Vietnam Und Kambodscha

Wenig Gepäck für eine lange Reise

Diesen Blog schreibe ich für meine Freunde, damit ich ein paar Impressionen mit ihnen zeitnah teilen kann. Zeigen kann ich natürlich nur die iPhone Bilder, den Rest (von meiner Nikon) gibt es auf Wunsch nach meiner Rückkehr. Auch die Texte sind Kurzfassungen, zum einen bin ich am Abend müde und zum anderen möchte ich euch nicht langweilen - die Schmankerl gibts persönlich. Wen es nicht interessiert, der drückt bitte die Delete-Taste

Start am 9.2. in Wien Schwechat

Endlich bin ich dort, wo ich schon immer hin wollte. Nach Schreckminuten am Flughafen Schwechat, wo mir die sehr nette und im Anschluss hilfsbereite Stewardess mitteilte, dass mein Visum nicht gültig sei und ich deshalb nicht mitfliegen darf...... , hat es schlussendlich (und nach weiteren $ 245,-) doch geklappt und wir sind nach insgesamt 15 Reisestunden via Frankfurt pünktlich um 6.10 Uhr in Hanoi gelandet.

Frankfurt

1. Tag Hanoi

Hanoi Flughafen - ganz neu und sehr modern

Am Flughafen hat uns Binh, ein sehr netter Guide abgeholt und uns durch's wunderschöne, fremdartige Hanoi geführt.

2. Tag Lao Cai - Sa Pa

Mit dem Nachzug ging es dann in 9 Stunden ins 300 km entfernte Lao Cai, wo wir um 5 Uhr in der Früh ankamen - unseren nächsten Guide habe ich aus dem Tiefschlaf geholt (telefonisch)

Schlafabteil von Hanoi nach Lao Cai

Nach einer kurzen Dusche (nach 2 Tagen) im Bahnhofshotel, ging es 35 km weiter nördlich nach Sa Pah und dann, nach der Kofferabgabe im Hotel, zum Silberwasserfall in den Hamrong-Mountains.

Feucht aber schön

Im Anschluss daran noch 1 Stunde weiter nördlich nach Ta Van, wo wir - nach einer netten kleinen Tour durch die hügeligen Reis-Terrassen im dichten Nebel bei 2 Grad C und leichtem Nieselregen, was aber unserer guten Stimmung keinen Abbruch tat - bei einer sehr netten Familie zu Mittag aßen.

Original vietnamesische Küche - herrlich

Rechtschaffen müde, haben wir dann endlich unser sehr nettes Zimmer in Sa Pa bezogen

Unser schönes Zimmer in Sa Pah
Und jetzt habe ich auch noch 12.000 km von daheim entfernt die liebe Bibiane und ihren Mann Wolfgang aus Frohnleiten getroffen 😀😀

3. Tag Sa Pa - Bac Ha - Lao Cai - Hanoi

Heute sind wir bereits um 6 Uhr aufgestanden, um zum 100 km entfernten Sonntagsmarkt nach Bac Ha zu fahren - dem größten Markt der ethnischen Minderheiten in der Bergregion, den wir nach 2,5 Stunden und mehr als einer autofahrerischen Schrecksekunde erreichten. Markt wird hier noch wörtlich verstanden - unglaublich.

Sonntagsmarkt

Danach unternahmen wir noch einen kurzen Ausflug zum Dorf Ban Pho, wo die Minderheit der Blumen H'Mong beheimatet ist.

Nach einem Abstecher zur chinesischen Grenze in Lao Cai ging es dann am späteren Abend wieder mit dem Nachtzug zurück nach Hanoi - Ankunft 5 Uhr früh 😳

4. Tag Hanoi - Niah Binh

Kaltes Fleisch mit Nudeln um 5.30 Uhr in der Früh geht bei mir leider gar nicht 😳.... ich bewundere Theresia 😄, die sich aber meinem Protest anschloss.

Pho (traditionelle Suppe) gab's dafür unterwegs nach Ninh Binh, wo wir im Red River-Delta eine abenteuerliche Bootsfahrt zwischen schwimmenden Dörfern unternahmen.

Alles am Fluss - Babypopo, Wäsche und Geschirr waschen und ZÄHNE PUTZEN..... und alles mit demselben Wasser

Danach ging's zu den Überresten des Hoa Lun Palastes aus dem 10. Jahrhundert.

