Loading

NYC 2016 - die stadt, die niemlas schläft -

Früh am Morgen geht's von zu Hause mit dem Flieger los zu einem Rundflug über die Stadt.

Bevor es in die große Stadt, dem Big Apple, ging, stand noch ein Kurzbesuch bei Freunden in Frankfurt/M an. Man könnte jetzt auch sagen, zum Akklimatisieren, schon mal an die Hochhäuser gewöhnen.

Als Überraschung stand dort ein Besuch in der Europäischen Zentralbank auf dem Programm.

Nein, nicht in dem alten Gebäude, sondern in der neuen EZB!!!

Eine sehr beeindruckende Architektur kann man dort bestaunen. Innerhalb der ehemaligen Großmarkthallen wurden Gebäudeteile der EZB integriert und zwei sich verschmelzende Türme angebaut.

Von ziemlich weit oben hat man schon eine recht gute Aussicht

Nun geht's aber mit einem richtig großen Flieger rüber über den großen Teich. Immer wieder faszinierend, dass diese großen Dinger da oben in der Luft fliegen können.

Nach dem Start eine kleine Kurve über Frankfurt. Nur blöde, dass man direkt den Triebwerksstrom im Blickfeld hat.

Nach ein paar Stunden Flug und ein paar Zeitzonen später, Überflug über Long Island, landet man bereits kurz nach dem Mittag auf dem John F. Kennedy Flughafen.

Die Zollkontrolle haben wir übrigens nach einigen Fragen, auf die ich nicht vorbereitet war, doch irgendwie überstanden.

Nach ein bisschen Chaos haben wir unseren Fahrer auch noch gefunden und so ging es, teils mühsam durch den Rushhour-Stau, Richtung Manhattan.

Schnell im Hotel eingecheckt, einmal aus dem Fenster schauen und raus in die Stadt, die niemals schläft.

Auf einem ersten Erkundungsspaziergang haben wir gleich ein paar der beeindruckenden Gebäude gesehen, die diese Stadt so berühmt machen.

Naja, ein paar sind noch nicht so ganz fertig, da fehlt noch der letzte Schliff.

Am nächsten Morgen sollte es jetzt aber zuerst auf das weltberühmte Empire State Building - dem Hochhaus der Hochhäuser - gehen.

Oben angekommen, bietet sich einem eine atemberaubende Aussicht. Einfach unglaublich! Man kann es nicht beschreiben und kann es kaum in Bildern zeigen, sondern muss es selbst erleben!

Nach diesen Eindrücken brauchen wir erstmal eine kurze Verschnaufpause im Bryant Park.

Direkt dort ist auch die alte Public Library. Ebenfalls sehr beeindruckend.

In New York City hat keiner Zeit, auch wir nicht. Wir müssen schnell weiter in die Grand Central Station.

Die Zeit rennt und wir sind verabredet! Nach 26 Jahren findet zufällig am Times Square eine Art kleines Klassentreffen statt - unglaublich!!!

Und schon ist der Tag wieder zu Ende und wir sind sehr gespannt, was der morgige für Erlebnisse bringen wird...

Ein neuer Tag mit neuen Eindrücken. Heute steht als erstes die High Line, eine ehemalige, seit Jahren stillgelegte, Eisenbahntrasse auf dem Plan, die zu einem Park umgestaltet wurde.

Hier gibt es neben interessanter Architektur auch noch andere Kuriositäten zu sehen.

Kleine Randnotiz zum Thema Autos und Parkplätze: wer dachte, zu Hause wären die Parkgebühren zu hoch, der darf gerne mal ein Parkticket in NYC ziehen.

Weiter geht es, ganz gemütlich, entlang dem Hudson River Park. Auf der rechten Seite ist Jersey City zu sehen..

Blick über den Hudson River zum Stadtteil Hoboken.

Das nächste Ziel ist schon in Sichtweite.

Ein Ort zum Gedenken und innehalten...

Überall Architektur, an der man sich nicht sattsehen kann.

Kunst. Unbezahlbar, aber öffentlich und für jeden zugänglich und begreifbar. Wobei das Objekt bei Letzterem manchmal doch drunter zu leiden hat.

Der Weg führt uns weiter zu einer der schönsten Brücken überhaupt: die Brooklyn Bridge.

Das nächste architektonische Highlight lässt nicht lange auf sich warten: das Flat Iron Building

So, macht Platz für die Helden vom NYFD!

Noch etwas mit Licht im Dunkeln

Und zum Abschluss des Tages, noch einmal das Empire State Building - dieses Mal in grün. Man sollte jeden Abend einen Blick auf das ESB werfen, da selten zwei Abende hintereinander die gleiche Beleuchtung zu sehen ist.

Und morgen ist ein neuer Tag mit neuen Eindrücken.

