Loading

Hin und weg von Wengen Marianne und Miruh haben sich entschieden. Sie für den Hof im Dorf, er für die Laufstege der Welt. Ich, ich weiss nicht wohin. Ein Klärungsversuch zwischen zwei Polen.

Jeden Tag treffen wir zwischen 20'000 und 100'000 Entscheidungen – die meisten unbewusst. Die Grosszahl dieser Entscheidungen beeinflussen uns für eine kurze Zeit, sogar nur für einen Moment. Aufstehen oder weiterschlafen, Salat oder Pommes. Es gibt aber auch diese Entscheidungen, die den Rest unseres Lebens bestimmen können. So eine Entscheidung steht mir bevor. Klingt dramatisch, ich weiss. Für mich ist es aber ein Drama, ein Dilemma, das ich seit Jahren mit mir schleppe. Als junge Frau verfolgt mich das Gefühl, dass ich etwas verpassen könnte. Eine Chance, die ich vielleicht nie mehr haben werde. Verlasse ich meine Heimat oder bleibe ich? Dieses Dilemma, diese Unruhe, ich will sie loswerden.

Text, Fotos, Bilder und Videos von Lia Näpflin

Mein Wengen

Der Ort, wo im Frühling die Skischuhe voller Dreck sind, weil die Piste nicht mehr bis ins Dorf reicht. Der Ort, wo im Sommer der Minigolfplatz und das Schwimmbad die Highlights sind. Wo im Herbst Totenstille herrscht und im Winter nicht 1000, sondern 10'000 Menschen sind. Wengen. Ein Dorf im Lauterbrunnental, das zu den schönsten Tälern der Welt gehört. Das keine Zufahrt hat, nur mit dem Zug erreichbar ist und als autoarm gilt. Das durch die Lauberhornabfahrt bekannt wurde und vom Tourismus lebt. Ein Dorf, wo jeder jeden kennt und alle grüssen. Das Dorf am Fusse der Jungfrau.

3. Mai 1996, Interlaken. Marianne Rubin und Miruh Frutiger sind am selben Tag, im selben Spital geboren, ihre Mütter teilten sich ein Zimmer. Miruh und Marianne werden Nachbarn, noch 20 Jahre lang.

Miruh, der Sohn einer Koreanerin und eines Baslers, wachst im Küpfenland auf. Das letzte Haus oberhalb der 479 Meter hohen Fluh des Lauterbrunnentals. Miruh und sein drei Jahre älterer Bruder spielen meistens draussen. Ihr Vater zeigt ihnen, welche Pilze und Kräuter sie sammeln dürfen, wie die Blumen rund ums Haus heissen und wie man eine lebendige Heuschrecke isst. Spielt Miruh drinnen, dann am liebsten mit Barbies.

Im Küpfenland

Den steilen Kiesweg und 450 Meter weiter oben wächst Marianne an der Ledi auf. Sie, die Tochter einer Wengerin und eines Lauterbrunners. Marianne und ihr zwei Jahre jüngerer Bruder spielen gerne im Wald, klettern auf Bäume, stauen Bäche oder bauen Häuser für Zwerge. Ist Marianne nicht am Spielen, dann hilft sie auf dem Bauernhof, am liebsten bei den Tieren.

An der Ledi

Und ich, ich bin Lia Näpflin. Die Tochter einer Mattnerin und eines Wengers, aufgewachsen im Chalet Diana, mitten im Dorf. Elf Jahre ging ich mit Marianne und Miruh in die Spielgruppe, in den Kindergarten, zur Schule. Mit Miruh habe ich oft gespielt, mit Marianne nie.

Ich habe schon früh gespürt, dass ich nicht in Wengen bleiben werde. Miruh Frutiger

Anders, speziell, einzigartig: So ist Miruh als Kind. Er trägt einen Millimeterhaarschnitt und bleibt bis zur sechsten Klasse mit Abstand der Kleinste. Wenn Miruh bei uns zur Türe reinkommt, geht er direkt zur Garderobe meiner Mutter, zieht sich High Heels an und wirft sich die violette Federboa um den Hals. Zusammen haben wir uns verkleidet, die «Bravo» durchgeblättert, uns «Germany’s Next Topmodel» angeschaut.

