Erntedankbarkeit Hierl Naturkost

Unter dem Titel „Erntedankbarkeit“ wollen wir uns einmal Raum und Zeit für die vielen Dinge nehmen, für die wir im Produktionsalltag häufig den Blick verlieren. Kleine und große Dinge, für die wir dankbar sind und die es uns ermöglichen, jene Lebensmittel herzustellen, die uns von der Hierl Naturkost am Herzen liegen…

Im Jahreskreis sind wir einmal mehr im Herbst angelangt. Es ist die besondere Zeit im Jahr, in der sich das Sterben und die Grundlagen für das neue Leben begegnen.

Die Natur schenkt ihre vielfältigen Samen in den Schoss der Erde und bedeckt sie über die nächsten Monde mit einer nährenden und fruchtbaren Schicht, aus der nach einem langen Schlummern im Frühling das neue Leben erwacht.

Ist es nicht wunderbar, dass in all unserer modernen Produktionshektik noch immer der uralte Rhythmus der Natur wirkt und klingt?

Ja, wir mögen klagen. Die Wärme und das Licht schwinden mit der sommerlichen Leichtigkeit von Tag zu Tag. Mutter Natur bäumt sich noch einmal zu einer Farbenpracht im goldenen Oktober auf, bevor die Farben von der Leinwand schwinden und das Grau überwiegt.

In vielen Kulturen dieser Welt wird in dieser besonderen Jahreszeit eine Form von Erntedank gefeiert. Wir klagen also nicht über das, was von uns geht, sondern feiern Dankbarkeit für das, was wir empfangen haben und für das, was uns nähren wird in der stillen Zeit des Winters.

Wir danken der Erde

- unserem wundervollen, geteilten Lebensraum (Oeko/Oikos) - Heimat allen Lebens.

Wir danken der lichtspendenden Sonne,

von deren Strahlen das Leben trinkt und wertvolle Energie gewinnt

Wir danken dem Mond

für seine stets präsente und zugleich verborgene Kraft der Zyklen, in denen das Leben wächst

Wir danken der Saat und den Samen,

die uns immer wieder bewusst machen, dass aus dem Kleinsten ganz Großes erwächst

und die Früchte erst dann von vitaler Lebenskraft erfüllt sind,

wenn sie achtsam, bewusst und mit Liebe umsorgt werden

Wir danken der Vielfalt die aus der Saat erwächst und uns geschmackvolle Kompositionen ermöglicht, die Leib und Seele nähren

Wir danken dem Salz,

das im März aus dem Atlantik in die Marschen fliesst, im April bis August in Salzseen reift und zahlreichen Vogelarten einen Lebensraum schenkt - im September durch Wind und Sonne kristallisiert und geerntet wird

Wir danken dem Wasser,

das aus unserer hofeigenen Waldquelle fliesst und - durch Verwirbelung und Kristalle energetisiert - unseren Teig belebt

Wir danken den unzähligen Menschen,

die sich um das Saatgut kümmern, die Saat ausbringen und den Weizen ernten, das Korn mahlen, sich der Aufzucht der Hühner widmen, kostbares Öl aus Sonnenblumen und Palmen schöpfen, Branntweinessig in traditioneller Rezeptur gewinnen, Kartoffeln und Zwiebeln in der Erde ziehen, Kichererbsen zur Blüte bringen

Wir danken unseren Kunden,

den Grosshändlern, Grossküchen, Online Shops, Naturkostläden und jenen, die mit unseren Nudeln, Röstzwiebeln, Wraps und Pfannkuchen, zahlreiche Gerichte zaubern - sich selbst und Andere damit nähren

Wir danken unseren Mitarbeitern,

die Tag für Tag ihre Arbeitskraft in die Herstellung von Lebensmitteln und in die Verwaltung des Ökonomischen geben.

Menschen, die gemeinsam als Hierl Naturkost wirken

Kurzum: Wir danken diesem Netzwerk des Lebens,

in dem wir uns schöpferisch bewegen und vielgestaltig begegnen - das im Alltag häufig unserem Blick entrinnt und dem wir uns auf dieser Seite wieder einmal gewahr werden möchten…

Und wir danken Ihnen, liebe Besucher/innen

für Ihre Zeit, die Sie diesen Zeilen zur Erntedankbarkeit geschenkt haben.

Mit herzlichen Grüßen aus Stallwang

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Hierl Naturkost
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