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Grenzenlos Literatur 2020 Die Bücher des Treffens vom 16. Februar 2020

Joachim Bauer: Warum wir wurden wer wir sind

Verlag: Blessing 2019

Martina Sattmann: "Der Neurowissenschafter erklärt anhand der Spiegelneuronen, was es ausmacht, wie wir von Anderen wahrgenommen werden. Der Mensch ist ein soziales Wesen. Es ist niemandem egal, angenommen oder abgelehnt zu werden. In Familie, Schule, Arbeitsplatz, sozialem Umfeld. Er nimmt uns an der Hand, schreibt freundlich und leicht verständlich. Ein Beitrag zur Friedenserziehung."

Buchvorstellung und Diskussion mit Joachim Bauer: Wie wir werden, wer wir sind

Gunther Baumann: Zawinul - Ein Leben aus Jazz

Verlag: Residenz Verlag 2002

Heinz Stipsits: „Ein absolutes MUSS für jeden Jazzfan und natürlich besonders für Zawinul-Fans. Josef Erich ‚Joe‘ Zawinul, geboren 7. Juli 1931 in Wien, aufgewachsen in Wien Erdberg und Oberkirchbach, gestorben 11. September 2007 in Wien, war zweifellos einer der allergrößten Jazz-Musiker des 20. Jahrhunderts, insbesondere war sein Einfluss als WEISSER auf die Musik der Schwarzen eindrucksvoll. Gunther Baumann portraitiert sehr einfühlsam den Weg des jungen Joe von Erdberg bis nach Malibu. Seine Begegnungen mit Friedrich Gulda, Dinah Washington, Wayne Shorter, Miles Davis und vielen anderen Größen des Jazz werden in launigen Interviews, gespickt mit hervorragenden Fotos, sehr authentisch dokumentiert. Gunther Baumann portraitiert sehr einfühlsam den Weg des jungen Joe von Erdberg bis nach Malibu. MERCY MERCY MERCY, Joe vielen Dank für Deine unsterbliche Musik!"

Mercy, mercy, mercy

Rolf Dobelli: Die Kunst des guten Lebens: 52 überraschende Wege zum Glück

Verlag: Piper 2017

Kurt Bauer: "52 Anleitungen, um im Leben etwas glücklicher zu werden."

Rolf Dobelli: Mit klarem Kopf ins Glück? | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur

Yuval Noah Harari: 21 Lektionen für das 21. Jahrhundert

Verlag: C.H.Beck; Auflage: 10 (25. Juli 2019)

Peter Mlczoch: "Der israelische Historiker Harari breitet in weitem Bogen die Gefahren einer von künstlicher Intelligenz und Biotechnologie geprägten Zukunft vor uns aus. Nach dem Wegbrechen alter Ideologien und auch von Religionen sind wir gefordert, zu erkunden, wer wir wirklich sind. Rezepte für ein sinnvolles Leben werden nicht angeboten – außer Selbstbeobachtung durch Meditation."

3Sat Beitrag zu: "21 Lektionen für das 21. Jahrhundert"

Karel Otto Hrubý: Fotograf, pedagog, teoretik

Verlag: Moravske Galerie v Brne 2017

Nadja Meister: "Die tschechische Photographie ist ausserhalb Tschechiens nur einem kleinen Teil der interessierten Öffentlichkeit bekannt. Einer, den es auch zu entdecken gilt, war Karel Otto Hruby. Aus seiner Hand entstanden nur wenige Monographien, jedoch zahlreiche Bildbände zusammen mit anderen, durchaus auch recht bekannten, Kollegen, wie Vilem Reichmann. Seinen Schwarz-weiß-Arbeiten wohnt ein besonderer Zauber inne, den die Mährische Galerie in Brünn 2017 aus dem Nachlass des Künstlern zu heben begonnen hat."

