Kamelle! Strüssje! Bützje! Wie es weiter ging in Köln

"Auf dem Weg sein." war ja schon in unserem Reise-Motto enthalten: "Wenn mer uns Kölle sinn, sin mer op de Söck."

So waren wir natürlich auch in Kölle viel unterwegs. Mit der KVB (Kölner Verkehrsbetriebe) und zu Fuß. Hauptsache mobil. Aber so ist es eben in der Mission.

Immer gut gelaunt im Namen des Frohsinns unterwegs.
Wohin also waren die drei unterwegs?

Natürlich zu einem Veedelszoch, also einem Karnevalsumzug in einem Stadtviertel.

Nach unserem ausgiebigen und leckeren Frühstück bei Elke & Martin, am Sonntagmorgen, haben wir uns zu Fuß auf den Weg zum Brücker Veedelszoch gemacht. Durch die Felder, vorbei an Neubrück, ging es aus Rath etwa 3,5 km nach Brück. Dort trafen wir Familie und Freunde von Claudia & Hans-Jörg sowohl am, als auch im Zug.

53 Veedelszöch gibt es übrigens in Köln, natürlich ohne den Rosenmontagszug. Also jede Menge Gelegenheit Kamelle zu sammeln.

Wir haben uns auf zwei Umzüge konzentriert und der erste davon war schon ein Erlebnis.

Et hätt noch immer jot jejange.

Bömmel von den Bläck Fööss ist begeistert von der Arbeit des Missionswerks und unterzeichnet im Liedheft.

Kamelle!

Die Piraten lassen es krachen.

Es war auch immer Zeit für einen Klaaf am Straßenrand. Hier spricht Claudia mit ihrem Bruder Olaf über die Bedingungen einer Mitgliedschaft im Missionswerk.

Stimmung!

De Pänz immer schön noh vöre.

Keine Sorge, das ist kein Wasser.

Lache wie ne Sunnesching.

Wo der Text nicht bekannt war, wurde auch gerne mit geflötet.

Und viel zu schnell war das Kölschglas wieder leer.

Kleine Stärkung.

Ohh, schon vorbei?

Traurig, aber es gibt Hoffnung auf mehr.

Nach diesem ersten Veedelzoch ging es zu Fuß und mit der Bahn zurück zu den Herbergen, oder zu individuellen Programmpunkten für den Sonntagabend. Es war allerdings angesagt, ein wenig Ruhe zu halten, denn am nächsten Morgen ging es zum

Rosenmontagszug!

Rosenmontag 8:39 Uhr, Haltestelle Autobahn. Auf geht es Richtung Severinsstrasse. Die Engelchen, unter Führung von Klaus Bußmann, warten auf uns.

Jetzt geht's los, wir sind nicht mehr aufzuhalten...

An der Severinsstrasse wartet man schon auf die Engelchen aus Bayern.

Vorfreude

Und dann ging es los.

Es gibt so viele schöne Bilder, dass diese Auswahl nur schlecht wiedergeben kann, wie viel Spaß wir hatten die ca. 5 km unseres Zugweges zu laufen.

Dat wor dä schönste Dach in unsrem Leeve.
Kleine Pausen wurden natürlich auch gemacht. Pipibox, Handycheck. Frikadellen.

Schließlich sind wir dann aber am Dom angekommen, wo wir im Dom-Forum den Zug angeschaut haben.

Nä wat es dat schön, nä, wat es dat schön,...

Nachdem der Zug zu Ende gekommen ist und nach ein paar abschließenden Kölsch im Dom-Forum sind wir dann müde, aber glücklich zurück in unsere Quartiere. Taschen voller Kamelle und Strüssjer und das Herz voll vom Karneval, so ist wohl schließlich jeder früh zu Bett gegangen.

Und niemand hat sich an diesem Tag unsicher gefühlt, denn die Polizei hat wieder einmal gut auf uns aufgepasst.

Am Dienstagmorgen durfte das Team des Missionswerks zunächst einmal ausschlafen. Das hatten wir uns verdient. Um 11:30 Uhr trafen wir uns dann wieder mit Klaus Bußmann, der uns eine Privatführung durch St. Gereon gab. Kultur gehört schließlich auch zum Brauchtum. Und wer wüßte es nicht, dass St. Gereon eine der 12 großen romanischen Kirchen Kölns ist. Das Dekagon und seine architektonische Bedeutung, die wunderschönen Fenster von Georg Meistermann und viele weitere Details wurden uns von Klaus sehr eindrucksvoll erklärt. Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise.

Eine wunderbare Führung in, um und auf St. Gereon mit einem herrlichen Blick auf den Dom.

Der Dom? Nein, den haben wir nicht vergessen. Nach einem Besuch in Peters Brauhaus haben wir natürlich auch noch dem Dom einen Besuch abgestattet.

Prachtvolle Fenster

Die Gebeine der Hl. Drei Könige in ihrem kostbaren Schrein

Gen Himmel strebende Säulen

Zu Gottes Ehren

Neben den 12 romanischen Kirchen zurecht das Wahrzeichen Kölns.

Damit endete dann auch unsere Reise des Missionswerks rheinischer Frohsinn. Wir verbrachten noch einige entspannte Stunden bei unseren Herbergseltern, denen wir an dieser Stelle noch einmal von Herzen danken möchten. Ohne euch wäre die Reise so nicht möglich gewesen.

Abreise mit Koffern voller Glück.

Und vielleicht dürfen wir ja nächstes Jahr wiederkommen, wenn das offizielle Motto lautet:

Euer Missionswerk rheinischer Frohsinn

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