Ich weiss schon lange, dass ich in Wengen bleiben möchte. Marianne Rubin

Ein Sonnenschein, das ist Marianne – immer fröhlich, freundlich, aber scheu. Ihr blondes Haar mit Stirnfransen trägt sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Den klar gezeichneten Bizeps hat sie schon seit der zweiten Klasse. Ein einziges Mal rufe ich Marianne an, ob wir zusammen spielen möchten. Sie möchte gerne, kann aber nicht, sie muss helfen beim Zäune aufbauen. Über die Arbeit im Stall und auf der Alp beschwert sie sich nie, sie hilft gerne. Marianne beschwert sich aber, wenn wir für die Schulreise nach Frutigen das Tal verlassen.

Heute sind wir 23. Marianne ist geblieben und Miruh ist gegangen. Ich, ich schwanke. Und pendle von Wengen nach Interlaken, von Interlaken nach Wengen. In Interlaken bin ich wegen meines Freundes, meines Jobs, der warmen Sommerabende, der Konzerte, der Seen. In Wengen bin ich wegen meiner Familie, unserer Katzen, der Berge, des Rauschens der Schneekanonen, des Skifahrens. Eigentlich eine klare Sommer- und Winteraufteilung, merke ich gerade. Aber bald bin ich fertig mit meiner Ausbildung zur Journalistin, und dann sollte ich mich entscheiden. Manchmal kann ich mir meine Zukunft nur in Wengen vorstellen. Manchmal habe ich Bock auf Karriere, und manchmal wäre ich am liebsten schon pensioniert. Wie konnten sich Marianne und Miruh schon als Kinder so sicher sein, was sie wollen und wo sie hingehören? Eine Unruhe, die mich quält.

Zusammen halten

«Schwuchtel». Es gibt eine Zeit, da vergeht kein einziger Tag in der Schule, an dem Miruh diesen Ausdruck nicht über sich ergehen lassen muss. Was die anderen dazu bewegt so etwas zu sagen? Möglicherweise weil er sich für Klamotten interessiert. Weil er nicht rennt, sondern wie ein Pferd galoppiert. Weil er Glitzerstifte mag. «Mich haben halt auch typische Mädchensachen interessiert». Das Mobbing motiviert Miruh, noch ausgeflippter und noch extravaganter zu sein. Er liebt es, sich zu verwandeln, mit den Rollen von Mann und Frau zu spielen. Und träumt von einem Leben in New York.

Insgesamt haben wir eine coole Zeit in der Schule und vor allem eine coole Klasse. Neun Jahre, bis wir in die Oberstufe nach Lauterbrunnen wechseln, sind wir ein eingeschworenes Team: Adi, Simon, Sybille, Janica, Steffi, Nicole, Fabio, Sahili, Miruh, Marianne und ich, Lia. Es gibt Grüppchen, aber wir sind berüchtigt für unseren Zusammenhalt. Miruh verteidigen wir immer. Marianne müssen wir nicht verteidigen. Ihre Leidenschaft gilt in einem Ort wie Wengen auch als «normaler», wie es im Dorf heissen würde. Aber auch sie bietet Angriffsfläche.

«Du stinkst». Und zwar nach Kuhmist. Das wird Marianne ganz am Anfang der Schulzeit nachgesagt. Ihre Eltern bemühen sich dann, die Stallkleider von den Schulkleidern zu trennen, und benutzten ein starkes Waschmittel. Marianne mögen alle. Eine richtig gute Freundin hat sie auch, aber nur eine. Das ist Nicole, das andere Bauernmädchen in der Klasse. Sie versteht, was Marianne die Tiere bedeuten. Eine Kuh, eine Ziege, einen Hund, ja gar ein Huhn zu streicheln, ein unbeschreibliches Gefühl. «Sie suchen deine Liebe und geben sie auch wieder zurück». Sie träumt nicht von Zukunft. Alles, was Marianne will, hat sie schon.

