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Der Erste Kontakt zwei Kurzgeschichten

Ungebetener Gast

von Kira Allersmeier

„Stella hörst du mir überhaupt zu?“ langsam nickte sie mit Blick auf das klaffende Loch in einer der zahlreichen Gänge des Raumschiffes . Es war schon öfters passiert, dass ein Asteroid in das Raumschiff geknallt war. Doch diesmal war irgendwas anders. Ohne die Frage zu beantworten beugte sie sich nach vorne um sich alles genauer anzusehen. Eine lila Flüssigkeit befand sich an einen der abstehenden Metall Stücke. Plötzlich spürte sie eine Hand auf ihrer Schulter. Kurz zuckte sie zusammen drehte sich um und blickte in das Gesicht ihres guten Freundes. „Ich hoffe du hast eine gute Ausrede dafür das du mich die letzten 5 min ignoriert hast.“ Ihr blick viel wieder auf die Flüssigkeit. „Siehst du das?“ fragte sie mit starren Blick. „Klar sehe ich das. Es ist wahrscheinlich irgendeine Flüssigkeit die an den Asteroid geklebt hat. Hör auf so paranoid zu sein.“ Er klopfte Stella auf die Schulter. „Komm jetzt scann das ein und den raus hier damit das Loch repariert werden kann. Mein Raumanzug ziept an unangenehmen Stellen.“ Augen verdrehend zückte sie ihren Scanner und scannte das Loch.
Danach machte sie eine Probe von der Flüssigkeit und steckte sie ein um diese im Labor zu untersuchen. Sie drehte sich um und schaute in ein ungeduldiges Gesicht. „Fertig?“ sie murmelte ein ja und beide gingen aus dem Raum raus. Nachdem sich die Tür hinter ihnen geschlossen hatte und ein Druckausgleich durchgeführt wurde setzte sie ihren Helm ab und fuhr sich durch ihre Haare. Sie schaute ihren Freund zu wie dieser irgendwelche Knöpfe drückte um die Reparatur arbeiten zu starten und als er fertig war schmiss sie ihn den Scanner in die Hände. „Wärst du so nett und bringst das zum Captain?“ ohne auf die Antwort zu warten stiefelte Stella Richtung Labor. Sie wollte unbedingt wissen was diese Flüssigkeit war. Sofort an ihren Ziel angekommen begann sie mit ihrer Arbeit. Der Prozess dauerte nur wenige Minuten aber es fühlten sich wie Stunden für sie an. Der Bildschirm neben ihr wurde weiß und zeigte nach kurzen laden die Ergebnisse der Tests an.
„Unbekannte Sekret“ Las sie von ihren Bildschirm ab. Während sie die zusammen Setzung der Flüssigkeit durchlas wurden ihre Augen immer größer. Neben vielen dem Computer unbekannten Sachen war die Zusammensetzung von Blut zu erkennen. Verwundert lud sie die Seite neu jedoch stand da das selbe. „Das kann nicht sein!“ aufgeregt lief sie im Raum hin und her. In der ganzen Zeit wo die Menschen das Weltall schon erkunden gab es nie ein richtiges Anzeichen auf außerirdisches Leben. Wären sie die ersten Menschen die ein Alien sehen? Wenn das Blut ist dann müsste das Alien wahrscheinlich verletzt sein. Und der Menge des Blutes zu urteilen, welches sich am Aufprall Ort befand ist es keine kleine Verletzung. Stella runzelte die Stirn. „Da ist Blut und ein Riesen Loch in unseren Schiff.“ Murmelte sie vor sich hin. „Ein Loch in unseren Schiff… Muss das dann nicht heißen-“ wiederholte sie sich bevor es ihr wie Schuppen von den Augen fiel. Sofort nahm sie ihr Funk Gerät „Ähm Cap? Ich glaube wir sind nicht mehr allein hier" keine Antwort kam. „Cap? Hallo?“ immer noch keine Antwort.
„Stella?“ eine quälte Stimme kam aus dem Gerät. Jedoch war es nicht die von dem Captain sondern von ihren Freund der zum Captain gegangen war. „Hey was ist los wieso bist du an seinen Funk Gerät? Ist was passiert? Alles in Ordnung?“ Ihre Stimme zitterte vor Sorge. Es kam kurze Zeit keine Antwort und sie wollte grade fragen ob er noch da wäre aber dann hört sie seine Stimme aus dem kleinen Gerät in ihrer Hand. „D-du hast recht damit das wir nicht alleine sind. Irgendwer…“ er stockte kurz „irgendwas hat uns angegriffen. Ich habe es nicht direkt gesehen aber es war definitiv kein Mensch. Es hatte etwas Pistolen artiges. Cap wurde schlimm getroffen. Er lebt aber noch und ich habe auch einen Schuss abbekommen.“ Stella wusste nicht was sie tun sollte.
