Januar 17 Good News

Editorial:

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Diese ersten Good News im neuen Jahr sind Brücken-Good News! Sie verbinden das letzte Jahr mit dem neuen Jahr, sie tragen die Botschaften der Menschlich-keit, die in den letzten Wochen des vergangenen Jahres gelebt wurden, hinein in dieses Jahr. Diese Good News stehen stellvertretende für viele, viele andere Momente, in denen Menschen ihre Herzlichkeit lebten, in denen Menschen anderen Menschen Stunden und Tage der Freude bereiteten, die sie tragen, nähren und im neuen Jahr begleiten werden. Sie sind Ausdruck für Verändern wollen, hin zu einer Welt in der das Miteinander und der bewusste Umgang mit den Vorräten dieser Erde wichtig ist.

Brücke sein mit unserer Menschlichkeit, Herzlichkeit, Offenheit, Toleranz in einem Jahr, in dem einzelne Menschen den Eindruck erwecken, Macht, egozentrische Eigeninteressen und Arroganz seien angebracht und erstrebenswert.

So lasst uns zusammen in diesem Jahr ganz bewusst, einmal mehr mit den Good News, unserer inneren Ausrichtung, hin zum Nährenden, Verbindenden, Gegengewicht sein, zu dem Machtgehabe, das sich an verschiedenen Plätzen zeigt.

Lasst uns zusammen in der Präsenz unterwegs sein, in dem wir unsere Gedanken und Emotionen immer wieder klären. In dem wir das Schöne, das Aufbauende, das Verbindende bewusst sehen, fördern und leben!

Leben wir unsere eigene Macht, in dem wir verantwortungsvoll unterwegs sind, sind wir nährendes Gegengewicht in einer Welt die Ausgleich braucht!

Herzlichst Beatrice

Der ganz besondere Weihnachtsbraten

Frank Zander lud im Dezember 16 obdachlose Menschen zu einem leckeren Weihnachtsbraten ein. Bereits zum 22. Mal wurde der Tisch für ca. 3000 Menschen festlich gedeckt! Sponsoren und andere bekannte Persönlichkeiten unterstützten ihn bei dieser Gelegenheit und servierten das Weihnachtsmal. Köche aus acht Berliner Hotels standen in den Küchen und setzten ihr Können für diesen Anlass ein.

Und auch wenn ein anderer Sänger und Veganer kurzfristig für einen Aufruhr sorgte, in dem er Kritik übte, könnte auch daraus in diesem Jahr vielleicht eine Good News entstehen, in dem er das Menu vielleicht im laufenden Jahr in der Weihnachtszeit, um ein zweites, leckeres Mahl erweitern wird.

Gemeinsam feiern

Treffpunkt Glaibasel, Gassenküche Basel oder Verein zum Schwanen, diese drei Veranstalter stehen hier ebenfalls stellvertretende für ganz viele offene Türen und gemeinsam Feste in den vergangenen Weihnachtstagen. An vielen Orten standen Menschen für Menschen im Einsatz, die in ihrem Leben mit grossen Herausforderungen unterwegs sind. Festlich geschmückte Räume und mit Hingabe gekochte Menus wurden zubereitet um Menschen nährende Stunden zu ermöglichen.

Auf den Meeren dieser Welt...

...ist in ein paar Monaten das Schiff Energy Observer unterwegs.

Das Besondere: angetrieben wird das Schiff einzig von den Kräften der Sonne, des Windes und selbst "hergestelltem" Wasserstoff. Während 6 Jahren wird das Schiff die Meere kreuzen und aufzeigen, dass es möglich ist, mit diesen Kräften die Weltenmeere zu «beschiffen».

Aus Tristheit wird bunte Lebendigkeit

Wenn Maler Patrick Commecy und sein Team von A-Fresco ihre Pinsel und Töpfe im Einsatz haben, werden triste Fassaden zu einmaligen Kunstwerken. Er und seine Mitkünstler verschönerten in diversen Städten in Frankreich Fassaden und "erwecken" sie zum Leben. Bunt und mit vielen Details werden die Gemälde gestaltet. Sie wirken so echt, dass oft ein zweiter Blick nötig ist, um zu erkennen, dass es sich um ein Gemälde handelt. Die Bilder werden direkt auf die Wand gemalt oder in der Werkstatt hergestellt und anschliessend sachgerecht an die Objekte geklebt.

Gelebter Traum zum Ersten

Baba Lena, 89-jährige rüstige Weltenbummlerin aus Sibirien ist seit 6 Jahren dabei, ihren Traum zu leben. Sie reist in und um die Welt und lernt fremde Menschen und Sitten kennen.

Dank ihrem Enkel, der ihr ein Facebook und Instagram Profil eingerichtet hat, können interessierte Fans an ihrer Reise, ihrem Traum und ihren Eindrücken teilhaben.

Gelebter Traum zum Zweiten

Nicolás Reiriz, sieben Jahre jung, lebt in Colón in der argentinischen Provinz Entre Ríos und ist begeisterter Fussballspieler!