Zwei Sachen

Die Mode bei Miruh und die Tiere bei Marianne. Darüber identifizieren sie sich schon ihr Leben lang. Ist das der Grund, warum sie sich ihrer Entscheidung so sicher sind? Meine Sache war das Skirennfahren. Mein Bett und die Piste trennen 20 Minuten, samt aufstehen, anziehen, Sandwich holen, Gondelfahrt. Ein Plus für Wengen, was heute aber nicht mehr zählt. Den Leistungssport habe ich vor vier Jahren aufgegeben. Das Verletzungspech hat mich überholt. Heute ist meine Sache der Journalismus. Fernsehmoderatorin, vor der Kamera stehen, das würde mir gefallen. Eine Karriere im Journalismus würde bedeuten, dass ich ausserhalb des Berner Oberlands wohnen würde. Möglicherweise sogar in einer Stadt – dieser Gedanke, er killt mich. Ich träume von meiner eigenen Berghütte mit «Kafi-Schnaps» und «Chäsbrätel» im Angebot, wo ich jeden Tag Bergschuhe und Lederhosen trage. Die Beizerin würde mir stehen. Die Moderatorin auch. Die Berghütte rennt mir nicht davon, aber das Mikrofon irgendwie schon – denke ich zumindest. Diese Unruhe in mir.

Das Model und der Student

Miruh verlässt Wengen direkt nach dem Gymnasium. Er entscheidet sich für das WG-Leben in Zürich. «Was ich wollte, konnte ich in Wengen nicht erreichen». Miruh will Model werden, und das schafft er ziemlich schnell. Mit 20 Jahren unterzeichnet er den Vertag bei einer Modelagentur, und am nächsten Tag kommt auch schon das erste Jobangebot. Seine markanten Gesichtszüge, die sinnliche Art, die seinerzeit langen Haare, lange Beine und der Schweiz/Asien-Mix kreieren den gefragten Model-Typ. Für Designer und Fotografen ist Miruh besonders interessant, denn er ist wandelbar, kann als Mann auftreten wie auch als Frau – er ist ein androgynes Model. Das verschafft ihm das Ticket zur Modelwelt gleich doppelt. Auftritte bei der Fashion Week in London, Berlin, Paris und New York schmücken seinen Lebenslauf. «Ich bin stolz auf mich, dass ich den Schritt weg von Wengen gewagt habe».

Miruh Frutiger, 23, Model und Student in Zürich

Heute trägt Miruh wieder den Millimeterhaarschnitt. «Ich hatte genug von meiner weiblichen Seite». Jetzt geniesst er seine männliche Seite, die Zeit mit seinem Freund Azur und einen etwas ruhigeren Alltag. Nach dem steilen Aufstieg in der Modelbranche steht für Miruh zurzeit das Studium in Kunstgeschichte an erster Stelle. Seit drei Jahren lebt er vegan, legt Wert auf seine Ernährung, achtet auf seine Figur. In Secondhand-Läden shoppt er am liebsten, versucht, möglichst minimalistisch zu leben. Und wenn Miruh sich mal etwas gönnt, dann soll es eine Reise oder eine Party sein, am liebsten im Berghain in Berlin – einem der bekanntesten Technoclubs der Welt.

Die Bäuerin und Kaminfegerin

Marianne hat die Wahl zwischen einer Lehre zur Landschaftsgärtnerin auswärts in Hünibach oder zur Kaminfegerin zu Hause in Lauterbrunnen. Sie entscheidet sich gegen die Erde und für den Russ. «Ich habe einfach die Möglichkeit genutzt, in Wengen zu bleiben». Einmal pro Woche geht Marianne zur Berufsschule nach Bern. Nicht ihr Lieblingstag: alles zu viel und zu hektisch. Die als Kind so menschenscheue Marianne blüht in ihrem Beruf auf. Besonders der Kundenkontakt beginnt sie zu mögen, sie nutzt ihre aufgestellte Art, um Probleme zu lösen. Der Russ im Gesicht und der Dreck unter den Nägeln machen ihr nichts aus, das kann man ja abwaschen. Und die oft harte Arbeit auch nicht, das kennt sie schon seit klein auf. «Ich fühle mich sehr wohl in meinem Beruf und meinem Leben».

