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Syrakus April '19 Unsere zweite Erasmus+ Projektfahrt

Unsere zweite Projektfahrt vom 31.03. bis 06.04.2019 ging nach Syrakus auf Sizilien. Wir, 10 GRB-Schülerinnen und Schüler mit 2 Lehrkräften, besuchten unsere italienische Erasmus-Partnerschule, erkundeten die Natur an der Mittelmeerküste, pflanzten Bäume, entdeckten den Charme barocker Städtchen und römischer Ruinen...Und natürlich diskutierten wir wieder mit jungen Menschen aus insgesamt vier europäischen Ländern über unsere Ideen zur Nachhaltigkeit. Lest hier unseren Reisebericht über die Woche auf Sizilien!
Die deutsche Erasmus-Gruppe bei Renaturierungsmaßnahmen im Naturschutzgebiet am Fluss Ciane
Die Woche in Syrakus in Bildern - Unser Fototagebuch
Sonntag, 31.März: Anreise von Frankfurt nach Sizilien

Emma: "Sonntag um 5 Uhr morgens. 10 Schüler der Erasmus AG stehen mit zwei Lehrkräften an der Kofferabgabe des Frankfurter Flughafens. Wir verabschieden uns von unseren Familien. (...) Um 9 Uhr saßen alle im Flugzeug. Der Flug verging schnell und schon waren wir in Italien. Nachdem wir unsere Koffer geholt haben, sind wir sofort raus gegangen, um unsere Gastfamilien zu treffen. Wir haben uns alle sehr gefreut! (...) Am Abend haben sich ein paar aus der Erasmusgruppe mit ihren Gastfamilien in einer Pizzeria getroffen und zu Abend gegessen. Die Pizza war sehr unterschiedlich zu der aus Deutschland. Aber lecker."

Montag, 01.April: Wir werden von unserer Partnerschule willkommen geheißen, lernen die internationale Erasmus-Gruppe kennen und machen nachmittags gemeinsam eine Klippenwanderung

Johanna und Ewa: "Um 8:15 Uhr sind wir mit unseren Austauschschülern zum ersten Mal in die Schule gegangen. Dort angekommen konnten wir mit unseren Lehrern über die ersten Erfahrungen in unseren Gastfamilien sprechen. Danach sind wir zur Willkommenszeremonie auf den Schulhof gegangen. Anschließend haben wir uns die Projekte, an denen wir in den letzten Wochen gearbeitet haben, vorgestellt. Nach den Präsentationen hatten wir eine Frühstückspause auf dem Schulhof und haben dann eine Öllampe gebastelt. Für die Öllampe brauchte man nur ein altes Glas, Watte, Olivenöl, Wasser und ein Aluminiumschächtelchen. (...) Um 15:00 Uhr haben wir die von der Unesco geschützten Küste von Plemmirio besucht. Dort hat uns ein Führer etwas über die Natur und alte Häuser, die dort noch standen erzählt. Man konnte sogar noch die Öffnungen alter Massengräber sehen. Gemeinsam sind wir über die Klippen gewandert. Wir haben bis 19:00 Uhr das schöne, sonnige Wetter am Meer genossen (...)."

Dienstag, 02. April: Wir erkunden die Insel Ortigia, auf der die Altstadt von Syrakus liegt

Tamara und Alex: "Die Mutter hat uns immer an einer Bäckerei rausgelassen, wo ich zwei Schokobrötchen bekommen habe, danach sind wir zu einem Sandwichladen gelaufen, wo meine Austauschschülerin sich immer ein Käse-Sandwich geholt hat und ich zweimal ein Salami-Sandwich geholt habe.(...) Von 9.00 Uhr bis ca. 13.50 Uhr haben wir die Insel Ortigia besucht. Dort haben wir eine „Führung“ von unseren Austauschpartnern bekommen. Wir haben den Apollo-Tempel, den Graziella-Bezirk, das Montalto-Gebäude, den Archimedes-Platz, die Kathedrale, das Vermexio-Gebäude, die Kirche von Santa Lucia, das Marina-Tor gesehen und etwas über die Mythen der Aretusa erfahren. Während dieser Zeit auf Ortigia sollten wir um 10.30 Uhr im Rathaus empfangen werden. (...) Der stellvertretende Bürgermeister war 40 Minuten zu spät, daran haben wir gemerkt woher das Klischee kommt, dass Deutsche pünktlich sind."

