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Ein geistlicher Kampf von Harry Pepelnar

Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Epheser 6,12

Gemeindegründung ist ein direkter Angriff auf die Welt der Herren der Finsternis. Wir als Vision Schweiz gründen dort Gemeinden, wo es wenig oder kein christliches Zeugnis mehr gibt. Das gilt besonders für die Vorstädte unserer Schweiz. Viele dieser Vorstädte sind stark säkularisiert und alles Unmögliche hat Platz, nur Jesus ist oft nicht mehr zu finden. Unsere Gegner haben keine Freude an den Gründungsprojekten und das bekommen wir als Gemeindegründer auch öfters am eigenen Leib zu spüren.

In den letzten Monaten hatte ich stark mit meiner Motivation zu kämpfen. Obwohl sich so vieles gut in Köniz entwickelt. Negative Gedanken und starke Zweifel haben sich bei mir eingeschlichen, so dass es viel Kraft kostete, vorwärts zu denken und zu planen. Ich bin mir sicher, Zweifel gehören zum Glauben, doch wenn das so stark kommt, ist es gar nicht mehr gut. Es half mir zwar, offen darüber zu sprechen, aber wirklich besser wurde es nicht. Dann wurde mir bewusst, dass da meine Gedanken angefochten werden, dass eine Macht der Entmutigung zu viel Raum bekommen hat! Zieht den Helm des Heils an, fordert Paulus mich in Epheser 6,17 auf. Diesen Helm, der meine Gedanken beschützt. Es wurde mir klar, ich werde da an einer meiner Schwachstellen angegriffen. Seitdem achte ich bewusster auf meine Gedanken, spreche die Zusagen der Bibel mir zu und plötzlich geht es mir besser! Ich spreche bewusst aus, was Gott schon alles Gutes in Köniz geschehen liess, und die Entmutigung lässt nach. Ich spreche aus, was Gutes durch unseren Vorstoss in Köniz ausgelöst wird.

Dann die Angriffe auf unsere Familie. Darunter leiden wir besonders, wenn wir merken, dass auch unsere Kinder da hineingezogen werden, obwohl sie gar nicht direkt am Projekt beteiligt sind. Das schüttelt uns stark durch. Darum ist es so wichtig, dass wir eine betende FEG hinter uns wissen, die regelmässig um den Schutz für unsere Kinder betet. Ganz herzlichen Dank für die Gebets-Unterstützung.

Als wir vor zwei Jahren mit acht Personen Gottesdienste in Köniz anfingen zu feiern, war mich schon klar, jeder Gottesdienst ist eine Proklamation von Jesus in dieser Stadt. Es ist nicht nur ein sonntägliches Vereinstreffen mit einem schönen Ausklang, nein, es ist ein bewusstes Zusammenstehen der Kinder Gottes, um Jesus auch einer unsichtbaren Welt zu verkünden!

Gottesdienst ist eine Proklamation von Jesus in dieser Stadt und nicht ein Vereinstreffen!

Darum freue ich mich schon auf den nächsten Sonntag, wo wir den Herren der Finsternis mit unserem Gottesdienst die Stirn bieten!

Harry Pepelnar, pepelnar@gmail.com