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Sightseeing im ICEHOTEL am arctic circle

Auf unserer Rückreise vom Nordkapp, wir fahren auf der E10 Richtung Kiruna, steht ein Schild: Zum Icehotel 5,9 km. Den kleinen Abbieger gönnen wir uns, obwohl das Icehotel in unserer Planung gar nicht vorgesehen war. Aber wenn wir schon mal da sind, müssen wir natürlich hin. Das Icehotel in Jukkasjärvi, 200 Kilometer oberhalb des Arctic Circle ist weltbekannt. Jedes Jahr dürfen ausgewählte Künstler aus aller Welt sich hier austoben und Zimmer aus Eis und Schnee gestalten. "Queen of the North" von Emilie Steele und Sebastian Dell'Uva (Bild oben) ist eines davon.

Achim vor dem Einganstor von Icehotel #28.

Ach ja, es gibt zwei Icehotels. Eines, das nur in der Wintersaison existiert, vor dessen Eingangspforte Achim sitzt und eines, das das ganze Jahr über in Betrieb ist und die Icebar beherbergt, aber dazu später.

Auf eine Übernachtung in den "Cold Rooms" des Icehotels haben wir verzichtet. Nicht weil es zu kalt wäre, nein, bei Raumtemperaturen von -5 bis -8 Grad Celsius würden wir das nach 8 Tagen "Out in the Wild" bei Temperaturen von -15 bis -25 Grad Celsius eher als warm empfinden, aber mit Achim unter einem kuscheligen Rentierfell zu übernachten, ist nicht so mein Ding, also lassen wir das. Beeindruckend ist ist es trotzdem, was die Eiskünstler hier auf die Beine stellen. Wer hierher in die Gegend kommt, sollte sich das unbedingt ansehen und für Honeymooner ist das natürlich ein absolutes Muss. Sex on the rocks.

Von oben nach unten von links nach rechts: 1 + 2 Seasonal Ice Suites von Johan Larsson, Ötzi lebt, Stihlleben, Feuerlöscher??, Achim tiefenentspannt, Don't get lost, Eisblume.

Ceremony Hall

Die Zeremonienhalle hat etwas Erhabenes und mit dem Schneeflocken-Mandala und dem wunderschönen Kronenleuchter aus Eis hat sie eine sehr beruhigende, ja spirituelle Wirkung auf uns.

Wer eine Nacht in einem der eisigen Zimmer verbingen möchte, kann das gerne tun, im Standard-, Doppelbett-, Dreibett- oder Vierbettzimmer, allerdings nur zur Wintersaison.

Von oben nach unten von links nach rechts: 1 + 2: Main Hall, mal so und mal so, 3 bis 5: Space Room, Frozen Ötzi ;-), Livoq, Hang in There mit Achim, Follow the White Rabbit, Cumulus, Monestra, King Kong, White Desert, Last Fabergé Egg, Radiance, Ground Rules, Main Hall, Tür ins Freie.

Das ganzjährig geöffnete Icehotel

Hier, in den Art Suites, können das ganze Jahr über Doppel-, Dreibett- und Vierbettzimmer gebucht werden. Es muss sich auch keiner Sorgen machen, dass er bei -5/-8° C im eisigen Zimmer erfriert. Es werden Schlafsäcke zur Verfügung gestellt, die für Temperaturen bis -25° C gut sind. Eine Einweisung, wie man damit umgeht gibt es natürlich auch.

Das Highlight!

Highlight war für mich definitiv die Icebar. Die ganze Bar ist komplett aus dem Eis vom Torne River gemacht, inklusive der Whiskygläser. Natürlich gibt es nicht nur Whisky zu trinken, aber wenn schon ... Ein guter Scotch im Eisglas, einfach irre und ich gönnte mir ein Glas Laphroaig Single Malt von der Insel Islay.

Ein kurzer Blick in die permantent Art + Deluxe Suites:

Hier haben die Zimmer klangvolle und vielversprechende Namen wie: Wishful Thinking, You Are My Type, Kiss, Sugar Suite, Don't Get Lost, Pillow Bar, Blue Houses, Oh Deer, 34 Meters, Danger! Thin Ice, Pick Your Moustache, Mermaid Fitness, Once Upon A Time, Melting Pot, The Victorian Apartment, Living With Angels, The Invisible Invincible, Hydro Smack, Dancers In The Dark und Dreamscape.

Ein kleines Video aus

Dancers in The Dark

Wer jetzt Lust auf das Icehotel bekommen hat, erhält hier weitere Details.

Und wir verabschieden uns hier für den Moment.

Was kommt als Nächstes?

Schneeschuhlaufen im Fulufjället Nationalpark.

Begegnung mit Ayko, einem Alaskan Malamute.

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Created By
ADVENTURE-magazin.de Worm
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Credits:

Herbert Worm

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