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Hier ist ein Video des Unternehmens zum Tretlator:

Einen Fuß auf die Metallfläche stellen und mit dem anderen Fuß sich abstoßen, Schwung holen - so leicht kann ihre Fortbewegung sein! Seniorin Christel Obermann (84) aus Tremsbüttel (Schleswig-Holstein) hat immer gute Laune, wenn sie ihren „Tretlator“ über den Bürgersteig rollen lässt. Sie ist - trotz oder gerade wegen ihres Alters - Testfahrerin für ein neuartiges Gefährt. Eine Aufgabe, die ihr sichtlich Spaß macht.

Christel Obermann aus Tremsbüttel (Schleswig-Holstein) ist eine der ersten Senior(innen) mit einem Tretlator.

„Endlich bin ich wieder beweglicher. Meinen Radius habe ich durch den Tretlator vergrößert. Nun fahre ich selbst zum Einkaufen, halte unterwegs beim Bäcker an. Nachmittags treffe ich mich zum Kaffeetrinken. Die Kilometer dahin sind nicht mehr das Problem, weil ich vorwärtskomme und die Anstrengung sich in Grenzen hält. Unterwegs kann ich auch Pausen machen, mich hinsetzen.“

"Endlich bin ich wieder beweglicher. Der Tretlator macht mich mobiler in meinem Alltag", sagt Christel Obermeier.
"Boxenstopp" beim Tretlator-Tüftler Dr. Klaus Witt. Er brachte das Gefährt nach Deutschland.
Er tauscht sich mit seiner Testfahrerin regelmäßig über den Tretlator aus.

Christel Obermann nutzt das Gefährt - eine Mischung aus Rollator und Kickroller - fast täglich. Ihren Beinen tut es offenbar gut, wie auch Tochter Ines Moritz (53) beobachtet: „Meine Mutter ist beweglicher geworden. Mit dem Alter kamen leider diverse Operationen bei ihr. Sie stürzte mehrmals, weil sie nicht mehr so sicher auf ihren eigenen Beinen war.“

Das hat sich nun geändert, seit sie mit dem Tretlator unterwegs ist, sagt ihre Tochter. „Durch seine vier Räder kann er nicht umfallen, die Handbremsen reduzieren die Geschwindigkeit.“ Mutter Christel Obermann: „Es hat mich selbst erstaunt, aber mit meinem Schwindel - so empfinde ich es jedenfalls - ist es besser geworden. Vielleicht liegt es daran, dass ich nun wieder mehr Bewegung habe. Mein Kreislauf bleibt jedenfalls in Schwung, wenn ich rollend unterwegs bin.“

"Mein Schwindel ist besser geworden, seit ich den Tretlator nutze", sagt Seniorin Christel.
Christels Tochter Ines Moritz ist Basketballtrainerin und möchte Mobilitätskurse für Senioren anbieten, die mit dem Tretlator unterwegs sind.
Auf zur nächsten Runde! Dr. Klaus Witt entdeckte den Tretlator im Sommerurlaub 2019 in Schweden. "Ich hatte einen Unfall, mich am Bein verletzt. Dann habe ich mir dort einen gebrauchten Tretlator gekauft und bin von der Konstruktion überzeugt."

Tochter Ines Moritz (53), die auch als Basketball-Trainerin des Ahrensburger TSV arbeitet, ist vom Konzept des Tretlator überzeugt. Sie möchte zukünftig Kurse für Seniorinnen und Senioren anbieten, die in das Fahren mit dem Tretlator einsteigen wollen. „Die Muskeln und Knochen der Seniorinnen und Senioren werden durch die Fortbewegung mit dem Tretlator trainiert“, sagt Ines Moritz.

Gemeinsam mit einem Physiker und einem angehenden Wirtschaftsingenieur tüftelt Klaus Witt an einem Elektro-Tretlator.

Dazu treffen sich die beiden Damen regelmäßig mit Dr. Klaus Witt (61) aus Bargteheide (Schleswig-Holstein). Er brachte den Tretlator aus Skandinavien nach Deutschland. Gemeinsam mit zwei weiteren Partnern entwickelt er eine weitere Variante mit Elektromotor, die noch vom TÜV geprüft und maximal sechs Stundenkilometer langsam sein wird.

Das ungewöhnliche Trio besteht aus Dr. Klaus Witt selbst, der im Hauptberuf Psychotherapeut ist. Sein Freund Kay Hartkopf (55) ist Physiker und über eine Stellenanzeige fanden sie den angehenden Wirtschaftsingenieur Felix Heitmann (23). Witt und Hartkopf sind schon seit ihren Studentenzeiten begeisterte Tüftler! „Wir haben damals ein Arbeitsboot für einen Meeresbiologen entworfen und konstruiert. Es überstand Temperaturen von minus 30 Grad Celsius“, erklärt Hobby-Tüftler Dr. Klaus Witt.

Der Tretlator rollt mit und ohne Elektromotor über den Asphalt.
Christel Obermann und Dr. Klaus Witt. Sie nutzt ihre Muskelkraft, er den kleinen Elektro-Motor.
Dr. Klaus Witt nutzt das elektrische Modell und ist mit sechs Stundenkilometern unterwegs.

Vor seinem heutigen Beruf hatte er noch eine Ausbildung zum Funkelektroniker bei der Fluggesellschaft Lufthansa gemacht. Ideen, wie er etwas technisch umsetzen kann, sind bei ihm bis heute geblieben. So war es auch im Juni 2019. Klaus Witt verbrachte seinen Sommerurlaub in Schweden. Die Reise drohte zum Fiasko zu werden! Beim Klettern an einem Wasserfall rutschte er ab…

„Ich habe mir durch den Sturz einen Fuß verletzt. Meine Anmeldung bei einem geplanten Golfturnier war dadurch gefährdet…“ Während er nun in einem Café sitzt, über seinen verpfuschten Urlaub nachgrübelt, beobachtet er verschiedene Senioren mit einem „Tretlator“ - und hatte plötzlich die Lösung für sein Problem parat!

Christel Obermann erledigt Einkäufe und fährt zum Kaffeetrinken: "Mein Radius ist größer geworden!"

„Vor Ort wurde ein gebrauchter Tretlator gekauft und zum „Golfwagen“ gemacht. Meine Golf-Ausrüstung konnte damit transportiert werden und zwischendurch habe ich mich auf den Tretlator gesetzt. Eine tolle Kombination, die meine Fantasie beflügelt hat.“

Die kippsichere Konstruktion des Tretlator hat ihn beeindruckt. In Skandinavien werden seit Generationen im Winter Schlitten als Gehhilfe benutzt. Die Weiterentwicklung mit Rädern hat zum Tretlator geführt. Viele Senioren nutzen Tretlatoren für ihre Mobilität.

Für Pausen kann der Sitz genutzt werden, wie bei einem Rollator.

Aus dem Urlaub zurück wurde die eigene Garage zur „Entwicklungswerkstatt“. Dr. Klaus Witt: „Wir sind dann zügig auf die Weiterentwicklung mit dem Elektromotor gekommen. Den werden wir auf den Markt bringen, sobald alle Genehmigungen der Behörden vorliegen.“

Bis dahin sammelt das Tüftler-Trio noch viele wichtige Tipps von seiner Testfahrerin Christel Obermann. „Wenn der elektrische Tretlator nicht zu schnell ist werde ich ihn gerne für mich nutzen und meine Mobilität damit erweitern.“

Handykamera einschalten und scannen.

Eine Produktion von:

2021

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