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With a bicycle, bow and arrow To the EUropean championship of prehistoric weapons

21. What I have to say at the end. - Was ich am Ende noch zusagen habe.

No matter how crazy your idea seems, you will always meet someone who has a crazier idea than you. Now, you know me, so have the courage and put your crazy ideas into action.

Egal wie verrückt deine Idee scheint, du wirst immer noch jemand treffen der eine verrücktere Idee hat als du. Ihr kennt ja jetzt mich also habt den Mut und setzt euere verrückten Ideen in die Tat um.

I am very proud of my accomplishment and two of my achievements are that there are now more people in Europe who know about the prehistoric championship and that I could inspire at least one person to spend her holidays by bicycle.

Ich bin mächtig Stolz auf meine Leistung und zwei meiner Errungenschaften sind, dass es in Europa jetzt mehr Leute gibt die über die prähistorische Meisterschaft bescheid wissen und dass ich zumindest eine Person dazu inspirieren konnte die Ferien mit dem Rad zu verbringen.

I also enjoyed to be the center of attention, but now it's enough because there are so many more people who deserve attention. My last sentences therefore belong to all European prehistoric archers, my family and my friends, who all enthusiastically supported my idea and all the people I have met on my way. You are awesome!

Ich habe es auch genossen im Mittelpunkt zu stehen, jetzt reicht es aber, denn es gibt sehr viel mehr Leute, die es verdient haben Aufmerksamkeit zu erhalten. Meine letzten Sätze gelten deshalb allen europäischen prähistorischen Bogenschützen, meiner Familie und meinen Freunden, die alle meine Idee mit Begeisterung mitgetragen haben und allen Leuten die mir auf meinem Weg begegnet sind. Ihr seit einfach spitze!

I hope you had as much fun reading my posts as I had fun on my tour and don‘t be sad. See you next year!

Ich hoffe ihr hattet so viel Spass daran meine Beiträge zu lesen wie ich auf meiner Tour Spass hatte und seit nicht traurig. Man sieht sich im nächsten Jahr!

Merci. Gracias. Danke. Thank you.

20. Gais to Chur - Von Gais nach Chur

Now here was my last day and with this morning it can only become a good one...

Jetzt war er da mein letzter Tag und bei diesem Morgen kann er ja nur gut werden...

Gais

Caroline and Migg welcomed me in Gais. They are both cyclists and understand my cycling feelings exactly. So it was especially cool to spend my last afternoon and evening with them. At the end, Migg gave me a rearview mirror. Means keep continue cycling. Many thanks to you two and all the people who took me in. Marie Pierre, Yannick, Catrine, Isabelle, Cloude, Yves, Michelle, Anne Marie, Jean Marc, Severine, Sandrine, Eric, Maren, Jürgen, Silvie, Patrice, Luis Angel, Elvira, Virginia, Thomas, all who gave me their address or let me have a shower and to everyone who found a safe and dry place for my bicycle. THANK YOU.

In Gais begrüsste mich Caroline und Migg. Sie sind beides ebenfalls Radfahrer und verstehen meine Radfahrergefühle genau. Es war deshalb besonders cool meinen letzten Nachmittag und Abend mit ihnen zu verbringen. Migg hat mir zum Schluss noch einen Rückspiegel geschenkt. Bedeutet, mach weiter so. Vielen Dank euch zwei und allen Leuten die mich bei sich aufgenommen haben. Marie Pierre, Yannick, Catrine, Isabelle, Cloude, Yves, Michelle, Anne Marie, Jean Marc, Severine, Sandrine, Eric, Maren, Jürgen, Silvie, Patrice, Luis Angel, Elvira, Virginia, Thomas, alle die mir ihre Adresse gegeben haben oder mir eine Dusche ermöglicht haben und an alle die für mein Rad einen sicheren und trockenen Ort gefunden haben. DANKE.

Stoss

I started at nine. A short climb up the Stoss and then 7km down to Altstätten. My fingers and toes became icicles again. Past the train station. There was a train right now and as I was to find out later my aunt and uncle were sitting in it. My aunt saw me ride by.

Um neun fuhr ich loss. Eine kurze Steigung auf den Stoss und dann 7km talwärts nach Altstätten. Meine Finger und Zehen wurden mal wieder zu Eiszapfen. Am Bahnhof vorbei. Da war gerade ein Zug und wie ich später erfahren sollte sassen darin meine Tante und mein Onkel. Meine Tante hat mich vorbei fahren gesehen.

Through the fields to the Rheindamm. - Durch die Felder zum Rheindamm bei Montlingen.

I leave Switzerland one more time and ride on the Austrian and Lichtenstein side of the Rhine. There is almost no one on the way. One last time it is only me, my bike and nature. I thought of nothing but simply enjoyed being.

Noch einmal verlasse ich die Schweiz und fahre auf der österreichischen und lichtensteinischen Seite des Rheins. Es ist fast niemand unterwegs. Noch ein letztes mal nur ich, mein Rad und die Natur. Ich dachte an nichts sondern genoss einfach das Sein.

Canada? Nope, Austrian terrain and Swiss mountains. Europe is beautiful! - Kanada? Nein, österreicher Boden und schweizer Berge. Europa ist schön!

A street cyclist caught up with me. „Where are you going?“ „To Chur. It's my last day.“ „And where did you start?“ „Also in Chur nine months ago.“ „Not bad and how many kilometers did you do?“ „11’400“ „The 40km to Chur won’t be a problem for you, then. Good ride for your last kilometers. Bye!“ „Thanks. Have a nice day. Bye.“ A simple and normal conversation for me as I have experienced so many like this one in the last nine months and yet I find it worth mentioning because my tour has lived from such moments. Thanks to all the drivers who showed me thumbs-up, to all streetcyclists who recognized my performance with "Bravo" and nodding and to all the people who met me in a friendly and helpful manner.

Ein Rennradfahrer holte mich ein. „Wohin fährst du denn?“ „Nach Chur. Es ist mein letzter Tag.“ „Und wo bist du gestartet?“ „Ebenfalls in Chur. Vor neun Monaten.“ „Nicht schlecht und wieviel Kilometer hast du da gemacht?“ „11‘400“ „Da sind ja die 40km bis Chur kein Problem für dich. Gute Fahrt für deine letzten Kilometer. Tschau!“ „Danke. Einen schönen Tag. Tschau!“ Eine einfache und für mich normale Unterhaltung wie ich sie so oft erlebt habe in den neun Monaten und trotzdem finde ich sie erwähnenswert weil meine Tour von solchen Momenten gelebt hat. Danke an all die Autofahrerinnen, die mir Daumen-nach-oben gezeigt haben, an alle Rennradfahrer die meine Leistung mit „Bravo“ und nickend anerkannt haben und an alle Leute die mir freundlich und hilfsbereit entgegen getreten sind.

Slowly I was getting hungry and so far there was no wind but from Vaduz the headwind came, the right moment for a break. Caroline, of course, provided me with food for the road just as have so many people during my tour. Thank you. Continue. The e-bike riders are so quick they don't greet, so I thought the next one, I'll greet. Ah, there is one comeing. I started laughing friendly. He came closer and closer. Then I realized it‘s my dad. How cool! Hug. He immediately unpacked tea and Mama's Christmas cookies.

Langsam hatte ich hunger und bis jetzt war es windstill doch ab Vaduz meldete sich der Gegenwind, der richtige Moment für eine Pause. Caroline hat mich natürlich noch mit Proviant versorgt, wie viele Leute das wärend meiner Tour gemacht haben. Danke. Weiter geht es. Die E-bike Fahrer sind so schnell sie grüssen nicht, also dachte ich, den Nächsten, werde ich grüssen. Da kam mir auch schon einer entgegen. Also schon mal freundlich lachen. Er kam näher und näher. Da realisierte ich das, dass ja mein Papa war. Wie cool! Umarmung. Er packte gleich Tee und Mama’s Weihnachtsguatzli aus.

And we shared a beer. - Und ein Bier haben wir uns auch geteilt.

So at the end of my trip I was able to enjoy slipstream riding.

So kam ich am Ende meiner Tour noch in den Genuss vom Windschattenfahren.

Pass the Heidiland. - Vorbei am Heidiland.

Only 15km left, but I have to make one more stop. So I rang the doorbell at Reto and Manuela‘s place because they were my archer mentors and because they introduced me to the prehistoric scene. Thank you.

Nur noch 15km, aber ich muss noch einen Stop einlegen. So klingelte ich bei Reto und Manuela, weil sie meine Bogenschützenmentoren waren und weil sie mich mit der prähistorischen Szene bekannt gemacht haben. Danke.

Almost, almost back. - Fast, fast da.

Only just down the street. My dad left me alone on my last kilometer and dipped off. Who is waiting at my door? Hopefully my roommate is there, but she probably has to work. My aunt and uncle for sure and of course my mom. Follow behind the bus or overtake? No stress at the end. The people who get off the bus look at me a little strange. My smile must reach from one ear to the other. Wuuhooo, 11,440km. I really did it. I can hardly believe it. I am calm and at the same time my heart explodes with happiness. 150m. Past Pietro’s Veloshop. I look inside. Pietro is there and I wave. It's cool that I saw him. He and his team have provided the trailer for me and make sure that my bicycles always work. Thank you! I have to turn into the next street. I am welcomed by my mom, roommate, aunt, uncle and a friend of the family, all clapping. As the Spaniards and French have explained to me, sometimes you can use curse words to express something you have made well. I think I did something well and I shout it out. Yup! Fuck! Just awesome! I did it!

