Seine Frau sitzt in Haft weil sie ihn nicht fanden

Seit 271 Tagen sitzt Hacer Korucu unschuldig im Gefängnis. Sie wurde auf Befehl des Staatsanwalts inhaftiert, weil er ihren Mann unter Druck setzten will.

9 Tage in Untersuchungshaft

Schon in den ersten 9 Tagen, die Hacer Korucu in Untersuchungshaft verbrachte, wurde sie von den Polizisten drangsaliert. Sie wurde angeschrien und verhöhnt. In diesen schrecklichen 9 Tagen verwehrte man ihr Essen und Trinken. Es war in diesen 9 Tagen, in denen sie sich mit der Shigellose ansteckte. Das ist eine hochansteckende und blutige Darmentzündung.

Die Shigellose, eine blutige Infektion

Die Shigellose, auch bakterielle Ruhr, ist eine blutige Infektionskrankheit. Ihr Erreger ist das Shigella Bakterium. Die Infektion geht einher mit Bauchkrämpfen, blutigen Durchfällen, Fieber und Erbrechen. Schon sehr kleine Mengen des Erregers reichen für die Übertragung aus. Die Bakterien werden über direkten Kontakt, verunreinigtes Wasser und Nahrungsmittel übertragen. In warmen Länden kann man sich schon über verunreinigte Sanitäranlagen anstecken. Auch Fliegen können in seltenen Fällen die Shigellose übertragen. In ein bis sieben Tagen nach der Infektion treten die Symptome auf. Zunächst kommt es zu leichten Durchfällen, gelegentlich zu Fieber und Appetitlosigkeit, Krankheitsgefühl und zu Bauchkrämpfen. In manchen Fällen, und zwar wenn die Shigella Bakterien das Shiga Toxin bilden, verläuft die Krankheit schwerer. Dann kommt es zu wässrigen blutig-schleimigen Durchfällen. Der versursachte Flüssigkeits- und Salzverlust kann zu Nierenversagen, Krämpfen, zum Keislaufkollaps und sogar zum Koma führen. "Wer plötzlich an blutigen oder schleimigen Durchfällen mit Fieber leidet, sollte umgehend einen Arzt aufsuchen, der ein Antibiotikum verabreicht", so Dr. med. Markus Frühwein, Vorstand der Bayerischen Gesellschaft für Immun-, Tropenmedizin und Impfwesen e.V., in einem Gesundheitsmagazin des Wort & Bild Verlags.

Hacer Korucu verlor ihr Zeitgefühl. Sie konnte sich nur noch an den Gebetsrufen orientieren. In den schrecklichen Tagen der Untersuchungshaft murmelte sie ständig betend: „Lieber Gott, wir wollten in jeder Hinsicht deinen Wohlgefallen erreichen. Wir haben immer auf deine Barmherzigkeit gehofft und uns vor deinen Strafen gefürchtet." Hacer wurde verhaftet, weil die Polizeibeamten ihren Mann nicht fanden. Und ständig wurde sie von den Polizisten drangsaliert. Sie wurde systematisch Hunger und Durst ausgesetzt.

Hacers Gespräch mit dem Anwalt

Bis ein Anwalt sie erreichte, war Hacer Korucu der psychischen Folter durch die Polizisten und den Staatsanwalt schutzlos ausgeliefert. Wie hatte ihr Anwalt sie gefunden? „Ihr Sohn Tarik schrieb auf Twitter: „Meine Mutter wurde festgenommen, weil mein Vater verschwunden ist. Wir finden keinen Anwalt. Selbst die Anwälte Gündüz Günes und Timurhan Gür zwingen ihre Klienten zu Geständnissen. Gibt es denn keinen menschlichen Anwalt, der meine Mutter verteidigen möchte?“ Seine Tweets fanden großen Anklang in der Türkei und in der Welt. Ich sagte mir, das ist der Hilferuf eines Freundes und kam schnurstracks von Istanbul hierher. Was meinen Sie, das war doch eine gute Idee, nicht wahr?“, witzelte ihr Anwalt und Hacer lächelte, wenn auch gezwungen. Sie konnte nur sagen: „Ich fragte mich, ob dieses Leid je enden wird. Ich hatte die Hoffnung verloren. Sie sind ein Licht im Dunkel geworden. Sind mir zur Hilfe ereilt, was kann ich sagen, vielen Dank.“