Man kann hier auch Cola Dosen und Oreo Cookies opfern

In der trockenen Halong-Bucht wird Reis angepflanzt

Frauen schuften, Männer trinken = Statement unseres Guides über vietnamesische Männer (ausgenommen er)

Mit einem kleinen Ruderboot ging es dann durch die drei Tam Coc Höhlen - vorher erstanden wir noch einen Sonnenhut.

Unvorstellbar schön

Und zum Abschluss des Tages besichtigen wir noch einen der faszinierendsten Tempel, nämlich den von Bich Dong, bevor wir in unser Hotel nach Ninh Binh zurückfuhren.

5. und 6. Tag Niah Binh - Ha Long

Heute brachen wir schon wieder sehr früh auf, um nach Ha Long zu fahren und uns dort für 1 1/2 Tage einzuschiffen - wir fuhren ins Paradies.

Halong Bucht - UNESCO Weltkulturerbe

Am Nachmittag machten wir einen Abstecher zu einer der zahlreichen Höhlen auf einer der 1969 Inseln.

Die Abendstimmung genossen wir am Sonnendeck unseres sehr komfortablen Schiffes, absolvierten noch einen kleinen Kochkurs 😀 und fielen dann fast schon bewusstlos ins Bett.

Sogar mit Balkon 👍

Am nächsten Morgen ging es noch mit dem Ruderboot rund um eine Insel zu einem schwimmenden Fischerdorf und dann langsam zurück zum Hafen - hier hätten wir es noch länger ausgehalten.

Hier ist man in einer anderen Welt

Am Nachmittag fuhren wir gemütlich nach Hanoi zurück, verabschiedeten uns von unserem äußerst netten und bemühten Guide Binh und flogen am Abend weiter in die alte Kaiserstadt Hue.

7. Tag Hue

Wir sind in Zentral-Vietnam, beim nächsten Weltkulturerbe und endlich bei 25 Grad C angelangt - beim ehemaligen Königreich der 143jährigen Nguyendynastie in Hue City. In der Früh unternahmen wir eine Fahrt mit dem Drachenboot am Parfume River.

Der Fluss roch leider nicht nach Parfum

Die Fahrt mit dem Boot endete bei der königlichen Pagode Thien Mu und beim Mausoleum von König Minh Mang.

Vielleicht könnt ihr Euch erinnern - es ging seinerzeit durch die Weltpresse: 1963 zündete sich ein Mönch in Saigon selbst an, um gegen die Unterdrückung des Buddhismus zu protestieren.

Mit diesem Auto fuhr er von Hue nach Saigon

Weiter ging es zur berühmten Zitadelle, dem wichtigsten Bauwerk in Hue - dem Königspalast.

Es ist leider viel im Vietnamkrieg zerstört worden

Andere Länder, andere Folklore - na gut, das wäre somit erledigt.

8. Tag Hue - Thuy Bieu Village

Am Vormittag fuhren wir zu drei Grabstätten ehemaliger Könige, die sich für ihre letzte Ruhestätte wahrlich schöne und friedvolle Plätze ausgewählt haben.

Mausoleen von Tu Duc und Khai Dinh

Und lacht nicht über unsere "tollen" Hüte, die sind hier bei der doch bereits starken Sonneneinstrahlung ein sehr guter und luftiger Schutz.

😂

Am Nachmittag waren wir sportlich und unternahmen eine sehr schöne Fahrradtour durch eine Gartensiedlung am Parfumefluss. Der gute Duft, der uns hier begleitete, stammt von zahlreichen Pomelo Bäumen, die hier - neben Bananen und natürlich Reis -angebaut werden.

Eine Radtour am Perfume River

9. Tag Hue - Da Nang - Hoi An

Heute haben wir uns wieder einmal sehr früh auf den Weg gemacht, um unsere Fahrt nach Süden fortzusetzen und dabei den Wolkenpass, der die Klimascheide zwischen dem subtropischen Norden und dem tropischen Süden darstellt, zu überqueren.

Neben einem französischen, gibt es hier auch einen amerikanischen Bunker, was der Schönheit der Landschaft aber zum Glück keinen Abbruch tut

Danach ging es weiter zu den Marmorbergen, deren 5 Bergkegeln den 5 Elementen zugeordnet sind. Wir haben den Wasserberg bestiegen und die dortige Höhle besichtigt.