Nur noch gerade die Strasse entlang. Mein Papa liess mir meinen letzten Kilometer und düsste davon. Wer vor meiner Tür wohl wartet? Hoffentlich ist meine Mitbewohnerin dort, aber sie muss bestimmt arbeiten. Meine Tante und Onkel sind sicher da und natürlich meine Mama. Hinter dem Bus nachfahren, überholen? Nein, noch einbisschen gemühtlich. Die Leute die aus dem Bus steigen schauen mich etwas seltsam an. Mein Lachen reicht bestimmt von einem Ohr bis zum anderen. Wuuhooo, 11‘440km. Ich habe es wirklich geschaft. Ich kann es kaum fassen. Ich bin ruhig und gleichzeitig explodiert mein Herz vor Glück. 150m. Vorbei an Pietro‘s Veloshop. Ich schaue rein. Pietro ist dort und ich winke. Cool dass ich ihn gesehen habe. Er und sein Team habe mir den Anhänger zur Verfühgung gestellt und schauen dass meine Fahrräder immer funktionieren. Danke! In die nächste Strasse muss ich einbiegen. Ich werde klatschend von meiner Mama, Mitbewohnerin, Tante, Onkel und einer Freundin der Familie empfangen. Wie mir die Spanier und Franzosen erklärt haben, darf man manchmal Fluchwörter benützten, wenn einem etwas Gutes gelungen ist. Ich finde mir ist etwas Gutes gelungen und ich schreie es herraus. Jawohl! Fuck! Einfach nur geil! Ich habe es geschaft!

#19

19. Three more things you should know about me. - Drei Dinge die ihr noch über mich wissen müsst.

1. I own two bicycles. The ToutTerrain with which I was traveling and a race bike with which I mainly ride around the city. I rarely do bike tours without luggage in Switzerland. You will way more often find me in the Archer society Chur and in the climbing gym. I am not at all tired of backpack cycling. You will keep finding me somewhere in Europe with my bicycle (and maybe my bow, because I have already thought about which tournaments I could reach on a two weeks' vacation). Now more than ever.

1. Ich besitze zwei Räder. Das ToutTerrain mit dem ich unterwegs war und ein Rennrad, mit dem ich hauptsächlich in der Stadt herumfahre. Radtouren ohne Gepäck mache ich in der Schweiz eher selten. Man findet mich öfters im Bogenschützenclub Chur und in der Kletterhalle. Das Tourenradfahren ist mir aber überhaupt nicht verleidet. Man wird mich weiterhin in meinen Ferien mit meinem Rad (und vielleicht meinem Bogen, denn ich habe mir bereits überlegt welche Turniere ich in zwei Wochen Ferien erreichen könnte) irgendwo in Europa antreffen. Jetzt erst recht.

2. I have a driver's license and I also own a car. What purpose the car fulfills you can imagine. Firstly, I can sleep in it when I go to the prehistoric tournaments and secondly, my bicycle has space in it without me needing to remove a wheel.

2. Ich besitze den Führerschein und habe auch ein Auto. Welchen Zweck das Auto erfüllt könnt ihr euch denken. Erstens kann ich darin schlafen, wenn ich an die prähistorischen Turniere fahre und zweitens, mein Rad hat darin platz ohne, dass ich ein Rad entfernen muss.

3. I can ski, but don’t necessarily think that you have to practice this sport, because you know what I prefer ... see point one and two.

3. Ich kann skifahren, finde aber nicht unbedingt, dass man diese Sportart ausüben muss, denn ihr wisst was ich lieber mache... siehe Punkt eins und zwei.

18. Ricken to Gais - Von Ricken nach Gais

My second last day. It was like when I started. It had snowed overnight. My motivation, however, is unshakeable. How can one not be motivated in this landscape?

Mein zweit letzter Tag. Er war wie als ich gestartet bin. Über Nacht hat es geschneit. Meine Motivation ist jedoch unerschütterlich. Wie kann man bei dieser Landschaft auch nicht motiviert sein?

It was a tough day with a lot of altitude, but the view was worth it. I had to be careful with riding downhill and push my bicycle uphill as it still had snow on the road. So After the first ascent I rode along the main roads. Ricken Wattwil, Hemberg, St. Peterzell, Hundwil, Appenzell, Gais.

Es war ein strenger Tag mit vielen Höhenmetern, aber die Aussicht war es wert. Mit abwärts fahren musste ich sehr aufpassen und aufwärts mein Rad auch ein gutes Stück schieben, da es noch Schnee auf der Strasse hatte. Nach dem ersten Aufstieg fuhr ich deshalb den Hauptstrassen entlang. Ricken Wattwil, Hemberg, St. Peterzell, Hundwil, Appenzell, Gais.

Since my friends in Gais live on a hill, I knew that the last 500m are going to be tough too, but of course I did it (with a little cursing).

Da meine Freunde in Gais am Berg wohnen wusste ich, dass die letzten 500m auch noch streng werden, aber natürlich habe ich es (mit etwas fluchen) geschafft.

17. Lucerne to Ricken - Von Luzern nach Ricken

I stayed in Lucerne until Monday. I didn‘t want to miss the opportunity to see the women‘s national floorball team play against Finland. On Sunday, my brother and I drove to Neuchâtel. While I watched the game, my brother went sightseeing. The atmosphere in the hall was great and the Swiss team won the group match with 7:4.

Ich bin bis Montag in Luzern geblieben. Ich wollte mir die Gelegenheit die Unihockey Frauen Nati gegen Finnland spielen zu sehen nicht entgehen lassen. Am Sonntag fuhren mein Bruder und ich deshalb nach Neuchâtel. Während ich mir das Spiel ansah, machte mein Bruder eine Stadtbesichtigung. Die Stimmung in der Halle war super und die Schweizerinnen gewannen das Gruppenspiel mit 7:4.

The view over the Alps was also terrific. - Die Aussicht über die Alpen war ebenfalls grandios.

In addition, I meet a good friend for dinner in Lucerne, since she was also in the city. Thank you Daniela and Thomas, for the support in the last 9 months, for a few sensational moments in Lucerne and that you have reminded me that I should continue to enjoy the last few weeks.

Ausserdem konnte ich mich in Luzern noch mit einer guten Freundin zum Abendessen treffen, da sie auch gerade in der Stadt war. Danke Daniela und Thomas, für die Unterstützung in den letzten 9 Monaten, für ein paar sensationelle Momente in Luzern und dass ihr mich in den letzten Wochen nochmals daran erinnert habt, dass ich es weiterhin geniessen soll.

On Monday I started my last 190km. Again, I don’t ride home the direct way. I stop one more time to visit friends in Appenzellerland. I went via Cham to Baar and over the Hirzel. He was really fun and easy to ride, because I had tailwind.

Am Montag nahm ich meine letzten 190km in Angriff. Wiederum fahre ich nicht auf dem direkten Weg nach Hause. Ich lege nochmals einen Stop ein, um Freunde im Appenzellerland zu besuchen. Als erstes ging es über Cham nach Baar und über den Hirzel. Der machte richtig spass und war einfach zum fahren, da ich Rückenwind hatte.

The descent was a bit more adventurous. I turned onto a small field road. It was tarred but very steep. I find that as little fun as steep climbs, but anyway, that would have been okay but further down there was a construction site. The road was used as a driveway to it, therefore it had two dirt tracks. Knowing that my trailer wouldn‘t find that cool either and will slip away, I slowed down a bit, took my foot off the pedal and wanted to ride to the middle of the road to stop. Not a good idea. My bicycle slipped away and I flew over the handlebars onto the road. Fortunately, my bicycle wasn‘t damaged. I only had to hook in the chain again. Since I was half prepared for the fall, had my thick clothes, two pair of gloves on and the fact that it went downwards, I wasn’t hurt either. The funny thing about the story is that when I got up, pulled up my bicycle and pushed it down on the grass, a worker from the construction site came and cleaned the street....

Die Talfahrt war dann etwas abenteurlicher. Ich zweigte auf eine kleine Feldstrasse ein. Sie war geteert aber sehr steil. Das finde ich genauso wenig spassig wie steile Aufstiege, aber wie dem auch sei, dass wäre noch okay gewesen wenn weiterunten nicht noch gebaut worden wäre. Die Strasse wurde als Zufahrt genutzt und hatte deshalb zwei Dreckspuren. Da ich wusste, dass mein Anhänger das auch nicht cool findet und wegrutschen wird, habe ich etwas abgebremst und meinen Fuss schon mal von der Pedale genommen und wollte in die Mitte der Strasse fahren um anzuhalten. Keine gute Idee. Mein Rad rutschte unter mir weg und ich flog über den Lenker auf die Strasse. Mein Rad hat keinen Schaden genommen, nur die Kette musste ich wieder einhängen. Da ich halb auf den Sturz vorbereitet war, meine dicken Kleider, zwei paar Handschuhe an hatte und es abwärts ging, hat es mir auch nichts gemacht. Das lustigste an der Geschichte ist, dass als ich mich wieder gebüschelt, mein Rad aufgestellt hatte und es auf der Wiese herunter schob, kam auf der Strasse hinter mir die Strassenputzmaschine...

Crossing Lake Zürich in Pfäffikon to Jona and up the Ricken. - Über den Seedamm bei Pfäffikon nach Jona und auf den Ricken.

16. Lucerne - Luzern

I will stay here for a few days. Since the last two weeks in Spain and France have been awesome, a break is good.

Ich bleibe ein paar Tag hier. Da die letzten zwei Wochen in Spanien und Frankreich nochmals super waren, tut eine Pause gut.

On Thursday we walked through the festively decorated Lucerne and in the evening we drove to Küssnacht to see the 'Chlausjagen' (Santa Claus hunt).

Am Donnerstag sind wir deshalb durch das weihnachtlich geschmückte Luzern spaziert und am Abend sind wir nach Küssnacht zum Chlausjagen gefahren.

After the firecracker shot the lights went out and the Geisslechlöpfer (Geissle =whip, chlöpfer=bang, a person that swings a whip so that you hear a bang) came, then the Iffelenträger (person carrying a lantern). The Iffelen are carried on the heads and can be over 2m high. The Samichlaus (Santa Claus) followed accompanied by torchbearers and Schmutzlis (person in a black coat helping Santa Claus). The musicians played the Santa Claus hunt melody consisting of three notes. The largest group were the Trychler (person carrying a cowbell, swinging it from on leg to the other) The spectators were suddenly silent, it was no longer possible to speak, it was so loud. The whole floor vibrated. Very impressive. The hornblowers and more Geisslechlöpfer finished the parade.