Die Hexenjagd in der Türkei hat eine neue Etappe erreicht. Familienmitglieder, Freunde und Bekannte werden inhaftiert, um die Gesuchten unter Druck zu setzen.

Was Hacer Korucu erleben muss, ist kein Einzelschicksal. Die Hexenjagd in der Türkei hat eine neue Etappe erreicht. Familienmitglieder, Freunde und Bekannte werden inhaftiert, um die Gesuchten unter Druck zu setzen. Weitere Betroffene, die verhaftet wurden, obwohl sie unschuldig sind, kann man im Video von turkeypurge.com sehen.

"Für Sie wird es kein Entkommen geben. Entweder wird Ihr Mann sich stellen oder er wird sich stellen. Können Sie sagen, dass Sie diesen Preis bezahlen möchten?"

Die Vernehmung durch den Staatsanwalt

Hacer wurde noch am selben Tag, an dem sie mit ihrem Anwalt sprach, vom Staatsanwalt vernommen. Sie glaubte fest daran, dass die Staatsanwaltschaft sie freilassen würde. Sie hatte sich innerlich darauf eingestellt als sie vor ihn trat. Der Staatsanwalt indes schwieg und musterte sie von oben bis unten. Es war ein junger Mann, dem man an jeder Bewegung ansah, dass er neu im Dienst war. Er gehörte zu denen, denen es reichte nur einen kurzen Blick auf den Namen zu werfen, der da vor ihnen auf dem Aktenordner stand. Das zeigt, dass er die Akten eingehend studiert hatte. Nachdem er die Frau vor ihm lange und spöttisch beobachtete, fing er an zu reden. „Du warst 9 Tage in Untersuchungshaft aber... Du hast uns keine Informationen gegeben, Du hast nie gesprochen. Du warst uns nicht ein kleines bisschen behilflich. Immer nur hast du geschwiegen, warum?“

„Ich verstehe nicht mein Herr! Was meinen Sie, wenn sie sagen reden und behilflich sein? Das habe ich nicht verstanden.“

„Auf unsere Fragen hast du keine einzige ordentliche Antwort gegeben. Obwohl du weißt wo Bülent ist, hast du gesagt, du wüsstest es nicht. Bülent ist wie die schwarze Box der Türkei. Ich will ihn. Wenn du mir sagst wo er ist, kannst du gleich heute Abend gehen und siehst deine Kinder wieder. Wenn nicht...“

„Wenn nicht? Ich bitte Sie! Ich habe alles was ich weiß meinem Anwalt in Polizeigewahrsam erzählt. Ich bin unschuldig und habe die Unterhaltspflicht meiner Kinder.“

„Dessen bin ich mir sicher. Bülent hat sicher auch viel zu erzählen.“

„Wir sind über die Feiertage nach Erzurum gekommen. Nach dem unglücklichen Vorfall fuhr mein Mann nach Istanbul, zur Arbeit. Die Zeitung, bei der er gearbeitet hat, wurde geschlossen. Dann wurde ein Haftbefehl gegen ihn erlassen. Seitdem habe ich meinen Mann nicht erreichen können. Ich weiß auch nicht wo er ist.“

„Sie haben ihren Mann 9 Tage lang geschützt und Sie schützen ihn immer noch. Bis Ihr Mann kommt, werden wir Sie nicht gehen lassen. Für Sie wird es kein Entkommen geben. Entweder wird Ihr Mann sich stellen oder er wird sich stellen. Können Sie sagen, dass Sie diesen Preis bezahlen möchten?“

„Preis! Was meinen Sie mit Preis? Das kann ich nicht verstehen. Ich habe alles was ich weiß meinem Anwalt und in Gewahrsam erzählt. Ich bin unschuldig. Meine Kinder habe ich meiner 64-jährigen Mutter anvertraut. Ich habe kleine Töchter, die mich brauchen.“

Es verschlug ihr die Sprache. Was war das für eine Prüfung? War ihre Schuld, die Ehefrau ihres Mannes zu sein?

