2016 Ein Jahr in Bildern

25. Januar 2016 - Aarburg (CH)

Aarburg, eine Kleinstadt im Kanton Argau, dessen Stadtbezirk sich am nördlichen Rand des Wiggertals erstreckt. Prägnant erhebt sich auf einem Felssporn nahe der Aare die einzig erhaltene Festungsanlage der Schweiz aus der frühen Neuzeit.

Aarburg, Januar 2016

Die mittelalterliche Altstadt schmiegt sich der Aare entlang und lädt zum Verweilen ein.

Sich Zeit nehmen heisst Zeit gewinnen.
Aarburg, Januar 2016

14. Februar 2016 - Forstberg (CH)

Das Ziel fest vor Augen bahnen wir uns den Weg in Richtung Gipfelkreuz, dessen magische Anziehung in uns mit gleichwohl fesselndem Blick eine Sehnsucht entwickelt uns zu faszinieren.

Es ist Aufstieg auch nach Innen: Wir sind am Ziel, ein glücklicher Moment, ein Ort der Freiheit und Sehnsucht.
Forstberg, Februar 2016

21. Februar 2016 - Urnersee (CH)

Ein besonderer Tag am See.

Urnersee, Februar 2016

10. März 2016 - Gurniggel (CH)

Eine Nacht am Gurniggel.

In Neuseeland, in welchem es mir aufgrund von Regen, Wolken oder Vollmond nicht vergönnt war die Milchstrasse zu fotografieren sollte geduldig dieser Moment abgewartet werden.

Der Gurniggel, dessen Gipfel sich im Naturpark Gantrisch befindet bietet die perfekte Lage zur Milchstrassenfotografie. Um 4:30 Uhr bei -12 °C war es dann so weit das Zentrum der Milchstrasse zeigt sich das erste Mal im Morgengrauen wieder am Nordhimmel. Es ist magisch einen solchen Moment erleben zu dürfen.

Gefühlt wechsle ich alle 2 Minuten die Batterie meiner Kamera, aber das 140° Panorama der Milchstrasse entschädigt für all die unterkühlten Gelenke.

Das eigentliche Ziel dieses Kurzausflugs war die Milchstrasse zu erleben und dann kam der Morgen. Ein unglaublich warmes Licht war es, welches mich dann in den neuen Tag starten lies.

Schwer ist es einen solchen Moment zu beschreiben in dem die ersten Sonnenstrahlen die Zweige der Bäume durchflute und auf den blütenweissen Schnee treffen. Ich wünsche dir, dass du auch einmal einen solchen magischen Moment miterleben darfst.

Gurniggel, März 2016

13. März 2016 - Brunnistock (CH)

Hochnebel und hohe Wolkenfelder:

Ein Traum in weiss.

Die Prognosen sind nicht die Besten doch wir entscheiden uns dem Wetter ein Schnippchen zu schlagen und wagen uns ins Grosstal. Von hier beginnt der lange Aufstieg zum Brunnistock.

Fünf Stunden später erreichen wir nach Bewältigung diverser technischer Probleme über den Gletscher des Blüemlisalpfirn den Gipfel des Brunnistock. Es bietet sich uns das südliche Gewabere der Wolkenfelder über dem Gross Spannort. Wie feine Daunen legen sich die Wolken über die Gipfel und lassen deren wahre Höhe und Pracht nur erahnen.

Zur Aufstiegsroute blickend sehen wir auf die Gipfel des Wissigstock und Engelberger Rotstocks.

Wie ein ruhiges Gewässer überströmen die Wolken die steilen Wände von Surenen in Richtung Blüemlisalpfirn.

Was des Fotografen Freud ist des Skifahrers Leid.

20. März 2016 - Bächenstock (CH)

An einem späten Wintermorgen bahnen uns die wärmenden Strahlen der Sonne den Weg durch dichten Fichtenwälder. Wir eilen dem Frühling entgegen.