Ihr Herz raste. Kein Wunder es passiert ja nicht regelmäßig, dass das eigene Raumschiff von einen Alien angegriffen wird. Tief atmete sie ein um dann schnell zu fragen: „wo seit ihr? Ich komme rüber.“ Erneut kam keine Antwort. „Hallo? Wo seit ihr? Wie schlimm ist deine Wunde?“ beunruhigt wartete sie auf eine Antwort. Als aber keine kam murmelte sie „nagut“ und lief los. Während sie aus dem Labor lief nahm sie ihren Helm welcher auf einen der Tische lag. Sie rannte zur Aufprall stelle wo anscheinend der Gast ins Raumschiff gekommen ist. Stella setze sich den Helm auf und betrat den demolierten Raum. Schnell ging sie ans Loch und suchte nach einer Blutspur oder ähnlichem was ihr einen Hinweis auf den Aufenthaltsort des Aliens geben könnte. Da! Ein Tropfen und einige Meter davon entfernt ein weiterer. Schnell ging sie der Spur hinterher. Anscheinend führte diese Richtung Cafeteria. Sie lief den langen Gang entlang vorbei an vereinzelten Tropfen Blut. Als sie an einer Kreuzung der Gänge ankam drehte sie sich um ihre eigene Achse.
Erneut versuchte sie Kontakt mit ihren Team aufzunehmen aber niemand antwortete. Angestrengt flog ihr Blick über die Gänge um wieder Blut zu finden. Sofort lief sie los als sie einen Hand ähnlich Abdruck an einer der Wände sah. Stella wurde langsamer als sie eine offene Tür sah. Leise holte sie ihre Waffe raus und schlich näher ran. Schlagartig blieb Sie stehen als sie aus den Türspalt Blut sah. Es war dieses mal aber nicht Lila wie zuvor sondern Rot. Diesmal war es Menschen Blut. Erst jetzt wurde ihr der wirklich ernst der Lage klar. Davor schien alles so surreal. Noch nie wurde außerirdisches Leben gefunden. Obwohl es bereits das Jahr 2131 war. Und dieses Alien scheint anscheinend auch nicht reden zu wollen. Was ist wen ihre Waffe gar keinen Schaden machen kann? Ihre Zweifel und Ängste schob sie jedoch weg als sie erneut das Blut sah. Sie nahm all ihren Mut zusammen und öffnete langsam die Tür komplett.
Schnell scannte ihre Augen das Zimmer ab mit den Finger am Abzug der Waffe, im Falle eines Angriffs. Als sie jedoch niemanden im Zimmer entdeckte lief sie zum Ursprungs Quelle des Blutes. Besorgt fühlte sie den Puls ihres Captains. Die Wunde hatte bereits einen improvisierten Verband. Wahrscheinlich hatte ihr Freund ihn gemacht, welcher bewusstlos an der Wand lehnte. Sie schlug gegen seine Wange um ihn wach zu kriegen und er wachte tatsächlich bei den fünften auf. „Aua" murmelte er und ein erleichtertes schmunzeln bildete sich auf Stellas Lippen. Schnell zog sie sich ihre Bluse aus und drückte diese auf die Wunde. „Kannst du mir sagen was passiert ist?“ fragte sie ihn und schaute nach weiteren Wunden.
„Also Cap und ich wir waren grade unterwegs und plötzlich war da so ein komisches Geräusch. Wir sind dahin gegangen wo es her kam und plötzlich hörte ich Schüsse. Beim zweiten oder so bin ich zu Boden gegangen und als ich aufgewacht bin da lag er hier so. Ich habe-" plötzlich öffnete sich die Tür. Die Blicke beider schossen zur Tür. Beide konnten ihren Augen nicht glauben. Vor ihnen stand eine ca. 1,90m große Gestalt welche die ungefähre Statur eines Menschen hatte. Nur war diese um einiges muskulöser als ein Durchschnitts Mensch, das war aber nicht das was besonders auffiel. Die Haut, sie war lila. Stellas Augen fuhren über den Körper der Gestalt. Von den schwarzen Augen bis hin zu der Waffe die auf sie gerichtete war.