Nach dem Böllerschuss gingen die Lichter aus und die Geisslechlöpfer kamen, dann die Iffelenträger. Die Iffelen werden auf den Köpfen getragen und können über 2m hoch sein. Der Samichlaus folgte begleitet von Fakelträgern und Schmutzlis. Die Musikanten spielten die Klausmelodie die aus drei Tönen besteht. Die grösste Gruppe waren die Trychler. Die Zuschauer waren plötzlich still, es war auch nicht mehr möglich zu sprechen so laut war das. Der ganze Boden vibrierte. Sehr eindrücklich. Zum Schluss kamen noch die Hornbläser und weitere Geisslechlöpfer.

On Friday, my brother and I made a little trip (by car) to Bern to pick up my things at Kuno‘s. It wouldn’t have been possible to carry around all the prizes and gifts I received, for the lenght of my trip. Many thanks to Eric, Jean, Maren, Jürgen, Kuno, my parents, my brothers Thomas and Rico and my roommate Manuela who all drove my things through Europe and back home for me. I appreciated that very much.

Am Freitag machten mein Bruder und ich einen kleinen Ausflug (mit dem Auto) nach Bern, um meine Sachen bei Kuno abzuholen. Es wäre nicht möglich gewesen all die Preise und Geschenke die ich erhalten habe die ganze Zeit mit mir herum zu fahren. Vielen Dank an Eric, Jean, Carol, Pierre, Marie Pierre, Maren, Jürgen, Kuno, meine Eltern, meine Brüder Thomas und Rico und meine Mitbewohnerin Manuela welche mir alle viele Dinge durch Europa hinterher gefahren und nach Hause gebracht haben. Ich schätzte das sehr.

15. Basel to Lucerne - Von Basel nach Luzern

Welcome to Switzerland. - Willkommen in der Schweiz.

What better way is there than to finish my tour by visiting friends who have supported me and my idea from the beginning? So I criss-cross through Switzerland. My first stop was Lucerne.

Wie könnte ich meine Tour besser beenden als damit auf meinem Heimweg die Freunde zu besuchen welche mich und meine Idee von Anfang an unterstützt haben? Ich fahre deshalb noch ein bisschen kreuz und quer durch die Schweiz. Mein erster Stop galt Luzern.

There are steep hills in Switzerland, too. Over the col Hauenstein to Olten. - Auch in der Schweiz gibt es steile Aufstiege und über den Hauenstein nach Olten.

The ascent to Hauenstein was easy, but at the top I had to put on a second coat of clothes. A community worker stoped and asked me if everything is OK. Yes, thank you. The descent was great but very cold. My fingers and toes turned into icicles fast.

Der Aufstieg zum Hauenstein war ja noch einfach. Oben musste ich aber eine zweite Schicht Kleider anziehen. Da hielt ein Gemeindearbeiter an und fragte mich ob alles in Ordnung ist. Ja alles gut, danke. Die Abfahrt war super aber sehr kalt. Meine Finger und Zehen war sehr schnell Eiszapfen.

Move my hands and continue. There are still many cyclists on the road and the e-bikers hiss past me. I mainly stick to main roads. Is just a little more traffic but there is almost everywhere a separated yellow marked bicycle lane.

Hände etwas bewegen und weiterfahren. Es sind hier noch viele Alltagsradfahrer unterwegs und die E-Bike Fahrer zischen an mir vorbei. Ich halte mich hauptsächlich an Hauptstrassen. Ist halt etwas mehr Verkehr aber es gibt fast überall einen gelb abgetrennten Radstreifen.

Or a complet lane for cyclists. - Oder sogar eine eigene Spur.

Aarburg, Dagmersellen, Sursee, past Lake Sempach, Sempach.

Aarburg, Dagmersellen, Sursee, vorbei am Sempachersee, Sempach.

Slowly it gets a bit hard. Good, I had the longest climb in the beginning but it's not flat here either ... doesn’t matter. At the end, my brother is waiting. The thought of it pushes me forward.

Langsam wird es etwas streng. Gut hatte ich den längsten Aufstieg am Anfang aber flach ist es hier auch nicht gerade... egal. Am Ende wartet mein Bruder. Der Gedanke treibt mich an.

Emmen, Lucerne and a last hill. After almost 100km I could finaly hug my brother.

Emmen, Luzern und einen letzten Hügel hinauf. Nach fast 100km konnte ich meinen Bruder in die Arme schliessen.

My pixy was also happy to see her brother. - Meine Wichtelin freute sich auch ihren Bruder zu sehen.

14. Chaumont to Basel - Von Chaumont nach Basel

On Saturday it was a bit colder. Well honestly, as often as everyone has told me that it will get cold, I would have been a little disappointed if it hadn’t become cold. It also had fog, but fortunately it disappeared after a short time and the sky turned blue.

Am Samstag wurde es etwas kälter. Also ehrlich gesagt, so oft wie mir alle gesagt haben, dass es kalt wird, wäre ich auch etwas enttäuscht gewesen wenn es nicht kalt geworden wäre. Ausserdem hatte es auch noch Nebel. Der verschwand aber nach kurzer Zeit und der Himmel wurde blau.

What can I say? An other awesome day in France... - Was soll ich sagen? Ein weiterer schöner Tag in Frankreich...

A short distance along the Canal Entre Champagne et Bourgogne, then along the Traire to Sarrey and on to Bourbonne-les-Bains.

Ein kurzes Stück dem Canal Entre Champagne et Bourgogne, dann der Traire bis Sarrey entlang und weiter nach Bourbonne-les-Bains.

Continued over hills and through valleys to Luxeuil-les-Bains. - Weiter über Hügel und durch Täler nach Luxeuil-les-Bains.

One day of sun was all I got and on Sunday it was raining, of course. That bothered me a bit, because my gloves and shoes were wet after a while and it was therefore a little uncomfortable.

Am Sonntag war es auch schon wieder vorbei mit der Sonne und natürlich regnete es wieder. Das nervte mich schon etwas, weil meine Handschuhe und Schuhe mit der Zeit nass waren und es deshalb etwas ungemütlich wurde.

11’000km and in the afternoon a bit of sun. - 11‘000km und am Nachmittag doch noch etwas Sonne.

Although it was cold the last few days, I have never been cold. Until the Monday came. It was about 2-4 degrees. Thanks, it didn’t rain. After 15min, however, I was warmed up. Only my feet and hands didn’t want to get really warm. It was only when I turned onto the bicycle path about 20km before Belfort, that changed. Because how can it be different, the bicycle path led over a steep hill. (Sometimes I think that the people who establish the bicycle path really dislike cyclists and that’s how they take their revenge on us, or they are race cyclists they also like torturing themselves.) Well, anyway, I pushed my bicycle for a while, which my feet appreciated. They were finally warm after that.

Es war zwar kalt in den letzten Tagen ich hatte jedoch bis jetzt nie kalt. Bis der Montag kam. Es hatte etwa zwischen 2-4 Grad. Gut regnete es nicht. Nach 15min war ich jedoch aufgewärmt. Nur meine Füsse und Hände wollten nicht so recht warm werden. Erst als ich etwa 20km vor Belfort auf den Radweg eingebogen bin änderte sich das. Denn wie kann es anders sein, der Radweg führte mich über einen steilen Aufstieg. (Manchmal denke ich, dass die Personen die die Radwege festlegen, Radfahrer nicht sehr gerne mögen und sie sich so an uns rächen oder es waren Rennradfahrer, die quälen sich auch noch gerne.) Na ja, wie dem auch sei, ich schob mein Rad eine Weile, was mir meine Füsse dankten. Sie waren danach endlich warm.

To your reassurance. I am staying in hotels since I left Ballancourt. The hotels in France were also very cycle friendly. Most of the time my bicycle got locked in a spare room or I was allowed to take it in my room.

Zu euerer Beruhigung. Ich übernachte seit ich Ballancourt verlassen habe in Hotels. Die Hotels in Frankreich waren ebenfals sehr radfreundlich. Mein Rad wurde meistens in einem Raum eingeschlossen oder ich durfte es ins Zimmer nehmen.

My last day in France. - Mein letzter Tag in Frankreich.

As a farewell, France gave me a day with blue sky and sun. I rode mainly on small roads and bike paths. So I could really enjoy the day.

Zum Abschied schenkte mir Frankreich nochmals einen Tag mit blauem Himmel und Sonne. Auch ging es hauptsächlich über kleine Strassen und Radwege. So konnte ich den Tag richtig geniessen.

With the Swiss border in sight, my counter showed 11‘111km. - Als die schweizer Grenze in Sicht kam, zeigte mein Kilometerzähler 11‘111km an.

13. The tournaments - Die Turniere

Incidentally, the championship is not organized by a federation or superior association, but by individuals or groups and museums that have a passion for prehistoric times, spear-throwing and archery. They manage to organize up to 30 tournaments every year for 29 years now. I find that very remarkable. You are awesome and I take off my hat, er, my helmet, in front of you. Thank you! Each of the 18 tournaments was worth every single kilometer I pedaled.

Die Meisterschaft wird übrigens nicht von einem Verband oder alles überragenden Verein organisiert, sondern von einzelnen Personen oder Gruppen und Museen die eine Leidenschaft für die prähistorische Zeit, das Speerschleudern und das Bogenschiessen haben. Sie schaffen es seit 29 Jahren jedes Jahr bis zu 30 Turniere zu organisieren. Ich finde das sehr bemerkenswert. Ihr seit super und ich ziehe meinen Hut, äh, meinen Helm, vor euch. Danke! Jedes der 18 Turniere war jeden einzelnen Kilometer wert den ich abgestrampelt habe.

Each tournament was special in its own way and everyone responsible took a lot of effort making a cool competition.

Jedes Turnier war speziell auf seine Art und alle Verantwortlichen haben sich extrem viel Mühe gegeben coole Turniere zu gestalten.

The tournament...