Wir erreichen die Baumgrenze und vor uns eröffnet sich das Panorama der Gipfel. Ein Konzert der Natur in dem die Berge die Anmut und Beständigkeit widerspiegeln.

In seichter Steigung folgen wir der Spur gen Gipfel. Am Skidepot angekommen schnallen wir uns die Ski auf den Rücken und stapfen mit dem gesamten Gepäck an der Felswand entlang gen Gipfel. Die vorherigen Gipfelstürmer kommen uns entgegen und wir geniessen die gemeinsam gewonnene Freiheit.

Magisch und anmutig erheben sich die Gipfel der Zentralalpen vor unseren Augen. Es ist als ob sie über uns alle Wachen. Sie sind uns nahe und doch so fern. Unbegreiflich und doch so real.

28. März 2016 - Wasserschloss Glatt (D)

Burgen und Schlösser. Faszinierende Orte in unserer Nähe. Neugier ist der Antrieb etwas zu entdecken und erleben. Die selbige hat mich auch nach Glatt treiben lassen.

Eintauchen in eine längst vergangene Zeit; in die Zeit der Burgen und Schlösser.

1. April 2016 - Teufelstisch (D)

Kaltenbacher Teufelstisch - ein PILZFELSEN IM WASGAUS

11. April 2016 - Creux du Van (CH)

Schon lange bewegt die Natur um den Jura meinen Wunsch diese fantastische Umgebung für die Erinnerungen festzuhalten. Creux du Van, ein Felskessel dessen Formation die eines natürlichen Atriums widerspiegelt.

Die zweistündige Anfahrt erfolgt weit nach Mitternacht. Der Wecker klingelt kurz nach dem Einschlafen. Es ist schwer aufzustehen aber inner Wunsch nach dem Zauber der Nacht ist grösser.

Eine kalte klare Nacht inmitten einer magischen Stille sollte es werden. Schnell sind die 600 Höhenmeter bezwungen und mich begrüsst anmutig auf einem Felsen stehender Steinbock. Er scheint über seine weiter unten ruhenden Kameraden wache zu halten. Wir betrachten uns gegenseitig und ziehen nach einer gewissen Zeit beide unserer Wege.

Im Dunkel der Nacht wandere ich weiter an der Felskante entlang und suche den Ort, der mir so lange vorgeschwebt ist. Es ist 3:30 Uhr und ich habe mein Platz unter dem Firmament gefunden. Der heisse Tee bewirkt Wunder und lässt mich von innen erwärmen.

Creux du Van, April 2016

30. April 2016 - Glarnerland (CH)

Die Entscheidung fiel kurzfristig. Es ist April, die Sonne steht hoch am Himmel aber eine eisige Luft legt sich über Mitteleuropa. Es ist ein später Wintereinbruch.

Am Abend finden die Trottentage, eine Weinprobe inmitten eines Dorfes statt. Eine Idee, die ich erst am Abend zuvor entdeckte lässt mich nicht los. Es ist Frühjahr und die Milchstrasse geht zu späteren Stunde über dem Östlichen Horizont auf und spannt einen perspektivischen Bogen über den Horizont.

Der Obersee im Glarnerland bietet die perfekte Lage. Es ist finster, Gäse flattern eiligst davon als sie das Motorgeräusch meins Golfs bemerken. Die flatternden Geräusche durchdringen die Nacht. Es ist eiskalt aber dank Zwiebeltechnik angenehmer als in Creux du Van vor einigen Wochen.

Die Nacht ist noch jung, kurz vor Mitternacht das Stativ aufgebaut und ein paar Probeaufnahmen werden gemacht. In ein paar Stunden erstrahlt die grosse Schönheit am Nachthimmel.

So schön die Nacht auch sein kann, so erfüllt und wärmend sind die morgentlichen Strahlen der Sonne über dem Regensberg.

Regensberg, April 2016

5. Mai 2016 - Chli Aubrig (CH)

Anmutig ist es an wenn sich vor einem das Farbenspektakel der Milchstrasse erhebt. Nehmen wir uns Zeit und lassen das untere Bild welches auf dem Chli Aubrig entstanden ist auf uns wirken.