So, da ist der, der nächste Tag und es steht einiges auf dem Programm. Allerdings ist jetzt schon abzusehen, dass wir einiges von unserer ursprünglich geplanten Liste nicht schaffen werden. Okay, dass wir jetzt, nachdem wir gestern schon einmal (im dichten Touri-Gedränge) auf der Brooklyn Bridge waren, nochmal dorthin gehen, liegt daran, dass ich versuchen möchte, dort ein paar Bilder zu machen. Das Wetter spielt schon mal mit - bester Sonnenschein.

Also, ab in die Subway und los geht's...

Wenn die anderen auch mal auf‘s Bild wollen... Gefühlt habe ich mehr Bilder mit fremden Kameras (teils sogar defekte), Smartphones und sonst was noch für Geräten gemacht. Nächstes mal sollte ich pro Bild einen Dollar kassieren und der Urlaub wäre bezahlt gewesen.

New York City - die Stadt der Brücken.

Auch die Manhattan Bridge macht ganz schön was her.

Nicht zu vergessen die Williamsburg Bridge

Weiter gehts nach DUMBO (Down Under Manhattan Bridge Overpass).

So, bis zum nächsten Highlight des Tages ist noch etwas Zeit...

Also, nicht nur die Feuerwehrwagen, sonder nauch die Müllwagen und Lkw's sehen hier schon cooler aus...

Es wird Zeit, langsam die Garderobe zu wechseln und sich auf den Weg zu machen. Es geht in die grüne Oase inmitten der riesengroßen Metropole: den Central Park. Was dort so abgeht, ist echt ziemlich beeindruckend.

Der Central Park ist eine wunderbare Laufstrecke, das wusste schon Dustin Hoffman im Film "Der Marathonman" und könnte durchaus meiner Hausstrecke den Rang ablaufen. Wenn doch nur der Weg zur Strecke nicht so weit wäre.

Das war ein tollen Erlebnis, auf einer der, wenn nicht gar der, berühmtesten Laufstrecke, auch mal seine Runden zu drehen. Bye bye, Central Park. Hope I'll be back...

Total erschöpft, vom Laufen und den vielen Eindrücken, folgte der Kampf während der Rush-Hour zurück zum Hotel. Das ist der Wahnsinn!!! Und ich meine damit nicht (nur) die Autos auf der Straße, sondern die vielen Menschen auf dem Bürgersteig. Ach ja, Ampeln, egal ob für Fußgänger oder Autos, sind zwar vorhanden, aber das war's dann auch schon. Wem das dichte Gedränge schon während des Weihnachtsmarktes zu viel ist, für den ist das hier dann definitiv nichts! Auf die U-Bahn ausweichen bringt übrigens auch nichts - es sei denn, man möchte kuscheln.

Der neue Tag startet erneut mit einem Frühstück in einem der zahlreichen Straßencafé's. Von hier aus kann man gut das hektische Treiben der großen Stadt erleben. Anschließend geht's los, wobei heute "nur" zwei Ziele auf dem Plan stehen.

Auf dem Weg zu Station eins: man kann sich, wenn's denn sein muss, auch gesund ernähren.

Souvenirs: nur gucken oder auch kaufen?

Der aufmerksame und Interessierte New York Besucher bekommt nach ein paar Tagen Nackenschmerzen vom ständigen nach oben schauen.

So, fast am Ziel. Es hat wieder irgendwas mit Brücken zu tun - aber nicht unter, sondern neben der Ed Koch Queensboro Bridge.

Parallel zu dieser Brücke fährt eine Seilbahn nach Roosevelt Island. Sollte man unbedingt mal mit fahren - vorausgesetzt, man hat keine Probleme mit der Höhe.

Wieder am Boden, geht es kilometerlang entlang der 5th Avenue, bis wir vor dem zweiten Ziel stehen. Nun kommt Kultur und weltbekannte Architektur.

Nach ein paar Stunden verlassen wir das Guggenheim Museum wieder und werden dann doch tatsächlich vom Regen erwartet. Wir versuchen, den Regen in einem der vielen Strassencafés abzuwarten, aber so viel Zeit haben wir nicht. Also raus uns nass werden...

Wer nach New York fliegt, macht sich vorher einen Plan, was er alles sehen möchte. Davon kann man aber mindestens die Hälfte gleich wieder streichen - man schafft es einfach nicht, möchte man sich alles etwas genauer ansehen.

Heute steht aber auf dem Plan: mit der Staten Island Ferry an der Freiheitsstatue vorbei und einen Blick auf die Skyline von New York werfen. Während der Fahrt mit der Fähre fährt ein bewaffnetes Schnellboot nebenher - komisches Gefühl und ich gebe zu, ich hatte etwas Bedenken, meine Kamera mit dem großen Objektiv auf das Boot zu richten. Unterwegs war auch eines der grössten Kreuzfahrtschiffe, die "Anthem of the Sees" zu sehen. Man muss es mögen. Irgendjemand beschrieb die heutigen Schiffe einmal mit: "Sozialer Wohnungsbau auf See".

Aaaaargh... Wir wollen die Skyline sehen Nicht alte, dicke, verrostete Containerschiffe!!! Meno...

Geht doch!

