Fahrradreise Dänemark 2017

März 2017:

Die Vorbereitungen laufen planmäßig. Die Zugtickets sind gebucht und die Übernachtungen in Hamburg und Kopenhagen fix. Die Reifen, Ketten und Sättel der Fahrräder wurden erneuert. Jetzt startet die Testphase!

Die Fahrradtaschen sind fertig und werden getestet😊

Eine Woche vor Abfahrt bricht die Hinterradschwinge am Fahrrad. Mit viel Glück finden wir im Internet das bewährte Modell zu einem guten Preis in der näheren Umgebung. Ob es so treu funktionieren wird wie das alte 🚲🤔?

Nach drei Arbeitstagen, sind die wesentlichen Teile getauscht und nun zur Abfahrt bereit. Nochmal Glück 🍀 gehabt!

Die erste Etappe mit der🚂 startet am Dienstag um 11.31 Uhr ab Buchloe nach Hamburg-Altona. Voraussichtliche Ankunft dort 18.44 Uhr. Dort werden wir eine Nacht im Hotel Central verbringen.

Der Countdown läuft ....in 40 Minuten sind wir startklar....die Fahrradtaschen hängen (wie immer zu voll und zu schwer😐)Aktuell sieht es nach baldigem Gewitter aus.

Der Zug kommt planmäßig, aber die Freude hält nicht lange an, in Augsburg 1 Stunde Aufenhalt, unser Zuganhang hat 30 Minuten Verspätung😕

Und es läuft wie immer bei der Bahn,, das Drama geht weiter. In Kassel kommt der neue Zugführer nicht zur Übernahme und in Hannover muss eine gezogene Notbremse wieder entsperrt werden. Z. Zt. vorraussichtliche Ankunft: 19.30 Uhr und wir sind noch mit vielen Chancen für Verzögerungen unterwegs.☹️

Endlich sitzen wir vor den besten Fischrötchen Hamburgs auf Brücke 10 ! Um 19.45 Uhr war der 🚂 endlich im Bahnhof Altona.eingetroffen. Wir waren die letzten Radler, die ihn verlassen haben. Anschließend schnell im Hotel eingecheckt (Entfernung vom Bahnhof ca. 200 m) Gepäck in unser prima Zimmer gebracht und ab zu den Landungsbrücken.

Elbphilharmonie

Zum Tagesausklang noch eine schnelle Fotorunde um die Elbphilharmonie, dann wieder zurück in's Hotel.

Heute werden wir von der Sonne geweckt und wir freuen uns auf unser gemütliches Frühstück 🥐☕️in der Kaffeerösterei Elbgold im Schanzenviertel. Es liegt genau auf der halben Strecke zum Bahnhof Dammtor, von wo es um 10.58 Uhr weitergeht nach Kopenhagen! Unsere Vorfreude, auf das Erlebnis "Bahnfahrt" , hält sich in Grenzen😉

Frühstück

Nun endlich unsere Bahnfahrt: Zug traf pünktlich in Hamburg ein, dafür stimmte unsere Reservierung nicht. Die Fahrräder hatten Sitzplätze - wir nicht😒Der Umstieg in Fredericia wieder Abenteuer pur, da unser Zug bei der Grenzkontrolle wieder eine wunderbare Verspätung aufgebaut hatte. In Expresszeit mussten 7 Gleise Enfernung mit Hilfe von 2 Fahrstühlen überwunder werden. Und wieder hatten nur die Räder zwei Sitzplätze und wir durften bis Kopenhagen stehen. Es lebe die Reservierung beim Fachpersonal!

Nach Ankunft in Kopenhagen schnell zu unserer Unterkunft geradelt, Schlüssel im Blumentopf gefunden und wieder mit den Rädern bei steifer Brise unterwegs.

Den nächsten Stopp erreichen wir in Mengen von anderen Radlern über diverse Radlerbrücken: Papiroen-eine Insel mit einer Halle und "Street Food". Hier haben wir unser erstes kulinarisches Erlebniss bei oink 🐷 oink. Pulled smoken Fleisch. Jetzt lassen wir die Bilder sprechen...

Jetzt treten wir bei Windstärke 7 den Rückweg an. Für heute sind wir genug durchgepustet worden.

