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Star in der Maske Maskenbildner Wolfgang Witt im Atelier des Zürcher Opernhauses

Mit 12 Neuproduktionen sowie rund 20 Wiederaufnahmen und über 300 Veranstaltungen pro Jahr ist das Opernhaus Zürich eines der meistbespielten Opernhäuser im deutschsprachigen Raum.

Seit 25 Jahren arbeitet Wolfgang Witt in der Maske im Zürcher Opernhaus, seit 2005 als Leiter der Maskenbildnerei. Er strahlt eine Ruhe und eine Gelassenheit aus, die seine Klientel den hektischen Bühnenbetrieb vergessen lassen.

Notiz der Maske: Oper «La forza del destino», Rolle: Frau Melitone, Sänger: Ruben Drole.

Nur mit Geschick, Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen kann er die Sängerinnen und Sänger innerhalb kürzester Zeit für den Bühnenauftritt mit allem Nötigen ausstatten: Haut und Haar, Wunden, Narben und Tattoos, falschen Körperteilen, Bodypainting und manchmal mit seelischem Beistand. Auch während der Vorstellung steht er hinter der Bühne im Einsatz.

Notiz der Maske: Goldener Bart für «Faust – Das Ballett», Rolle: Gott der Unterwelt, Tänzer: Tars Vandebeek.
Kardätsche (feine Bürste) mit Knüpfnadel zur Herstellung von Perücken.
Notiz der Maske: «IOS Konzert», Rolle: Baron Ochs von Lerchenau, Sänger: Alexander Kiechle.
Knüpfen einer Perücke für die Oper «La finta giardinera», Rolle: Contino Belfiore, Sänger: Thobela Ntshanyana.
Posticheköpfe
Perücke für die Oper «Maria Stuarda», Rolle: Lord Guglielmo Caciel, Sänger: Andrzej Filonczyk.

Rund 70 Prozent von Wolfgang Witts Arbeit machen Pflege und Herstellung von Echthaarperücken aus.

Erkunden Sie das Maskenbildner-Atelier des Zürcher Opernhauses im 360° Panorama:

Nehmen Sie Platz auf dem Drehsessel im 360° Atelier!

Figurine zur Produktion «La forza del destino», Rolle: Frau Melitone, Sänger: Ruben Drole.

Figurine und Maskenvorlage für das Ballett »Winterreise» von Christian Spuck, Uraufführung im Oktober 2018 für die Spielzeit bis 2019.

Notiz der Maske: Oper «Der fliegende Holländer», Rolle: Holländer, Sänger: Bryn Terfel.

Geschichte der Oper in Zürich

1834 öffnete das «Actien-Theater» am Sechseläutenplatz mit Mozarts «Zauberflöte». Nur 56 Jahre später brannte das Gebäude ab und wurde durch einen imposanten Neubau des Architekturbüros Fellner & Helmer ersetzt, der 1891 mit Wagners «Lohengrin» unter dem Namen «Stadttheater» eingeweiht wurde. Seit 1964 heisst das Stadttheater «Opernhaus».

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Impressum

Created By
Detlef Kohl
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