Das Geständnis des Staatsanwalts

Es verschlug ihr die Sprache. Was war das für eine Prüfung? War ihre Schuld, die Ehefrau ihres Mannes zu sein? Musste sie verhaftet werden, weil sie seine Ehefrau ist? Sie verstand an der immer kleiner werdenden Gerechtigkeit in ihrem Land, dass ihre Hoffnung auf die Freiheit verbraucht war. Was soll ich denn sagen Bülent? Hört Istanbul meine Stimme? Wenn ich dieses Unrecht erzähle, hört die Welt meine Stimme? Wenn ich sage: „Ich bin traurig, ich bin verzweifelt“, wer würde mir helfen? Wenn ich sage: „Ja, ich weiß es“, wird die Regierung alle Polizisten hinter ihm herschicken? Wenn ich Nein sage, werden die Anwälte mir helfen? Wird der Staatsanwalt mich wieder in die Haft schicken? Wenn ich Ja sage, wirst du mich mit deinen abrahamitischen Blicken schützen? Ich weiß nicht was ich sagen soll Bülent. Soll ich Ja sagen? Oder doch Nein sagen? So verzweifelte Hacer innerlich.

Die bellende Stimme des Staatsanwalts zerriss die Stille im Raum: „Ja Hacer! Ich bin es, der dich in Untersuchungshaft steckte! Ich bin es, der dafür sorgte, dass du in Handschellen abgeführt wurdest und in Polizeigewahrsam gekommen bist. Als sie sagten, dass dein Mann nicht da ist, war ich es, der deine Festnahme befahl. Falls du keine Informationen über deinen Mann hast, werde ich dich wieder abführen lassen. Das fällt mir nicht ein klein wenig schwer."

Hacer ärgerte sich innerlich, sie dachte bis dahin, dass jeder der aussieht wie ein Mensch, auch ein Mensch sei. Doch der Unterschied liegt darin, ob jemand barmherzig ist und ein Gewissen hat oder nicht. Sie schüttelte den Kopf und bestätigte es sich selbst, Ja, er war es. Es ist nicht möglich, dass ich den 30. Juli und diesen Moment vergesse. Du hattest so geschrien am Telefon, dass jeder deine Stimme hörte. Die Polizisten gingen vor Angst in Habachtstellung. „Bülent Korucu ist nicht da? Was sollen wir tun?“, fragte einer und du brülltest: "Dann nehmt seine Frau fest!". Der Kommissar drohte an Ort und Stelle meinem Schwager und meinem ältesten Sohn Burak damit sie fest zu nehmen. Ja, du warst dieser gesetzlose Mann, dessen Grausamkeit keine Grenzen kennt und der vielen Müttern das Herz verbrennen wird. Wie könnte ich das vergessen? In Hacer brachen Stürme und Taifune aus.

Als der Staatsanwalt keine seiner Ansicht nach befriedigende Antwort bekam, sagte er: „Ich beantrage Ihre Haft, bis Ihr Mann kommt und sich stellt.“

"Ich bin unschuldig und habe die Unterhaltspflicht meiner Kinder."