Und wieder einmal ist Frühstückszeit🥐, diesmal beim Bäcker um die Ecke. Wir testen eine dänische Spezialität mit Café Latte. Beides schmeckt sehr lecker😊

Weiter geht es auf's Fahrrad und ab in die City: Ziel eine Rundfahrt mit dem Schiff. Auf dem Weg wird noch schnell ein Blick in den "Black Diamond" geworfen. Das ist für mich der Tempel der Versuchung, schnell wieder weiter - ein ausführlicher Besuch muss noch warten.

Jetzt erst einmal die Rundfahrt bei herrlichem Wetter. So bekommen wir einen guten Überblick über die Highlights von Kopenhagen. Anschließend geht es zu Fuß weiter zum runden Turm. Der macht richtig Spaß!

Runder Turm

Gleich neben dem runden Turm steht der beste Hot Dog Stand Kopenhagens. Wir haben ihn zusammen mit einem Kakao getestet - es stimmt!

Nun wieder auf das Fahrrad und ab zum Hotel " Bella Sky", ein wirklicher Eycatcher. Aber nur von außen, innnen haben es die Japaner heimgesucht.

Von hier nach Christianshaven, gemütlich Boote schauen.

Jetzt wird es Zeit, für den Freistaat "Christiania". Heute im Angebot - Haschisch aller Orten - frei zum Testen. Die Versuchung ist groß 😉Das ist wirklich ein schräges Viertel.

Den Tag beschließen wir bei einem Bier und Live Jazz Musik und freuen uns auf weitere, morgige Erlebnisse.

Der Tag beginnt wieder in unserem Frühstückskaffee

Anschließend geht es zwischen den Dünen Richtung Aquarium zum Fotostopp

Nun wieder auf die Räder und ab in die City zu den Markthallen. Hier gibt es viele Spezialitäten und es wird Zeit für ein Smörrebröd.

Weiter zu einem kurzen Gang duch den Park der Rosenborg.

Jetzt wird es Zeit, der kleinen Meerjungfrau einen Besuch abzustatten. In den Massen von Japanern ist sie kaum zu entdecken.

Endlich darf ich dem "Black Diamond" einen ausführlichen Besuch abstatten. Hier würde ich auch gerne arbeiten.

Black Diamond

Vor dem Gebäude können wir im Liegestuhl noch die Abendsonne genießen 😊

Jetzt folgen noch ein paar Fotostopps in der blauen Stunde...,

Das Schloss
Die Oper

Den Tag beenden wir im Jazzclub " The Standard" , auch wenn dort keine Musik mehr gespielt wird.

Samstag steht zuerst ein Besuch auf einem kleinen, aber feinen Flohmarkt auf dem Programm, In der Innenstadt treffe ich auf einen langen Umzug von Sambagruppen. Diese machen richtig gute Laune.

Jetzt geht es an das berühmte Designkaufhaus "Illum Bolighus". Das ist ein Tempel der Versuchung. Gut, das wir Fahrradtaschen dabei haben - Geld gespart.😉

Die Konditorei "La Glace" wird gerade von einer Kreuzfahrtschiffsgesellschaft heimgesucht. - Kalorien gespart😊

Eine letzte Runde über die tollen Radwege-und Brücken.

Die machen einfach nur Spaß!

Den Abend beschließen wir in Ingolfs Kaffeehaus bei einem Fischessen.

Heute geht es auf nach Helsingör. Wir starten um 10.32 Uhr mit dem Zug und die Fahrt dauert 40 Minuten. Wir verabschieden uns von Ida und unserem Domizil.

Ankunft in Helsingör bei Nieselregen

Jetzt noch das Gepäck in Schließfächer verstauen und ab in das Schifffahrtsmuseum. Dieses hat mehrerer Architekturpreise gewonnen und liegt in einem alten Trockendock. Leider ist es zur Zeit eingerüstet, wegen Umbau des Eingangsbereiches.

Es ist sehr interessant und abwechslungsreich gestaltet.

Beim Verlassen des Museums der Kulturschock: auf dem Platz tobt ein Jugendevent der besonderen Art. Die Lautsprecher geben alles und die Menschen torkeln schreiend mit Alkoholika jeglicher Art durch die Gegend. Mit Mühe können wir das Gepäck und die Räder aus den Massen befreien und auf die Fähre ⛴ flüchten.

Die Überfahrt nach Helsingborg dauert 20 Minuten. Auf dem Schiff betrinken sich die Schweden wenigstens ruhig😉

Unser Hotel liegt nur eine kurze Strecke vom Anleger entfernt. Nachdem die Räder mit viel Mühe im trocknen Keller gelandet sind (kein Aufzug ist groß genug) beziehen wir unser Zimmer.

