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Echt HeimatGenuss erleben JETZT WIRDS KULINARISCH MIT DEN RINGHOTELS

Für Ringhotels ist Heimat mehr als nur ein Ort oder eine Herkunft: Heimat steht hier für die Beziehung zwischen Mensch und Raum, für den Charakter und die Identität des Hauses und für das Gefühl, mit seiner Umgebung verwurzelt zu sein. Unser Kernversprechen ist „Echt HeimatGenuss erleben“. Schließlich ist jedes der privat geführten Hotels ein echtes Unikat, in dem Sie die persönliche Handschrift der Gastgeber und den regionalen Bezug spüren. Dabei ist nicht nur Kreativität, sondern auch Tradition im Spiel. Viele der Häuser werden seit Generationen von einer Familie geführt. Sie verleihen ihrer Heimatverbundenheit immer wieder auf's Neue Ausdruck, ob in den regionalen und saisonalen Gerichten der Küche, im lokaltypischen Ambiente der Räumlichkeiten oder den täglichen Aktivitäten.

Mit dem Ringhotels Kulinarik Blog erfahren Sie die Lieblingsrezepte der Hoteliers, die Lieblingsgerichte der Ringhotelsgäste oder Tipps und Tricks der Ringhotelsköche! Viel Spaß!

12. Februar 2018

Pochiertes Ostseedorschfilet mit Dijon-Senfsauce -ein Rezept aus dem „Fischers Fritz“ Restaurant

Bevor es mit der Zubereitung von dem leckeren Ostseedorsch losgeht, klären wir noch eine wichtige Frage. Wie erkennt man eigentlich frischen Fisch? Pierre Binder, Fischers Fritz´s Küchenchef gibt seine vier Fakten bekannt.

  • Klare Augen: Die Augen sollten klar und nach außen gewölbt sein und keinesfalls trübe oder eingefallen.
  • Meerduft: Frischer Fisch riecht neutral oder dezent nach Meer und Algen - aber auf keinen Fall fischig!
  • Glänzende Schuppen: Die Haut sollte fest und glänzend sein, ohne Verletzungen, Druckstellen oder Verfärbungen.
  • Blutrote Kiemen: Die Kiemen sollten fest anliegend und kräftig rot sein - und nicht grau, braun oder verklebt.

Lust auf ein heimatgenüssliches Erlebnis? Im Ringhotel Birke in Kiel fangt Ihr Euren Fisch quasi selbst! Geht einen Tag lang zum Hochsee-Angeln mit echtem Skipper, anschließend bereitet Pierre Binder Euren Fang in der Hotelküche zu einem 2-Gänge Menü zu.

Pochiertes Ostseedorschfilet mit Dijon-Senfsauce für 4 Personen

Arbeitszeit: ca. 1 Stunden, Schwierigkeitsgrad: mittelschwer

  • 800g Dorschfilet
  • 200g Karotten
  • 200g Sellerieknolle
  • 100g Zucchini
  • 100g Lauch
  • 0,5l Fischfond
  • Etwas trockener Weißwein

Sauce

  • 1l hellen Fischfond (oder Gemüsefond)
  • 80g Butter
  • 50g Mehl
  • 150ml frische Sahne
  • 200g Dijonsenf (Wer es kräftiger mag auch mehr!)
  1. Als erstes die Karotten, den Sellerie, die Zucchini und den Lauch putzen.
  2. Dann wird das Gemüse in sehr feine Streifen geschnitten.

