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Zwei Schwestern kommen zum Glauben FEG Ilanz

Im Spätherbst haben wir auch einen Glaubenskurs durchführen können. Zwei Schwestern aus der Surselva haben ihn zusammen besucht. Wie es dazu kam, erzählen sie selber.

E: Meine liebe Freundin hat mir das Büchlein «Ich bin bei dir» gegeben. Sie hat mich ermutigt, die angegebenen Bibelstellen zu lesen. So suchte ich die Bibel hervor und begann zu lesen, ohne viel zu verstehen. Sie nahm mich mit zum Frauenznüni in die FEG Ilanz. Da merkte ich, dass Jesus hier das Zentrum ist. Den Gottesdienst zu besuchen, schaffte ich noch nicht. Einige Monate später beim zweiten Frauenznüni ging ich dann noch in den Saal, wo gesungen, gebetet und gepredigt wird. Das hat mich sehr angesprochen, ich war jedoch noch unsicher, ob ich hier den Glauben ungezwungen leben kann. Ich traf noch auf den Pfarrer. Wir sprachen miteinander, durch das Gespräch wusste ich: Hier bin ich frei, hier wird mir nichts aufgedrückt. Mir wurde klar: Das hier ist der Wegweiser ins Licht: GOTT. Von da an begann ich, den Gottesdienst zu besuchen, und kam immer öfter. Die verständliche Predigt und die Gemeinschaft gaben mir Halt. Inzwischen ist die Bibel meine beste und einzige Adresse, um Hilfe zu bekommen.

Lange getraute ich mich nicht, meiner Schwester zu erzählen, dass ich in die FEG gehe. Als ich einmal mit ihr unterwegs war, trafen wir eine Bekannte, die mich fragte: «Kommst du auch wieder zum Frauenznüni?»

P: Ich wurde hellhörig und fragte nach, was das für ein Anlass sei, ich habe nämlich auch schon davon gelesen und gedacht, da würde ich gerne einmal hingehen. Im Herbst 2019 lag die Jubiläumszeitung «25 Jahre FEG Ilanz» im Briefkasten. Ich war immer auf der Suche und diese Zeitung hat mich sehr angesprochen. Im Gespräch kamen wir drauf, dass meine Schwester dort in den Gottesdienst geht. Mit ihr zusammen war es für mich einfacher, den Gottesdienst in der FEG zu besuchen. Allein hätte ich mich kaum getraut. Es war für mich sehr berührend, ich habe den Sinn verstanden und gemerkt, hier wird das, was gelehrt wird, auch gelebt. Die Liebe hat mich berührt. Wenn ich nicht kommen konnte, habe ich zu Hause oft die Predigt gehört.

E: Ich habe immer an Gott geglaubt, aber eher Angst vor ihm gehabt. Hier habe ich erst den liebenden Gott kennengelernt. Gott sieht unser Herz und verlangt nicht lange Gebete und Leistungen. Er liebt mich, wie ich bin, und ich darf mit allem zu ihm kommen.

Was hat euch der Glaubenskurs gebracht?

E: Ich habe gelernt, die Bibel zu lesen und zu verstehen. Vorher habe ich praktisch nichts verstanden. In diesem Kurs habe ich gelernt, überhaupt über den Glauben zu sprechen und die Bibel zu lesen. Der Austausch mit den anderen Teilnehmern hat mir geholfen, das Wort Gottes zu verstehen. Dafür bin ich sehr dankbar!

Im November konnten wir die dringend nötigen Renovationsarbeiten in unserem Saal in Angriff nehmen. Inzwischen ist der neue Boden verlegt, die Wände gestrichen und die Bühne neu gebaut. Der Saal präsentiert sich jetzt wieder sehr einladend.