Ein außergewöhnlicher Fund

von Karla Gorsler

Als Louis an einen Samstagmorgen aufwachte sah er erstmal auf sein Handy, dort sah er eine neue Nachricht von seinem besten Freund Liam: “Hey hast du heute Lust etwas zu unternehmen?“ Louis überlegte hatte er Lust sich heute mit jemanden zu treffen? Eigentlich nicht. Also schreib er ihn “Sorry ich habe heute nicht wirklich Lust aber du kannst ja Harry fragen ob er Lust hat da er meistens Zeit hat“ Liam antwortete nur noch mit einem okay. Dann stand Louis auf und machte sich fertig da er mit seinem Longboard fahren wollte. Gesagt getan. 15 Minuten später fuhr er planlos irgendwo hin. Irgendwann blickte er in die Ferne, dort am Waldrand stand irgendwas, besser gesagt irgendwer. Etwas irritiert blieb er stehen und sah zu der Person, Sie drehte sich um und verschwand im Wald. Von der Neugier gepackt stieß Louis sich vom grauem Asphalt ab und skatete in Richtung der mysteriösen Person. An der Stelle angekommen, ließ er sein Longboard in seine Hand hochschnellen und legte es unter einen Baum, schlich etwas geduckt tiefer in den Wald, passte auf wo er hintrat. Nach einiger Zeit erhellte sich der Wald etwas, jedoch nicht wegen einer Lichtung oder ähnlichem, es sah aus als wäre ein Mini-Tornado durch den Wald gefegt und in einer geraden Linie die Bäume zu beiden umgestoßen, bei näherer Betrachtung, dachte Louis jedoch eher das irgendetwas abgestürzt war, vielleicht wäre es gut gewesen wenn er in diesem Moment umgekehrt wäre, aber seine Neugier ließ ihn weitergehen und dem Trümmer zu folgen.

Es schien tatsächlich irgendetwas abgestürzt zu sein, “was zum...“, nuschelte Louis leise und nährte sich dem, sehr futuristisch aussehendem Schiff, oder Flugzeug. Ein ungutes Gefühl beschlich den Jungen und er zögerte, das sah nicht sehr normal aus, eher etwas aus einem Horror- oder Science-Fiction Film. Louis umrundete das Objekt misstrauisch und entdeckte so etwas wie eine aufgebrochene Tür, zog sie nach kurzem zögern auf und blickte in das Innere. Ein Sitz und Terminal, ja definitiv Alienshit, langsam dachte er er wurde entweder verarscht oder halluzinierte. Louis rutschte an der Seite des Raumschiffes hinunter auf den Boden, klopfte sich etwas den Staub von der Kleidung und sah auf, stieß im gleichen Moment einen Angstschrei aus. Vor ihm stand ein etwa drei Köpfte größerer Mensch, naja, kein Mensch, irgendetwas anderes. Es hatte eine menschliche Statur, stand auf zwei Beinen, die Arme waren jedoch etwas länger und die klauenartigen Hände, mit den langen Krallen ließen Louis´s Herz noch schneller schlagen. Der Kopf schien dünner, besaß keine Haare und von den Wangenknochen ragten zwei, zähnenartige Spitzen an dem Mund vorbei nach unten. Die Augen schwarz, ohne Pupille oder Iris, starrten Louis ins Gesicht, die weiß farbigen Striche waagerecht über Nase und unter den Augen und von der Stirn nach hinten über den Kopf, der auch noch mit einer Art Horn weitergeführt wurde. Louis´s Augen waren weit aufgerissen und er hätte weiter geschrien, wenn er gekonnt hätte. Das Wesen legte den Kopf schief, musterte ihn von oben bis unten und gab ein knurrendes Geräusch von sich. Louis´s Knie zitterten und er hatte sich mit dem Rücken an das Raumschiff gedrückt, panisch versuchte er nachzudenken wie er aus dieser absurden Situation wieder herauskommen würde. Das Wesen kam näher und bewegte sich sehr komisch, beugte sich etwas vor und fixierte Louis mit seinen gruseligen Augen. Dieser wusste das er hier weg musste, nahm all seinen Mut zusammen und rannte zur Seite weg, hastete über die umgestürzten Äste und rang panisch nach Luft. Doch plötzlich blieb sein Fuß hängen, mit einem erschrockenem Schrei fiel er zu Boden, den Kopf gegen einen dicken Aste schlagend.

