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Zämecho zum Gott begägne Sabine Jäggi, FEG Kinder, sabine.jaeggi@feg.ch

Homeoffice, Homeschooling… auch Home-Church wurden seit März neue Realität. Wir alle haben neue Wege gesucht, und auch Neues gefunden. Gott sei Dank. Auch in der Frage, wie wir unsere Kinder in dieser Zeit im Glauben begleiten können. Seit wir uns wieder treffen dürfen, ist sowohl Erleichterung wie auch Verunsicherung spürbar: Sollen wir zurück zum Gewohnten? Braucht es das überhaupt? Wie geht es Familien, die lieber zuhause bleiben… und dies vielleicht noch für längere Zeit?

Ich freue mich, von Familien zu hören, wie sie zuhause den Glauben miteinander leben – in den vergangenen Monaten vielleicht auf neue Weise. Und es ist schön, dass viele wertvolle, kreative Kindergottesdienst-Online-Sachen entstanden sind und z.T. weite Kreise gezogen haben. Doch: Sich zu treffen, um miteinander Gott zu begegnen, hat Unersetzliches:

Kindergottesdienst…

  • bietet Raum, dass Kinder Gott begegnen. Es tut ihnen gut, dies auch in einer Gruppe zu erleben.
  • hilft Kindern, Freunde zu finden.
  • bietet Raum, von Fragen und Erlebnissen anderer Kinder zu vernehmen.
  • ermöglicht, dass Kinder am Vorbild ihrer Leiterinnen und Leiter von weiteren Erwachsenen hören und sehen können, wie sie mit Jesus unterwegs sind.
  • ist ein Ort, wo Kinder Teil eines grösseren Ganzen sind, sich dabei einbringen, dienen und ihre Gaben entdecken können.
  • lässt Kinder Gottes gute Idee von «Gemeinde» kennenlernen.
Darum bin ich überzeugt: Liebe Eltern, ihr tut euren Kindern Gutes, wenn ihr ihnen den (Kinder-)Gottesdienstbesuch vor Ort ermöglicht, wo immer das geht und ihr euch sicher genug fühlt!

Kinder haben weniger die Möglichkeit, sich als Alternative online zu treffen. Es ermutigt mich, Eltern und Grosseltern zu erleben, die den Kindern zuliebe in die Gemeinde kommen, anstatt Livestream zuhause zu schauen.

Und liebe Kindermitarbeitende: Lasst uns mit Vision, Leidenschaft und Flexibilität unterwegs sein im Gestalten von Kindergottesdiensten, im Fördern der Gemeinschaft untereinander, im Erreichen und Begleiten der Kinder!

Manche haben auch (neu) nach Ideen gesucht, um «Gemeinde als Gottes Idee» mit Kindern zu thematisieren. Hier eine Anregung, mit mehr Material dazu im Link:

Meine Gemeinde

in einer Kindergruppe oder in der Familie

Stichwortartiger Ablauf:

  • Gebet
  • Lied singen
  • Bibeltext lesen/vorlesen: Apg 2,41–47

Gesprächsfragen dazu:

  • Was ist so besonders an dieser Gemeinde?
  • Wer trifft sich?
  • Wann treffen sie sich?
  • Was machen sie zusammen?
  • Wo erlebt ihr Gemeinschaft in eurer Gemeinde?
  • Wird in eurer Gemeinde geteilt und einander abgegeben?

Anderes:

  • Bau-Aktion «Unser Gemeindehaus»: Aus Kartonschachteln, Spielmaterial… das Haus eurer Gemeinde nachbauen. Während dem Bauen könnt ihr ins Gespräch kommen über eure Gemeinde: Auf was/wen freut ihr euch, wenn ihr (wieder) hingehen könnt? Wen wollt ihr wieder treffen? Was wünscht ihr euch vielleicht anders?

Füreinander-Aktion:

  • Wer aus der Gemeinde kommt euch in den Sinn, für die/den ihr beten wollt?
  • Gibt es jemanden, dem ihr eine Freude machen, einen Gruss schicken… wollt?
  • Wem möchtest du schreiben/anrufen, um euch zu treffen?

Einige der obengenannten Ideen stammen aus den «Gratis-KIGO-Entwürfen für die Coronazeit» vom Material «Kleine Leute Grosser Gott» und «SevenEleven»: «3 Einheiten zum Thema Pfingsten und die erste Gemeinde» : 

Sabine Jäggi