Glyphosat Ist der Einsatz unverzichtbar oder überflüssig?

Kann Glyphosat nun Krebs auslösen oder nicht? Jahrelang haben Fachgremien Studie um Studie und wiederum die Studien der Studien ausgewertet, um für sich, für Politiker und für die Öffentlichkeit einzuschätzen, wie gefährlich der Unkrautvernichter ist. Alles ohne Erfolg. Das echte Glyphosatrisiko kennt niemand. Die Unsicherheit bleibt.

Die maßgebliche Botschaft, die nach dem monatelangen Streit hängen geblieben ist: Glyphosat könnte unberechenbare Folgen für Gesundheit und Umwelt haben.

Schuld ist ein vermeintliches Wirrwarr an Beurteilungen. Erst hieß es, der Stoff sei "nicht krebserregend". Dann wohl doch. Dann wieder nicht. Es folgten Schlagzeilen wie "Glyphosat in der Muttermilch", "Glyphosat im Urin" oder "Glyphosat im Bier", welche die Angst vor einer Chemikalie schürten, die seit Jahrzehnten eingesetzt wird. Hinter Letzteren steckten Daten aus zweifelhaften Studien, mit denen Kritiker Kampagne machten.

Alle Hintergründe zum Streit um die verlängerte Zulassung des Mittels lesen Sie hier.

Politik, Wirtschaft, Forschung und die Medien haben es nicht nur versäumt, umfassend aufzuklären, sondern präsentierten teilweise geradezu dilettantisch mögliche Risiken als vermeintliche Tatsachen. Statt nüchtern abzuwägen, lässt sich die Öffentlichkeit von diffuser Angst leiten.

Es wird immer noch gespritzt, was das Zeug hält!

Made with Adobe Slate

Make your words and images move.

Get Slate

Report Abuse

If you feel that this video content violates the Adobe Terms of Use, you may report this content by filling out this quick form.

To report a Copyright Violation, please follow Section 17 in the Terms of Use.