Und nun das, was alle einmal auf ihrem New York Besuch sehen wollen. Das weltweite Symbol der Freiheit.

Wieder an Lande, geht's nach kurzer Kaffeepause weiter zur Wall Street. Dabei sieht man wie an vielen Stellen alte und neue, große und kleine Architektur.

Die nächsten beiden Stationen werden durchgebummelt: Chinatown und Little Italy. Beides jeweils eine Welt für sich. Man glaubt sich nicht mehr in New York City.

Jetzt geht's langsam zum nächsten Highlight. Der Weg führt uns über den Washington Square. Hier herrscht reger Trubel, hier ist Leben.

Gleich nebenan das deutsche Viertel inkl. Universität.

In New York ernährt man(n) sich hauptsächlich von Burger. Genial sind die bei Shake Shack. Auch, wenn man dafür schon mal eine halbe Stunde anstehen muss... Aber bei schönstem Wetter und mit Blick auf das Flat Iron Building wartet man gerne.

Mit aufziehenden Unwetter erreichen wir gerade noch das Hotel, wobei jeder Weg hier in NYC imposant ist, und fallen ziemlich k.o. schon fast in der Lobby lang auf den Boden.

Neuer Tag - neue Highlights!!! Nachdem wir schon auf dem Empire State Building waren, möchten wir dieses nun auch einmal von etwas weiter oben sehen. Also ab zum Rockefeller Center und auf die Aussichtsplattform "Top of The Rocks" und die unbeschreibliche Aussicht Richtung Downtown und den Central Park genießen.

Heute, am Sonntagmorgen, wirkt NYC irgendwie noch sehr ruhig. Nur wenige menschen sind bisher unterwegs.

Auch wenn es etwas windig ist, man hat eine wahnsinnstolle Aussicht dort oben. Könnte mir dort ganz gut eine Wohnung vorstellen - TV-Anschluss ist nicht erforderlich.

Wieder runter und auf und zum nächsten Teil, aber vorher erstmal was richtig gutes Essen! Chelsea Market - ein Highlight im Meatpacking District. Shops, Restaurants und Märkte in dem historischen, denkmalgeschützten Gebäude der Oreo-Keksfabrik. Der Weg dorthin ist, wie überall in NYC, geziert von Kunst. Mit dieser werden wir uns nach der Stärkung noch intensiver befassen.

Gestärkt machen wir uns auf den Weg ins Whitney Museum of American arts. Tolle Kunst, klasse Aussicht und heftiges Wetter.

Manchmal verhilft einem der Zufall zu einem guten Bild: Mein Titel: "Er schaut sie schaut ihn an".

Das Bild an der Wand: Rudolf Stingel, UNTITLED (AFTER SAM)

Die betrachtende Besucherin: leider unbekannt

Hmmm... Die weibliche, dunkle Version von C3-PO?

Es gibt Dinge, von denen bekommt man nicht genug. Also sind wir so verrückt und machen uns nochmal auf zum Rockefeller Center, um bei Sonnenuntergang und Dunkelheit die Stadt von oben zu sehen. Oben angekommen, zog gerade noch ein Unwetter über dem Central Park hinweg, während auf der Seite Richtung Downton noch die Sonne schien. Unbedingt selber erleben!

Das Wetter und die offiziellen Öffnungszeiten zwingen uns leider dazu, wieder auf den Boden der Realität herab. Aber es war ein unglaublich tolles Erlebnis da oben. Ach ja: Stativ ist oben auf der Aussichtsplattform nicht erlaubt. Also alles alles frei Hand, was bei dem eiskalten Sturm in der Höhe nicht gerade einfach war.

Beenden wir den Tag mit einen Blick auf die berühmte Radio City Music Hall. Ich bin fest davon überzeugt, dass genau dafür das Neonlicht erfunden wurde.

Wieder im Hotel angekommen, heißt es, Koffer packen und noch mal ein paar Stunden auf's Ohr legen. Morgen geht's leider schon wieder zurück. Wobei, ein paar Tage Ruhe und Erholung sind jetzt auch mal nötig...

Unser Hotel. Gebaut 1929 im Art Deco und wenn man aufmerksam hinschaut, findet man viele interessante Kleinigkeiten.

Nun geht's leider Richtung Flughafen. Ein letzter Blick aus der Ferne auf die Skyline von New York City :°-/

Good Bye, New York City. Wir haben viel gesehen und erlebt, aber auch vieles noch nicht gesehen. Wir werden wiederkommen...

Wohlbehalten wieder in Frankfurt/M gelandet. Und mit etwas interessanter Architektur empfangen - Bahnhof Frankfurt Flughafen.

Fazit dieser Reise: New York City ist einfach unglaublich und nicht nur eine Reise wert. Ganz sicher geht es noch einmal in die große Stadt.

Created By
HL73 Lange
Appreciate

Report Abuse

If you feel that this video content violates the Adobe Terms of Use, you may report this content by filling out this quick form.

To report a copyright violation, please follow the DMCA section in the Terms of Use.