Andreas genießt noch eine Lasagne bei Pablos und dann gibt es noch einen kurzen Spaziergang durch die Stadt

Das weiße Gebäude ist unser Hotel Mollberg.

1. Tag Helsingborg Frühstück: es gibt wirklich alles was man sich nur wünschen kann..

Der Speisesaal ist auch sehr prachtvoll. Nun aber ab zur Fähre nach Helsingör. Heute geht es zu Kunst und Kultur nach Louisanna. 20 km mit dem Rad die Küste entlang. Doch zuerst müssen noch einige Bilder von Hamlets Kronenburg gemacht werden. "Es ist was faul, im Staate Dänemark", frei nach Shakespeare.

Anschließend wieder 20 km zurück nach Helsingör und eine Runde Kaffee trinken und einen Rundgang um die Kronenburg gemacht. Auf die Fähre ⛴ zurück in' s Hotel nach Helsingborg.

Heute ist wieder packen angesagt. Wir verlassen das Hotel und genießen unsere letzte Fahrt über den Öresund.

Das heutige Ziel Hundested entlang der dänischen Riviera. Bei uns kommt schon ein leichtes Monterey-Feeling auf. Es geht endlos auf und ab durch Dünen und Wildrosenhecken. Die Strecke ist traumhaft, der Radweg nicht.😕wir müssen ständig runter vom Rad und schieben.

Dänische Riviera

Nach 42 km haben wir das Ziel erreicht.

Jetzt können wir gleich unser tolles B&B mit Meerblick beziehen. Ab unter die Dusche und anschließend zum Hafen. Hier findet das jährliche Sandskulpturenfestival statt. Wir sind begeistert!

Jetzt wird es höchste Zeit zum Abendessen im Hafen. Natürlich gibt es 🐟😊

Den heutigen Tag geht es weiter nach Roskilde. Der Plan: 60 km radeln bei Windstärke 6 und Gegenwind. Vornweg gleich eine Anmerkung zu Dänemarks Radwegen: dieses Land ist nicht eben. Wir haben unendliche Bergfahrten über Dünen, etc., meistens schiebend. Weiter nun mit dieser Strecke. Nach 3 km Bergtour erreichen wir eine Fähre auf die andere Seite des Ufers, durch ein Naturschutzgebiet. Wir sind die einzigen Passagiere und die Fahrt geht gleich los.

Auf der anderen Seite geht es 25 km durch verschlammte Waldwege, über umgestürzte Bäume 🌲 und andere Hindernisse. Meine gute Laune ist auf -10. gesunken. Zu allem Überfluss bekommen wir jetzt endlich auch noch eine Kostprobe des berühmten dänischen Regens. Zurück auf die Hauptinsel geht es über eine Brücke nach Frederikssund. Unser Entschluss steht fest: ab hier nehmen wir die Bahn. Diese fährt aber nicht nach Roskilde, nur ein Bus. Dieser nimmt uns mit ( die 🚲 passen gerade so rein). 1 Stunde Fahrt, dann sind wir da. Jetzt noch eine kurze Fahrt in unser B&B im Zentrum und sofort unter die Dusche. Wir sind zwar nur 32 km gefahren, die hatten es aber in sich. Jetzt nur noch Hunger!

Donnerstag: Heute gemütlich frühstücken mit dem Hausherren in seiner super Küche.

Jetzt wird Roskilde erforscht. Gestartet wird im berühmten Dom. Hier liegen alle versorbenen dänische Könige. Er gehört zum Weltunescokulturerbe.

Dann weiter zum Hafen und dem Wikingermuseum. Wir schauen uns die Wikingerboote im Hafen an. Anschließend ins alte Gaswerk. Dieses beinhaltet eine tolle Galerie und Glaskünstler. Toll! Nun wird es Zeit für ein Smörrebröd. Wir finden einen kleinen Laden und suchen uns jeder eins aus. Zurück in unserer Unterkunft, beschließen wir noch einen Tag zu verlängern. Ich breche nochmals zu einer Fototour auf und besuche auch die hiesige Bibliothek. Den Tag beschließen wir in unsetem Zimmer mit belegtem Brot und einem 🍻

Der Freitag beginnt mit einer tollen Mail von der DB. Unser Zug von Rostock nach Hause ist geändert worden. Wir gleich ans Telefon. Zum Glück bleibt es bei einem geändertem Umstiegsort. 😐Nach dem Frühstück brechen wir auf nach Karrebaeksminde. Dort werden wir das Wochenende verbringen.