Das besondere, er sitzt im Rollstuhl und die Räder ersetzten seine Beine. Der Fussballverein Las Achiras erfuhr von Nicoàs grösstem Wunsch Fussball spielen zu können und ermöglicht ihm, diesen Traum zu leben!

Zusammen mit seinen Teamkollegen flitzt er nun über die Fussballfelder und wird bei jedem Tor, dass sein Team erzielt, herzhaft umarmt!

Unter freiem Himmel

In den USA und Canada schliefen über 1100 Manager aus Solaridität für obdachlose Jugendliche im Schlafsack auf der Strasse.

Diese Aktion fand bereits zum sechsten Mal statt und war ein voller Erfolg. Insgesamt kamen mit Spenden über 6 Millionen US-Dollars in die Kasse um diese jungen Menschen zu unterstützen.

Wenn Glücksgeld auf Reisen geht

Welch eine Überraschung! Ein Pendler fand im Zug ein Glücksgeldnötli! Zwischen Aarau und Olten erlebte ein Zugfahrer eine freudige Überraschung! Er fand zwischen zwei Sitzen ein 10-er Nötli mit der Notiz, dass es sich bei diesem Geld um ein Glücksnötli handle.

Nach einigem Zögern nahm der überraschte Finder das Geld an sich und beschloss, damit auch etwas Spezielles zu unterstützen.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Mensch im Zug Geld für Mitmenschen hinterlegt.

Auch in der USA fand eine ähnliche Idee Anklang. Sofia gewann im Lotto, ihre Beitrag spendete sie einen obdachlosen Menschen. Als diese Idee im Facebook Verbreitung fand, spendeten weiter Menschen rund 15 000 Dollar für bedürftige Menschen!

Leuchtende Beispiele

Ihre Namen stehen sicher stellvertretend für ganz viele, viele andere Menschen! Das Magazin "OOOM" kürte 100 Menschen, die mit ihrem Einsatz für Mensch und Umwelt unterwegs sind.

1, Anja Ringgren Lovén

2, Barack Obama

3, Charlize Theron

4, Papst Franziskus

5, Leonardo DiCaprio

6, Dalai Lama

Dies sind einige der ausgewählten Menschen und repräsentieren Achtsamkeit, Mut, Ausdauer, Hingabe, Herzlichkeit und vieles mehr. Sie setzten ihre Zeit und Freizeit ein, um die Lebensqualität vieler Menschen zu verbessern, aufmerksam zu machen, aufzurütteln, ein Bewusstsein für einen bewussteren Umgang mit unserer Welt und seinen Bewohner zu schaffen und vieles mehr!

Hilfe zur Selbsthilfe

Die Organisation JAM mit ihren Mitgliedern ist im südafrikanischen Raum für die Menschen vor Ort tätig. In Schulen verpflegen sie Kinder, bauen Brunnen für sauberes Wasser, unterstützen ansässige Bauern in der Landwirtschaft und errichten Kindertagesstätten um Kindern fröhliche Spielstunden zu ermöglichen. Der Fokus ihrer Arbeit ist, diesen Menschen vor Ort soweit Hilfestellungen zu geben, bis sie das Wissen selbst- und eigenständig erlernt und anwenden können.

Fair Trade Town - die andere Sicht der Stadt

Die Stadt Bern wird im Februar 2017 in die illustrere Runde der Städte aufgenommen, die sich Fair Trade Town nennen können. Um diese Bezeichnung auf der Visitenkarte zu drucken, braucht eine Stadt genügend Unternehmen, Schulen, Kitas, Spitäler, Hotel- und Gastronomiebetriebe etc., die Produkte aus fairem Handel in ihre Sortimente aufzunehmen und anbieten.

Eine Arbeitsgruppe wurde in diesem Jahr eingesetzt und die einsatzfreudigen Mitglieder der Gruppe überzeugten viele Unternehmen mitzumachen. In 31 Ländern ist die Organisation Fair Trade Town aktiv und findet immer mehr Anklang und Menschen die nachhaltigen Produkte in ihrem Alltag anwenden und geniessen.

Wenn Waffen eine zweite Chance kriegen

dann hat Pedro Reyes seine Hände, seine Kreativität und seine Hingabe im Spiel. In der mexikanischen Stadt Culiacán ist das Leben gefährlich und die Schusswaffen in Fülle vorhanden. Nach viele Gesprächen mit Familien beschloss Pedro Peyes zu handeln. Zusammen mit dem Botanischen Garten der Stadt startete er das Projekt "Palas por Pistolas" („Schaufeln für Pistolen“).

Die Menschen hörten den Aufruf und brachten insgesamt 1527 Waffen, die in Schaufeln umgewandelt wurden. Jede Schaufel ist ein "Unikat", denn auf dem Stiel ist die Geschichte dieses Projektes zu lesen.