Fragments of Noir

Johannes Krause: Die Reise der Gene

Verlag: Propypläen 2019

Kurt Bauer: "Die neusten Erkenntnisse der Paläoantropologie. Hochinteressant"

Rassen, Ethnien, Populationen: Gibt es eine Basis für menschliche Gruppenbildung? Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Johannes Krause, Paläogenetiker und Direktor des Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte, Jena und Prof. Dr. Veronika Lipphardt, Wissenschaftshistorikerin, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Moderation: Prof. John A. Kantara, Wissenschaftsjournalist, Berlin

Ian McEwan: Machine like me

Verlag: Jonathan Cape; Auflage: 01 (18. April 2019)

Alma Culik: "Ian McEwan´s interessante Geschichte des Roboters Adam, der von Protagonisten als Gesellschafter, Freund und factotum für 86.000 Pfund gekauft wird und die Entwicklung einer Freundschaft mit ungewöhnlichen Folgen."

Diskussion mit Ian McEwan über Machines Like Me

Joan Moreno: Tausend Seiten Lüge

Verlag: Rowohlt 2019

Ilja Fiser: "Der Spiegel, die renommierte Rechercheplattform des deutschen Sprachraums, war einem notorischen Lügner aufgesessen. Claas Relotius erfand jahrelang Reportagen, die das Kontrollsystem des Spiegels überwanden und ihm zahlreiche Preise eintrugen. Erst Juan Moreno, der gemeinsam mit Relotius eine Reportage bon der US/mexikanischen Grenze erstellte, enthüllte dieses Lügengespinst."

Portrait: Journalist und Schriftsteller Juan Moreno

Ingrid Noll: Die Apothekerin

Verlag: Diogenes 1994

Inge Fiser: "Kriminalroman - sehr spannend und subtil. "

Die mörderische Welt der Ingrid Noll Doku (2016)

Connie Palmen: Die Gesetze

Verlag: echomedia 2019

Andreas Pöll: „Marie Derit trifft ab 17 in den folgenden Jahren sieben interessante Männer.“

Ein philosophischer Hurenengel . Buchbesprechung Die Zeit 1993

Anna Pasternak: Lara Die wahre Geschichte hinter Doktor Schiwago

Verlag: BTB 2019

Franz Meister: "Dies ist ein Buch. dass zu einer Vielzahl an Gedanken weiterleitet. Da ist das Leben und das Umfeld des jungen Boris Pasternak, der noch Umgang mit Tolstoj hatte und Klavier bei Skrjabin lernte. Philosophiestudium in Deutschland und ein kurzer Ausflug nach Italien. Das Terrorregime Stalin, dass viele Freunde und Bekannte von Pasternak am Gewissen hat. Da gibt es den Lyriker und Übersetzer Pasternak, der sein Gehalt zur Unterstützung von Freunden und deren hinterbliebenen Frauen spendet. Vortragsabende mit Lyrik, die so begeistert aufgenommen wurden, wie später die Konzerte der Beatles - ein Publikum, dass zum überwiegenden Teil Gedichte auswendig gelernt hat. Das Liebesleben des Boris Pasternak, dass über zwei Frauen zu Olga, der Muse und Inspiration für Lara wurde. Olga, die Frau, die viel opferte um mit Boris Pasternak doch nicht zusammen leben durfte, die zwei Fehlgeburten hatte, die zu einem nicht unwesentlichen Teil dem Regime anzulasten sind. Olga ging zweimal für bzw. wegen Pasternak ins Gefängnis, in den Gulag - weil sich das Regime scheute Pasternak direkt in Haft zu nehmen. Und dann gibt es die nahezu abenteuerliche Geschichte, wie Doktor Schiwago als Buch erscheinen konnte - zuerst in Italien und fast überall auf der Welt. Das Regime, unter der Führung Chrustschows rächt sich mit mit einer Hetzkampagne besonderer Perfidie. Chrustschow attakierte Pasternak persönlich auf einem Parteitag. Jahre später gab er dann zu, Doktor Schiwago damals gar nicht gelesen zu haben.Erst 1988 durfte das Buch in der Sowjetunion erscheinen. Ein Nobelpreis, der nicht angenommen werden durfte… Die Frau, Olga Iwinska, kommt in diesem Buch, dass die Großnichte von Boris Pasternak anhand von allerlei Sekundärliteratur und Quellen aus dem Umfeld von Pasternak und Iwinskaya erstellt hat, möglicherweise zu knapp vor. Aber das ist hier nicht die Sache. Denn dieses Leben beider hatte soo viele Facetten, die in diesem Buch dargestellt werden, sodass es wert ist gelesen zu werden."