Eintauchen in längst vergangene Zeiten, Heute und Morgen.
Chli Aubrig, Mai 2016

8. Mai 2016 - Wasserfall von Linn

Tief im Wald, versteckt nahe dem Örtchen Linn bahnt der Linnbach sich durch den Wald und entfaltet sich an einem Plätzchen zu den höchsten Wasserflällen des Kanton Aargau.

In der Nacht erzeugen diese Fälle eine ganz besondere Wirkung. Auch den hier ansässigen Salamandern gefällt dieser besondere Ort.

11. Mai 2016 - Linde von Linn

Nahe der Gemeinde Linn steht eine mächtige legendenumwobene Linde, eine Winterlinde. Eine Winterlinde, dessen Stamm elf Meter umfasst und imposante 25 m in die Höhe ragt. Viel eindrücklicher ist allerdings das Alter, das je nach Quelle auf mehr als 500 Jahre erstreckt. Auch die Brände von 1863, 1908 und 1979 konnten diesem Baum nichts anhaben.

Die Linde lädt uns ein unter ihrer beherbergenden Krone zu verweilen.

Leit d’Linde-n-ihr’s Chöpfli ûfs Ruedelis Hûs, se-n-isch’s mit alli Welten ûs. [Sprichwort von Linn]

Entgegen dem Sprichwort von Rudolfs Haus, der Habsburg durchdringen die morgentlichen Strahlen noch immer das Blätterdach dieses stattlichen Baums.

Carpe diem! [Horaz]

17. Mai 2016 - Ibergflue (CH)

Die Iberglue ist eine eher unscheinbare Felswand inmitten eines Waldes zwischen Linnerberg und Homberg, deren Aussicht das Aargau überflügelt. Hoch erhoben steht dieser 717 m hohe Aussichtsplatform ihrer Umgebung.

Mehrmals hat mich das Wetter dieses Jahr an dieser Stelle im Stich gelassen aber das Endergebnis hat sich gelohnt und war jede Mühe wert.

Blitze, Hagel und Schauerregen waren im Wonnemonat 2016 nötig um diesen schönen Sonnenuntergang im Kanton Aargau erleben zu können.

Im Hintergrund ist zu erkennen, dass bereits die nächsten Sintflut über dem Jura im Aufziehen ist.

Abendliche Stille, wir legen uns zur Ruhe, das Warten auf den neuen Tag beginnt.

17. Mai 2016 - Burgruine Schenkenberg (CH)

Ganz in der Nähe der Ibergflue thront die Ruine der ehemaligen Burg Schenkenberg über Thalheim. Die Burg, deren Geschichte bis zurück in das 13. Jahrhundert und das Zeitalter der Habsburger zurückreicht ist von der Schweiz als Ort von nationaler Bedeutung eingestuft.

Mondlicht, Fledermäuse und dicht aufziehende Wolken machen diesen Ort zu einem eindrücklichen Erlebnis.

Ruine Schenkenberg, Main 2016

21. Mai 2016 - Linn (CH)

Ein weiteres Mal zieht es mich nach Linn. Die Wolkenvorhersage für diesen Morgen sind vielversprechend. Ein sattes Rot kann erwartet werden. Kurze Nacht und raus aus den Federn. Es ist kurz vor 5 Uhr am Morgen. Leicht verschlafen ziehe ich los.

Die Sonnenstrahlen, deren sich so viele Dichter schon angenommen haben können einen solch magischen Moment nicht in seiner kompletten Fülle beschreiben.

Eines sagen die wärmenden Sonnenstrahlen immer:

Carpe diem! [Horaz]

Mensch bedenke:

Alle Natur, alles Wachstum, aller Friede, alles Gedeihen und Schöne in der Welt beruht auf Geduld, braucht Zeit, braucht Stille, braucht Vertrauen. [Hermann Hesse]

26. Mai 2016 - Napf Bike

Das Napfgebiet im Enntlebuch - dem grössten Buch der Schweiz - ist eine verkannte Mountainbike Strecke.