Marainne Rubin, 23, Bäuerin und Kaminfegerin in Wengen

Heute wohnt Marianne mit ihrem Freund Marc in einer Wohnung, in der unteren Dorfmitte von Wengen. Im Stall bei ihren Eltern hilft sie nur noch selten. «Ich vermisse es sehr». Zurzeit kommt Marianne aber wieder auf ihre Kosten, sie hilft auf dem Hof der Familie ihres Freundes. Seine Mutter ist wegen der operierten Hüfte noch nicht fit genug, und Marianne springt für sie ein. Ist alle Arbeit getan, dann ist da noch die Feuerwehr – in Wengen obligatorisch für Frauen. Marianne geniesst das Feierabendbier nach der Übung und den Kontakt zu den Einheimischen. Als Mitglied der Trachtengruppe und des Trychlerclubs ist sie an allen volkstümlichen Events in Wengen beteiligt. Das bedeutet ihr viel. Keine Bedeutung haben für Marianne Ferien und Reisen. Am liebsten bleibt sie zu Hause.

Meine Sehnsucht

Als ich Miruh in Zürich besucht habe, ist mir aufgefallen, wie unglaublich ruhig er ist. Dasselbe bei Marianne. Mit aller Seelenruhe erzählen sie von ihrem Leben und wie zufrieden sie sind. Ich, ich bin eigentlich auch zufrieden. Nur weiss ich halt einfach noch nicht wohin mich mein Leben führen soll. Die Unruhe lässt mich nicht los. Wenn ich an Wengen denke oder an das Weggehen fühle ich mich wie auf Nägeln.

Als Kind träume ich davon, im Winter Skirennfahrerin und im Sommer Künstlerin zu sein. Dass das Skifahren ein Ganzjahresjob ist, wird mir klar, als ich mit neun Jahren beschliesse, Leistungssport zu betreiben. Mit 14 schaffe ich den Sprung in höhere Kader und werde am Sportgymnasium in Engelberg angenommen, ein Internat. Da verlasse ich Wengen, bin nur an den Wochenenden zu Hause, oft für mehrere Wochen gar nicht. Einmal sind es zwei Monate. Ich bin schon 18, als wir von einem Skirennen im Wallis über Interlaken nach Engelberg fahren. Woche sieben. In 50 Minuten hätte ich zu Hause sein können. Darf aber nicht, muss zur Schule. Auf der Durchfahrt sehe ich für fünf Sekunden die Jungfrau in ihrem schönsten Kleid, dem Abendrot. Ich weine, bis ich im Bett liege.

Miruh: Lia, darf ich dich mal etwas fragen?

Lia: Sicher.

Miruh: Hast du dich versöhnt mit Wengen? Bist du mit Wengen im Reinen?

Lia: Wie meinst du das?

Miruh: Ich konnte erst mit gutem Gewissen weggehen, als ich gemerkt habe, dass Wengen mich nicht daran hindert ich selbst zu sein, sondern mir den nötigen Halt dafür gibt.

So sicher

Miruh fühlt sich in Wengen gefangen. «Ich musste weg». Er entwickelt schlechte Gefühle gegenüber seiner Heimat. Im zweiten Gymerjahr wird ihm aber klar, dass an diesen Gefühlen nicht Wengen als Ort schuld ist, sondern seine Situation. Miruh akzeptiert, dass er erst gehen kann, wenn er mit der Schule fertig ist. «Und dann habe ich gemerkt, dass ich alle Zeit der Welt habe. In diesem Moment begann ich, die Sicherheit zu spüren, und ich habe sie auch mitgenommen».