  • with the most participants: Mas d‘Azil, Auneau, (I think around 80)
  • with the fewest participants: Zegama (16)
  • with the most rain: Ormesson
  • the warmest: La Chapelle
  • the coldest: Auneau, Atapuerca
  • with panoramic view: Seyssinet-Pariset, Chinchon, Zegama, Brassempouy
  • scenic the most extraordinary: Rioja
  • organized by museum: La Chapelle, Saint-Césaire, Gletterens, Samara, Bougon, Brassempouy, Atapuerca
  • most difficult for shooting: Gletterens, Saint-Césaire, Zegama
  • easiest for shooting and walking: Bougon, Fajoles
  • most amount of diffrent animals: Brassempouy
  • longest to walk: Mas d‘Azil
  • most difficult to walk: Zegama, Seyssinet-Pariset
  • the northernmost: Zonhoven
  • the southernmost: Rioja
  • with the coolest shoot: La Chaize (over the lake, the wild boar)
  • set mostly or compleatly in a forest: Errenteria, La Chaize, Gletterens, Ormesson, Atapuerca, La Chapelle, Le Mas, Zonhoven, Auneau, Saint-Césaire,
  • where I for once understood what people talked about: Gletterens, Zonhoven

For those who haven‘t read the Tir à l‘arc magazin, I liked all of the competitions A LOT! A little in front of all is Zegama. I liked that you had to hike a bit to get to the targets and because it reminded me of a weekend in the Alps, including cowbells and cheese. Sorry guys my name is Heidi and I am Swiss. Got to stick to the expectations. ;)

Turniere...

  • mit den meisten Teilnehmern: Le Mas, Auneau (etwa 80)
  • mit den wenigsten Teilnehmern: Zegama (16)
  • mit dem meisten Regen: Ormesson
  • die am heissesten waren: La Chapelle
  • die am kältesten waren: Auneau, Atapuerca
  • mit Panoramablick: Seyssinet-Pariset, Chinchon, Zegama, Brassempouy
  • die landschaftlich am aussergewöhnlichsten waren: Rioja
  • von einem Museum organisiert: Bougon, Brassempouy, Atapuerca, Saint-Césaires, La Chapelle, Gletterens, Samara
  • mit den schwierigsten Schüssen: Gletterens, Saint-Césaire, Zegama
  • mit den einfachsten Schüssen und am einfachsten zum Gehen: Bougon, Fajoles
  • an dem man am längsten gehen musste: Le Mas
  • die am schwierigsten zum Gehen waren: Zegama, Seyssinet-Pariset
  • mit den meisten verschiedenen Tierbilder: Brassempouy
  • das am nördlichsten war: Zonhoven
  • das am südlichsten war: Rioja
  • mit dem coolsten Schuss: La Chaize (über den See auf das Wildschwein)
  • fast ganz oder komplett im Wald: Errenteria, Gletterens, La Chaize, Ormesson, Atapuerca, La Chapelle, Le Mas, Zonhoven, Auneau, Saint-Césaire
  • an denen ich mal verstand was die Leute sprachen: Gletterens, Zonhoven

Für diejenigen, die die Zeitschrift Tir à l'Arc nicht gelesen haben, mir hat jedes Turnier extrem gut gefallen! Ein wenig heraussteht Zegama. Mir gefiel, dass man etwas wandern musste, um zu den Zielen zu gelangen und weil es mich an ein Wochenende in den Alpen erinnerte, einschließlich Kuhglocken und Käse. Sorry Leute, ich heisse Heidi und bin aus der Schweiz. Ich muss mich an die Erwartungen halten. ;)

12. Atapuerca to Chaumont - Von Atapuerca nach Chaumont

First of all thanks to Luis Angel and Elvira for the ultimate culinary Rioja experience and the 'hostia' time I had with you. Secondly thank you to Eric who took me from Atapuerca to Toulouse and thirdly thanks to Silvy and Patrice for THE french dinner and a funny game evening.

Als erstes herzlichen Dank an Luis Angel und Elvira für das ultimative kulinarische Rioja Erlebnis und die coole Zeit die ich mit euch hatte. Als zweites Danke an Eric der mich von Atapuerca bis Toulouse mitgenommen hat und als drittens Danke an Silvy und Patrice für DAS französiche Nachtessen und einen lustigen Spieleabend.

On Sunday I was able to drive with Eric to Toulouse and on Monday I continued my way by train to Paris. To everyone's astonishment, the train was very punctual and Silvy and Patrice picked me up again.

Am Sonntag konnte ich mit Eric noch bis Toulouse mitfahren und am Montag mit dem Zug weiter nach Paris. Zum Erstaunen aller war der auch sehr pünktlich und Silvy und Patrice habe mich wieder abgeholt.

The junction of Seine and Yonne in Montereau-Fault-Yonne. - Der Zusammenfluss der Seine und der Yonne in Montereau-Fault-Yonne.

It was so nice to start riding my bicycle again on Tuesday. Through the autumnal Fontainebleau forest and along the Seine I rode to Marolles-sur-Seine. After riding many times along the rivers in France, I thought it was time to spend the night on a boat.

Wie schön es war am Dienstag wieder auf mein Rad zusteigen. Durch den herbstlichen Fontainebleau Wald und der Seine entlang bis Marolles-sur-Seine. So oft wie ich in Frankreich den Flüssen entlang gefahren bin, fand ich es mal an der Zeit auf einem Boot zu übernachten.

On Wednesday my app gave me some trouble. First prank: It sent me directly along the canal. The gravel road was actually kinda good, until I came to a ship lock. The locks are sometimes completely fenced. So also these one and thus the way was blocked but luckily there was a bridge. At first the way afterwards was muddy, slippery and then it became sandy. Only pushing helped. It was only for about 1km and I got back on a good road. It followed a very nice landscape and almost no traffic.

Am Mittwoch bescherte mir mein App mal wieder etwas Ärger. Erster Streich: Es schickte mich direkt dem Kanal entlang. Der Feldweg war eigentlich noch gut, bis ich zu einer Schleuse kam. Die Schleusen sind manchmal komplett eingezäunt. So auch diese und somit war auch der Weg gesperrt. Gut gab es da gerade eine Brücke. Der Weg danach war zuerst etwas matschig und rutschig, dann wurde er auch noch sandig. Da half nur noch schieben. Es war jedoch nur für etwa 1km und ich kam wieder auf eine gute Strasse. Es folgte eine sehr schöne Gegend und fast kein Verkehr.

Rain? Who cares, it is beautiful. - Regen? Egal, es ist schön.

Second prank: Again, a gravel road followed. In the beginning it was wide and good to ride. A runner passed me. My experience is that when the road ends in a dead end, people tell you that. So I continued. The bridge was also where it was supposed to be. Only after the bridge, the way became two single trails and followed close to the canal. My trailer sometimes slipped away and since the canal had a lot of water, I found it very appropriated to push my bicycle. I would like to say that I ride on gravel roads only when I see that they are short or I always have the opportunity to turn on a paved road. After about a kilometer a bridge appeared...

Zweiter Streich: Es kam nochmals ein Feldweg. Am Anfang war er noch breit und gut zufahren. Es kam mir auch ein Jogger entgegen. Meine Erfahrung ist, dass wenn der Weg in eine Sackgasse endet sagen einem die Leute das. Also bin ich rein in den Weg. Die Brücke war auch da wo sie sein sollte, nur nach der Brücke wurde der Weg zu zwei Singletrails und führte wieder dem Kanal entlang. Mein Anhänger rutschte manchmal weg und da der Kanal sehr viel Wasser hatte, fand ich stossen hier sehr angebracht. Ich möchte hier anmerken, dass ich in Feldwege immer nur rein fahre wenn ich sehe, dass sie kurz sind oder ich immer wieder die Möglichkeit habe auf eine Teerstrasse abzubiegen. Nach etwa einem Kilometer kam eine Brücke....

I thought unloading everything was less worse. - Ich fand, alles abladen war das kleinere Übel.

The path became a wide gravel road and led me quickly into a village. But now I had enough, I put my app back on racesetting and rode onto the national road. No matter if a lot of traffic. Shortly before my goal, prank number 3 hit: My app indicated a turnoff. Which I did and after 60km I struggled 1.5 km up the hill (it was of course the highest hill of the day) just to notice on top, that I could have actually followed flat the national road and would have come directly to the hotel. Aaarrgggg! How much I hate my app in such moments. A short gravel road with a lot of holes followed as well. Seriously!? Yes, I had to laugh and shake my head. Oh well. It went also 1,5km downhill, now.

Der Weg wurde wieder zu einem breiten Feldweg und führte mich schnell in ein Dorf. Jetzt reichte es mir aber, ich stellte mein App wieder auf die Rennradeinstellung und fuhr auf die Nationalestrasse. Egal ob viel Verkehr. Kurz vor meinem Ziel folgte Streich Nummer 3: Mein App zeigte eine Abzweigung an. Ich bog ab und quälte mich nach 60km noch 1,5 km den Hügel (es war natürlich der höchste Hügel des Tages) hinauf nur um oben zu merken, dass ich eigentlich flach der Nationalenstrasse hätte folgen können und direkt zum Hotel gekommen wäre. Aaarrgggg! Wie sehr ich mein App in solchen Momenten hasse. Es folgte noch kurz eine Schotterstrasse mit sehr vielen Löcher. Man ernsthaft!? Ja da musste ich kopfschüttelnd lachen. Was solls. Es ging jetzt auch 1,5km abwärts.

As compensation the landscape on Thursday was beautiful and even the sun was shining a bit. From Romilly-sur-Seine via Troyes to Montiéramey.

Der Donnerstag war dafür landschaftlich wunderschön und es schien sogar etwas die Sonne. Von Romilly-sur-Seine über Troyes nach Montiéramey.

The Friday didn‘t pass without rain either. It couldn‘t break my motivation, however. Quite the opposite. I had a very nice day. I would say one of the top 10 days of my tour. Almost no traffic, beautiful colored forests, lonely valleys and green hills that reminded me of New Zealand. Only I am not at the other end of the world but in a neighboring country. How cool! That I still can be charmed by nature, after haveing seen many beautiful places, fascinates me. So in the end I was able to experience and enjoy once again the feeling of freedom, tranquility and absolute contentment.

Auch am Freitag ging es nicht ohne Regen. Meiner Motivation tat dies aber keinen Abbruch. Im Gegenteil. Ich hatte einen sehr schönen Tag. Ich würde sogar sagen einer der Top 10 Tage meiner ganzen Tour. Praktisch kein Verkehr, schön farbige Wälder, einsame Täler und grüne Hügel die mich an Neuseeland erinnerten. Nur bin ich nicht am anderen Ende der Welt sondern in einem Nachbarland. Wie cool! Das mich die Natur bis zum Schluss noch bezaubern kann finde ich schon sehr spannend. So konnte ich am Ende nochmals das Gefühl der Freiheit, der Ruhe und der absoluten Zufriedenheit erleben und geniessen.