Von Luzern führt eine über 139 km und 3170 hm verlaufender Mountainbike Weg direkt in das Zentrum der Bundeshauptstadt Bern. Im Ursprung ist diese Strecke mit 3 Etappen ausgezeichnet.

Um diese Strecke ein wenig abzukürzen starte ich um 7 Uhr von Wolhusen und bahne mir den Weg über den Napf (1408 m) nach Bern. Eine wahrlich schöne Tour über viele abgelegene Bauernhöfe und den im Hintergrund auftürmenden Berner Voralpen.

10. Juni 2016 - Seebergsee (CH)

Himmelsleiter

Zentraleuropa im Juni 2016 gleicht einer einzigen Ansammlung von Wolken und den daraus resultierenden Regen- und Gewitterzellen. Doch eine einzige klare Nacht genügt um wiederum in die prachtvolle Unendlichkeit zu blicken.

Im Hintergrund erscheint auf die Prachtvoll erscheint das Zentrum der Milchstrasse über dem Fromattgrat im Hintergrund.

Seebergsee, Juni 2016

19. Juni 2016 - Limmernschlucht (CH)

Unweit der Gemeinde Mürmliswil liegt die Limmernschlucht. Ein Wildbach schneidet sich hier durch die unterschiedlich harten Gesteine des Jura und hat einen romantisch-, einzigartigen Verlauf inmitten des Waldes geschaffen.

Nach wochenlangem Regen führt dieser Bach mächtig Wasser mit sich und donnert förmlich ins Tal. Es ist ein beeindruckendes Auditorium des Wassers.

Limmernschlucht, Juni 2016

22. Juni 2016 - Gastlosen (CH)

Die Gastlosen, eine markante Gebirgskette an der Grenze der Kantone Freiburg, Bern und Waadt.

Bei stark bewölktem Himmel führt mich ein schmaler wenn auch kurzer Wanderpfad vom Chalet Grat durch Gestrüpp zu den nördlichen Gipfeln der Gastlosen. Bei Ankunft auf dem Grat ist die sich mir bietende 360° Aussicht auf die Alpen und den Gebirgszug der Sattelspitzen sowie ist bei Ankunft grandios. Markant sticht der Dent de Ruth im Hintergrund hervor.

Saanenland, Juni 2016

Schnell aber zieht sich die Wolkendecke über mir wieder zu und verdunkelt den Himmel.

Geduldig verharre ich und hoffe, dass all Zeitaufwand entschädigt wird. Kurz vor Sonnenuntergang reisst tatsächlich die Wolkendecke schlagartig auf und bietet mir ein Farbenspektakel der besonderen Art.

Um die Wunder der Natur zu entdecken braucht es Zeit die volle Pracht ihres Erblühen zu erkennen.

1. Juli 2016 - Zürifäscht (CH)

Feuerwerke sind die farbenfrohen Spektakel am Himmel, die Jung und Alt gleichermassen faszinieren und so über Altersgrenzen eine Brücke bauen.

Ewig Kind geblieben recken wir unsere Köpfe in den Himmel und lassen uns überraschen von der nächsten Rakete, dem nächsten Knall und Regen and Farben welche uns aus dem Alltag entfliehen lässt.

So in etwa lässt es sich beschreiben wenn alle 3 Jahre die Höhepunkte des Zürifäscht dargeboten werden. Die Feuerwerke sind ein wahrer Augenschmaus.

4. Juli 2016 - Pilatus (CH)

Wenn Genzen zu Zentren werden und Brücken schlagen!

