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Obst und Gemüse - Bunte Schatzkiste aus der Natur ein Projekt der Klasse 7b des Gymnasiums Veitshöchheim (April 2021)

Willkommen auf unserer Website. Wir, die Klasse 7b haben an dem Projekt Echt kuh-l teilgenommen. Hier siehst du unsere Arbeitsergebnisse, bei denen du vom eigenen und dem weltweiten Anbau von Obst und Gemüse bis hin zu den gesündesten Früchten alles erfährst.

Hier siehst du das Echt kuh-l-Logo

Das alles kannst du hier erfahren:

  1. Unsere gesunden Obst- und Gemüserezepte
  2. Gemüseanbau im eigenen Hochbeet
  3. Obst und Gemüseanbau im eigenen Garten
  4. Obst und Gemüse umweltbewusster kaufen
  5. Warum ist Obst und Gemüse so gesund?
  6. Welche Vorteile und Nachteile hat das regionale bzw. das globale Obst und Gemüse?
  7. Was zeichnet heimische Äpfel aus?
  8. Link zur Dokumentation "Europas dreckige Ernte" der ARD
  9. Warum wird am Bodensee so viel Obst angebaut?

Unsere Gesunden obst- und GemüseRezepte

Zusammen als Klasse 7b haben wir ein eigenes Rezeptbuch mit Obst- und Gemüserezepten gestaltet. Wir hoffen, dass es dir gefällt und dass die Rezepte dich anlachen.

Guten Appetit!

Gemüseanbau im eigenen Hochbeet

Bereits in der Grundschule nahm ich begeistert an der AG Schulgarten teil. Deshalb entstand die Idee in unserem Garten ebenfalls selbst Gemüse anzubauen. Um dies zu verwirklichen startete ich mit meinem Vater das Projekt Hochbeetbau.

Die Materialien haben wir im Baumarkt und im Holzfachhandel gekauft. Die Maße des Hochbeets sind: Länge: 200 cm, Breite: 120 cm und Höhe: 80 cm. Da hinein passen etwa zwei Kubikmeter Erde. Das Grundgerüst haben wir aus Lärchenholzbalken gebaut und dann die Seiten mit Lärchenholzbretter verkleidet. Lärchenholz eignet sich besonders gut, da es von Natur aus sehr witterungsbeständig und stabil ist. Als nächstes haben wir eine Plattform für das Hochbeet erstellt, indem wir einen Bereich, der die Grundfläche des Hochbeets plus 20 cm umfasst, ca. 20 cm tief ausgehoben haben. Um Staunässe zu vermeiden, haben wir die Fläche mit Rasengittersteinen gepflastert, die wir mit Splitt ausgefüllt haben. Danach haben wir gegen Wühlmäuse und andere Nager Lochdraht am Boden des Hochbeets befestigt. Eine Folie gegen Feuchtigkeit haben wir an den Seiteninnenwänden des Hochbeets angebracht. In der Mitte der langen Seite des Hochbeets haben wir eine Kette mit Kettenspanner eingeschraubt, um den Druck der Füllung abzufangen. Ganz unten ins Hochbeet kamen Äste und Zweige, darüber Laub, danach Grassoden, dann Kompost und obendrauf etwa 8 Säcke Pflanzerde je 60 Liter.

Im ersten Jahr haben wir Radieschen und Karotten ins Hochbeet gesät. Tomaten, Gurken, Zucchini, Sellerie und Kohlrabi wurden ins Hochbeet gepflanzt. Außerdem haben noch Petersilie, Salbei, Thymian und Rosmarin Platz gefunden.

Am besten wuchsen Gurken, Tomaten und Zucchinis. Sellerie, Kohlrabi und Karotten blieben eher klein und wuchsen nicht so gut heran. Die Gurken und Zucchinis haben mir persönlich am besten geschmeckt.

Wir haben sogar Salbei, Rosmarin und Thymian geerntet und für den Winter eingefroren.

Was wir aber nicht gedacht hätten: Rosmarin, Thymian und Salbei haben den Winter gut überstanden und im nächsten Frühjahr konnten wir schon wieder davon ernten und essen.

In den nächsten Jahren haben wir wieder Gurken, Tomaten, Zucchinis, Sellerie und Salat angebaut.

Manchmal hatten wir Schwierigkeiten mit Nacktschnecken, da sie große Teile des Salats auffraßen. Bei einer Internetrecherche sind wir auf eine Flüssigkeit namens „Schnexagon“ gestoßen, die man auf Bretter streichen kann und auf dem Schnecken abrutschen. Es ist ein Mittel, auf dem sogar Schneckenschleim abrutscht. Tatsächlich hat es funktioniert und das Hochbeet war wieder vor Nacktschnecken sicher.

Im letzten Jahr bekamen wir 12 Tomatensetzlinge von einem Mädchen aus der Nachbarschaft geschenkt. Diese pflanzten wir in unser Hochbeet und in drei weitere Pflanzkübel.

Die Entwicklung war erstaunlich; die Tomatenpflanzen in den Kübeln wuchsen normal, während die Pflanzen im Hochbeet riesengroß wurden und unglaublich viele Früchte trugen.

Die Ernte war so groß, dass wir nicht alle Tomaten essen konnten, sondern sogar einen Teil eingefroren haben, um später Tomatensuppe oder -soße daraus zu kochen.

Obst und Gemüseanbau im eigenen Garten

Mein Vater und ich haben uns in unseren Garten ein Hochbeet und 3 Pflanzenkübel angeschafft, wobei wir das Hochbeet selbst gebaut haben.

