Neues für Radtouristen in Burgund-Franche-Comté Die neuen Radwege V50 und „Karl der Kühne“ werden immer beliebter.

Die französische Region Burgund-Franche-Comté bietet jetzt viel Neues für Radtouristen. Die erste „Voie Verte“ Frankreichs (Weg, der für motorisierten Verkehr gesperrt ist) feiert ihren 20. Geburtstag. Die neuen Radwege V50 und „Karl der Kühne“ werden immer beliebter. Der Eurovelo6 ist ein Bindeglied zwischen den ehemaligen Regionen Burgund und Franche-Comté und auf der GTM können sportliche Mountainbikefahrer die neuen E-Mountainbikes im regionalen Naturpark des Morvan testen. Diese Angebote kommen zum bekannten Radwegenetz der großen „Tour de Bourgogne“ hinzu und machen diese Region zu einem Paradies für Radtouristen in bukolischer Landschaft.

Die „Voie Verte“» (Weg, der für motorisierten Verkehr gesperrt ist) von Chalon-sur-Saône nach Mâcon in Südburgund, war die erste Ausführung dieser Art in ganz Frankreich. In diesem Jahr feiert sie ihren 20. Geburtstag.

Die Landschaften, die dieser Radweg durchquert, werden von den markanten Felsen von Solutré, Pouilly und Vergisson beherrscht, die zu den herausragenden Natursehenswürdigkeiten Frankreichs zählen. Die Radstrecke bietet als Besonderheit die Durchfahrt eines ehemaligen Eisenbahntunnels. Zwei Teilstücke dieses Radweges haben jetzt das Gütesiegel für barrierefreien Tourismus.

Erst kürzlich wurden die Radwege „V50“ und „Karl der Kühne“ angelegt. Die V50 verbindet Luxemburg mit Lyon und folgt dabei hauptsächlich Flussläufen (Mosel, Kanal der Vogesen, Saône). Auf über 700 Kilometer führt die Strecke zu interessanten geschichtsträchtigen Orten und durch eindrucksvolle Landschaften. Noch historischer ist der Radweg „Karl der Kühne“, der es ermöglicht die Geschichte der Herzöge Burgunds zu entdecken.

Ein Bindeglied zwischen der ehemaligen Franche-Comté und Burgund ist jetzt der Radweg EuroVelo 6. Der „blaue Faden“ dieses Europaradweges sind die großen Ströme Loire, Rhein und Donau.

In der Region zieht er sich am Rhein-Rhône-Kanal, am Loire-Seitenkanal, am „Canal du Centre“ und den Flüssen Saône, Loire und Doubs entlang. Belfort, Montbéliard, Baumes-les-Dames, Besançon, Dole, Verdun-sur-le-Doubs, Chalon-sur-Saône und Montceau-les-Mines liegen am Weg und warten darauf, von Radtouristen entdeckt zu werden.

Im regionalen Naturpark des Morvan kommen sportliche Mountainbikefahrer auf ihre Kosten. Die „Grande Traversée du Morvan (GTM)“ durchzieht das Gebiet über 330 Kilometer von Nord nach Süd. Es werden Höhenzüge überquert, die Strecke führt an typischen Dörfern und an den großen Seen vorbei und es ist auch möglich mit Uchon, und Mont-Beuvray wahre Perlen des Burgund kennen zu lernen. Auf dem Weg warten sieben Waschstationen und es gibt eine spezielle Gütecharta für Unterkünfte, die Mountainbikefahrer empfangen. Die GTM wird jetzt auch für E-Mountainbikes angeboten, die für den besonderen Adrenalinschub sorgen und leicht wieder aufladbar sind.

Für alle Radrouten in Burgund-Franche-Comté ist der Service bestens. Das Gütesiegel „Accueil Vélo“ zeichnet Leistungsträger auszeichnet, die ganz auf Radtouristen eingestellt sind. Auf den Internetseiten des Tourismusamtes kann man sich über Sehenswürdigkeiten informieren und sehen, wo etwa eine Weinprobe lockt.

Informationen: http://de.franche-comte.org und http://www.burgund-tourismus.com

Eine Reportage aus dem Online-Reisemagazin www.reisepilot.de

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