Im Zentrum der Schweiz, südlich von Luzern gelegen erstreckt sich das Pilatusmassiv. Ein Massiv welches schon seit Alters Wegen mit Sagen umwogen ist. Drachen, Hexen und Zauberer spielten hier eine Zentrale Rolle. Auf dem Oberhaupt durfte ich miterleben wie das Zentrum der Schweiz und das Zentrum unserer Galaxy den Nachthimmel strahlen lassen. Noch wärend die letzten Gäste den Pilatus zu Fuss oder mit der Zahnradbahn verlassen beginnt der zeieinhalbstunden dauernde Aufstieg in der Dämmerung. von Alpnachstad bis auf einen der bekanntesten Gipfel der Schweiz, dem Pilatus. Den Drachenberg Luzerns erreiche ich bei wolkenverhangem Himmel. Ich übe mich in Geduld und gegen Mitternacht verflüchtigen sich die letzten Wolken über dem Mittelland. Das Schauspiel der Nacht beginnt.

Pilatus, Juli 2016
Pilatus, Juli 2016

5. Juli 2016 - Talalpsee (CH)

Talalpsee, Juli 2016

9. Juli 2016 - Val Bavona (CH)

Im nördlichen Teil des Tessin erstreckt sich gepägt von steilen Berghängen und einer wilden Vegetation das Val Bavona.

An einem der nördlichen Weiler Foroglio, vorbei an einem 50 m hohen Wasserfall, führt der malerische Wanderweg uns in das Val Calnegia. Meterhohe herabgestürtzte Felsbrocken säumen unseren Weg, deren Hohlräume und Vorsprünge den Bauern im 15. und 16. Jahrhundert als Ställe und Splüi (Unterschlüpfe) dienten.

Die Dorfgemeinde ist gerade dabei die Almwiesen herzurichten als wir bei drückender Hitze uns unseren Weg in Richtung Talende bahnen.

Mit vier Stunden glühender und heisser Sommerluft im Nacken erreichen wir angeschlagen die Alpe della Cròsa. Oben angekommen öffnen sich vor uns das Panorama der spiegelglatten Laghi della Cròsa. Die von ihnen ausgehende Ruhe überträgt sich in Gelassenheit und lassen die restlichen Höhenmeter wie im Fluge vergehen.

19. Juli 2016 - Genua (I)

Wie ein Krake erstreckt sich der Stahl gewordene Koloss mit dem Namen Bigo im Touristenhafen von Genua, des Porto Antico Genova.

Porto Antico Genova, Juli 2016

30. Juli 2016 - Salbit (CH)

Das Sailbiten im nördlichen Göscheneralptal erstreckt sich rund um den Salbitschijen und ist geprägt von Granitzacken, Felsen, die wie Messer in den Himmel ragen und aufragende schmale Felsformationen: Ein wahres Eldorado für Kletterfans.

Salbit, Juli 2016

1. August 2016 - Simmental (CH)

Geprägt von Gletschern, steilen Hängen, saftigen Wiesen und allgegenwärtig rauschenden und tosenden Bächen erschliesst sich das Simmental im westlichen Berner Oberland. Stuzbachartig bahnt sich die Simmen beginnend von den Siebe Brünne über mehrere Kaskaden ihren Weg durch das Tal und spiegelt so die Macht des Wassers wieder.

Simmental, August 2016

4. August 2016 - Voralpsee (CH)

Ein Talkessel im Kanton St. Gallen, zwischen den Churfirsten und den Alviergruppe gelegen, beherbert den Voralpsee.

Der Voralpsee, dessen Ursprung in einem Felssturz aus der letzten Eiszeit liegt erstreckt sich in einem Hochtalkessel zwischen den Churfirsten und den Alviergruppe. Die hier gelegenen Felsentrümmer sind noch heute Zeugen eines Felssturtzes aus der letzten Eiszeit und stauen heute den Voralpsee auf.

Sternwanderer
Voralpsee, August 2016

7. August 2016 - Gornergrat (CH)

Ganz in der Nähe der majestätischen 4000er der Schweizer Alpen erstreckt sich zwischen dem Gornergletscher und dem Findelgletscher der Gornergrat mit auf einer Höhe von 3'135 m.

