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Wir sind die Hoffnung der Welt Michael Dufner

Michael Dufner, Leiter Next Genera­tion FEG Schweiz, michael.dufner@feg.ch

Ich bin mit meinem Sohn beim Arzt, als dieser unvorbereitet die Frage stellt: «Herr Dufner, sind Sie Philosoph?» Ganz erstaunt frage ich, wie er darauf kommt. Er lese meine Artikel auf Facebook und LinkedIn. Schnell sind wir im Gespräch über Gott und die Welt.

Mein Sohn geht dabei fast vergessen :-), er ist nach sechs Wochen endlich seinen Gips losgeworden. Ist alles gut verheilt. Beim Auf-Wiedersehen-Sagen fragt der Arzt, ob ich ihm vielleicht mal eine Predigt schicken würde. Das habe ich mittlerweile getan und bin gespannt, wie es weitergeht.

Wieso ich das erzähle? Nun, ich träume davon, dass wir als Christen für Menschen zu Ansprechpersonen werden -

– dass wir Ansprechpersonen sind, wenn sie Fragen, Nöte oder auch coole Geschichten teilen möchten. Am 13. März fand der vom Kindersekretariat sehr gut organisierte und mega motivierende Hauptleitertag per Zoom statt. Ein Schulungselement war die Prävention sexueller Ausbeutung. Wie können wir als Gemeinden für Menschen, denen sexuelle oder auch psychische Gewalt widerfahren ist, Hoffnung bieten? Wie können wir mit unserer Arbeit mit Kindern, Teenagern und Jugendlichen «Risikofelder» erkennen, definieren und Massnahmen dagegen umsetzen? Wie werden die Begriffe, welche es rund um dieses Thema gibt, gefüllt und definiert? Doch vor allem: Was machen wir, wenn eine Krise, eine Beobachtung oder auch nur ein Verdachtsfall besteht? Wie gehen wir richtig vor, damit allen Betroffenen und Beteiligten wirklich geholfen werden kann? Und wie sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter (z.B. in Mitarbeitergesprächen)? Worauf müssen wir achten? Alles Themen, die wir mit Überzeugung und grosser Wichtigkeit in die Gemeinden bringen wollen.

Wieso? Weil wir als Gemeinde die Hoffnung der Welt sind. Wir brauchen uns mit unserem Angebot nicht zu verstecken. Wir sind berufen, als Zeugen davon zu erzählen, was wir mit Jesus erleben (was ich in meinen Artikeln auf Facebook und LinkedIn hauptsächlich mache). Nichts Gewaltiges, wo ich selbst als stark oder besonders heldenhaft erscheine. Aber die Artikel machen das Wirken und Handeln von Jesus offenbar. Denn mein Umfeld braucht keinen starken Michi – sie haben die Sehnsucht nach einem echten, wirkenden und nahbaren Jesus. Nach einem Vater im Himmel, der sie als Kinder annimmt und liebt. Nach einem Heiligen Geist, der ihnen Kraft, Mut und Zuspruch gibt, dass es gut kommt, dass er für sie eine Lösung bereithält und dass er mit seiner göttlichen Kraft das Leben ausfüllt wie nichts anderes auf dieser Welt. Das erlebe und höre ich aufgrund der Artikel.

Als Next-Generation-Team ist es unser Anliegen, mit Schulungen, mit Angeboten und mit der Prävention Menschen zu erreichen. Meine Hoffnung ist, dass immer mehr Menschen erkennen, dass Jesus Christus keine Religion ist, sondern dass er ihr Freund, Helfer und Retter ist. Meine Hoffnung ist, dass wir mit unserer Gemeindearbeit weitere Orte schaffen können, an denen Menschen Sicherheit erleben. Wo Menschen sich entfalten können, freigesetzt werden und wo sie ihr Potential, welches von Gott gegeben in ihnen steckt, zur Entfaltung kommt.

Wir sind gemeinsam von den Kindersekretariat bis zum Team ehe+familie für Jesus unterwegs. Wir sind überzeugt, Gemeinde ist die Hoffnung der Welt. Mich hat am Hauptleitertag auch begeistert, wie viele Leitende genau mit derselben Überzeugung mit uns unterwegs sind und unser Herz teilen.

Lasst uns, auch in der aktuellen Lage, die Hoffnung in die Welt hinaustragen und den Fokus nicht auf die stürmischen Wellen der See legen, sondern auf die Hoffnung, auf JESUS CHRISTUS, der im Sturm bei uns ist.

Hast du auch den Wunsch, mit deinem Bereich einen Ort der Sicherheit zu bieten, vielleicht auch gerade bezüglich der ganzen Thematik «Prävention sexueller Ausbeutung», oder möchtest du deinen Leitern eine motivierende Schulung ermöglichen? Sie fördern im Erleben von Jesus in ihrer Arbeit? Du kannst uns gerne zu dir einladen und wir schauen individuell, was bei dir vor Ort nötig ist. «Gemeinsam für die nächste Generation» – gemeinsam für Jesus.