Montiéramey to Vendeuvre-sur-Barse, Bligny, Clairvaux, Rennepont, Bricon and to Chaumont. - Von Montiéramey nach Vendeuvre-sur-Barse, Bligny, Clairvaux, Rennepont, Bricon bis Chaumont.

By the way. It isn‘t cold (10-12 degrees).

Es ist übrigens nicht kalt (10-12 Grad).

11. Five things you should... - Fünf Dinge die ihr noch über...

...know about Spain:

  1. There is a discussion about whether the Spanish omelette should be cut into square or triangular pieces.
  2. The word "hostia" is often used as an exclamation of surprise, enthusiasm, anger or disappointment.
  3. There is also snow in Spain.
  4. Spaniards are great in parking sideways. No kidding. They are really good at it. Also anyway they park wherever a car fits. Just turn on the breakdown indicator and walk off.
  5. The people are cool.

... Spanien wissen müsst:

  1. Es gibt da eine Diskussion darüber ob das spanische Omelett in viereckige oder dreieckige Stücke geschnitten werden soll.
  2. Das Wort "Hostia" wird oft als Ausruf der Überraschung, Begeisterung, des Ärgers oder der Enttäuschung verwendet.
  3. Es gibt auch Schnee in Spanien.
  4. Sie sind extrem gut im seitlich einparken. Kein Witz. Sie sind wirklich gut darin. Überhaupt wird überall dort geparkt wo ein Auto platz hat. Pannenblinker rein, fertig.
  5. Die Leute sind cool.

...now about France:

  1. There is a chocolate bread border. Some call it 'pain au chocolat' the others 'chocolatine'.
  2. The word "bordel" is often used as a term for a great mess or to give one’s displeasure some air.
  3. Autumn is wet in France.
  4. If your car has a damage use lots of tape to fix it and if you have something long to transport just stick it out of the right front window.
  5. The people are cool.

...Frankreich wissen müsst:

  1. Es gibt da eine Schokoladenbrot Grenze. Die Einen nennen es ,pain au chocolat‘ die Anderen ,chocolatine‘.
  2. Das Wort "Bordel" wird oft als Bezeichnung für eine grosse Unordnung verwendet oder um seinem Unmut luft zu machen.
  3. Der Herbst ist nass in Frankreich.
  4. Wenn Autos einen Schaden haben, wird er mit sehr viel Klebband repariert und lange Gehenstände werden einfach aus dem Beifahrerfenster gehalten.
  5. Die Leute sind cool.

10. Atapuerca

#18 - Nr.18

"Cool would be if I could attend the first and last competition of the year." One of the sentences I said at the beginning of my tour.

„Cool wäre, wenn ich am ersten und am letzten Turnier des Jahres teilnehmen könnte.“ Einer der Sätze die ich am Anfang meiner Tour gesagt habe.

And I made it! - Und ich habe es geschafft!

Even though I did not come here by bicycle it was still an extremely nice moment.

Auch wenn ich hier nicht mit dem Fahrrad ankam, war es trotzdem ein extrem schöner Moment.

I wasn’t completely without a bicycle. - Ganz ohne Fahrrad war ich doch nicht.

On Saturday morning we received a tour through the animal park. In the Park Paleolítico Vivo there are four species of paleolithic animals. The bison bonasus. It is the largest mammal in Europe. It is under threat and that is why there are some breeding programs for the conservation of the breed. The przewalski horse. It is the only subspecies of the wild horse that still exists today. Worldwide there are only about 1000 left. One finds numerous representations of paleolithic art of these animals in caves in Portugal, Spain and France. The tarpan. He is an extinct subspecies of the wild horse and is considered the ancestor of the domestic horse. The last one died in 1875. Through selective breeding there were tries to reproduce some extinct breeds. Now the Konik breed that lives in the park comes very close to the Tarpan. The Uro (Aurochs) Also extinct. In 1920 the brothers Lutz and Heinz Heck tried to revive the Uro by breeding. This is how the breed of the Heck-cattle developed.

Am Samstag vormittag haben wir eine Tour durch den Tierpark erhalten. Im Park Paleolítico Vivo gibt es vier Urtierarten. Das Bison bonasus. Es ist das grösste Säugetier Europas. Es ist bedroht und deswegen gibt es einige Zuchtprogramme zur Erhaltung der Rasse. Das Przewalski Pferd. Es ist die einzige Unterart des Wildpferdes die heute noch existiert. Weltweit gibt es noch etwa 1000 Exemplare. Man findet zahlreiche Darstellungen paläoithischer Kunst dieser Tiere in Höhlen in Portugal, Spanien und Frankreich. Der Tarpan. Er ist eine ausgestorbene Unterart des Wildpferdes und gilt als Vorfahr des Hauspferdes. Das letzte Exemplar starb 1875. Durch selektive Züchtung wurde und wird versucht einige ausgestorbene Rassen zu reproduktionieren. So kommt die Konik Rasse, die im Park lebt sehr nahe an das Tarpan heran. Der Uro (Aurochs) Ebenfalls ausgestorben. 1920 haben die Brüder Lutz und Heinz Heck versucht durch Züchtung den Uro wieder zu beleben. So entstand die Rasse der Heck-Rinder.

The organization was pleased that their tournament was international this year (CH/F/E) and I had some small reunion with some Spanish archers. The 10 targets were placed in the autumnal oak forest. The tournament started at 15.00, which was good. There was almost no wind anymore and so it was not too cold.

Die Organisation freute sich darüber, dass ihr Turnier dieses Jahr international (CH/F/E) war und ich hatte ein paar kleine Wiedersehen mit einigen spanischen Schützen. Die 10 Scheiben waren im herbstlichen Eichenwald aufgestellt. Das Turnier startete um 15.00Uhr, was gut war. Der Wind hatte bis dahin etwas nachgelassen und so war es nicht all zu kalt.

30 arrows and 89 points. - 30 Treffer 89 Punkte.
6 hits and 17 points. - 6 Treffer und 17 Punkte.

For the final, I got second with the bow and first with the atlatl.

Ich habe zum Schluss noch abgeräumt. 2. mit dem Bogen und 1. mit dem Speer.

Good that in Auneau Kuno offered me to take some of my things back to Switzerland. - Gut hat Kuno mir in Auneau angeboten ein paar meiner Dinge mit in die Schweiz zu nehmen.

On Sunday afternoon we could visite the Mina Esperanza de Olmos.

Am Sonntag nachmittag gab es noch eine Führung durch die Mina Esperanza de Olmos.

It was a nice end to my tour and I found it particularly cool that Eric, Elvira and Luis Angel were here, too. Eric and Luis Angel have both also shot over 10 competition, including the first and last one of the year.

Es war ein schöner Abschluss meiner Tour und besonders cool fand ich, dass Eric, Elvira und Luis Angel hier waren. Eric und Luis Angel haben beide auch über 10 Turniere geschossen darunter ebenfals das erste und letzte Turnier des Jahres.

And for the end, this. If the Spaniards can have a barbecue at the end of November, I can also go home by bicycle at the end of November...

Und zum Schluss noch dies. Wenn die Spanier ende November noch grillieren können, kann ich auch ende November noch mit dem Fahrrad nach Hause fahren...

It had nearly 0 degrees. - Es hatte um die 0 Grad.

9. Logrono

On Wednesday afternoon I received a small sightseeing tour and as it happens, the Festival de Narrativas takes place here too this week so later we went to listen to a book presentation. The day ended with tapas bar hopping.

Am Mittwoch nachmittag erhielt ich eine kleine Stadtbesichtigung und da hier diese Woche gerade das Festival de Narrativas statt findet haben wir uns später eine Buchpräsentation angehört. Der Tag wurde dann mit einer Tour durch die Tapasbars abgeschlossen.

Just because this is Spain, doesn’t mean it has to be warm and pig ear is now also in my list of new foodexperience. - Nur weil das hier Spanien ist muss es nicht umbedingt warm sein und Schweineohr ist nun auch in meiner Liste der neuen Esserfahrungen.

Maybe I am a bit crazy. By all the things I could have done on Thursday, I decided to do a bicycle trip. Since Luis Angel knew that I was a bit sad that my bicycle wasn‘t here, he lent me his mountain bike.

Vielleicht bin ich schon etwas verrückt. Bei all den Dingen die ich am Donnerstag hätte tun können habe ich mich entschieden eine Fahrradtour zu machen. Da Luis Angel wusste das ich etwas traurig darüber war, dass mein Fahrrad nicht dabei ist hat er mir nämlich sein Mountainbike ausgeliehen.

Along the pilgrimroute I rode to Viguera. - Entlang des Pilgerwegs fuhr ich nach Viguera.

And "crazy" for the second time, in the evening we went archery.

Und "verrückt" zum zweiten, am Abend sind wir noch einbisschen bogenschiessen gegangen.

On Friday I strolled through the city again. With friends of Luis Angel and Elvira we made a second round through the bars.

Am Freitag bin ich nochmals durch die Stadt geschlendert. Mit Freunden von Luis Angel und Elvira es gab eine zweite Runde durch die Bars.

In the evening Luis Angel and I went archery again. Eric was also invited to come to Logrono and together we made a third round through the tapas bars.

Am Abend sind Luis Angel und ich nochmals bogenschiessen gegangen. Eric wurde kurzerhand auch dazu eingeladen nach Logrono zu kommen und wir machten eine dritte Runde durch die Tapas Bars.

I really enjoyed the atmosphere of training together. - Ich genoss die Atmosphäre des gemeinsamen trainierens sehr.

8. Aunay sous Auneau to Logrono - Von Aunay sous Auneau nach Logrono

After receiving a farewell hug from Marie Pierre and Olivier (thank you very much), I went on to Ballancourt. It was still flat. So it was an easy 55km ride to Patrice and Silvy where I was just on time for lunch.

Nach dem ich von Marie Pierre und Olivier eine Abschiedsumarmung (vielen Dank dafür) erhalten habe, ging es für mich weiter nach Ballancourt. Es war immer noch flach und ich schaffte die 55km bis zu Patrice und Silvy locker. Da konnte ich mich gleich an den Mittagstisch setzten.