Die 20 Viertausender mit den eindücklichen Namen wie Matterhorn, Dufourspitze und der Liskamm erwärmen mein kleines Biwaklager inmitten des Monte Rosa.

Eine Nacht unter Sternen

14. August 2016 - Piz Mitgel (CH)

Im Savognin, südwestlich von Filisur gelegen erhebt sich der Piz Mitgel auf eine höhe von 3159 m. Auf seinem Gipfel bietet sich einem eine grandiose 360 Grand Rundumsicht auf das Oberhalbstein, das Albulatal und auf den einzigen Viertausender der Ostalpen, dem Piz Bernina. Als älteste derartige Nachweise weltweit zeugen im letzten Teil des Aufstiegs die 200 bis 210 Millionen Jahre alten Fussabdrücke von Sauropoden aus den längst vergangenen Tagen, der Triaszeit.

20. August 2016 - Lyon (F)

Die Alpen auf eine andere Art und Weise. Morgens um 6 Uhr verstrahlt Lyon, die Hauptstadt der Region Auvergne-Rhône-Alpes eine Ruhe, die in der sonst so geschäftigen Stadt nicht anzutreffen ist. Mit dem Blick von der Passerelle Saint-Georges erhascht man einen Blick von der Halbinsel Lyon auf die Église Saint Georges, der La Basilique Notre Dame de Fourvière und dem Tour métallique de Fourvière.

Lyon, August 2016

29. August 2016 - Dolomiti di Breta (I)

Südlich des Hauptgebirgskamms der Alpen, in der Nähe von Trento erstreckt sich im Naturpark Adamello-Brenta liegend als Teil des UNESCO-Weltkulturerbe Dolomiten die Gebirgskette der Dolomiti di Brenta. Nicht gefaltet sonder gebrochen erhebt sich hier das Gestein mit der Cima Tosa in Höhen von bis zu 3173 m.

Über Bänder und Rippen, durch tief einschneidende Täler und über gigantische Felstürme erschließt sich eine Magie der besonderen Art.

Staunen
Cima Fracingio, August 2016
Cima Brenta Alta, September 2016

Eine Reise durch tiefe Schluchten und über hohe Felstürme geht zu Ende.

Wir können der Sonne nicht entgegeneilen, aber wir können sie immer im Herzen tragen. [Carla Pols]

7. September 2016 - Tre Cime di Lavaredo (I)

In der Gegend zu Trentino-Südtirol, nordöstlich des bekannten Skiorts Cortina d'Ampezzo, in der autonomen Provinz Bozen-Südtirol gelegen ragt eine ganz besondere Berggruppe in die Höhe. Ein Pass sie zu erreichen, zwei Sprachen sie zu bezeichnen, drei Türme als Zeugen der Zeit und viele Routen sie zu erklettern: La Tre Cime di Lavaredo, die Drei Zinnen.

Markant zeigen diese in den Sextner Dolomiten gelegenen Felstürme als stumme und doch für Kletterer so lebendigen Zeitzeugen mit der Cima Grande bis zu 2999 m gen Himmel. Die bereits 1869 erstbestiegenen Zinnen bieten mit ihren eindrücklichen Nordwänden einen atemberaubenden Anblick auf einen Teil des UNESCO Weltnaturerbe der besonderen Art. In den Hintergrund gedrängt und mit den Klettersteigen doch all gegenwärtig scheint die Zeit des Gebirgskriegs im Ersten Weltkrieg zwischen Italien und Österreich-Ungarn.

Wenn die Sonne am Horizont versiegt und sich mit ihre sanften und doch so warme Rottönen umhüllt kommt es einem vor als überwinden die Zinnen an solchen Abenden als Zeitzeugen der besonderen Art, die Grenzen zwischen gestern und heute sowie heute und morgen. Atemberaubende Ausblicke bieten sich dem Betrachter wenn das Zentrum unserer Milchstrasse sich über den Zinnen erhebt und in die Unendlichkeit zu weisen scheint.

