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Kerrygold - Irland (enthält Werbung) Butterfahrt mal anders - wo die glücklichen Kühe wohnen

Irland - ein wunderbares Fleckchen Erde, welches ich diesen Sommer genauer kennenlernen durfte. Vor 10 Jahren war ich für ein paar Tage in Dublin, aber ich finde, wer nur Dublin besucht, der verpasst das Beste.

Diesen Sommer ging es für mich an meinem Geburtstag nach Cork. Kerrygold hatte eingeladen, um sich einmal anzuschauen, warum die irischen Kühe die bessere Milch, und damit die Grundlage für die irische Butter, liefern. Und ich kann euch sagen, es gibt himmelweite Unterschiede.

Die Butterfahrt-Reisetruppe, die sich als besonders hart im Nehmen rausstellte, bestand aus:

Wir sind am Donnerstag über London geflogen, nachts in Cork, mit zwei Leuten weniger gelandet (die ganze Story dahinter, würde den Rahmen sprengen, aber ich sage nur so viel: Die Briten, Leute, die Briten!). Viel Schlaf hatten wir in der Nacht nicht mehr, denn dafür ging es am frühen Morgen direkt weiter zum ersten Bauern.

Bauer Gerard begrüßte uns und auch die beiden verloren gegangen Gangmitglieder tauchten wieder auf. Gerard war wunderbar herzlich, freundlich und lustig. Ich glaube, wenn wir gewollt hätten, hätten wir den ganzen Tag bei ihm und seiner Familie verbringen können.

Zuerst zeigte er uns seinen Stall mit Melkanlage, usw. Hier ist auch schon ein erster Unterschied zur deutschen Molkereiindustrie. In Irland wirst du als Milchbauer nicht nach Masse bezahlt, sondern nach Qualität deiner Milch. Je besser deine Milch, umso besser für dich. Und die bessere Qualität der Milch kommt eben nicht durch mehr Kraftfutter, sondern dadurch, dass die Kühe fast zwei Drittel des Jahres auf der Weide verbringen und Gras futtern.

Und Gras ist den irischen Farmern heilig. Sie kennen genau, wie hoch das Gras sein darf, wie dick es sein muss und was die irischen Kühe schlichtweg an Gras verweigern würden. Dieses Jahr hat es noch sehr spät einen Wintereinbruch in Irland gegeben, weswegen das Gras deutlich schlechter war und Gerard sich dann dazu entschloss, das Gras einmal komplett abzumähen, damit es besser nachwachsen kann und die Kühe die beste Milch liefern.

Kerrygold bzw. Ornua (die Molkereifirma) belohnt auch Farmer, die über Jahre hinweg sehr gute Qualität erzeugen. Bauer Gerard hat im letzten Jahr diese Auszeichnung erhalten und man hat deutlich gemerkt, wie unglaublich stolz er auf diese Auszeichnung gewesen ist. Sein Einsatz für die Tiere hat sich sehr gelohnt.

Anschließend ging es, zumindest für mich mit großer Freude, auf eine Radtour. Mit E-Bikes sind wir den Waterford Greenway gefahren und haben dabei wunderschöne Landschaften gesehen, die dann in der Bucht von Dungarvan endeten. Ein wirklicher Traum und absolut empfehlenswert.

Der Abend fand seinen Ausklang mit einem kleinen Kochkurs von Paul Flynn und einem abschließenden Menü in seinem Restaurant Tannery in Dungarvan.

Am nächsten Morgen ging es direkt früh los, wieder eine Farm mit Rindern. Diesmal aber keine die Milch produzieren, sondern die Rinder landen später in unserer Pfanne. Und tatsächlich unterscheiden sich die Rinder von Mervyn Sullivan deutlich von Gerards Kühen. Mervyns sind Irish Hereford Rinder und auch schon deutlich kräftiger im Körperbau. Die Rinder sind deutlich zutraulicher und neugieriger gewesen, sodass wir mitten in der Rinderherde standen und den Rindern beim Weiden zuschauen konnten.

Mervyn ist zusammen mit seiner Familie echt ein toller Farmer und es hat großen Spaß gemacht, inmitten seiner Herde zu stehen.

Für das leibliche Wohl sind wir nach Kinsale ins Bulmans Pub gefahren. Im Erdgeschoss ein echt uriges Pub und in der 1. Etage ein klassisches Restaurant. Gegessen wurde natürlich ein Fish & Chips. Wie ich vier Wochen später erfahren durfte, ist das Bulmans echt über die Grenzen von Kinsale bekannt. Und Kinsale selber ist ein wunderschöner Küstenort.

In Cork sind wir dann noch in den English Market gegangen und abends ins Pub, um uns das Deutschlandspiel anzuschauen. Der English Market ist eine Markthalle, auf denen verschiedene Metzger, Gemüse- und Fischhändler ihre Ware präsentieren. Wenn man ganz früh da ist, sieht man wirklich interessante Dinge. Ich war ja vier Wochen später auch in Cork und da habe ich dann einen Fischhändler gesehen, der mal eben einen mannshohen Thunfisch auseinandergenommen hat. Echt hochinteressant. Da kann man wirklich wunderbar essen gehen.

Ich bedanke mich bei Kerrygold für die Einladung nach Irland. Es waren wunderbare Tage mit tollen Eindrücken und tollen Menschen.

Da ist die Gang, zusammen mit Farmer Mervyn. Es war echt eine wundervolle Reise, die ich jederzeit wieder so antreten würde. (photocredit: Sascha Wett, Die Jungs kochen und backen)

Kerrygold hatte keinen Einfluss auf diesen Bericht, er spiegelt zu 100% meine eigene Meinung wieder.

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