Thus, I have already done the first 55km of my way home, but as my arrival in Auneau, I also postpone the rest of the way back a bit more. My bicycle and half of my luggage will stay in Ballancourt for about a week and I will drive to Spain one more time.

Somit habe ich die ersten 55km meines nach Hausewegs auch schon erledigt. Wie meine Ankunft in Auneau schiebe ich aber auch den restlichen Rückweg noch etwas herraus. Mein Fahrrad und die Hälfte meines Gepäcks bleibt für etwa eine Woche in Ballancourt und ich fahre nochmals nach Spanien.

Patrice and Silvy drove me to the bus stop in Paris on Tuesday morning at 6.00, so I could take the bus to San Sebastian. On Wednesday I went on to Logrono where I was welcomed by Luis Angel and Elvira. Yes, I can relay on the prehistoric archers until the end! Thank you very much.

Patrice und Silvy haben mich deshalb am Dienstag morgen um 6.00 Uhr zur Bushaltestelle nach Paris gefahren damit ich den Bus nach San Sebastian nehmen konnte. Am Mittwoch ging meine Fahrt dann weiter bis nach Logrono wo ich von Luis Angel und Elvira empfangen wurde. Ja ich kann mich bis zum Schluss auf die prähistorischen Schützen und Schützinnen verlassen. Vielen Dank.

The bus ride from San Sebastian to Logrono was very beautiful. - Die Busfahrt von San Sebastian nach Logrono war sehr schön.

7. The thing with the train/car and why I will go home by bicycle. - Die Sache mit dem Zug/Auto und warum ich mit dem Fahrrad nach Hause fahre.

Without train and car, I would have managed to do about 13 tournaments. That was somehow not good enough for me and therefore when I was planning my tour I included takeing the train 3 times. For car rides I was hoping, but I couldn’t be sure as it needs a big car to take me. So I don’t mind saying that I used the train and car. The decisions to really take the train or car, however, have never been easy. I think that's a cycling thing. You just have to figure out how much you can do mentally and physically befor giving up or take help. So I turned down all the rides, where I felt it was unnecessary to take the car, because I knew I can do it by bicycle.

Ohne Zug und Auto hätte ich etwa 13 Turniere geschafft. Das war mir irgendwie zu wenig und ich habe deshalb schon bei meiner Vorbereitung an 3 Stellen den Zug eingeplant. Auf Mitfahrtgelegenheiten habe ich gehofft, sicher konnte ich mir jedoch nicht sein. Es braucht ja auch ein grosses Auto um mich mitzunehmen. Deshalb macht es mir nichts aus zu sagen, dass ich Zug und Auto benützt habe. Die Entscheidungen wirklich den Zug oder das Auto zunehmen sind mir jedoch nie leicht gefallen. Das ist so eine Radfahrersache. Zuerst muss man einfach herrausfinden wie viel man fähig ist mental und körperlich zu leisten bevor man aufgibt oder sich helfen lässt. Ich habe deshalb auch alle Mitfahrtangebote, die Strecken beinhalten die Kilometer- und Zeitmässig mit dem Fahrrad möglich sind, abgelehnt.

This are all the parts I didnt cycle and the km it safed me:

  • By train as planed, Disentis - Realp, 40km, because the alpine passes were still closed.
  • By train as planed, Perpignan - Portblou, 55km, Figueres - Lleida, 270km, Calatayud - Guadalajara, 208km, because I wouldn‘t have made the 1200km from Grenoble to Chinchon in two weeks.
  • By car, Le Mas d‘Azil - Aubrac, 270 km, I didn‘t plan this because I included Ormesson later.
  • By car, planed to take the train, Yvonand - Langres, 208km, because I really wanted to go to Samara.
  • By bus/car/train, half like planed, Ballancourt - Atapuerca - Ballancourt, 1800km because I deserve a bonus tournament.

Hier sind alle Strecken die ich nicht mit dem Fahrrad zurückgelegt habe und die Kilometer die es mir erspart hat:

  • Zug wie geplant, Disentis - Realp, 40km, weil die Pässe noch geschlossen waren.
  • Zug wie geplant, Perpignan - Portblou, 55km, Figueres - Lleida, 270km, Calatayud - Guadalajara, 208km, weil ich die 1200km von Grenoble nach Chinchon in zwei Wochen nicht geschafft hätte.
  • Auto, Le Mas d‘Azil - Aubrac, 270km, nicht geplant weil ich Ormesson erst später in die Tour aufgenommen habe.
  • Auto, geplant mit dem Zug, Yvonand - Langres, 208km, weil ich umbedingt nach Samara wollte.
  • Bus/Auto/Zug, halbwegs geplant, Ballancourt - Atapuerca - Ballancourt, 1800km weil ich ein Bonus Turnier verdient habe.

The fact that people are surprised that I want to ride my bicycle home, even though they know me almost the whole year now, makes me realize that I have done something extraordinary. The whole thing seems very normal to me so it is also a bit confusing, because it was always clear to me that I would go home by bicycle. Taking the train now, with only 700km left and with all the 10’600km I have already done, feels very wrong to me. My tour is only complete when I arrive by bicycle in Chur. It will also be my first bicycle ride starting from Chur and arriving by bicycle in Chur. That will be my last goal.

Dass die Leute überrascht sind, dass ich mit dem Fahrrad nach Hause fahren möchte, obwol sie mich schon fast das ganze Jahr kennen, macht mir bewusst, dass ich etwas aussergewöhnliches geleistet habe. Mir scheint die ganze Sache sehr normal und es verwirrt mich deshalb auch ein bisschen, weil für mich immer klar war, dass ich mit dem Fahrrad nach Hause fahre. Jetzt für die letzten 700km und all den 10’600km in den Beinen den Zug zu nehmen, fühlt sich sehr falsch an. Meine Tour ist erst komplett wenn ich mit dem Rad in Chur ankomme. Ausserdem wird es meine erste Radtour sein bei der ich von Chur aus gestartet bin und auch wieder mit dem Rad in Chur ankomme. Das wird mein letztes Ziel sein.

6. Aunay-sous-Auneau

The archers from Auneau honored and welcomed me in 5 languages ​​in their circle, as well as they have come up with a creative gift.

Die Schützen aus Auneau haben mir eine besondere Ehre erwiesen und mich in 5 Sprachen in ihrem Kreis willkommen geheissen, sowie haben auch sie sich etwas kreatives einfallen lassen.

Everything was then crowned with a lot of applause by about 120 people. How much the whole prehistoric community has supported me throughout the year, as well as the creativity and attention of some people, still impresses and touches me a lot.

Das ganze wurde dann noch von ca.120 Personen mit sehr viel Applaus gekrönt. Wie stark die ganze prähistorische Gemeinschaft mich das ganze Jahr über unterstützt hat, sowie die Kreativität und Aufmerksamkeit einzelner Personen, beeindruckt und berührt mich immer noch sehr.

As if that wasn‘t enough, Olivier from La Chapelle aux Saints gave me a bow. Homemade, of course.

Damit aber noch nicht genug. Olivier aus La Chapelle aux Saints hat mir noch einen Bogen geschenkt. Selbstgebaut natürlich.

Merci beaucoup Michel!

I almost forgot, there was a competition of course. I arrived on Wednesday where I could wait with Corinne and Olivier until Marie Pierre picked me up later. They also took care of my bicycle until Monday.

Ja ein Turnier war hier natürlich auch. Ich bin schon am Mittwoch angekommen. Da durfte ich bei Corinne und Olivier warten bis Marie Pierre mit der Arbeit fertig war, sowie mein Fahrrad bis Montag bei ihnen unterstellen.

On Friday I helped Olivier in the rain to attach the arrows for the course. Without rubber boots, it would have become a little uncomfortable.

Am Freitag habe ich Olivier im Regen geholfen die Pfeile für den Parcour anzubringen. Ohne Gummistiefel wäre es etwas unangenehm geworden.

Later, I was able to help with other things in the warm community hall. Of course, food and beer were not missing.

Später konnte ich im warmen Gemeindesaal noch bei anderen Dingen helfen. Das Essen und das Bier fehlten natürlich auch nicht.

Olivier, Joel, André et Patrick. Merci!

The weather played along for the two tournament days. The rubber boots were still a good choice, however. Here there was a parcour with 30 targets for archery and a parcour with 10 targets for atlatl.

Für die zwei Turniertage spielte das Wetter besser mit. Die Gummistiefel waren aber immer noch eine gute Wahl. Hier gab es einen Parcour mit 30 Scheiben für das Bogenschiessen und einen Parcour mit 10 Scheiben für das Speerschleudern.

30 arrows and 90 points. - 30 Treffer und 90 Punkte.
8 hits and 19 Points. - 8 Treffer und 19 Punkte.
In addition, there was hotwine and gingerbread. - Ausserdem gab es hier noch Glühwein und Lebkucken.

I am absolutely satisfied with my two results. Somehow, they weren’t that important after all. I once again felt as if I had won, anyway. I did win. Namely all the great people I was able to have met.

Ich bin absolut zufrieden mit meinen beiden Resultaten. Irgendwie waren sie auch nicht so wichtig. Ich fühlte mich ja sowiso wieder mal so, als ob ich gewonnen habe. Habe ich ja auch. Nämlich die vielen grossartigen Personen die ich kennenlernen durfte.

Merci. Gracias. Danke.

5. Le Mans to Aunay-sous-Auneau - Von Le Mans nach Aunay-sous-Auneau

I stayed one more day in Le Mans, hoping that the weather will get better. Does mean no rain, because since a few days it is also cold. Rain and cold individually are not a problem, but both things together make the whole thing a little less fun. It was worth it. The Tuesday was cloudy with some sun but totally without rain, however, it didn‘t go. I had to put on my poncho many times just to take it off 2 minutes later. Which was a little annoying but at least the hills were getting flatter and the wind helped me this time too. So I made the 85km to Brou easily. Here I pitched my tent one more time. The camping attendant asked twice if I really wanted to sleep in the tent. When I said yes, she gave me two blankets. Just in case.

