The Scholtz` adventure www.aglimpseoflife.de

Mai 2017

Es gibt Neuigkeiten von uns. Und zwar große Neuigkeiten: Wir ziehen im September um. Nach Südafrika!!!

Und wir wollen dich gern mitnehmen auf unsere Reise. Dir zeigen, wo wir sind und dir erzählen, wie es uns geht. Am liebsten persönlich. Doch da das nicht so einfach ist, schreibe ich hier unsere Geschichte auf.

Wie alles begann...

Vernon und ich wohnen seit einigen Jahren in Stuttgart. Unsere beiden Jungs, Ettienne und William, sind fast 4 und grade 2 Jahre alt. Die letzten Jahre waren nicht immer einfach aber sehr sehr schön, wir sind glücklich und reich beschenkt.

Im Hinterkopf haben wir schon lange den Gedanken, unser Leben hier in Deutschland aufzugeben und nach Johannesburg zu ziehen. Wann? Wenn der Zeitpunkt stimmt. Wenn wir uns einig sind, dass es Gottes Wille für uns ist. Wenn unsere Familie dort uns wirklich braucht und wenn wir beide diesbezüglich die gleiche Vision haben. Und jetzt ist dieser Zeitpunkt da.

Warum jetzt?

Vernon's Nichten und Neffen wohnen seitdem sie Babys waren bei Vernon's Mama Eleanor. Sie ist 66, hat zwei Jobs um die Familie zu ernähren und es geht ihr schon lange gesundheitlich nicht mehr gut. Eleanor hat weder die Zeit noch die Geduld, sich um Elke (4), Samantha (8), Caitlyn (12) und Jonathan (15) zu kümmern. Lange konnten wir am Telefon einiges auffangen aber jetzt reicht das nicht mehr.

Im Februar ist Vernon's Nichte Samantha (8) an HIV/ Aids gestorben. Das nimmt die ganze Familie bis heute stark mit. Vernon's Schwester Robertha (42), die Mutter der Kinder, ist nun Anfang April auch an HIV/ Aids gestorben. Sie hatte große Probleme und hat lange Jahre auf der Straße gelebt, zu ihren Kindern hatte sie keine Beziehung.

Die Atmosphäre, die jetzt in unserer Familie herrscht, ist nicht gesund. Es muss etwas geschehen, damit die Kinder eine Perspektive haben und dass Eleanor aufatmen kann.

Unsere Vision

Wir denken, die beste Lösung ist hinzuziehen. Caitlyn, Jonathan und Elke können bei uns wohnen. Zu unserer Familie gehören. Wir wollen ihnen zeigen, wie Familienleben auch aussehen kann. Zu Hause sein, wenn sie aus der Schule kommen und für sie da sein. Vernon und ich möchten ihnen ein Vorbild sein und sie auf ihrem Weg unterstützen.

Das ist so wichtig, da gerade bei der jungen Generation in Südafrika eine große Perspektivlosigkeit herrscht. Die guten Vorbilder fehlen. Zu viele junge Menschen haben keine Träume. Viele haben keine andere Idee, als irgendwann die Schule abzubrechen und ohne Ausbildung zum Beispiel als Einpacker in einem Supermarkt zu arbeiten. Woher soll man wissen, was sein könnte, wenn es einem niemand sagt und zeigt?

Wir glauben, dass wir zeigen können, was sein kann. Und wir glauben an ein Ziel im Leben, das größer ist als wir. Wir glauben, dass Gott durch uns zeigen will, was sein kann.

"Taten ohne Vision sind vergeudete Zeit. Visionen ohne Taten sind Tagträume. Aber Taten mit Vision können die Welt verändern." Nelson Mandela

Wie sind denn die konkreten Pläne?

Ich werde ab September zwei Jahre Elternzeit nehmen. Das bedeutet, dass mein Arbeitsvertrag bei der Stadt Stuttgart ruht und ich in zwei Jahren entweder kündigen oder wieder einsteigen kann. Vernon wird seinen Arbeitsvertrag erfüllen, es ist ein befristeter Vertrag, der Mitte September ausläuft. Danach kann es losgehen!

Unklar ist noch, ob wir alle zusammen fliegen oder ob Vernon erst einmal alleine fliegt und ich mit den Jungs ein paar Wochen später nachkomme. Das hängt davon ab, ob wir bis dahin einen Job für Vernon, ein Haus, ein Auto und so weiter haben oder noch suchen.

Vernon sucht im Moment nach einer geeigneten Arbeitsstelle in Johannesburg, wenn möglich in der Veranstaltungsbrache. Mit dem Familienvisum ist es mir selbst in den nächsten Jahren nicht erlaubt, in Südafrika Geld zu verdienen. Meine Aufgabe wird sein, ein gemütliches Heim für uns alle zu schaffen und wertvolle Zeit in unsere Familie zu investieren.

Drei Ideen, wie du ein Teil unserer Geschichte sein kannst...

Wenn du ein Teil unserer Geschichte sein willst haben wir drei Ideen, wie du das tun kannst: Gebet, praktische Hilfe oder finanzelle Unterstützung.

Gebet. Bitte bete für alle Vorbereitungen hier und dort. Für einen guten Job / ein Haus zum Wohlfühlen / ein passendes Auto. Für die Situation von Elke, Caitlyn, Jona und Eleanor in den nächsten Monaten. Dass unsere Umzugs- und laufenden Kosten gedeckt sind. Dass wir alle in Johannesburg unseren Platz finden und uns gut integrieren.

Praktische Hilfe. Weißt du etwas, das uns weiterhelfen könnte? Könntest du beim Umzug Ende August anpacken? Oder schickst du uns ein paar liebe Zeilen, wenn du an uns denkst? Es gibt so viele Themen, die plötzlich aktuell sind. Wir freuen uns über jede Nachricht, über nützliche Infos und auch über jedes paar helfende Hände.

Finanzielle Unterstützung. Ein internationaler Umzug ist teuer. Wir werden darum so wenig wie möglich mitnehmen und uns vor Ort Stück für Stück ein neues Heim aufbauen. Falls du uns dabei helfen möchtest freuen wir uns, sprich uns doch bitte persönlich an oder gehe auf leechi.de, dort hat ein guter Freund für uns eine Fundraising Aktion gestartet.

Bleiben wir in Kontakt?

Oh jaaa! In Zukunft gerne über unsere Homepage www.aglimpseoflife.de, dort werden wir regelmässig berichten, was bei uns so läuft.

Und auch wenn du uns besuchen kommst. Denn bis im August bleibt unsere Adresse: Familie Scholtz, Ingeborg-Bachmann-Straße 2, 70736 Fellbach. Und ab Oktober dann gerne auch in Südafrika! Wir freuen uns auf deinen Urlaub bei uns.

Wir hoffen, dich noch einmal persönlich zu sehen, bevor unser Abenteuer so richtig los geht; bei einem Kaffee / Tee zusammen auf unserem Dachbalkon zu sitzen und all deine Fragen zu beantworten. Danke für dein Interesse.

Von Herzen, Vernon und Elisabeth mit Ettienne und William

vernscholtz@yahoo.com elisabeth.scholtz@hotmail.com

Created By
Elisabeth Scholtz
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