ARTE-Dokumentation: Ich lade sie zu meiner Hinrichtung ein - Der Fall Doktor Schiwago

BBC Documentary: The Real Doctor Zhivago (2017)

Thomas Ross: Die Untiefen der Donau

Verlag: Karolinger Verlag 2005

Alma Culik: "Thomas Ross, geboren in Berlin, wuchs im Weinwarterhof in Muckendorf auf, ging in Tulln zur Schule und seine Familie war wohlhabend und kultiviert. Der Vater, aus altem schottischem Adel, die Mutter aus dem Ullstein Verlag, führten ein zufriedenes Leben…."

Wikipedia Thomas Ross (Journalist)

Lew Tolstoj: Die Kreutzersonate

Verlag: Insel tb; Orig: 1891; Deutsch erst 1922

Heinz Stipsits: "Die Kreutzersonate. Eine Erzählung aus dem Russischen von Arthur Luther, mit Illustrationen von Hugo Steiner-Prag, Insel Verlag, Frankfurt am Main und Leipzig 1991 (aktuell: 2008 enthält auch das Nachwort) Bei einer längeren Zugfahrt sprechen Reisende über die Grundbedingung für eine glückliche Ehe, nämlich die Liebe. Diese Ansicht wird vor allem von einer älteren, rauchenden Dame vertreten. Patriarchalische anmutende Ansichten werden jedoch von einem alten Kaufmann rigoros vertreten. Posdnyschews Geschichte beginnt erst nachdem die meisten ausgestiegen sind. Er erzählt, dass er seine Frau aus Eifersucht erdolcht hat und wegen Handelns aus Eifersucht freigesprochen wurde. Nach vielen Jahren der sexuellen Ausschweifung, beschließt er als 30jähriger eine sehr attraktive Frau, die ihn wegen ihrer Sinnlichkeit anzieht, spontan zu heiraten. Nach der Geburt ihres fünften Kindes kann sie aus medizinischen Gründen keine weiteren Kinder bekommen. Als nun dreißigjährige Schönheit widmet sie sich nun ihren persönlichen Neigungen, besonders dem Klavierspiel. Worauf der Ehemann mit krankhafter Eifersucht reagiert, war doch das Gebären und Aufziehen der Kinder in seiner Wahrnehmung die einzige Versicherung gegen die mögliche Untreue seiner Frau. Er vermutet, dass sie jetzt bei dem gemeinsamen Musizieren der KREUTZERSONATE mit dem Geiger Truchatschewskij einen Liebhaber im Hause hat, vergeht vor Eifersucht und verlangt von ihr zu gestehen. Nachdem sie keinen Grund hat etwas zu gestehen was nicht sie nicht getan hat, erdolcht er seine Frau als vermeintliche Ehebrecherin in rasender Eifersucht. Mit dieser Novelle ist Tolstoi ein tiefgreifendes Psychogramm einer zerrütteten Ehe gelungen und gleichzeitig lässt es auch tief sein Inneres blicken, weil doch viele Analogien und Einstellungen zu Ehe, Sexualität und Liebe aus seiner eigenen Biographie erkennbar sind.
Trivia: Ludwig van Beethovens für Klavier und Violine Nr. 9 A-Dur op. 47 entstand 1802 und ist gemeinhin als Kreutzer-Sonate bekannt. Das etwa 40-minütige Werk ist charakterisiert durch Klangfülle (die Violine beginnt mit einem mehrstimmigen Solo), Virtuosität, überraschende Modulationen, weite melodische Bögen und abwechslungsreiche Sätze – vom furiosen ersten Satz über den meditierenden zweiten bis zum jubelnden Finale. Wie alle „Violinsonaten“ von Mozart und Beethoven ist sie „für Pianoforte und Violine“ geschrieben, nicht für „Violine und Klavier“. Ursprünglich war die Sonate dem Geiger George Bridgetower (1779–1860) gewidmet, der das Werk am 24. Mai 1803 mit Beethoven zur Uraufführung brachte. Nach dem Auftritt soll es jedoch wegen eines Mädchens zu einem Streit zwischen beiden gekommen sein, so dass Beethoven die Widmung wieder tilgte. Laut dem Beethoven-Biographen Thayer hat Bridgetower eine Frau beleidigt, die Beethoven wertschätzte, was ihn äußerst erzürnte. So wurde das Werk dem französischen Violinisten Rodolphe Kreutzer (1766–1831) gewidmet. Ironischerweise hat Kreutzer die Sonate nie gespielt und sogar für unspielbar erklärt."