Zeitzeugen
Tre Cime di Lavaredo, September 2016
Drei Zinnen, September 2016

9. September 2016 - Cinque Torri (I)

Vergangenheit und Gegenwart sind in den Dolomiten eng miteinander verknüpft und so entstanden aus einem gigantischen Felsblock die Cinque Torri, die Fünf Türmen bei Cortina d'Ampezzo. Bis auf eine Höhe von 2361 m ragt der grösste Turm, die Torre Grande in die Höhe. Im 1. Weltkrieg umkäpft erklimmen heute Kletterer die Fünf Türme und geniessen Aussichten wie James Bond auf das angrenzenden Dreigestirn der Tofane im Parco Naturale delle Dolomiti d’Ampezzo.

Cinque Torri, September 2016

29. September 2016 - Glarus (CH)

Von flach bis hoch, von mild bis hochalpin, das sind die Gegensätze des Kanton Glarus. So spiegeln sich auch die Gegensätze in diesem Bild wieder, wenn die 12000 Einwohner der Stadt Glarus auf die bis zu 300 Milliarden Sterne der Milchstrasse am Himmelszelt blicken. Wie ein heisser Vulkan erhebt sich die Milchstrasse über dem 2915 m hohen Glärnisch.

Lichtspiele
Glarus, September 2016

2. Oktober 2016 - Baden (CH)

Eine malerisch Landschaft am Fusse der Lägern und die 19 heilbringenden Thermalwasser an der Limmatbiegung waren es, die schon die Römer nach Baden lockten.

Geprägt vom steil abfallenden Schlossberg bildet die im 13. Jahrhundert fächerförmig angelegte Altstadt das Zentrum Badens. Gothische und Barocke Bauten prägen auf imposante Weise heute zusammen mit der Schlossruine Stein als Wahrzeichen, das heutige Stadtbild.

Als Teil des mittelalterlichen Zentrums ragt der Kirchturm Maria Himmelfahrts, deren Ursprünge sich im 9. Jahrhundert befinden, 52 Meter in den Himmel.

Kirchturm Maria Himmelfahrt, 2. Oktober 2016

Aber auch die Moderne hat in Baden ihren ganz besonderen Platz und bildet so den Wandel der Zeit Badens wieder.

Baden, 2. Oktober 2016

3. Oktober 2016 - Rhonegletscher (CH)

Entstanden vor tausenden von Jahren; obwohl eiskalt gehören Gletscher zum Wasserspeicher und somit zum Lebensquell für uns alle. Stetig in Bewegung formten und formen Gletscher schiebend und gleitend unsere Landschaft. Bizarre und gleichzeitig wunderschöne Landschaften wurden so geprägt.

Belvédère, Oktober 2016

Auf 3600 m am Dammstock entstehend schlängelt er sich zunächst als Eggfirn und dann als eigentlicher Rhonegletscher sanfte 8 km gen Süden ehe er am Ende der Gletscherzunge auf 2200 m den Quellsee der Rhone flankiert. 16 km² pures Eis sind es, die den Ursprung der Rhone formen. Unaufhörlich rückziehend ist es zugleich beeindruckend wie auch erschreckend zu sehen wie viel von 2000 m dicker Eismasse zurückgeblieben sind. Anfang und Ende sind an diesem Ort eng miteinander verbunden.

Ursprung
Rhonegletscher, Oktober 2016

16. Oktober 2016 - Oeschinensee (CH)

Gelegen auf 1500 m und flankiert vom der Blümlisalp, dem Oeschinenhorn, dem Fründen- und Doldenhorn zählt der Oeschinensee zu einem der größten Bergseeen der Schweiz.

Ein strahlendes Blau, dessen Tiefe dem eines umbramarinblau gleichkommt schlägt dem Betrachter entgegen, der frühen Morgens die Traversierung der Fründeschnur von der Underbärgli Alp zur Fründenhütte in Angriff nimmt. Steile Grasbänder entschädigen für einen Tief- mit Fernblick.