Die Sicherheit. Als Kinder können wir einfach über die Strasse rennen, ohne links und rechts zu schauen. Lange ist unsere Haustüre nie abgeschlossen, auch bei Marianne und Miruh nicht. Im Dunkeln durch den Wald gehen, kein Problem. Was soll schon passieren? Die Leute wissen, wer wir sind, zu wem wir gehören, und achten auf uns, ohne uns zu kontrollieren. Wir sind einfach frei, können machen, was wir wollen und haben so ein tiefes Vertrauen, dass uns nichts passiert. So sicher, so ruhig.

Marianne: Die Sicherheit und das Vertrauen, dass alles gut wird.

Lia: Das spürst du, wenn du in der Natur bist?

Marianne: Ja, vor allem wenn ich mir die Berge anschaue.

Lia: Okay, dieses Gefühl kenne ich auch.

Marianne: Es ist doch wahr. Was soll schon schiefgehen?

Alles gleich und verändert

Marianne ist sich bewusst, dass sie den einfachsten Weg gewählt hat. Je einfacher, je besser, davon ist sie überzeugt. Sie fühlt sich in ihrer Komfortzone einfach am wohlsten. «Ich werde Wengen nie verlassen». Job, Hobbys, Familie, Freunde, Tiere; etwas Neues oder anderes will Marianne nicht. Für Miruh hat sich derweil viel verändert. Seine Eltern haben sich getrennt und sind weggezogen. Das Haus, wo er aufgewachsen ist, das Küpfenland, verkauft. «Ich werde wohl nie mehr in Wengen wohnen».

Doch Miruh kommt ein paar Mal pro Jahr zurück um Energie zu tanken. Dann besucht er seine beste Freundin Sahili. «Ihr Zuhause ist zu meinem neuen Zuhause in Wengen geworden». Sahili ist auch meine beste Freundin. Wir sind am selben Tag, zur selben Stunde im selben Spital geboren. Wie bei Marianne und Miruh teilten sich auch unsere Mütter ein Zimmer. Wir fühlen uns sehr verbunden, auch mit Wengen. Aber Sahili spürt das Fernweh, und es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie Wengen verlässt. Die Hälfte unserer Klasse ist weggezogen. Spätestens an Weihnachten oder am Lauberhornrennen sind aber alle wieder da.

Adi wohnt in Interlaken

Simon noch in Wengen, aber bald in Interlaken oder Luzern

Sybille war in Bern und ist jetzt wieder in Wengen

Janica wohnt in Bern

Fabio auch

Steffi in Luzern

Nicole wohnt in Grindelwald und an den Wochenenden in Wengen

Sahili ist in Wengen, noch

Marianne auch

Miruh in Zürich

Lia: Wengen? Interlaken? Sonst wo?

Noch heute ist unsere Klasse in Wengen verewigt

Nur mit der Ruhe

Wengen gibt uns Vertrauen, Sicherheit und Energie. Kitschig aber wahr. Vielleicht ist es das, was Heimat ausmacht. Und diese Ruhe, die Marianne und Miruh spüren. Ich, ich spüre sie noch nicht. Und ohne diese Ruhe würde es mir ausserhalb meiner Heimat nie richtig gut gehen. Marianne hat mir gezeigt, dass ich das schätzen soll, was ich vor meiner Nase habe. Miruh, dass Wengen uns viel Gutes mit auf den Weg gibt. Und vor allem, dass Wengen immer unsere Heimat bleibt, egal wo wir sind. Ich muss mich versöhnen, Wengen so kennenlernen, wie ich glaube es nie getan zu haben. Für eine Weile «Kaffischnapps» ausschenken, Skifahren und dem Rauschen der Schneekanonen lauschen. Ich muss zurückkommen bevor ich gehen kann. Dass ich dann wieder zurückkommen kann.

Created By
Lia Näpflin
Appreciate