Fisch

  1. Die Butter in einem Topf auslassen. Das Mehl dazu geben und etwas mitschwitzen lassen. Dann mit dem Fischfond auffüllen und aufkochen lassen. Die Sauce sollte etwas auskochen.
  2. Dann durch ein feines Haarsieb passieren und mit Salz, weißen Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken.
  3. Zum Schluss die Sahne mit in die Sauce geben.
  4. Den Dijonsenf erst ganz zum Schluss, also kurz vor dem Essen, in die heiße Sauce mixen. Der Senf darf nicht kochen, da er sonst die Schärfe verliert.
  5. Den Fisch portionieren so dass man etwa 200g Stücke pro Person erhält.
  6. Den Fischfond aufkochen und mit etwas Wein, Salz und Pfeffer würzen.
  7. Anschließend den Fisch mit den Gemüsestreifen in den Fischfond setzen, abdeckeln und gar ziehen lassen. Der Fond sollte nicht stark kochen sondern nur leicht simmern.
  8. Der Fisch ist recht schnell gar und wird dann auf einem Teller angerichtet und die Gemüsestreifen werden darüber geschichtet.
  9. Abschließend die Sauce dazu geben und genießen.

Am besten passen dazu schöne Salzkartoffeln.

Guten Appetit wünscht das Ringhotel Birke in Kiel.

18. Januar 2018

Labskaus - EIN rezept aus dem restaurant "wels"

Labskaus ist ein typisches Gericht aus der norddeutschen Region, welches auch in Skandinavien und England in ähnlicher Form serviert wird. Auf den ersten Blick wirkt der rosafarbene Brei aus Kartoffeln, Fleisch, Zwiebeln, roter Bete, Gewürzgurken und teils Fisch wenig appetitlich – dafür ist das Geschmackserlebnis umso besser! Ursprünglich soll das Gericht bei der Seefahrt entstanden sein und wurde klassischerweise aus Kartoffeln, Zwiebeln, gepökeltem Rindfleisch oder Speck hergestellt. Aufgrund der langen Haltbarkeit der Zutaten, hatte man diese monatelang vorrätig und zudem erleichterte die breiige Konsistenz des Essens vielen Menschen die Nahrungsaufnahme, da die Krankheit Skorbut zu diesen Zeiten weit verbreitet war. Heutzutage wird Labskaus – je nach Region – auch mit Gewürzgurken und roter Bete verfeinert. Letztere verleiht dem Gericht die rote Färbung. In einigen Regionen findet man auch Fisch im Labskaus. Zusätzlich wird das Essen wahlweise mit Spiegelei, Gewürzgurke, roter Bete, Rollmops, Bismarckhering oder Matjes serviert. Das Restaurant „Wels“ – Fisch, Wild und mehr im Ringhotel Munte am Stadtwald verwendet statt Pökelfleisch hochwertiges Corned Beef. Im Gegensatz zu vielen anderen Lokalen wird zudem frische anstelle eingelegter roter Bete verwendet. Dies verleiht dem regionalen Gericht einen besonderen Geschmack. Als Beilage werden Spiegelei, Gewürzgurke und frische rote Bete serviert.

Labskaus für 4 Personen

Arbeitszeit: ca. 1,5 Stunden, Schwierigkeitsgrad: normal

  • 500 g Corned Beef
  • 1 kg Kartoffeln
  • 200 g Zwiebeln
  • 2 Gewürzgurken
  • 1 frische rote Bete
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Etwas Öl
  1. Kartoffeln in Salzwasser ca. 25 – 30 Minuten kochen.
  2. Corned Beef in große Würfel schneiden, mit den Zwiebeln in etwas Öl anschwitzen und so lange köcheln, bis kaum noch Flüssigkeit vorhanden ist.
  3. Rote Bete währenddessen in Salzwasser kochen, anschließend schälen und fein würfeln.
  4. Die Gewürzgurken ebenfalls fein würfeln.
  5. Kartoffeln abgießen und stampfen oder durch eine Kartoffelpresse drücken.
  6. Alle Zutaten miteinander verrühren und mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
  7. Mit Spiegelei, Gewürzgurke und roter Bete servieren.

Guten Appetit wünscht das Ringhotel Munte am Stadtwald in Bremen.

Bilder und Texte sind Eigentum des Ringhotels e.V. Sie möchten Bild und Text weiter veröffentlichen? Wenden Sie sich bitte an veronika.kobler@ringhotels.de.

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