Oeschinensee, Oktober 2016

22. Oktober 2016 - Lärchenzeit

Vom Licht zum Licht. Gewachsen in kargem Gebiet auf bis zu 2200 m sind Lärchen das Glazstück der Natur.

Geschützt von bis zu 30 cm dicker Rinde spriessen die zarten Nadeln im Frühling, lässt sich nicht erahnen welches einzig Feuerwerk der Farben sie im Herbst wiederspiegeln.

Ihr goldenes Leuchten in der warmen Mittagssonne im Oktober ist ein letzte rauschendes Farbenspektakel bevor der lange Winterschlaf der Natur Einzug hält und so im Frühjahr von neuem beginnen kann.

Lai Da Segl, Oktober 2016
Lai Da Palpuogna, Oktober 2016
Rudials, Oktober 2016

30. Oktober 2016 - Lötschental (CH)

In Windeseile geht der erst begonnene Herbst dem Ende entgegen. Ein letztes mal das Gold der Natur bestaunen geht es ins Lötschental.

Geschützt durch das UNESCO-Weltnaturerbe bildet das im Oberwallis gelegene Lötschental, gespickt mit mehr als zwanzig 3000 m hohen Bergen das grösste nördliche Seitental der Rhone.

In dem 27 km langen Tal bietet sich dem Betrachter im Herbst eine 150 Quadratkilometer grosse Farbenpracht, die ihres Gleichen sucht.

Lötschental, Oktober 2016
Lärchenzeit, Oktober 2016

9. November 2016 - Winter im Herbst (CH)

Eisige Kälte und ein rasiermesserscharfer Wind schneiden durch das Jura und wie mit Zucker überzogen reihen sich die Tannen vor einem auf.

Winter im Herbst, November 2016

20. November 2016 - Burg Hohenzollern (D)

Hoch über Bisingen thront sie: Die Burg Hohenzollern. Mächtig, prächtig scheint die Burg der preußischen Könige und deutschen Kaisern, über allem erhaben, auf die zu ihr gehörende Umgebung herab zu blicken.

Burg Hohenzollern, November 2016

5. Dezember 2016 - Klausjagen (CH)

Ein lauter Knall erschallt durch die Nacht!

In der Zeit von November bis Dezember blüht in der Zentralen Schweiz ein alter Brauch auf. Es ist die Zeit der Klausjäger, die ihre Geiseln im Streich und Chrützlistreich lautstark knallen lassen. Ein Höhepunkt dieses alten Brauches ist der seit 1928 in Küssnacht wieder stattfindende Brauch des Klausjagens.

Nach den beieindruckenden Schlagen der Schafgeisel erfolgt ein Donnerschlag, die Strassenbeleuchtung erlischt und die finstere Nacht macht sich breit und die rythmisch erklingenden Chrützlistreiche der Fuhrmannsgeissel eklingen. Beinahe andächtig folgen im freien Tanz die an Kirchenfenster erinnernde Zug der Iffelenträger bevor dieser beinahe hypnotisierende Zug in den Musikzug und den beinahe endlos und schaurig erscheinenden Zug der Glocken- und Treicheln-Träger mündet. Den Abschluss dieses einmaligen Brauchtums bilden die über 150 Hornbläser die am Schluss nochmalig dein Dreiklang des Musikzugs aufnehmen.

Klausjagen, Dezember 2016

11. Dezember 2016 - Burg Stein (CH)

Hoch über oben thronend bildet sie das Wahrzeichen der Stadt Baden. Auf 445 m mit bis zu 60 m steil abfallenden Wänden überragt sie bereits seit 1000 Jahren die Badener Altstadt, die Burg Stein. Wenn sich der eisige Nebel lichtet bietet sich ein lang erstreckender Blich über das Limattal.

Burg Stein, Dezember 2016

18. Dezember 2016 - Baden (CH)

Baden, Dezember 2016

Einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2017!

Credits:

Marco Lamminger

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