Die abgesprochene Vernehmung

Die Worte verknoteten sich in ihrem Hals. Wie konnte eine Hausfrau, 45 Jahre alt und mit einem Abschluss von der Lise (Sekundarstufe II in der Türkei, abgeleitet vom franz. Lycée) eine Verbindung zu diesem Ereignis [dem gescheiterten Putschversuch vom 15. Juli 2016] haben? Sie war in das Haus ihres Vaters gekommen um dort Urlaub zu machen. Von dem Ereignis selbst hatte sie über Twitter erfahren. Auch, dass sie sagte: „Ich verdamme dieses Ereignis und möchte frei gelassen werden!“, half nichts. Das Urteil über ihr und das Schicksal vieler anderer Menschen war schon längst gefallen.

Liebe Hacer! Auch wenn dein Herz weint, denke nicht, dass keiner dich hört. Denke nicht, dass niemand von draußen versteht, was in Untersuchungshaft vorgeht.

Liebe Hacer, vergiss dies nicht. Wer in das Gesicht von Leila sieht, weiß wie groß der Dorn ist, der in das Herz von Madschnun stach.

Nach dem Verhör des Staatsanwalts, wurde Hacer mit einer letzten Hoffnung vor den Richter geführt. Die Richterin war eine junge Frau von 25 oder 26 Jahren und verhielt sich so, als sei Hacer überhaupt nicht da, als würde Hacer sich noch nicht einmal im selben Raum aufhalten. Sie schaute Hacer nicht an, sondern beschäftigte sich weiter mit der Akte, die vor ihr lag. Die junge Richterin schüttelte den Kopf, als würde sich ein Schwerverbrecher vor ihr befinden. Während sie weiterhin die Akte betrachtete, versuchte Hacer ihr Anliegen vorzubringen. „Ich habe zwei Töchter. Sie sind sieben und zwölf Jahre alt. Sie brauchen mich. Ich bin eine Hausfrau, die zu Unrecht festgenommen wurde, weil die Polizisten meinen Mann nicht fanden. Als sei die Untersuchungshaft nicht schlimm genug, wurde jetzt eine Haftstrafe gegen mich beantragt.“ Als Hacer dachte, dass die Richterin dem Unrecht ein Ende geben werde, antwortete diese: „Alle Sträflinge sagen, dass sie unschuldig sind. Doch das Beweismaterial sagt, dass sie festgenommen werden müssen.“ Dann beantragte die Richterin die Festnahme von Hacer.

„Sträflinge ja? Beweismittel ja? Gesetz und Ordnung befehlen nicht wahr? Sie haben sich meine Akte noch nicht einmal angesehen! Aber die angeheftete Notiz an meiner Akte reicht schon für meine Festnahme nicht wahr? Heißt es nicht im Grundgesetz und in den Gesetzen, dass die Straftat nur demjenigen vorgeworfen werden kann, der sie begangen hat und nicht übertragbar ist auf Familienmitglieder? Heißt es nicht, dass jemand unschuldig ist, bis die Vorwürfe an seine Person bewiesen werden? Was soll ich dazu denn sagen? Was ich in diesen Tage gelernt habe ist, dass auch wenn jeder ein Herz hat, nicht jedem ein Gewissen zuteilwird.“ Der Staatsanwalt und die Richterin sind, was Recht und Ordnung anging, gerechtigkeitsarm. Es ist offensichtlich, dass sie sich abgesprochen haben. Sie haben Hacer festnehmen lassen, sie haben einen Befehl ausgeführt der von einem Ort außerhalb des Rechtssystems kam. An diesem Abend wurde Hacer in die Strafvollzugsanstalt in Erzurum gebracht.

"Sie haben sich meine Akte noch nicht einmal angesehen! Aber die angeheftete Notiz reicht schon für meine Festnahme nicht wahr?"

„Hoffentlich wird alles besser. Gott möge sie retten. Auch diese Tage werden vergehen.“ Die Worte der Gefängniswärterin begleiteten Hacer, während sie zu zweit in die Dunkelheit schritten. Hacer schritt, um an Stelle ihres Mannes ein Leben in Haft zu verbringen. Sie schritt voller Trotz, als wäre sie geradezu auf die Grausamkeit zugeschritten. Im Namen der Freiheit die sie verloren hat und mit Geduld ging sie Schritt für Schritt für Schritt...!

