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Grüße aus Gent Geflüchtet in die Freiheit?

Herzlich willkommen auf der Webseite von Grüße aus Gent!

Diese Website ist ein Projekt der Studierenden im Masterstudiengang Mehrsprachige Kommunikation der Universität Gent, Fachbereich Übersetzen, Dolmetschen und Kommunikation - in Zusammenarbeit mit Liberas und Marc Verschooris.

Das Buch Uit de lus van de strop von Marc Verschooris erzählt die Geschichten der vielen jüdischen Familien, denen während des Zweiten Weltkriegs von Genter Einwohnern geholfen wurde. Bei Liberas läuft vom 7. Dezember 2020 bis Ende Januar 2021 zum Buch eine Ausstellung unter demselben Titel. Anlässlich der Ausstellung veranstalten wir vier virtuelle Führungen, die einige dieser Geschichten beleuchten. Die Führungen basieren auch auf dem Briefwechsel zwischen Familienmitgliedern und auf Interviews mit (jüdischen) Überlebenden oder deren Nachkommen.

Wir bedanken uns bei Isaline Claessens, Nathan Diament, Kurt Tutter, Judith Geiringer, Tom Templeton und Fred Adler für deren Bereitschaft, sich interviewen zu lassen, bei Marc Verschooris und Kris De Beule (Liberas) für die Unterstützung und bei den Professoren für die gute Betreuung.

Und wir bedanken uns bei Ihnen.

Bis bald und Grüße aus Gent!

Marc Verschooris

Unsere virtuellen Führungen basieren auf dem Buch ‚Uit de Lus van de Strop’ von Marc Verschooris, der Untersucher und ehemaliger Dozent ist und sich seit 1994 unter anderem mit dem Thema ‚jüdische Familien in Gent um die Zeit des 2. Weltkrieges‘ beschäftigt. Diesem Thema hat er jetzt das ganze Buch ‚Uit de Lus van de Strop‘ gewidmet. Insgesamt beleuchten wir vier Familien, deren Geschichte im Buch erzählt wird: die Familien Geiringer, Stern, Tutter und Diament.
Marc Verschooris

In Zusammenarbeit mit Liberas

Liberas ist das Kulturerbezentrum für die Geschichte des Freiheitsideals in all seinen Facetten. Die Organisation wurde 1982 als Datenablage der Geschichte des Liberalismus in Flandern und Belgien gegründet.

Stadtführung

Folgende Bilder zeigen den Faltprospekt für den zur Ausstellung gehörenden Spaziergang. Angesichts der Umstände und der Koronapandemie haben wir den Prospekt bereits hier online gestellt. Über den Link können Sie den Spaziergang bequem auf Google Maps verfolgen. Viel Spaß beim Wandern!

Die Geschichte der Familie Geiringer und deren Nachkommen

Dieses Video beleuchtet zwei österreichische Familien, die während des zweiten Weltkrieges nach Gent flüchteten: die Familie Stern und die Familie Geiringer. Wir zeigen exklusive Ausschnitte aus Interviews mit drei Nachkommen der Familie Geiringer. Wir haben zwei Kinder der geflüchteten Generation, Fred Adler und Judith Geiringer, sowie den Sohn Judiths, Tom Templeton, gesprochen. Sie erzählen, wie sie und ihre Familie den Krieg und vor allem die Nachwirkung des Krieges auf persönlicher Ebene erfahren haben.

Tutters Geschichte

In diesem Video beleuchten wir die Geschichte der österreichischen Familien Stern und Geiringer. Zudem können Sie in diesem Video exklusive Ausschnitte aus dem Interview mit Kurt Tutter, einem jüdischen Kriegsüberlebenden, sehen. Kurt Tutter musste als Kind bei einer Familie in Gent untergetaucht leben.

Die Geschichte von Yvonne Fontaine und Martha Geiringer

Dieses Video stellt die Geschichte der Familie Geiringer und der Genter Ärztin Yvonne Fontaine dar. Es fokussiert vor allem auf die außergewöhnliche Geschichte von der jüdischen Wienerin Martha Geiringer, der während des Zweiten Weltkriegs von Yvonne Fontaine geholfen wurde. Wir erzählen anhand von Fotos, Briefen und einem Interview mit Yvonne Fontaines Enkelin Isaline Claessens was dem Zweiten Weltkrieg in Belgien vorausging, wie die Familie Geiringer vor dem Naziregime in Österreich floh und was sie auf ihrer Flucht erlebte.

Die Geschichte von Diament

In diesem Video konzentrieren wir uns nicht nur auf die Familien Stern und Geiringer, sondern auch auf Nathan Diament, der selbst als jüdisches Kind in einer Familie in Gent aufgenommen wurde. Wenn Sie wissen wollen, wie er alles erlebt hat, schauen Sie sich das Video an.

Von den Masterstudenten Mehrsprachige Kommunikation: Ellen Adriaenssens, Emmely Bosman, Lars Coppens, Jitse Criquielion, Kasper Debeyne, Laura de Coorebyter, Paulien De Gaspari, Astrid Drabs, Jana De Gieter, Nathan Delameillieure, Julie Denutte, Laurence Deschilder, Kelsey Lecluyse, Jody Matthijs, Laura Staelens, Joni Van Gansbeke, Tom Van Mossevelde, Hanne Vansteelandt, Hanne Verhaegen, Robbe Verwerft

Professoren: Sofie Decock und Christophe Wybraeke