Sterne-Radeln um Bad Bevensen Entdecker-Urlaub - Ilmenau-Radweg, Heidedörfer, Elbe-Seitenkanal

Bad Bevensen - Aufenthalt im Golf- & Wellnesshotel Zur Amtsheide****, drei Übernachtungen inkl. Frühstücksbuffet, Heidesekt zur Begrüßung, 3-Gang-Menue am ersten Abend, Radwanderkarten für Touren entlang des Ilmenau Radwanderweges, kostenlose Nutzung des Wellnessbereichs und an zwei Tagen ein Lunchpaket mit Getränk, Obst, belegtem Brötchen und Energie-Riegel. Es kann also losgehen!

Erste Tour auf dem Ilmenau-Radweg

Vom Hotelparkplatz aus sind es nur wenige Meter bis in die Amtsheide, wo uns der Weg nach Medingen führt, wo uns als erste Sehenswürdigkeit das Kloster Medingen erwartet. Es ist ursprünglich ein Zisterzienserinnen-Kloster, das 1336 hier angesiedelt wurde und zu den sechs bedeutenden “Lüneburger Klöstern” gehört und nach der Reformation in ein evangelisches Damenstift umgewandelt wurde. Es ist ein schlossähnliches Gebäude mit barockem Kirchturm.

Kloster Medingen

Wir folgen dem nicht immer eindeutig ausgeschilderten Ilmenau-Radweg, der zunächst näher an der Bahnlinie entlang führt als an der Ilmenau, von der wir eine ganze Strecke lang gar nichts sehen. Teilweise führt der Weg auch weiter weg vom Flusslauf.

Weit weg von der Ilmenau

Einen ersten Blick können wir bei Bruchtorf und dann bei Wichmannsburg vor Bienenbüttel auf die Ilmenau werfen. Die Beschreibung des Ilmenau-Radweges klärt uns auf: Er führt mehr durch Felder und Wälder als direkt am Wasser entlang.

Ilmenau bei Bienenbüttel

Wir entschließen uns deshalb, diesen herrlichen Tag ohne Wind zu nutzen, um am Elbe-Seiten-Kanal entlang zu radeln und verlassen bei Bienenbüttel den Ilmenau-Radweg in nördlicher Richtung und kommen über Niendorf kurz vor Wulfstorf zu einer Auffahrt zum Kanal.

Ja, das ist das wirklich Besondere: Man fährt zu dem Kanal “hinauf”. Der Elbe-Seiten-Kanal ist eine überraschend breite Wasserstraße, an diesem Freitag nicht besonders oft befahren und rechts und links überwiegend von Bäumen gesäumt. An beiden Seiten des Kanals führen Wirtschaftswege mit festen Sandspuren entlang, auf denen man gut radeln kann. Auf den gut 15 Kilometern bis Bad Bevensen treffen wir nur wenige Mitradler, einige Wanderer und Hundebesitzer, die hier offensichtlich gerne ihre Vierbeiner ausführen. Wie schon bei anderen Touren sind es auch hier ausnahmslos Hundebesitzer, die ihre Lieblinge rechtzeitig zu Seite nehmen und unseren Dankeschön-Gruß auch freudig erwidern.

Auch dicke Pötte haben hier Platz genug

Den Elbe-Seiten-Kanal queren auf unserer Tour eine ganze Reihe von Brücken, von denen man allerdings nur wenige als Ausfahrt vom Kanal nutzen kann.

Idyllisches Bad Bevensen

Zurück in Bad Bevensen haben wir noch Zeit, um durch den Kurpark zu schlendern, der ausgesprochen schön angelegt ist und der dem Ort als klassisches Kurbad auch voll entspricht.

Das große Freibad

Neben dem großen Freibad bietet der Kurpark aktive und geruhsame Bereiche, so dass für alle unterschiedlichen Ansprüche Genüge getan wird.

Radeln in der Innenstadt

Zur Innenstadt überqueren wir die Ilmenau über die Göhrde-Brücke und wundern uns, dass überall in der Einkaufsmeile Radfahren erlaubt ist.

Gegenseitige Rücksichtnahme macht das Zusammenspiel der Verkehrsteilnehmer aber völlig unproblematisch. Am Marktplatz erhebt sich zwischen den Fachwerkbauten die Dreikönigskirche mit Glockenspiel.