Wir haben ein prima B&B über einer Konditorei gefunden und bezogen. Am späten Nachmittag zieht ein Unwetter auf. Wir genießen das Himmelsspektakel.

Samstag: heute Trödeltag😊 wir genießen unser Frühstück, ein Zimmer über dem Bäcker hat absolut Vorteile😀Danach ein langer Strandspaziergang

Um 12 Uhr starten wir eine Rundfahrt mit dem 🚢 zum Schloss Gavno, welches auf einer Insel liegt. Dort haben wir 2 Stunden Aufenthalt.

Um 17 Uhr sind wir wieder in unserem kleinen Hafen angekommen. Jetzt haben wir richtig Lust auf Kaffee und Kuchen und dabei Schiffe 🚢 gucken und live Musik hören.

Heute gibt es nur noch einen gemütlichen Abend im Zimmer? Ein hygge Tag!

Sonntag: Start wieder mit gemütlichem Frühstück. Das Vollkornbrot schmeckt hier einfach toll.

Wir beschließen eine Runde mit unseren treuen Drahteseln zu drehen. Unterwegs überfallen wir einen Erdbeerstand.

Anschließend legen wir uns auf unsere tollen Reisehandtücher an den Strand und relaxen😊

Zeit für unser Smörrebröd mit eingelegtem Sild. Lecker!!!

Am Nachmittag drehen wir zu Fuß eine große Runde am Wasser.

.....und machen Fotos😉

Montag: Es ist wieder ein Ortswechsel angesagt. Heute geht es auf die Insel Moen bei Windstärke 7. Wir radeln 12 km bis Nestved und besteigen dann den Zug bis Vordingborg. Hier steigen wir um in den Bus bis Stege. Die Fahrt geht über 4 Inseln.

In Stege nochmals Umstieg in einen anderen 🚌, die Unterbringung der Räder ist hier sehr grenzwertig. Endlich am Ziel..... es stürmt und fängt auch noch an zu regnen. Es ist 12 Uhr, Check in aber erst 16 Uhr 😒Wir versuchen auf dem Gelände, es handelt sich um eine alte Schule, jemanden zu finden oder anzurufen - 👎. Nach 1 Stunde entdeckt uns endlich jemand. Wir dürfen unser Gepäck unterbringen, werden aber wieder weggeschickt, da das Zimmer nicht fertig ist. Wir wollen nach Klintholm Hafen, dem nächsten Ort, geben aber wegen Sturm und Regen wieder auf. Jetzt hat die Hausherrin erbarmen, wir dürfen in unser Zimmer. Wir sind immerhin die einzigen Gäste😉. Irgendwann siegt der Hunger....wir müssen zum Hafen 2 km oder nach Stege 16 km radeln, dazwischen ist nur Niemandsland. Der Hafen ist auch trostlos. Ein Kramladen für Segler, ein Lokal, wo wir wegen unser Räder, die wir abstellen wollten, gleich unfreundlich verjagt werden. Ein Lokal öffnet um 18 Uhr und eines erst Mittwoch. Also wieder aufs Rad und 2 Stunden totschlagen. Jetzt am Strand eine kleine Runde drehen und nochmals durch den öden Hafen laufen. Vorsichtshalber kaufen wir im Kramladen noch Kräcker und Bier......man weiß ja nie, wie es weitergeht. Doch wir haben Glück....das Lokal öffnet um 18 Uhr. Es gibt nur Büffet für 189,-- DK pro Person, aber es gibt viel lecker 🐟. Jetzt sind wir endlich satt und erklimmen die letzten Berge zu unserem Bett.🌙

Ein neuer Tag, ein neuer Sturm. Zuerst einmal ein tolles Frühstück 🥐

Wir genießen dabei unser schönes Ambiente.

Heute steht Moens Klint auf dem Plan. Nuuuur 6 km über 7 Berge und viel Sturm zum Geocenter. Dort parken wir unsere Drahtesel. Jetzt geht es viele Stufen hinab zum Strand.

Aber es hat sich gelohnt. Im Gegensatz zu Rügen, läuft man hier nicht durch Kreideschlick. Es bleibt aber trotzdem eine Stolperstrecke. Ich bin wieder auf Schatzsuche.

Dann geht es wieder viele Stufen hinauf und oben an der Kante zurück.

