Sacre del Gottardo Eröffnungsfeier Gotthard Basistunnel

Aufgabe

Inszenierung der Eröffnungsfeier des längsten Eisenahntunnels der Welt am 1. Juni 2016. Insgesamt vier Aufführungen für 1100 Gäste, 300 Medien aus aller Welt, Staatsoberhäupter wie Merkel, Renzi, Hollande und weitere.

Lösung

Inspiriert von Legenden, Mythen der Schweizer Berg- und Sagenwelt wurde am Nord- und Südportal zeitgleich eine archaische Geschichte über Natur, Mensch und Maschine mit 600 Darstellenden inszeniert.

Zielsetzung und Zielgruppe

Weltweit sollen insbesondere über die Medien der längste Tunnel der Welt gefeiert werden und Schweizer Werte wie Innovation, Präzision und Zuverlässigkeit vorgeführt werden. Swissness soll gezeigt werden mit Perfektion, Innovation und souveränem Humor.

«An beiden Tunnelportalen soll eine bildnerische, tänzerische und musikalische Vision gezeigt werden.» – Volker Hesse

Die Elemente der Vorführung fliessen leicht und spielerisch ineinander. Urbane Heiterkeit, witzige Schnelligkeit, überraschende Kombinationen sollen die Zuschauer in in Bann schlagen. Jähe Wechsel von empfindlichen Erfahrungsbereichen (Mühsal des Tunnelbaus, Ängste vor den Dämonen der Bergwelt) zu Übermut, Lockerheit und Lebensfreude (fantastische Erscheinungen, Spiel mit der Technik, Schwerelosigkeit durch Artisten).

Massnahmen zur Zielerreichung

Eine archaische Geschichte

Inspiriert von Legenden, Mythen der Schweizer Berg- und Sagenwelt. Eine Geschichte über Natur, Mensch und Maschine. Rauh und schön.

Eine mutige Inszenierung

Eine derart aussergewöhnliche Inszenierung, dass sie stellenweise dem Tunnel die Show stahl. Die Welt war überrascht von der unerwarteten Eröffnungsfeier. Die Inszenierung löste ein weltweites Medienecho aus. Kraftvoll und etwas derb, passend zum Gotthard – in den Worten von Moritz Leuenberger.

Verbindende Symbolik

Die Inszenierung wurde am Nord- und Südportal gleichzeitig Aufgeführt. Das gleiche Stück, aber andere Orte. Verschiedene Raumsituationen aber gleiche Inhalte.

Bilder, Musik und Tanz statt gesprochener Sprache

Kräftige Bilder, Körpervorgänge, Musik und Tanztheater, ganz allgemein körperliche Ausdrucksweisen statt gesprochener Sprache.

Verbindung von Gegensätzen

Norden trifft Süden. Weltweite Professionals treffen regionale Laien-Darsteller. Armeespiel trifft Bewegungsgruppen und musikalische Chöre oder Ensembles aus der Gotthard-Region. Profis aus der Schweiz, Chile, Spanien, Frankreich und Deutschland arbeiten zusammen mit Laien aus der Bevölkerung der Region.

Impressionen und Video

Budget & Effizienznachweis

Weit überdurchschnittlich effizienter Einsatz der Gesamtmittel von 3.2 Mio CHF während der Dauer von zwei Jahren für Kreations- und Produktionszeit für folgende Personen und Leistungen:

720 Beteiligte (Bewegungs- und musikalische Chöre, internationale Boden- und Luftartisten, Musiker, Schweizer Militärmusik, Alphornbläser), Regie und künstlerische Leitung, Produktionsleitung, Technische Leitung, Räume und Kostüme, Choreographie Nord, Choreographie Süd, Choreographie Luftartisten, Videoartisten Nord, Videoartisten Süd, Komponist und musikalische Leitung, Chorleitung, Regiassistenz (Nord, Süd), Inspizienten (Nord, Süd), Supervision Akkrobatik, Technische Leitung, Lichtdesign, Tondesign, Bauten, Figuren- und Maskenbau, Gewandmeisterinnen, Assistenz Räume und Kostüme, Assistenz Produktionsleitung, Schneiderinnen, Dekorationsbau, Kostüme, Regie Media Nord, Regie Media Süd, Technische Leitung Luftartistik, 3D-Animation, Motion Design, Animatoren, Fahrer und Lenker, Veranstaltungstechnik, Pyrotechnik, Stagekinetik, Audiotechnik

Weitere Bemerkungen für die Jury

Ein Jahrhundertprojekt. Die Eröffnungsfeierlichkeiten: auch eine Kunst-Inszenierung.

Eine dem Jahrhunderprojekt angemessene und würdige Eröffnungsfeier für Gäste, Besucher, Medien und Staatscchefs aus aller Welt. Ohne gefällig und beliebig zu sein. Mit Gehalt und Tiefe. Rauh und schön. Eine mutige Inszenierung, die niemanden kalt liess. Die Inszenierung löste ein weltweites Medienecho aus. Und war mit den Worten von Moritz Leuenberger «Kraftvoll und etwas derb, passend zum Gotthard»

Die Welt zu Gast

Globales Medienecho

«Bizarre opening ceremony for Switzerland’s record breaking railway tunnel featured goats and yodels» – National Post, CAN
«The World Cup or Olympics, it is not a significant event if you dont’ have an unusal opening ceremony» – BBC, UK
«World’s longest rail tunnel officially opens with eclectic opening ceremony» – ABC News, USA

Eine Aufführung die niemanden Kalt liess

«Kraftvoll und etwas derb, passend zum Gotthard» – Alt-Bundesrat Moritz Leuenberger»
«Diese Show war mehr als peinlich, widerlich, verstörend und satanisch.» Constanze Faust, Dessau-Roßlau, Online
«Sehr gelungene Show. Kompliment.» – E. Waeden, Kt. Zürich, Online

Credits:

Konzept: Volker Hesse, Rolf Derrer; Verein Portal Kunst 57 Fotos: Judith Grosser

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