Im Vietnamkrieg haben sich dort zahlreiche Vietkong Soldaten versteckt.

Am späten Nachmittag erreichten wir dann die alte Stadt Hoi An (ein weiteres Weltkulturerbe) mit ihrer bezaubernden Altstadt.

Ich liebe diese Lampions

10. Tag Hoi An - My Son

Heute fuhren wir 60 km in's Landesinnere, um ein weiteres Weltkulturerbe zu besichtigen - das religiöse Zentrum des Champa Reiches aus dem 5. - 15. Jahrhundert (was halt noch übrig ist, da dieses Gebiet von den Amerikanern heftig bombardiert wurde). Aber das, was noch steht, ist tief beeindruckend.

Den Tag ließen wir heute mit einem Bummel durch die lampiongeschmückte Altstadt ausklingen - und morgen geht es nach Kambodscha.

Es ist wie im Märchen

11. Tag Hoi An - Danang - Siem Reap

Heute sind wir am Vormittag mit dem Auto nach Danang gefahren und dann weiter nach Siem Reap/Kambodscha geflogen - bei der Ankunft hatte es satte 32 Grad C. Und danach Tempeln, Tempeln, Tempeln..... einer beeindruckenden als der andere.

Angkor Thom und Bayon Temple

Am Abend bin ich dann bei einer wirklich sehr schönen Dinner Show fast eingeschlafen - die Reise ist auch ziemlich anstrengend.

12. Tag Siem Reap - Angkor Wat

Heute ging es bereits sehr früh nach Angkor Wat - unglaublich, was Menschen hier vor 800 Jahren geschaffen haben.

Wir stehen hier am buddhistischen Nabel der Welt

Unsere sehr angenehmen Vietnam-Strohhüte dürfen wir hier in Kambodscha übrigens nicht tragen. Dies ist politisch respektlos.... Unter unseren Kapperln wird aber schön langsam das Hirn weich. Und ich habe 14 weiße T-Shirts mit. Ich ziehe nicht jeden Tag das gleiche an😉.

Am Nachmittag - bei mittlerweile 36 Grad C - besichtigten wir dann noch den unwirklich erscheinenden Ta Prohm Tempel, den sich die Natur Baum für Baum zurückerobert hat.

The King of the trees has landed

Und da wir dann von all den glühenden Steinen noch immer nicht genug hatten, nahmen wir am Heimweg noch "Bantea Srei", die Zitadelle der Frauen mit.

Zitadelle der Frauen deshalb, weil mehr Frauen als Männer verewigt wurden

13. Tag - Siem Reap - Phnom Penh

Wieder um 6.30 Uhr raus aus den Federn, Frühstück, Koffer zu - und raus zu den letzten Tempeln "Great Circuit".

Dabei wählte unser Guide Mao den geheimen Tiger-Pfad und versicherte uns, dass es ganz sicher und bestimmte keine wilden Tiger hier gäbe. Na gut, dann ab in den Urwald.

Und kein Tiger!

Als uns aber plötzlich ein verkniffen dreinblickender Mann mit einer ca. 70 cm langen Machete gegenüberstand, funktionierte das Kopfkino perfekt und wir sprangen wie die Gazellen! unseres Weges. Dabei wollte der arme Mann sicher nur Brennholz machen (hoffentlich).

Heil aus dem Urwald, gaben wir uns die letzten Tempel und fuhren nach dem Mittagessen zum Flughafen für unser nächstes Ziel Phnom Pen.

14. Tag - Phnom Penh

Heute war ein emotional sehr gemischter Tag bei angenehm bedecktem Himmel (und trotzdem 34 Grad).

An Vormittag durften wir, nachdem die Laotische Delegation abgereist war, den Königspalast besichtigen. Das Privathaus natürlich nicht, aber alle anderen offiziellen Gebäude. Innen durfte man leider nicht fotografieren.

Die Blüten stammen von einem Kanonenkugelbaum, unter dem Buddha geboren wurde

Gleich neben der Palastanlage befindet sich das Areal der Silberpagode, deren Fußboden aus, in Frankreich gefertigten, Silberfliesen besteht.

Rund um das Gelände läuft ein 600 m langer Laubengang, dessen Wände sehr gute Malereien einer wilden historischen Geschichte zieren.

