf, der am 2./3. Juli über die Bühne geht. Während 24 Stunden wird die ganze Gemeinde eingeladen, der Thur entlangzulaufen, unter Umständen bis zur Mündung in den Rhein, was etwa 100 km wären. Um 18.00 Uhr ist der Start. Am Folgeabend um 18.00 Uhr ist Ende. Man kann als Senior oder Elternteil mit Kinderwagen auch nur einen stündigen Spaziergang mit dazu beitragen. Das Team träumt von einem Anlass, bei dem die ganze Gemeinde mitmacht. «Gemeinsam wollen wir Gemeinde erlaufen.» Oder anders gesagt: In Hauptwil gibt es nach wie vor viele Menschen, die bereit sind, wirklich weit zu laufen, damit andere Menschen von Jesus hören, sie neue Hoffnung und Perspektive gewinnen und aufblühen können.

Credits:

Erstellt mit Bildern von anncapictures - "site construction workers build" • Capri23auto - "roof truss entablature architecture"