Anne Maria Wehrmeyer (Violine) und Marie Sophie Hauzel (Klavier) aus Bayern gewannen beim zweiten Carl Bechstein Wettbewerb 2015 den 1. Preis in der Altergruppe 3 (14 und 15 Jahre). Beim Preisträgerkonzert am 18.10.2015 spielten sie aus Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 9 op. 47

Quincy Troupe: Miles Davis - Die Autobiographie

Verlag: W. Heyne; Orig: 1989; Deutsch: 2002

Heinz Stipsits: „Miles Davis (1926 -1991) erzählt seine Lebensgeschichte sehr detailliert und umfangreich dem amerikanischen Journalisten Quincy Troupe, der zwei Jahre vor Miles Tod das Buch im Original unter: ‚Miles and Me‘ veröffentlicht hat. Copyright allerdings lag bei Miles, der immer alles selbst bestimmen wollte. Das Buch ist sehr reich an Namen, besonders von Jazzmusikern, aber auch anderen Künstlern, Schauspielern, Sängern, ein insgesamt zehnseitiges Namensregister beweist dies sehr eindrucksvoll. Natürlich wird sein musikalischer Werdegang von einem gutbürgerlichen Elternhaus in St. Louis, der Aufbruch nach New York, die ersten Auftritte mit Charlie Bird Parker, seine erste eigene Band, Paris –Juliette Greco, Fahrstuhl zum Schafott, seine Drogenprobleme, Krankheiten etc. Weltkarriere, Abstürze, seine Neuentwicklungen im Jazz, Richtungsgeber für viele junge Musiker etc. aufgezeigt. Geschichten von Skandalen, Sex, Drogen und dem täglichen amerikanischen Rassismus werden quasi als Künstlerbeichte, auch mit viel Lamento und Geschwafel, Banalitäten, Lügen und Wahrheiten erzählt, man weiß nicht recht als Leser, wo man sich gerade befindet. Schließlich wird auf 47 Seiten wird eine komplette Discographie, beginnend von 1945 bis zum letzten Livekonzert in Montreux im Juli 1991, mit allen Titeln, Besetzungen, Erscheinungsorten angeführt. Sein wahres Ich, seine Musikalität, seine Besessenheit für schnelle Autos und junge Frauen, sein Machismo zeigt sich aber nicht im Buch, sondern in dem wunderbaren Film: ‚Birth of the Cool‘, der erst im Januar 2020 in den Kinos angelaufen ist."