Wir machen noch einen Abstecher in das Geocenter, sehen aber gleich, das es eher ein Spielcenter für Kinder ist. Wieder werden unsere Rösser gesattelt. Auf zum Schlösschen Lieselund. Wieder über 7 Berge.......aber das Ziel begeistert uns. Es ist ein wunderschöner Park mit tollen Gebäuden und ganz ohne Eintritt😊. Das Hauptgebäude beherbergt heute ein Hotel. Endlich die Chance auf einen Kaffee in dieser Einöde

Sogar Kuchen gibt es dazu, wir können unser Glück kaum fassen!

Frisch gestärkt treten wir den Heimweg an über 7 Berge..... Es lockt ein gemütlicher Abend im Kaminstübchen. Doch zuvor besuchen wir noch einen Schaafhof und erstehen eine Wurst zu unseren Kräckern als Abendbrot.

Bei den kuscheligen Fellen muss ich gleich an Lina denken😊 Das wäre ein feines Nest für sie.

Zuhause angekommen legen wir uns mit Decken und Kissen bewaffnet noch für eine Stunde im Garten auf die Liegestühle. Wir fühlen uns mit dem Wind, wie an Deck eines Kreuzfahrtschiffes.

Jetzt aber rein an den gemütlichen Ofen....

Auf einen hyggeligen Abend, folgt ein neuer Morgen. Wir starten mit einem "Dansk Morgenmad"

Alles hausgemacht!

Heute ist faul sein angesagt. Wir steigen in den Bus und fahren in Moens Hauptstadt Stege. Zuerst ein Gang durch die Stadt.

Wir stöbern in einem Bonbonladen mit eigener Fertigung und testen diese nätürlich auch.🍭

Als nächstes eine Ausstellung der besonderen Art. Eine Ansammlung alter Geschäfte, Werkstätten und Kontore. Natürlich sehr fotogen😉

Diese Sammlung ist sehr unterhaltsam, aber jetzt meldet sich unser kleiner Hunger. Wir nehmen unsere Henkersmahlzeit in Dänemark im hiesigen Brauhaus ein.

Wir nehmen wieder unseren Bus und fahren zurück in unsere schöne Unterkunft. Die letzten Sonnenstrahlen genießen wir in dem riesigen Garten.

hygge!

Hier könnten wir es noch eine Weile aushalten, aber leider läuft der Countdown für das Abenteuer Rückreise. Der erste Bus fährt Donnerstag um 10:07 Uhr. Dann Umstieg in den nächsten Bus, die Bahn, den Bus und die ⛴....puhhh. Und immer müssen wir Glück haben, das sie unsere Räder mitnehmen. Wir hoffen, am Abend glücklich in Rostock zu landen.

Donnerstag: unser letzter Morgen bei Lene und wir genießen ihr Homepage Morgenmad😊

Morgenmad

Die Taschen werden fertig gepackt, Abschied genommen und ab zur Bushaltestelle. Um 10:07 Uhr kommt er pünktlich, wir sind eben in Dänemark und nicht in Deutschland😉

In Stege müssen wir nicht umsteigen, der Bus ändert praktischerweise seine Nummer und wir fahren weiter bis Vordingborg. Hier haben wir 7 Minuten für den Umstieg in die Bahn. Gut, das der Ticketautomat und ich schon gute Freunde sind. Der Zug kommt natürlich auch pünktlich und wir sind wieder unterwegs nach Nykoebing. 20 Minuten später sind wir da und nun wieder 5 Minuten für den Umstieg in den Bus 740 nach Gedser. Geschafft!! Der Platz für unsere treuen Gefährten im Bus ist wieder grenzwertig. Alles Gepäck muss wieder runter, aber die Dänen sind flexibel und klettern auch über unsere zwei Kameraden.Pünktliche Ankunft im Fährhafen. Zeit für Einstieg 7 Minuten. Ich düse zum Ticketautomaten. Die Fähre Berlin soll um 13 Uhr auslaufen, hat aber Verspätung ( wir nähern uns Deutschland). Zuerst kommen einmal die vielen Brummis aus dem Schiffsbauch. Es ist unglaublich, was da alles rein passt. Dann dürfen die Radler Zwischen den LKW parken. Hier herrscht ein Höllenlärm. Schnell die Räder sichern und aufs Oberdeck verschwinden.