Es wurde auf einmal sehr still, nur sein Herz hämmerte in seiner Brust, sein Blick verschwamm vor seinen Augen und er spürte etwas warmes seine Schläfe herunter fließen. Dann vernahm er, als ob es noch wenige Meter weit weg wäre, Fußschritte. Sich wieder an seine Situation erinnernd versuchte er sich wieder aufzusetzen und aufzustehen, jedoch wurde er von hinten an seinem Hoodie gepackt und verlor den Boden unter den Füßen, vor ihm tauchte das grässliche Gesicht des Wesens auf, dass ihn, als ob er nichts wiegen würde, mit einer Hand vor sich in der Luft hielt. Louis schloss die Augen und versuchte sich durch zappeln aus dem Griff zu befreien, aber er schien nicht mal die Hand die ihn in der Luft hielt nur ansatzweise bewegen zu können. Das wars, er würde Sterben, von irgendeinem Alienmonster gefressen, mitten im nirgendwo wo niemand jemals nach ihm suchen würde. Doch als er einige Zeit einfach so da hing und nichts passierte, öffnete er ganz vorsichtig die Augen, starrte direkt in die schwarzen Löcher, besser gesagt Augen des Wesens, was ihn nur noch mehr Panik schieben ließ. Das Wesen gab erneut ein komisches Geräusch von sich, diesmal hörte es sich aber eher nach einem Neugierigem grummeln an. Louis versuchte nochmals aus dem Griff heraus zu kommen, doch als dies nichts half nahm er all seinen Mut zusammen, “Hey! Lass mich runter, das ist richtig unhöflich mich so zu erschrecken!“, gab er von sich, erwartete das ihm gleich der Kopf abgebissen wurde, doch zu seiner größten Überraschung setzte ihn das Wesen langsam und vorsichtig auf den Boden ab und legte den Kopf schief.

Verwirrt und überfordert sah Louis zu, dem Wesen etwas hoch und fasste sich dann an den Kopf wo er das Blut etwas wegwischte, dann auf seine rot verschmierten Hände blickte. Das Wesen streckte seine Klaue nach ihm aus und berührte Louis´s Kopf, welcher eigentlich zurückweichen wollte, aber ein heißer Blitz durch seinen Körper zog, ihn erstarren ließ und im nächsten Moment der Schmerz seiner Kopfwunde verschwunden war. Irritiert fasste er sich an die Stelle, doch dort war nichts außer seine, gesunde, unversehrte Haut. Mit offenem Mund starrte er das Wesen an, schluckte, “D-Dankeschön“, stotterte er, doch das schien Es nicht zu verstehen. Louis stand still da, wusste nicht was er machen sollte, sein Puls hatte sich seit der Berührung wieder normalisiert, so das er nachdenken konnte. „Wie heißt du?“, fragte er dann um die unangenehme Stille zu brechen. Das Wesen legte den Kopf auf die andere Seite, schien immer noch nichts zu verstehen. Louis dachte nach, zeigte auf sich, “Louis“, meinte er langsam, als ob er irgendwas ganz langsam erklären würde, zeigte dann auf das Wesen, und sah es auffordernd an. Dieses blieb erstmal still, so das Louis dachte es hätte ihn wieder gar nicht verstanden, doch dann öffnete es seinen Mund ,“L-o-u-i-s“, buchstabierte es langsam, hatte einen sehr komischen Unterton und betone das S etwas zu viel denn eigentlich ist ein stilles S. Doch der Junge nickte, zeigte auf sich, “Louis“, wiederholte er und zeigte anschließend erneut auf das Wesen, “und du?“. Wieder einige Sekunden Stille, dann gab er ein komisches Geräusch von sich, während es mit seinen Krallen auf seine eigene Brust zeigte. Louis dachte nach, es hörte sich fast wie T-ka an, oder so ähnlich. „T-ka“, meinte er deswegen und zeigte auf das Wesen, was es ebenfalls nochmal wiederholte. Cool, er wusste den Namen eine Aliens, sehr… hilfreich. T-ka´s Mund verzog sich zu einer Art Lächeln, es sah sehr komisch und unnatürlich aus, aber Louis erwiderte es zögernd, nachdem der erste Schreck verflogen war, sah er auch eigentlich nicht so gruselig aus.