Ich habe nochmals einen Tag länger in Le Mans verweilt, in der Hoffnung, dass das Wetter besser wird. Bedeutet keinen Regen, denn seit ein paar Tagen ist es auch kalt. Regen und Kälte einzeln sind kein Problem, aber beide Dinge zusammen machen die ganze Sache schon etwas weniger spassig. Es hat sich gelohnt. Der Dienstag war bedeckt mit etwas Sonne. Ganz ohne Regen ging es jedoch trozdem nicht. Ich musste immer wieder meinen Poncho anziehen nur um ihn dann 2 Minuten später wieder aus zuziehen. Das war etwas nervig aber wenigstens wurden die Hügel immer flacher und der Wind half mir dieses mal auch. So schaffte ich die 85km bis nach Brou locker. Da habe ich noch einmal mein Zelt aufgeschlagen. Die Campingwartin fragte zweimal nach ob ich wirklich im Zelt schlafen möchte. Als ich das bestimmt bejahte gab sie mir zur Sicherheit noch zwei Wolldecken mit.

I didn’t need the blankets. - Die Wolldecken brauchte ich nicht.

Then he was here, the "last day". I tried to delay it but eventually I have to arrive. 8 months, 16 tournaments and over 10'000km are behind me. "Oh la la!" as the French would say and now I'm on my way to Aunay. The last tournament I will reach by bicycle. Incredible.

Dann war er da, der "letzte Tag". Ich habe versucht ihn hinaus zu zögern aber irgendwann muss man ankommen. 8 Monate, 16 Turniere und über 10‘000km liegen hinter mir. „Oh la la!“, wie die Franzosen und Französinnen sagen würden und jetzt bin ich auf dem Weg nach Aunay. Das letzte Turnier das ich mit dem Fahrrad erreichen werde. Unglaublich.

And look at it! The sun was shining. - Und siehe da, es schien die Sonne!

How awesome. Everything was on my side. The weather, sunny, incl. tailwind, the landscape, flat, no traffic and at the finish people who will welcome me warmly. I could therefore enjoy each one of the 65km extremely well.

Wie sensationell. Alles war auf meiner Seite. Das Wetter, sonnig, inkl. Wind im Rücken, die Landschaft, flach, der Verkehr, nicht vorhanden und am Ziel Leute die mich herzlich empfangen werden. Ich konnte deshalb jeden einzelnen der 65km extrem geniessen.

I used the empty roads to take some pictures. - Die verkehrsarmen Strassen habe ich nochmals genutz um ein paar Fotos zumachen.

It took me a little longer than normal because I rode more slow. At some point, however, the first signpost came, Aunay s/s Auneau 5km. Yeah-ha! Really only 5km left! How I told the people from Auneau in June, that I don‘t know yet if I manage to get here, comes to my mind ... How I could doubt that, amazes me now.

Ich brauchte deshalb etwas länger als normal auch weil ich langsamer gefahren bin. Irgendwann kam der erste Wegweiser jedoch, Aunay s/s Auneau 5km. Yeah-ha! Wirklich nur noch 5km! Wie ich den Leuten aus Auneau im Juni gesagt habe, dass ich noch nicht weiss ob ich es bis hierher schaffe, kommt mir in den Sinn... Wie ich das bezweifeln konnte, verwundert mich jetzt etwas.

The thought that you will soon reach the goal is often more emotional than when you really arrive at your destination. It was not different this time. During the whole day tears came to my eyes and my heart jumped with joy. It was a great last day.

Der Gedanke, dass man in kürze das Ziel erreicht ist oft emotionaler als wenn man dann wirklich am Ziel ankommt. So war es auch dieses Mal. Während dem ganzen Tag kamen mir immer mal wieder die Tränen und mein Herz hüpfte vor Freude. Es war ein grandioser letzter Tag.

The town sign came. I have reached another of my goals. I felt emptiness. Not in a negative sense but no cheering either. Somehow it was neutral.

Die Ortstafel kam. Ich habe ein weiteres meiner Ziele erreicht. Ich fühlte Leere. Nicht im negativen Sinn aber auch keinen Jubel. Irgendwie war es neutral.

#17 - Nr. 17

4. Tours to Le Mans - Von Tours nach Le Mans

It has been a bit more difficult recently to find open campsites. With the camping book and a bit of patience, however, I almost always found one. So I spent the October and the first November week still camping. Sometimes I also get an alternative offer.

Es war in letzter Zeit etwas schwieriger noch offene Campingplätze zu finden. Mit dem Campingbuch und etwas Gedult fand ich jedoch fast immer einen. So habe ich auch den Oktober und die erste November Woche noch campend verbracht. Manchmal wird mir auch eine alternative Angeboten.

Because I still plan my route to the campsites, I decided to go from Tours to Le Mans and then to Chartres.

Weil ich meine Route immer noch nach den Campingplätzen richte, entschied ich von Tours nach Le Mans und dann in Richtung Chartres zu fahren.

Le Mans is mainly known for the 24 Hours of Le Mans. The old town is also worth seeing. It remained largely intact during the Second World War and therefore the historic houses have been preserved.

Le Mans ist hauptsächlich wegen dem 24 Std. Rennen von Le Mans bekannt. Die Altstadt ist jedoch auch sehenswert. Sie blieb im Zweiten Weltkrieg weitgehend unzerstört und so sind die historischen Häuser erhalten geblieben.

Le Mans

3. Rochefort to Tours - Von Rochefort nach Tours

From Rochefort I went along the coast to La Rochelle. The camping there did not allow tents anymore. So I rented a mobile home for two nights. After almost 10'000km I found that appropriate.

Von Rochefort ging es der Küste entlang bis nach La Rochelle. Der Camping dort erlaubte keine Zelte mehr. Ich habe mir deshalb für zwei Nächte ein Mobilehome gemietet. Nach fast 10‘000km fand ich das angemessen.

I reached 10'000km shortly after La Rochelle. A nice moment.

Die 10‘000km erreichte ich kurz nach La Rochelle. Ein schöner Moment.

Actually I have planned to follow the "La Vélo Francette" from La Rochelle to Saumur. However, she has strained my patience very much. Steep hills and unnecessary detours are still extremely annoying, even after 10'000km. In Parthenay I left it to ride to Poitiers.

Eigentlich habe ich mir vorgenommen von La Rochelle bis Saumur der „La Vélo Francette“ zufolgen. Sie hat meine Geduld jedoch sehr strapaziert. Steile Hügel und unnötige Umwege finde ich auch nach 10‘000km noch extrem nervend. In Parthenay verliess ich sie deshalb in Richtung Poitiers.

The part from La Rochelle to Niort was very nice, despite a lot of rain. - Den Teil La Rochelle bis Niort war aber trotz sehr viel Regen sehr schön.

The last week was the wettest since the beginning of my tour. In Poitiers I stayed in a hotel for two nights to dry all my things. However, despite the rain, I am always lucky and find dry places to cook my lunch. Like in Châtellerault. The sun was shining for once and it had a table near the river. I started to cook. However, the dark clouds seemed not really appealing to me. So, just in case I put all my things under the roof of the rowing club gym. As soon as I was there, it started to rain a lot. A rower who was training came out and invited me into the house. I could eat my lunch inside. The storm lasted just as long as his lunch break and I came through the rest of the day without further rain.

Die letzte Woche war die nasseste seit beginn meiner Tour. In Poitiers blieb ich deshalb für zwei Nächte in einem Hotel um mal alle meine Sachen zu trocknen. Trotz dem vielen Regen habe ich jedoch auch immer Glück und finde trockene Orte um mein Mittagessen zu kochen. So auch in Châtellerault. Es schien für einmal die Sonne und es hatte am Fluss gerade einen Tisch. Ich fing an zu kochen. Die dunklen Wolken waren mir jedoch nicht ganz geheuer. Ich räumte deshalb all meine Dinge unter das Dach des Fitnessraums des Rudervereins. Kaum war ich dort, fing es an zu stürmen und regnen. Ein Ruderer war gerade dabei zu trainieren und lud mich ins Haus ein. So konnte ich mein Essen im Trockenen einnehmen. Das Gewitter dauerte gerade solange wie seine Mittagspause und ich kam ohne weiteren Regen durch den restlichen Tag.

Most of the time it is worth to wait somewhere until the worst is over. The clouds are passing by very quickly, here. - Meistens lohnt es sich, sich irgendwo unterzustellen und zu warten bis das schlimmste vorbei ist. Die Wolken ziehen hier sehr schnell vorbei.

As far as Tours, I mostly followed main roads. It was rather flat and the best part was that I had great tailwind.

Bis nach Tours folgte ich grösstenteils Hauptstrassen. Es war eher flach und das Beste war, dass ich mal super Rückenwind hatte.

2. France and the French - Frankreich, Franzosen und Französinnen

That I like it in France, everyone must have noticed. At least geographically I know it very well. I was in almost all regions (11 out of 13) by now. When people tell me where they live I can almost always say, I was there or at least I know where the place is located.

Dass es mir in Frankreich gefällt, haben mittlerweile sicher alle gemerkt. Zumindest geographisch kenne ich es jetzt ja auch sehr gut. Ich war in fast allen Regionen (11 von 13). Wenn mir Leute sagen wo sie wohnen kann ich fast immer sagen, da war ich oder ich weiss zumindest wo der Ort etwa liegt.

Places that I particularly liked:

Gegenden die mir besonder gut gefallen haben

  • The Valley of the Lot
  • Plateau of Aubrac
  • The cities Luçon, Pau and Toulous, because I got a personal city sightseeing tour
  • Dijon and pretty much all villages made of stone houses
  • Canal du Loing, by the way also part of the EV3
  • Canal de Bourgogne
  • The "La Scandiberique" (EV3)
  1. Das Tal der Lot
  2. Die Hochebene von Aubrac
  3. Die Städte Luçon, Pau und Toulous, weil ich eine persönliche Stadtführung erhalten habe
  4. Dijon und so ziemlich alle Dörfer die aus Steinhäuser bestanden haben
  5. Der Kanal du Loing, er ist übrigens auch Teil der EV3
  6. Der Kanal de Bourgogne
  7. Die "La Scandiberique" (EV3)

The small plastic bags were also banned from the shops here. People just throw other things away. I can‘t understand why. There are a lot of recycling stations here. Some French women also find that sad about their country.