Birth of the Cool - theatrical trailer

Ljudmilla Ulitzkaja: Die Lügen der Frauen

Verlag: dtv; Orig. 2002; Deutsch 2003

Heinz Stipsits: "In diesem "Episodenroman" mit zeitlich linearer Entwicklung, wird die Veränderung der Haltung der Protagonistin/Erzählerin Shenja auf freundlich ironischer Weise beschrieben. Im Lauf der Episoden wird aus dem naiven Erstaunen über unglaubliche Wahrheiten und sehr glaubhafte Lügen immer mehr ironische Skepsis zu den ‚Tatsachen‘ entwickelt. Sehr berührend die letzte Episode: ‚Die Kunst zu leben‘. Ulitzkaja wurde mit zahlreichen Preisen für ihr Werk außerhalb Russlands geehrt, u.a. auch mit dem Russischen Booker-Preis (russischer Literaturpreis, um das als gefährdet angesehene russische Literaturschaffen zu fördern) aber auch 2014 mit dem Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur. Ihre Aussage über Russland: "Ich kenne kein Land, wo die Situation der Frauen so von Unglück geprägt ist." Immerhin aber ist dieses Unglück der Anlass ihrer Lügen, die von den russischen Frauen aus "ästhetischen" Gründen erzählt werden: Sie lügen sich ihr Leben schön. Ljudmilla Ulitzkaja war im Jahr 2012 an den Protesten gegen Präsident Putin beteiligt. Im Jahr 2014 beklagte sie die „beispiellose Manipulation“ der Öffentlichkeit durch die Propaganda, deren Lügen alle Rekorde brächen. Am 28. April 2016 wurde sie Opfer einer Seljonka-Attacke, ausgeführt von Mitgliedern der ‚Nationalen Befreiungsbewegung‘. Ulitzkaja meinte dazu, dass diese „armen, unglücklichen und manipulierten Idioten“ im Dienste des Kremls stünden."
Trivia: Eine Seljonka-Attacke (russisch зелёнка, Brillantgrün) ist eine Form von Protest, Provokation oder gewalttätigem Angriff auf eine Person, die vorwiegend im Gesicht mit einer grünen Farblösung übergossen wird. In den 2010er Jahren war dies in Russland und der Ukraine weit verbreitet. In der Folge wurde die Seljonka – und die grüne Farbe im Allgemeinen – zum Symbol des politischen Protestes in Russland. Opfer und Einfluss: Die Opfer von Seljonka-Attacken sind in der Regel russische Oppositionelle, darunter Sergei Mitrochin, Michail Kassjanow, Alexei Nawalny, Ljudmila Ulizkaja, Julija Latynina oder ukrainische Politiker (Arsen Awakow, Arsenij Jazenjuk, Oleh Ljaschko).

Buchbesprechungen: Die Lügen der Frauen

Chris Ware: Rusty Brown

Verlag: Pantheon; Auflage: 01 (24. September 2019)

Günter Exel: "Sie nennen ihn den James Joyce der Graphic Novel: Chris Ware hat die Erzählkunst im Comic revolutioniert und stellt dies mit seinem 2019 erschienen Meisterwerk „Rusty Brown“ eindrücklich unter Beweis. Fast 20 Jahre arbeitete er an dieser Graphic Novel, die vier Geschichten von Außenseitern an einem verschneiten Tag im Jahr 1975 in Omaha, Nebraska, beginnen lässt. Neben eine unerschöpfliche zeichnerische Phantasie tritt bei Chris Ware die Poesie des Erzählens über Bilder, Perspektiven und sogar visualisierte Geräusche. Mit stillen, meditativen Zwischentönen deutet er Innenwelten oft nur durch subtile Handlungen in der Außenwelt an. Was von der erzählerischen Attitüde manchmal an Stifter erinnert, sprengt zugleich in seinem zeichnerischen Fluss alle Grenzen des chronologischen Lesens und lädt zum Vor-, Zurück- und Querlesen ein. Eine gefährliche Einstiegsdroge, die Lust auf mehr macht!"

Video: Unboxing - Rusty Bown Chris Ware | Art of Comics Epi 32

Credits:

Nadja Meister - photography