Louis streckte vorsichtig die Hand aus, berührte den Leder-ähnlichen Stoff den T-ka trug, konnte dessen Herz schlagen hören. T-ka sah ihn einfach nur an, bewegte sich nicht, hob dann aber die Hand und zeigte Richtung des Raumschiffs. Louis hätte es fast vergessen und nahm die Hand zurück. Der größere gab wieder ein paar Geräusche von sich, wahrscheinlich war das einfach ihre Art Sprache. "Dein Schiff ist kaputt", stellte er ruhig fest und sah zu T-ka als er wieder auf dieses zuging, anfing die abgesprungenen Teile unter den Bäumen aufzusammeln, wobei er dicke Stämme einfach mit einer Hand zur Seite hob, als wiegten sie nichts. Nach ein paar Sekunden starre ging Louis zu ihm und half ihm beim sammeln, wusste nicht mal warum er es tat, er sollte einfach gehen und alles hier vergessen, das war bestimmt nur ein Traum von dem er aufwachte und dachte, wie dumm er war. Louis schwieg und T-ka schien auch nicht besonders gesprächig zu sein, aber es war auch keine unangenehme stille. Der Alien schien ein Reparaturset oder ähnliches zu besitzen, so das Louis einfach nur alles anschleppte was er finden konnte. Als ihm einfiel, das er vielleicht mal nach Hause musste, bemerkte er auch das die Schatten der Bäume länger wurden. Besorgt zog er sein Handy aus der Hosentasche und starrte entsetzt auf seinen zersplitterten Bildschirm, “fuck“, fluchte er genervt und seufzte, versuchte einen weg zu finden hier raus zu kommen ohne sich komplett zu verlaufen. T-ka schien von dem halb geschrienen Wort aufmerksam geworden sein und kam zu Louis rüber tippte ihn an und gab ein fragendes knurren von sich. Der braunhaarige Junge sah überrascht auf und hob kurz sein Handy hoch, “kaputt“, er zeigte in die Richtung des zerstörten Schiffs, “wie das da“.

T-ka folgte kurz seinem Blick und legte den Kopf auf die Seite, nahm dann Louis am Arm und zog ihn zurück zu dem Haufen wo er die losen Teile aufgestapelt hatte. Wobei Louis mehrmals fast zu Boden fiel weil T-ka deutlich größer war, genau so auch seine Schritte. Angekommen bekam Louis erstmal ein großes Teil in die Hand gedrückt, fast so groß wie er selbst und sehr schwer, dass er es fast fallen ließ, “was zum…!“, fragte er verwirrt, doch dann nahm T-ka es ihm schon wieder ab und legte es an die richtige Stelle, schweißte es fest, oder ähnliches, Louis wusste nicht was für ein komisches Gerät er da benutzte. Da er sowieso nicht wusste wie er dort wegkommen sollte, half er T-ka einfach, bekam Teile in die Hand gedrückt, musste sie auch manchmal an das Schiff halten, wenn er genauer darüber nachdachte kam er sich auch schon irgendwie verrückt vor, er stand hier und half einem Alien sein kaputtes Raumschiff wieder zusammen zu bauen. Überraschender Weise konnten sie sich wirklich gut verständigen, auch wenn sie sich nicht wirklich verstehen konnten. Als es irgendwann dann zu dunkel wurde, setzte sich Louis auf einen nahen Stein, atmete durch und seufzte, seine Klamotten waren etwas klamm und kalt, wie sollte er die Nacht durch halten. Während er das dachte kam T-ka zu ihm, ließ eine Art Umhang um seine Schulter fallen und gab ein ruhiges blubbern von sich. Überfordert lächelnd zog Louis den schweren samtartigen Stoff fester um sich, er war warm und umhüllte ihn, schützte vor Kälte und Wind. „Danke“, murmelte er und zog seine Beine an, wärmte sich dankbar auf. Der Alien legte den Kopf schief und versuchte das Wort nachzusagen,“dakne?“. Dies brachte Louis zum lachen, was T-ka nur noch mehr zu verwirren schien. Der Junge fing sich schnell wieder und machte eine wegwerfende Handbewegung und so saßen sie noch eine ganze Weile dort, bis Louis wirklich müde wurde und sich auf den Boden legte, die warme Decke um sich gewickelt, auch fühlte er sich irgendwie sicher, fiel bald in einen ruhigen Schlaf.