Dreikönigskirche

Am Elbe-Seitenkanal nach Uelzen

Die zweite Tour führte uns am Elbe-Seiten-Kanal entlang nach Uelzen. Diese Strecke am Kanal ist besonders interessant, weil man Kilometer weit “oben” fährt und wir einen tollen Ausblick auf die Landfschaft haben, die sich rechts von uns erstreckt.

Viaduct

In Uelzen pulsierte das Leben, da neben dem samstäglichen Wochenmarkt, der sich allein schon über mehrere Straßen erstreckt, auch noch ein Trödelmarkt gesellte.

Markttag in Uelzen

Wir stellten unsere Räder an einem der Fahrradparkplätze ab und schlendern durch die Stadt. Unser Ziel, der Bahnhof, von dem wir schon viel gehört hatten.

Der berühmte Hundertwasser Bahnhof

Der renommierte Künstler Friedensreich Hundertwasser hat diesen Bahnhof zu einer Sehenswürdigkeit gestaltet. Er ist nicht nur An- und Abfahrtsort, sondern präsentiert sich als eigenständiges urbanes Objekt.

Bahnsteig - Hundertwasser Bahnhof in Uelzen

Auf dem Rückweg kommen wir am Naturschutzgebiet Jastorfer See vorbei.

Naturschutzgebiet Jastorfer See

Die “grüne” Route - “Heide und mehr”

Klein Bünstorfer Heide

Für unsere Tagesplanung entschieden wir uns für die westliche Tour. Sie führte uns über den bereits bekannten Weg zur Klein Bünstorfer Heide mit dem Hinweis auf den Hausbau der Urgeschichte . Von dort in die hügelige Endmoränenlandschaft nach Barum, wo wir den historischen Ortskern mit der sehenswerten Kirche ansteuern.

St.-Georgs-Kirche in Barum

Über Seedorf, Addenstorf und Jelmstorf machten wir nochmals einen Abstecher nach Bienenbüttel und von dort über Hohnstorf erreichten wir erneut den Elbe-Seiten-Kanal, auf dem wir uns bei starkem Gegenwind zurückkämpfen. Der dunkle Himmer droht mit Regen, der uns allerdings nicht erreicht und südlich durchzieht.

Starker Wind und drohender Regen

Durch Felder, Wälder, Auen...

Auf guten Wegen durch die Landschaft

...und idyllische Bauerndörfer versprach uns am Abreisetag die “Blaue Tour” zu führen, 37 Kilometer lang ist es eine der östlichen Touren. Das Wetter hatte sich wieder herausgeputzt, nur der starke Wind mit Böen um 7 Beaufort aus Südwest war uns geblieben.

Königsgräber in Haaßel

Die Strecke führte uns zunächst über den Kanal in nördliche Richtung über Secklendorf zu den Königsgräbern bei Haaßel.

Königsgräber in Haaßel

Von dort durch Felder und Auen mit herrlichen Ausblicken nach Bostelwiebeck und direkt in den “Wiebeck”, einen großen unberührten Laub- und Nadelwald.

Der Weg hindurch am Anfang noch ein fester Sandweg, wird später immer unbequemer zu befahren. Das letzte Stück nach Groß Tonndorf auf fast unwegsamen Pflasterweg sicher nicht bei jedem Wetter zu empfehlen.

Oben: Bei Himbergen, unten: Kapelle in Höver, Schäferschutzhütte unterwegs

Über Himbergen, Almstorf und Westersundberg erreichen wir Höver, wo wir vor der hübschen Kapelle auf die Küsterin treffen, die uns spontan anbietet, die Kapelle zu besichtigen und uns über die kirchlichen Verhältnisse in der Region Interessantes erzählt. Ein schöner, friedlicher Abschluss dieser Unternehmung.

Ratsapotheke in Bad Bevensen

Insgesamt gesehen 4 erlebnisreiche Tage - eine “echte” 4-Sterne-Tour sowohl durch die Routen wie auch durch die Hotelwahl.

Ein Beitrag aus dem Online-Reisemagazin www.reisepilot.de

IMPRESSUM: Angaben gemäß § 5 TMG und verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV: Hans-Raimund Kinkel, Groten Heesen 11, 21033 Hamburg. E-Mail: info@reisepilot.de

www.reisepilot.de

Credits:

Hans-Raimund Kinkel

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