Mittwoch, 03.April: Wir besuchen den Archäologischen Park Neapolis

Jonathan und Noah: "Im Park sind mehrere griechische Denkmäler wie das griechische Theater „Teatro Greco“ unter dem Schutz des Parks. Nachdem uns der Parkführer etwas über das griechische Theater erzählt hat, ging die Führung weiter. Wir liefen den Hügel oberhalb des Theaters weiter zur Nymphen Grotte, aus der Trinkwasser herausgesprudelt kommt. Später liefen wir zum Ohr des Dionysios. Aufgrund der Form der Grotte, wirkte die Höhle wie ein Verstärker und wurde als Gefängnis benutzt, da man so die Flucht der gefangenen außerhalb der Grotte hören konnte."

Donnerstag, 04. April: Wir beobachten Vögel und besichtigen eine alte Villa

Lena: "Heute war der vorletzte Tag in Italien. Alle vier Länder haben zusammen einen Vogelpark in Syracus besucht. Es war sehr regnerisch und nicht so schönes Wetter, aber trotzdem sind wir motiviert in den Tag gestartet! (...) Als erstes sind wir zu den Flamingos gelaufen. Wir konnten sie nur aus der Ferne in einem See beobachten. (...) Nachdem wir die Vögel beobachtet haben, sind wir zum Meer gegangen. Unser Plan war es, sich mit einem Handtuch in den Sand zu setzen, aber bei dem Regen hatte niemand richtig darauf Lust. Also sind wir direkt weiter zu einer alten Ruine gelaufen. (...) Nach einer langen Mittagspause sind wir alle zu einer alten, abgebrannten Villa gelaufen. Diese Villa ist so besonders, da der Boden komplett aus Mosaik ist."

Freitag, 05. April: Wir pflanzen Bäume in einem Naturschutzgebiet und abends steigt die Abschiedsparty in der Schule

Linnea: "Es ist zehn nach sieben und mir wird klar, dass heute der letzte Tag in Sizilien ist. Natürlich freue ich mich meine Familie wieder zu sehen, aber ich würde gerne länger bleiben. Wir treffen uns um zwanzig nach acht an der Schule. Meine Austauschpartnerin und ich sind mal wieder zu spät, aber das scheint hier normal zu sein. (...) Schließlich fährt die gesamte Gruppe mit dem Bus zu dem Caine River Natural Reserve, das ist das lokale Projekt der Italienischen Erasmusgruppe. (...) Als wir ankommen, finden wir ein tolles Naturgebiet vor. Uns wird erklärt, dass hier besondere Pflanzen wachsen, aus denen man früher Papyrus hergestellt hat. Danach machen wir uns an die “Arbeit”. Nachdem wir 6 winzige Bäume eingepflanzt haben, fahren wir erschöpft und froh zugleich zurück. (...) Abschiedsparty: Es läuft Musik, die Lehrer tanzen und es gibt sehr viel Essen. So wie immer. (...) Jetzt packe ich nur noch meinen Koffer und genieße die letzten Stunden."

Samstag, 06. April: Rückreise nach Frankfurt

Ines: "Wir haben uns um 8 Uhr am Flughafen getroffen, aber nicht alle waren pünktlich, wie schon die ganze Woche. Nachdem alle Koffer aufgegeben waren, sind wir recht schnell durch die Sicherheitskontrolle gekommen sodass wir sogar eine Stunde Pause hatten, bevor das Flugzeug gestartet ist. Laut unseren Tickets ist das Flugzeug 15 Minuten zu spät gestartet, nämlich um 10:45 statt 10:30. Nach 127,650516667 Minuten und einem Sandwich sind wir um 12:57 in Frankfurt gelandet und unsere Eltern haben uns abgeholt."

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Impressum: Gymnasium Riedberg, Friedrich-Dessauer-Str. 2, 60438 Frankfurt am Main

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