... das selbstgebaute Hochbeet

Die Materialien haben wir im Baumarkt und im Holzfachhandel gekauft. Aus Latten und Balken haben wir das Grundgerüst gebaut und dann eine Plane darin befestigt. Danach haben wir das Hochbeet erst mit Stöcken dann mit Laub und Kompost und zum Schluss mit Gartenerde befüllt.

Im ersten Jahr haben wir Radieschen und Karotten ins Hochbeet gesät. Tomaten, Gurken, Zucchini, Sellerie und Kohlrabi wurden ins Hochbeet gepflanzt. Außerdem haben noch Petersilie, Salbei, Thymian und Rosmarin Platz gefunden.

Am besten wuchsen Gurken, Tomaten und Zucchinis. Sellerie, Kohlrabi und Karotten blieben eher klein und wuchsen nicht so gut heran. Die Gurken und Zucchinis haben mir persönlich am besten geschmeckt.

Wir haben sogar Kräuter geerntet und für den Winter eingefroren.

Was wir aber nicht gedacht hätten: Rosmarin, Thymian und Salbei haben den Winter gut überstanden und im nächsten Frühjahr konnten wir schon wieder davon ernten und essen.

In den nächsten Jahren haben wir wieder Gurken, Tomaten, Zucchinis, Sellerie und Salat angebaut.

Leider wurde der Salat fast komplett von Nacktschnecken aufgefressen.

Daraufhin haben wir uns „Schnexagon“ von außen an die Wände des Hochbeets gestrichen. Es ist ein Mittel, das verhindert, dass Schnecken an der Außenwand hochkriechen können, denn sie rutschen dort ab.

Tatsächlich hat es funktioniert und das Hochbeet war wieder vor Nacktschnecken sicher.

Im letzten Jahr bekamen wir 12 Setzlinge von Tomaten geschenkt, die wir ins Hochbeet gesetzt haben. Ein paar davon haben wir auch in große Kübel gepflanzt.

Die Entwicklung war erstaunlich: die Tomatenpflanzen in den Kübeln entwickelten sich normal, während die Pflanzen im Hochbeet riesengroß wurden und unglaublich viele Früchte trugen.

Die Ernte war so groß, dass wir nicht alle Tomaten essen konnten, sondern sogar einen Teil eingefroren haben, um später Tomatensuppe oder -soße daraus zu kochen.

Für die Bepflanzung, Bewässerung und Pflege unseres Hochbeets war ich allein verantwortlich. Bereits morgens vor Schulanfang habe ich es regelmäßig gegossen.

Außerdem steht in unserem Garten ein alter Zwetschgenbaum.

Er trägt jedes Jahr Früchte, die herrlich schmecken. Wir backen dann Zwetschgenkuchen und frieren auch etwas davon ein. Die Früchte werden auch gerne von Wespen und Bienen gefressen und in manchen wohnen sogar Würmer, denn wir verwenden keine Insektizide.

... die selbstangebauten Tomaten

Obst und Gemüse umweltbewusster kaufen

1) Regionales Obst und Gemüse

Das regionale Obst und Gemüse ist besser, da es nicht aus anderen Ländern importiert werden muss. Bei dem Transport aus anderen Ländern nach Deutschland gelangen viele umweltschädliche Stoffe, wie z.B. CO2, in die Luft.

... zum Beispiel durch den Flugtransport.

2) Saisonales Obst und Gemüse

Obst und Gemüse wächst nicht überall und nicht zu jeder Zeit, z.B. Tomaten wachsen nur in den Monaten Juli, August und September. Deshalb sollte man nur in diesen Monaten die Tomaten kaufen. Wenn man in anderen Monaten die Tomaten kaufen würde, ist es schwer, diese als regionales Produkt zu erhalten. Außer das Obst und Gemüse wurde in einem Gewächshaus angebaut, in diesem Fall weist es aber nicht so viele Vitamine, Inhalts- und Geschmacksstoffe auf wie saisonales Obst und Gemüse.

... Gewächshausanlagen können z.B. so aussehen

3) Bioanbau

Der biologische Anbau von Obst und Gemüse ist wesentlich besser für die Umwelt, weil er den Boden und das Wasser schützt. Denn wenn keine Pestizide gespritzt werden, die die Tierwelt und unser Grundwasser, welches später als unser Trinkwasser genutzt wird, gefährden, erhöht dies die Fruchtbarkeit der Böden und verbessert ihre Struktur.

4) Plastikverpackungen

Wenn man sich einmal in der Obst und Gemüseabteilung im Supermarkt umschaut, sieht man, dass fast jedes zweite Obst oder Gemüse in Plastik eingepackt ist. Dieses Plastik landet oft in unseren Meeren und ist sehr schlecht abbaubar. Dies kann man ändern, indem man unverpacktes Obst und Gemüse kauft und wiederverwendbare Verpackungsnetze benutzt.

Lass unsere Gewässer nicht überall so aussehen und achte auf die Verpackungen...

Obst und Gemüse sind gesund. Das weiß doch jeder! Aber warum?!

In diesem Video findest du heraus, welche Vorteile und Nachteile regionales bzw. globales Obst und Gemüse haben

Unten seht ihr eine Dokumentation der Anbauregion Almeria in Spanien und um eine Anbauregion in Italien. Almeria verlassen täglich 1.000 Lkw- Ladungen an Obst und Gemüse den Ort. Außerdem werden dort ULTRA legal Flüchtlinge, die illegal im Lan..., ach guckt euch einfach die Reportage ,,Europas dreckige Ernte" in der Mediathek der ARD an, dann brauchen wir das euch nicht ewig lang zu erklären.

Credits:

Erstellt mit einem Bild von Daria-Yakovleva - "plum box fruit"