Die Schaufeln wurden im ganzen Land an Institutionen und Schulen verschickt. Und mit diesen Schaufeln wurden seither weit über 1527 Bäume gepflanzt. Ein neuer Anfang ist gemacht.

Obamas Erbe in der Arktis

Umweltschutz war und ist Barak Obama ein Herzensanliegen. Aus diesem Grund hat er in seinen letzten Amtswochen noch einmal seine Stellung genutzt und eine Fläche, so gross wie Spanien, in der Arktis und bestimmte Gebiete, in Absprache, im Atlantik unter Schutz gestellt.

Gleichzeitig hat auch die kanadische Regierung ebenfalls grosse Gebiete unter Schutz gestellt. Dank einem Gesetzt aus dem Jahre 1953 stehen die Chancen gut, dass diese Amtshandlung vom neuen Präsidenten Trump und seiner Regierung nicht rückgängig gemacht werden kann.

Ein neues Zuhause

Manny Pacquiao ist erfolgreicher Boxer, aktiver Politiker auf den Philippinen und den Menschen in seinem Land sehr verbunden. Und weil er auf der Sonnenseite des Lebens steht, setzt er sich immer wieder für die Menschen ein, die es nicht so leicht haben.

Über 1000 Familien schenkte er ein neues Zuhause, in dem er in der Provinz Sarangani mit seinem Privatvermögen 1000 Häuser bauen liess.

Windbaum

Dieser Baum lebt für und mit dem Wind. Die Firma NewWind entwickelte diesen Windbaum, der auch kleine Winde in seinen Blättern auffängt und in Strom umwandelt. Da er, im Gegensatz zu grossen Windturbinen, schon fast "klein und handlich" ist, fast geräuschlos auch kleine Windböen sammelt, eignet sich dieser Baum für bewohnte Gebiete hervorragend, sowohl in städtischen, wie auch in ländlichen Gebieten.

Die Anschaffungskosten sind im Moment noch relativ hoch. Mit einer Lebensdauer von sicher 25 Jahren, kann ein Baum aber schon fast ein geliebter Gartenbewohner werden und die Investition setzt ein Zeichen für Nachhaltigkeit.

Im Moment läuft ein Pilotprojekt in Paris und laut Hersteller sollte, wenn alles rund läuft, die Produktion im Jahr 2017 auf Touren kommen.

Der etwas andere Strassenbelag

In der nordfranzösischen Ortschaft Tourouvre konnte die Umweltministerin Ségolène Royal die weltweit erste Solarstrasse eröffnen.

Sie ist im Moment einen Kilometer lang. Auch wenn dies eine kurze Strecke ist, so sollen die Paneels ausreichend Strom für die Strassenbeleuchtung einer Gemeinde mit 5000 Einwohnern produzieren. Als Prototyp werden nun wertvolle Erfahrungen gesammelt und laut Madame Royal sollen in der Nord-Bretagne und im Hafen von Marseille weitere Strassen geplant sein.

Hier zwei Links zu einem eindrücklichen Film, der Leonardo DiCaprio in den letzten Jahren gemacht hat. Er stellt diese Filme zur Verfügung, weil die Erde und die Menschen ihm wichtig sind. Absolut sehenswert und eindrücklich, auch wenn er nicht im "klassischen Sinne" eine Good News ist. Er zeigt doch, dass es Menschen gibt, die sich kümmern, denen Aufklärung wichtig ist!

ACHTE GUT AUF DIESEN TAG

Achte gut auf diesen Tag,

denn er ist das Leben –

das Leben allen Lebens.

In seinem kurzen Ablauf

liegt alle Wirklichkeit

und Wahrheit des Daseins,

die Wonne des Wachsens,

die Herrlichkeit der Kraft

Denn das Gestern

ist nichts als ein Traum

und das Morgen nur eine Vision.

Das heute jedoch – recht gelebt –

macht jedes Gestern

zu einem Traum voller Glück

und das Morgen

zu einer Vision voller Hoffnung.

Darum achte gut auf DIESEN Tag.

(aus dem Sanskrit)

Es ist ausdrücklich erwünscht und erlaubt, die Good-News weiterzuleiten an interessierte Menschen.

Gerne nehme ich weitere Mail-Adressen in den Verteiler hinein, auf dass der Newsletter gedeiht und sich ausbreiten kann!

Good-News Artikel und Gedanken für die nächste Ausgabe und Mailadressen an: beatrice.baumann@gmx.net (Beiträge bis 20. Februar 2017)

Beiträge: Beatrice, Stefania

Nächstes Erscheinungsdatum: Ende Februar Woche 9

Created By
beatrice baumann
Appreciate

Credits:

Fotos aus den jeweiligen Beiträgen. Landschaftsfotos: Beatrice

Made with Adobe Slate

Make your words and images move.

Get Slate

Report Abuse

If you feel that this video content violates the Adobe Terms of Use, you may report this content by filling out this quick form.

To report a Copyright Violation, please follow Section 17 in the Terms of Use.