Arbeit mit Charakter Reportagefotografie LIK Akademie für Foto und Design

Der Beruf des Geigenbauers umfasst die Pflege, Wartung, Reparatur und Herstellung von Streichinstrumenten, neben der Violine auch die Bratsche, das Violoncello, den Kontrabass und andere Instrumente der Gambenfamilie.

Der Bau einer Geige dauert rund 150 Stunden vom Auswählen des Holzes bis hin zum Aufspannen der Saiten, wobei nur ein Drittel der Arbeitszeit in den Klang und zwei Drittel in die optische Erscheinung investiert wird. Für die Lackierung wird ein Zeitraum von 3-4 Monaten einberechnet.

"Jede Geige hat ihren eigenen Charakter und ihre eigene Persönlichkeit durch ihren Klang", erzählt mir Geigenbaumeister Kozak.

Nach Besuch der Geigenbauschule in Mittenwald vom September 1975 bis Februar 1979 arbeitete Herr Kozak in mehreren Werkstätten in Wien und Deutschland. Er nutzte seine „Lehr- und Wanderjahre“ und perfektionierte seine Kenntnisse im Geigenbau.

Am 19. Juni 1985 legte der Geigenbauer in Wien die Meisterprüfung im Streich- und Zupfinstrumentenerzeugergewerbe ab. Ab September des gleichen Jahres eröffnete er eine kleine Werkstatt in Scharnitz/Tirol. Im Mai 1986 gründete der Meister seine Werkstatt in Innsbruck, wo er bis heute seinen Betrieb eingerichtet hat. Seit 1992 widme ich mich voll und ganz meiner Innsbrucker Fachwerkstatt.

Unmögliches wird sofort erledigt,

Wunder dauern etwas länger,

Auf Wunsch wird gehext.

Als ich Herr Kozak fragte ob er mir etwas vorspielen könnte antwortete er mir dass er etwas auf der kleinsten spielbaren Geige vorspielen wird.

Created By
Viktoria Saringer
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