Sie schritt als würde sie sagen: „Es wird vergehen! Es wird vergehen meine Herren, es wird vergehen.“ Manches tangiert peripher und manches geht mitten durchs Herz. Aber zum Schluss vergeht es natürlich. Urteile gibt es, die durchbrechen einen. Urteile gibt es, die unsere Freiheit, Einigkeit und Gemeinschaftlichkeit in Stücke reißen und doch sie vergehen...! Hacer ging durch den Korridor der Justizvollzugsanstalt in der Trauer über den Rechtsstaat. „Frau Wärterin, ich glaube daran, dass diese Tage unbedingt vergehen werden“, sagte sie.

Sie wurde in ein Gefängnisraum gebracht, der Platz bot für 14 Leute, aber 25 Leute beherbergen musste. Wer war da nicht alles! Glänzende Menschen, die bereit waren, wie eine Kerze zu scheinen, wie Kienholz zu brennen. Heldinnen, die zusammen mit ihren Ehemännern und Heldinnen, die zusammen mit ihren Kindern festgenommen wurden. Jene, die ohne ihre Kinder festsaßen, weinend Lesende. Frauen, die Hacer mit Tränen in den Augen begrüßten. Jene, die die Gefangenschaft schlucken und sich nach der Freiheit sehnten. Jene, die sich ganz klein machten auf dem Gebetsteppich und dort den Frieden suchten, die die Nacht durchmachten. Jene, die ihre Hände gen Himmel streckten, so als würden sie die Sterne vom Nachthimmel herab holen, betend, dass Gott sie befreie, erlöse...!

„Sind das Terroristen? Diese Menschen sollen schuldig sein und die Beweise gegen sie sollen stark sein? Jetzt glaube ich noch viel fester daran. Dieses Leid wird ganz sicher ein Ende finden. Es gibt keinen anderen Ausweg.“

Es vergingen der August und der September und Hacer durfte niemanden aus ihrer Familie sehen. Sie konnte nicht ihre Kinder umarmen, ihren Duft einatmen. Sie gehörte zu den Frauen, denen es verboten wurde ihre Familie zu sehen. Das Verbot legte der Staatsanwalt persönlich auf. Der Staatsanwalt, der selbst zugab, dass er Hacer inhaftieren ließ, so als habe er damit etwas Großartiges vollbracht. Als alle Frauen zu den Besuchszeiten ausgingen, saß Hacer in der Zelle und dachte an ihre kleinen Töchter. Sie sagte: „Meine Nigar, die Zeiten, in denen ich nicht an dich denke, zählen nicht zu meiner Lebenszeit. Meine Saadet, Tränen, die nicht so groß sind, als das du hineinpassen könntest, gelten nicht als Tränen.“ Und sie fügte hinzu: „Burak, Tarik, Sakip, wenn ich auch lächele ohne euch, es gehört nicht zu den glücklichen Momenten in meinem Leben“ und dann weinte sie und geduldete sich.

Hacer sitzt seit dem 30. Juli 2016 stellvertretend für ihren Mann in Haft. Sie ist eine Unschuldige die man aus reinem Trotz verhaften ließ. Sie hat nur eine Nachricht an ihren Mann: „Sei nicht traurig wegen mir! Weiche nicht ab von deiner demokratischen Haltung! Bleib standhaft gegenüber der Ungerechtigkeit. Lass den Kopf nicht hängen!“.

„Sei nicht traurig wegen mir! Weiche nicht ab von deiner demokratischen Haltung! Bleib standhaft gegenüber der Ungerechtigkeit. Lass den Kopf nicht hängen!“.

Text: Engin Deniz

Übersetzt und ergänzt von: Merve Akal

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