Hier herrscht schon reger Betrieb. Um 15:15 Uhr sollen wir in Rostock ankommen. Eigentlich hätten wir jetzt gerne einen Kaffee getrunken, aber die Preise hier sind uns doch zu gesalzen. Also bleibt es bei einer Dose Cola. Ich mache mich noch eine Runde auf Motivsuche und werde natürlich auch fündig😉

Am Horizont taucht Warnemünde auf. Ab hier sind wir wieder auf vertrautem Terrain, von unserer letzten Radtour. Langsam schieben wir in Richtung Anleger. Bis endlich die Tore der Fähre öffnen, haben wir fast eine Abgasvergiftung. Jetzt müssen wir uns durch die ganzen Brummis Richtung Radweg Rostock Zentrum schlängeln. Vor uns liegen 14 km. Der Anfang der Strecke ist ziemlich verworren, doch dann läuft es geschmeidiger. Im Zentrum müssen wir noch ziemlich viel Kopfsteinpflaster überstehen. Andreas verliert prompt die Luftpumpe. Wir erreichen unsere Unterkunft, einfach aber zentral, laden ab, schließen die Räder an und sind jetzt zu Fuß unterwegs. Das Frühstück liegt jetzt doch schon ein paar Stunden zurück und es meldet sich der Hunger. Wir wollen wieder in die Kogge am Hafen. Dort hat es und beim letzten Rostockbesuch gut gefallen. Es ist eine alte Seemannskneipe mit leckerem Essen. Natürlich ist wieder alles reserviert, aber wir bekommen noch im ersten Stock einen großen Tisch zugewiesen. Das Essen ist schnell ausgewählt (Scholle Feinkenwerder Art und Matjesroulette).

Wir bekommen Gesellschaft am Tisch: ein Ehepaar aus Köln und eine Ehefrau aus Warnemünde, die gerade ihren Mann verabschiedet hat, der jetzt auf einem Dreimaster nach Kiel segelt ( hoher Neidfaktor!) Wir unterhalten uns alle prächtig, lachen viel und haben einen schönen Abend in Rostock.

Freitag: der Wecker klingelt um 5 Uhr. Auf die Räder und ab zum Bahnhof, der in 2 Minuten erreicht ist. Um 6.25 Uhr geht unser Zug. Jetzt noch einen Café to go und ein Hörnchen, zwei Aufzüge bewältigen und dann kommt auch schon der Zug aus Stralsund. Wir finden unsere Reservierungen und nun liegt die erste Strecke bis 13 Uhr nach Frankflurt vor uns. Dank iPad und Netflix ist es erträglich, auch wenn im Zug wieder einmal die Lüftung nicht funktioniert.

In Frankfurt geht es erst um 14.20 Uhr weiter und wir nutzen die Zeit der Mittagspause für ein Matjesbrötchen von Gosch. Wir wollen uns schließlich langsam von der Küste verabschieden 😉 unser nächster Zug wird hier jetzt frisch eingesetzt. Unser Wagen wurde wegen eines Defekts gestrichen und somit gibt es keine Reservierungen und gleich vorweg, die Lüftung funktioniert auch nicht.

Dank der hervorragenden Luft im Zug meldet sich pünktlich meine Migräne. Um 17.37 Uhr erreichen wir endlich Ausburg und schaffen auch noch den Umstig in den Reginalzug nach Buchloe, das wir um 18.20 Uhr erreichen. Nur raus hier und an die frische Luft. Jetzt noch die 12 km nach Hause radeln. Der Wind stört uns kein bisschen, da sind wir ganz andere Sachen gewöhnt😉

Fazit zu unserer Dänemarkreise: die Tour wurde anders als geplant und erwartet. Die vielen Steigungen, an denen wir die Räder nur schieben konnten, waren für uns nicht vorhersehbar. Dadurch sind wir allerdings viel weniger geradelt, als geplant. Die Küste und die Strände haben uns sehr gut gefallen. Kopenhagen war auf jeden Fall sehenswert. Unsere Unterkünfte waren sehr schön und die Vermieter nett. Das Essen war sehr lecker, wenn auch nicht günstig. Mit dem Wetter hatten wir wirklich Glück! Die kleinen Städte haben uns in Holland besser gefallen. Auch haben wir Holland im Vergleich zu Dänemark als bunter und flippiger empfunden. Für uns war es trotz aller Anstrengungen eine schöne Reise. Sollten wir nochmals nach Dänemark fahren, dann ohne 🚴. In diesem Sinne "tak og hej hej 🇩🇰 "!

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