Die kleinen Plastiksäcke wurden auch hier aus den Läden verbannt. Die Leute werfen einfach andere Dinge weg. Wieso verstehe ich nicht recht. Es gibt hier sehr viele Recyclingstellen. Einige Französinnen finden das auch sehr schade an ihrem Land.

By the way in the department du Nord people said hello often too. That greeting is something southern I can therefore not confirme here. (Since I was in Belgium, I think that greeting is a French-speaking thing. The French Belgians greeted much more often than the Dutch-speaking ones.) Bonjour is also allowed to be said at any time. Bonsoir is said earliest from 8pm, or rather only when it's dark. If it is already said at 18.00 o'clock the person is certainly not French. Since the change to the winter time, however, I hear Bonsoir more often.

Auch im Departement du Nord wurde fleissig gegrüsst. Das Grüssen etwas südliches ist hat sich mir hier deshalb nicht bestätigt. (Seit ich in Belgien war glaube ich eher das Grüssen etwas französisch sprachiges ist. Die französichen Belgier haben sehr viel öfters gegrüsst als die niederländisch sprechenden.) Auch darf man hier zu jeder Zeit Bonjour sagen. Bonsoir wird frühsten ab 20.00Uhr gesagt, oder eher erst wenn es dunkel ist. Wenn es schon um 18.00Uhr gesagt wird ist die Person bestimmt kein Franzose/Französin. Seit der Umstellung zur Winterzeit höre ich Bonsoir jedoch öfters.

I think the French are very friendly. This often surprises people here and somebody responded to that with, but then you were not in Paris yet. No I wasn‘t. Since I know that the greeting there is 4 kisses, I am also not sure if I really want to go there. The two kisses to say hello are here default and everyone kisses everyone.

Ich finde die Franzosen und Französinnen ja sehr freundlich. Das überrascht die Leute hier oft und jemand hat mir darauf mal gesagt, dann warst du aber noch nicht in Paris. Nein, war ich nicht. Seit ich weiss, dass da zur Begrüssung 4mal geküsst wird, bin ich mir auch nicht sicher ob ich da wirklich hin möchte. Geküsst wird hier nämlich ständig. Standardmässig immer 2mal und zwar jeden, jeden.

I am often get asked how I am treated in their country. I can only say very good. They are not only friendly, but also very cordial and curious. They approach me very quickly and start a conversation. They also do this among themselves, even if it is just two sentences. They always are pleasantly surprised when I say that I come from Switzerland. Then Lausanne will be mentioned first and then why I don‘t speak French. Especially in the south people often assumed I would have to speak French. This can probably be explained by the fact that when there were Swiss, it was French-speaking Swiss. The people in the north concluded that I speak German in that case. Also, I was often asked in the north if I need help, which may have something to do with the fact that the weather was already cooler and there may also be fewer bike tourists than in the south. Since a few weeks I get asked everywhere if I am well or if I need something.

Ich werde hier wirklich oft gefragt wie ich denn in ihrem Land so behandelt werde. Sehr gut, kann ich da nur sagen. Sie sind ja nicht nur freundlich, sondern auch sehr herzlich und neugierig. Sie kommen sehr schnell auf mich zu und fangen eine Unterhaltung an. Dies tun sie auch untereinander und wenn es nur zwei Sätze sind. Sie sind auch freudig überrascht wenn ich sage, dass ich aus der Schweiz komme. Lausanne wird da dann als erstes genannt und dann warum ich denn nicht französisch spreche. Vorallem im Süden wurde oft angenommen ich müsste doch französisch sprechen. Dies lässt sich wohl damit erklären, dass wenn da mal Schweizer unterwegs waren, waren es Westschweizer. Die Leute im Norden schlussfolgerten eher dass ich deutsch spreche. Auch wurde ich im Norden oft gefragt ob ich denn hilf brauche, was vielleicht damit zu tun hat, dass das Wetter da schon kühler war und es vielleicht auch weniger Radtouristen gibt als im Süden. Seit ein paar Wochen werde ich überall gefragt ob es mir gut geht oder ob ich etwas brauche.

Here are a few examples: once when I woke up from my afternoon nap there was a table and a chair next to my tent, set up by the campingowner, a couple that moved out of their shady place so I could put my tent there, then offered me a cold panache and I was allowed to charge my power bank in their tent overnight. A cyclist who gave me a melon, an e-biker who rode with me for a bit and then waited at his house to ask if I had enough water or if I needed anything else. The two women who gave me their address in Paris and with whom I could rave about cycling in Spain. A woman who has invited me to her house for coffee and a car driver who turned around to make sure that I am not lost.

Hier ein paar Beispiele: als ich mal von meinem Mittagsschlaf aufwachte stand neben meinem Zelt ein Tisch und ein Stuhl von der Campingbesitzerin hingestellt, ein Ehepaar das ihren Schattenplatz geräumt hat, damit ich mein Zelt dahin stellen konnte, mir dann noch ein gekühltes Panaché offerierte und meine Powerbank durfte ich über Nacht bei ihnen im Vorzelt aufladen. Eine Radfahrerin die mir eine Melone schenkte, ein E-Biker der ein Stück neben mir herfuhr und dann bei seinem Haus wartete um zu fragen ob ich auch genügend Wasser hätte oder sonst etwas brauche. Die beiden Frauen die mir ihre Adresse in Paris gegeben haben und mit denen ich über das Radfahren in Spanien schwärmen konnte. Eine Frau die mich zu sich nach Hause zum Kaffee eingeladen hat und der Autofahrer, der umgedreht hat um sich zu vergewissern, ob ich mich nicht verfahren habe.

Then there is the thing with the cheese. He is highly celebrated here. The cheese department in shops is therefor correspondingly huge. He gets served after every meal. (Except in Samara, there was no cheese, which caused a little turmoil.) Mostly there are several varieties and only small pieces are eaten, but with a lot of enjoyment. He is also brought as a gift to visit.

Dann ist da noch die Sache mit dem Käse. Der wird hier richtig zelebriert. Die Käseabteilung in den Läden ist auch dementsprechend riesig. Es gibt in zu jedem Essen als Nachtisch. (Ausser in Samara, da gab es keinen, was einen kleinen Tumult auslöste.) Meistens mehrere Sorten und es werden jeweils nur kleine Stücke gegessen, jedoch mit sehr viel Genuss. Man bringt ihn auch als Geschenk zu Besuch mit.

Finally, I would like to know why the French salad sauce is called French salad sauce in Switzerland. It doesn’t exist here. There is always what we call the Italian salad sauce.

Zum Schluss würde ich gerne noch wissen warum die französische Salatsauce bei uns französische Salatsauce heisst. Die gibt es hier nämlich gar nicht. Es gibt immer das, was wir die italienische Salatsauce nennen.

1. Brassempouy to Rochefort - Von Brassempouy nach Rochefort

Good, I saved the flat part for the way back. After Brassempouy it was very hilly for the first 30km. After that it became flat. Yes, really flat or flat as a pancake as my father would say. Good, because the first campsite I went to was already closed. So after 60km I had to ride another 20km, but also in Saint Julien en Born everything was closed or only open to motorhomes. In Bias I finally found a campsite after 92km. Of course I was alone with a tent. The weather was gray and rainy, so the next morning I got a coffee from a couple in a caravan.

Gut habe ich mir den flachen Teil für den Rückweg aufgespart. Nach Brassempouy war es noch ca. 30km sehr hügelig. Danach wurde es flach. Ja so richtig flach oder topfeben wie mein Vater sagen würde. Gut weil der erste Camping den ich eingeplant habe war schon geschlossen. Also musste ich nach 60km nochmals 20km weiter, aber auch in Saint Julien en Born war alles zu oder nur noch für Wohnmobile offen. In Bias fand ich dann nach 92km endlich einen Campingplatz. Ich war natürlich alleine mit Zelt. Das Wetter war grau und regnerisch, deshalb habe ich am nächsten morgen bei einem Ehepaar im Wohnwagen einen Kaffee erhalten.

From Monday to Thursday rain was announced, but as many times before I was lucky. On Monday I was just at the entrance of a campsite when it started to pour and hail like hell. After 45min the worst was over and I cycled on. On Tuesday I made it dry through the day until I had set up my tent, then it started to rain. On Wednesday the same and on Thursday through Bordeaux it rained only a little.

Von Montag bis Donnerstag war Regen angesagt. Ich kam aber wieder mal sehr gut davon. Am Montag war ich gerade beim Eingang eines Campingplatzes als es wie aus Eimer anfing zu schütten und hageln. Nach 45min war das Gröbste vorbei und ich fuhr weiter. Am Dienstag schaffte ich es trocken durch den Tag bis ich mein Zelt aufgestellt hatte, dann fing es an zu regnen. Am Mittwoch das gleiche und am Donnerstag durch Bordeaux regnete es nur ganz wenig.

It continued to be flat. - Es blieb weiterhin flach.

My excuse why I also didn’t visite Bordeaux this time either, realy is the weather. It was sunny on Friday. It should stay that way for two days. Woah!! I had not had two days of sunshine in a row, for a long time. I just had to cycle. Along the EV1, La Vélodyssée, it went flat through endless forest until Le Verdon-sur-Mer.

Meine Ausrede warum ich mir Bordeaux wieder nicht angeschaut habe ist diesmal wirklich das Wetter. Am Freitag wurde es sonnig. Es sollte zwei Tage lang so bleiben. Woah!! Zwei Tage Sonne hintereinander hatte ich schon lange nicht mehr. Ich musste einfach fahren. Entlang der EV1, La Vélodyssée, ging es flach durch endlosen Wald, Richtung Le Verdon-sur-Mer.

Crossing the Gironde with the ferry. - Mit der Fähre über die Gironde.

From Royan to Rochefort I followed the main road. What a beautiful landscape.

Von Royan nach Rochefort folgte ich der Hauptstrasse. Was für eine schöne Landschaft.

In Rochefort I spent a day to viste the Museums. This time the Hermione was here.

In Rochefort legte ich einen Museumstag ein. Die Hermione war dieses mal auch da.

Musée national de la Marine / L‘Hermione / Corderie Royale