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VWO 6 K 7 L 3

Das Germatikspiel

AUFGABE 1

Ergänze:

Sinne • Schnellkraft • Tisch • Sportart • Brezeln • Fingerhakeln • Zeitvertreib • Bier • Finger • Zuschauer

Typisch bayerisch: das Fingerhakeln

Auf bayerischen Volksfesten werden nicht nur 1. _____ gegessen und 2. _____ getrunken. Auch das Fingerhakeln ist ein beliebter 3. _____ . Es gibt sogar bayerische Meisterschaften in dieser besonderen 4. _____ . Dabei haken zwei Leute ihre 5. _____ ein und versuchen dann, ihren Gegner über den 6. _____ zu ziehen. Ein Riesenspaß für Teilnehmer und 7. _____ .

SPRECHER: Bayern unter Zugzwang - beim Fingerhakeln. Einer der besten: Josef Utzschneider.

JOSEF UTZSCHNEIDER (Fingerhakler): Das Faszinierende ist, dass man alle 8. _____ braucht eigentlich!

SPRECHER: Beim 9. _____ geht es darum, den anderen über den Tisch zu ziehen.

JOSEF UTZSCHNEIDER: Man braucht 10. _____ , man braucht [eine] Kondition, man braucht einen Finger. Ohne diesen trainierten Finger... ohne den funktioniert gar nichts.

AUFGABE 2

Männlich (der), weiblich (die) oder sächlich (das)?

1. … Hakler

2. … Blasmusik

3. … Fingerhakeln

4. … Wirtshaus

5. … Kräftemessen

6. … Schnellkraft

7. … Schiedsrichter

8. … Meisterschaft

9. … Mittelfinger

10. … Zugfuß

AUFGABE 3

Richtig oder Falsch. Man sieht im Video:

1. Menschen, die tanzen.

2. ein Kind das versucht ein anderes Kind zu hakeln.

3. Männer, die zu zweit an einem Ring aus Leder ziehen.

4. zwei Frauen die Wein trinken.

5. Männer, die sich sehr anstrengen.

6. Männer, die andere Männer hochheben.

7. starke Frauen, die gegeneinander kämpfen.

8. Hände, die mit weißem Pulver eingerieben werden.

9. Männer in Lederhosen.

10. Männer, die Bierkrüge hochheben.

AUFGABE 4

Ergänze:

unschlagbar • Preisgeld • alpenländisch • Riesenspaß • ungeschlagen • Gleichwertige • abrutschen • Haklerring • hocken • Königsdisziplin

1. hier bayerisch für: sitzen = _____

2. das Geld, das man bei einem Wettbewerb gewinnen kann = _____

3. sich nicht mehr halten können, weil etwas zu glatt ist = _____

4. die wichtigste Disziplin = _____

5. so, dass man bei einem Spiel oder einer Sportart immer gewonnen hat = _____

6. eine Person, die ebenbürtig ist, z.B. genauso stark wie eine andere Person = _____

7. ein sehr großer Spaß, eine große Freude = _____

8. so, dass jemand oder etwas aus dem Alpengebiet (Bayern, Österreich) kommt = _____

9. hier: der Ring, in den die Fingerhakler ihre Finger einhaken = _____

10. hier: einmalig gut, unübertrefflich = _____

AUFGABE 5

Ergänze:

wäre • entlehnt • ist (2x) • haben • würden • überrollt • hat • sind • wurden

City-Maut

Blechen für Blech

In Istanbul 1. _____ die Autofahrer ein Wort für das Unwesen, das ihre schöne Stadt jeden Tag neu 2. _____ wie eine Flutwelle und dessen Teil sie doch alle 3. _____ : Trafik, 4. _____ vom englischen traffic (Verkehr). Als in osmanischer Zeit die Straßen mit den prächtigen Häusern errichtet 5. _____ , 6. _____ die Vorstellung, sie 7. _____ von Millionen lärmender, rußender Fahrzeuge befahren, eine Vision direkt aus der Hölle gewesen.

So weit 8. _____ es in deutschen Städten noch nicht, aber weit genug. Die autogerechte Stadt, jene weltweite Verheißung der ersten Nachkriegsjahrzehnte, 9. _____ vielerorts Wirklichkeit geworden, nur 10. _____ diese Wirklichkeit mit den Träumen der Stadtplaner von damals nichts gemein.

AUFGABE 6

Ergänze im Präsens:

Es (1. geben) _____ , gerade in den historischen Zentren, zu viele Autos und für diese Autos zu wenig Platz. Und es (2. sein) _____ Zeit, Taten folgen zu lassen. Blechen für Autoblech – es (3. sein) _____ Zeit für die City-Maut.

Eine solche Abgabe nach dem Vorbild von London, Stockholm oder Singapur würde den Städten viel Geld bringen – und, eine sinnvolle Reinvestition immer vorausgesetzt, die Gelegenheit, marode Straßen zu flicken, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen, neue Radwege anzulegen. Kurz: Die Kommunen könnten vieles tun, was sie gern tun würden, aber aus Geldmangel nicht (4. können) _____ – wie sie es oft, laut und völlig zu Recht (5. beklagen) _____.

Umso erstaunlicher (6. sein) _____ die Reaktion der großen Städte und der Kommunalverbände. Sie (7. reagieren) _____ auf den überparteilichen Vorstoß mehrerer Bundesländer, ihnen eine solche Maut zu ermöglichen, wie ein Jubilar, dem seitens der lieben Verwandten ein besonders geschmackloses Geschenk (8. drohen) _____ , vielleicht ein übles Ölgemälde, Motiv röhrender Hirsch: Das (9. sein) _____ sehr freundlich, aber es (10. passen) _____ vielleicht nicht so gut in unser Wohnzimmer ...