Etwas warmes weckte Louis aus seinem Schlaf, die Sonne schien zwischen ein paar Blättern hindurch auf ihn hinab. Als er sich aufrichtete bemerkte er seine steifen, verspannten Glieder, der harte Waldboden war wohl doch nicht der beste Schlafplatz gewesen. Mit einem noch verschlafenem Blick um sich herum, stellte Louis fest, dass T-ka wohl die ganze Nacht gearbeitet hatte, denn das Raumschiff sah fast wie neu aus, der große Außerirdische saß, anhand der Geräusche, wohl drinnen und probierte die Technik, oder was auch immer das war, aus. Der braunhaarige erhob sich und kam dem Raumschiff näher, hielt die Decke um seine Schultern fest, da es noch recht kühl war. Auf einmal kam T-ka raus und gab ihm so etwas wie eine Umarmung. Louis war etwas verwirrt aber erwiderte die Umarmung. Als T-ka sich löste sagte er etwas was Wahrscheinlich danke heißen sollte und drehte sich um und stieg in sein Raumschiff ein und flog weg.

Louis war etwas enttäuscht weil er es sogar etwas cool fand etwas mit einem Alien zutun zu haben andererseits war er auch froh das T-ka weg war da er vielleicht gefährlich war. Dann suchte er sein Longboard und suchte den Weg aus dem Wald. Nach einiger Zeit fand er ihn und fuhr Nachhause und er wusste er wird Liam auf jeden fall den Ort zeigen und sein erlebtes ihn erzählen. Zuhause schrieb er sofort Liam: „Ey Liam ich muss dir unbedingt etwas erzählen und zeigen!“ Nach einiger Zeit bekam er eine Antwort „ Okay… soll ich jetzt zu dir kommen oder willst du zu mir kommen?“ „Sei in 20 Minuten bei mir und dann zeige ich dir alles“ Liam antworte mit einem Okay bin gleich da. 20 Minuten später fuhren sie mit ihren Longboards zu dem Wald. Auf dem Weg erzählte Louis Liam alles. Als er fertig war sah Liam ihn ungläubig an und sagte “ Also ich habe ja schon viel gehört aber so einen Müll habe ich noch nie gehört und ich hätte das von dir eigentlich auch nicht erwartet“ Daraufhin antwortete Louis nur das er abwarten solle und das er ihm nachdem er den Platz im Wald gesehen hatte glauben würde. So fuhren sie dann schweigend weiter bis sie am Waldrand angekommen sind. Louis suchte den Ort. An der Stelle an der er sich eigentlich sicher war das der Ort hier gewesen war, sah er allerdings nichts mehr. „Aha und das ist der Ort wo du dein „Alien“ getroffen hast?“ frage Liam etwas belustigt. “Ich schwöre dir ich habe wirklich ein Alien getroffen“ Sie suchten noch lange weiter fanden allerdings nichts. Liam hatte keine Lust mehr und ging Nachhause und ließ Louis allein. Louis war traurig und enttäuscht aber er wusste die Wahrheit und das war das wichtigste und wer weiß vielleicht trifft er T-ka ja irgendwann wieder.