AUFGABE 7

Ergänze :

Stadtzentrum • Malls • Handel • Bürgermeister • Kommunen • Rettung • Betreiber • Kunden • Städte • Chance

Ganz unverständlich ist die Verweigerungshaltung zwar nicht. Die 1. _____ fürchten, eine teure City-Maut würde noch mehr 2. _____ und Investoren aus den Innenstädten vergraulen. Wenn es nicht Boomtowns sind wie München, plagt viele 3. _____ bereits jetzt die Konkurrenz auf der „grünen Wiese“ respektive dem, was einmal grüne Wiese war: Outlet-Stores, 4. _____ und Schnäppchenpaläste. Es ist alles billig dort; die Leute kommen in Scharen; die 5. _____ zahlen draußen kaum Gewerbesteuer. Und der Einzelhandel im 6. _____ leidet unter der Konkurrenz draußen, sozusagen am Steuerbrunnen vor dem Tore. Aber dennoch – oder gerade deswegen – ist die Haltung der 7. _____ zu verzagt.

Die City-Maut würde ihnen ja gerade die 8. _____ bieten, in den historischen Zentren einen Neubeginn zu wagen. Auch als dort in den 1960er Jahren die ersten Fußgängerzonen entstanden, krähten die Auguren des Niedergangs, der 9. _____ werde dies nie und nimmer überleben. Doch es war, im Gegenteil, die 10. _____ der alten Stadt – und des dortigen Gewerbes – vor der erstickenden Dominanz des Individualverkehrs.

AUFGABE 8

Übersetze N-D:

1. Sie benadrukken = _____ immer wieder, wie glücklich sie sind.

2. An dieser enquête = _____ haben 600 Menschen teilgenommen.

3. Die Zeitschrift erscheint telkens = _____ am 1. des Monats.

4. Es ist twijfelachtig = _____ , ob das wirklich ein Vorteil ist.

5. Ich warte auf eine schriftliche uitwerking = _____ des Vorschlags.

6. Welche Aussagen overeenkomen met = _____ den ermittelten Daten?

7. Er bringt für seinen Beruf viel enthousiasme = _____ auf.

8. Welches Wort steht am Ende der regel = _____ ?

9. Wir schätzen die Situation verschillend = _____ ein.

10. Sie wollte diese Schuhe absoluut = _____ kaufen. Alle haben sie.

AUFGABE 9

Übersetze D-N:

1. Die meisten befragten Leute sagten, dass sie die Berge dem Meer vorziehen = _____ .

2. Gibt es in der Wissenschaft eine Erklärung = _____ für den Klimawandel?

3. Aus den Ermittlungen wird hervorgehen = _____ , dass er der Täter ist.

4. Der Befund = _____ war negativ und zeigte keinen Hinweis auf ein Erkrankung.

5. Diese Merkmale beziehen = _____ sich doch nicht auf alle Holländer?

6. Sie fährt meistens mit dem Bus, besonders = _____ wenn es regnet.

7. Ihr Verhältnis = _____ zueinander war von großem Vertrauen geprägt.

8. Mit welcher Absicht = _____ hat er das gemacht?

9. Seine Schlussfolgerung = _____ war nicht ganz logisch.

10. Es wird sich herausstellen = _____ , ob du recht hast.

AUFGABE 10

Ergänze:

Die City-Maut würde helfen, auch d_1_ erheblich größeren Rest (m) d_2_ Innenstädte (mv) jenseits der Fußgängerinseln von d_3_ Verkehrsbelastung (v) zu befreien. Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung von 2007 kommt zu d_4_ Ergebnis (o): Wo die räumlichen Verhältnisse beengt, ein_5_ Übermaß (o) an Autoverkehr gegeben, die Erreichbarkeit von Stadtzentren erheblich erschwert und urbane Lebensqualität deutlich herabgesetzt sind, dort sei die City-Maut das Gebot der Stunde. Sie schaffe die Voraussetzung für alle weiteren Schritte, aus d_6_ Stadtzentrum (o) eine mit Bus, Bahn, Fahrrad oder E-Bike leicht erreichbare Attraktion zu machen. Die verkehrsberuhigte Stadt Bologna ist ein_7_ Musterbeispiel (o) dafür, wie ein_8_ großes Wagnis (o) zu ein_9_ noch größeren Erfolg (m) geraten kann. Längst vergessen ist, dass d_10_ Planer (mv) einst als Kommunisten verschrien wurden, welche die örtliche Wirtschaft zu ruinieren trachteten.

AUFGABE 11

Der, die oder das:

1. _____ City

2. _____ Land

3. _____ Haltung

4. _____ Autofahrer

5. _____ Kommune

6. _____ Problem

7. _____ Nachhaltigkeit

8. _____ Transitverkehr

9. _____ Shoppen

10. _____ Pkw-Maut

AUFGABE 12

Ergänze:

Barcelona: Fahrverbot für ältere Pkw

In Barcelona haben die Behörden ein_1_ Fahrverbot (o) für ältere Fahrzeuge verhängt, um d_2_ Luftverschmutzung (v) in Spaniens zweitgrößter Stadt zu reduzieren. Vor d_3_ Jahr (o) 2000 in Spanien zugelassene Benziner und vor 2006 zugelassene Dieselautos sind nun werktags zwischen 7.00 und 20.00 Uhr auf d_4_ meisten Straßen (mv) d_5_ Stadt (v) verboten.

D_6_ Fahrer (mv) müssen bei ein_7_ Verstoß (m) mit ein_8_ Geldstrafe (v) rechnen. Die neuen Vorschriften werden voraussichtlich rund 50.000 Fahrzeuge pro Tag betreffen und zu ein_9_ 15-prozentigen Reduzierung (v) d_10_ Stickstoffdioxid-Emissionen (mv) führen.

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