Weiße Affen, schöne Frauen, Dämonen und arglistige Ehemänner - der Stoff, aus dem schon immer wilde Geschichten entstanden sind (Ramajana Epos, falls es wer nachlesen will)

Wir setzten unsere Tour mit der Besichtigung des Nationalmuseums fort - hoch interessant, aber leider viel von den diversen Besatzern geplündert. Aber man zeigt sich ja heute human und schenkte Einiges großzügig in den letzten Jahren wieder zurück.

Wie unterscheidet man Shiva (3 Augen) und Vishnu (4 Arme), wenn nur der Torso vorhanden ist? Shiva reitet immer auf einem Stier (S=S), Vishnu auf einem Vogel (V=V) 😜

Nach einem vorzüglichen Mittagessen am Mekong, kam der für uns sehr belastende Punkt unserer Phnom Penh Tour, nämlich der Besuch im Gefängnismuseum und der "Killing Fields". Pol Pot ist ja meiner Generation wohl bekannt, alle anderen mögen bitte das Thema googeln.

Was wir dort gesehen haben, kann und möchte ich nicht in Worte und Bilder fassen. Wir haben aber einen sehr guten Guide, der uns ausführlich und sehr informativ die ganzen Zusammenhänge näher gebracht hat.

15. Tag - Phnon Penh - Hochiminh City (Saigon)

Am Morgen der übliche Tempel (Wat Phnom), dann zum Independence Monument und zum Abschluss besuchten wir den National Garden Park - sehr schön und auch sehr gepflegt. Für die ausländischen Delegationen kann man schon einmal das Budget links liegen lassen und die Bevölkerung wird schon Wege finden, um nicht zu verhungern 😞

Den Nachmittag verbrachten wir am Ufer des Mekong und ich gönnte mir eine entspannende Fußmassage

Dann ging es auch schon zum Flughafen zur Weiterreise nach Saigon, wo wir aufgrund einer laotischen Delegation, die den Flugplan gehörig durcheinander gebracht hat, mit ganz schöner Verspätung abgehoben sind. Bei der Landung hat es sich angefühlt, als ob der Pilot das Flugzeug den letzten Meter einfach runterfallen hat lassen😳.

16. Tag - Hochiminh City

Saigon ist eine relativ junge Stadt mit 10 Mio Einwohner und sehr heiß (33 Grad C) und schwül (94 % Luftfeuchtigkeit ). Ich bin bereits seit einer Woche sehr stark erkältet, durch ständiges Husten schon ziemlich geschwächt und deshalb auch nicht ausgeschlafen. Detto Theresia, die durch meine Hustenanfälle auch keine erholsame Nachtruhe finden kann. Kurzum, heute waren wir nicht in Bestform.

Wir besichtigten aber dennoch die von den Franzosen erbaute Kirche Notre Dame (na ja), das von Eiffel entworfene und gebaute Central Post Office und die City Hall.

Damit der gegenüber seinen ausländischen Gästen doch etwas kleinere Premierminister nicht das Gesicht verliert, hat man ihm einen zweiten Sesselpolster draufgelegt.

Dann stiegen wir noch zwei Stockwerke in die Tiefe, wo wir die amerikanische Kommandozentrale besichtigten. Lange hielt ich es aber mit meiner Platzangst dort nicht aus.

Und weiter gings zum War-Museum, das mit sehr eindringlichen, beklemmenden Fotodokumenten über den Vietnamkrieg aufwartet. Ich habe dort nicht fotografiert, es ist einfach zu schrecklich und viele Bilder sind ohnehin um die Welt gegangen.

Nach dem Mittagessen waren wir für die Mutprobe des Tages bereit, eine Fahrt mit der Fahrradrikscha durch China Town.

Die wahren Abenteuer sind im Kopf und bei einer Rikscha-Fahrt durch China Town in Saigon

Dann hatten wir eigentlich schon genug, aber ein chinesischer Tempel zum Abschluss musste noch sein.

Thien Hau Tempel in China Town

17. Tag - Cao Dai Temple und Cu Chi Tunnels

Heute sind wir in der Früh ca. 100 km nördlich von Saigon gefahren, um den Zentraltempel der Cao Dai-Sekte zu besuchen und um eine Zeremonie mitzuverfolgen. Ein bisschen Disney Land, ein bisschen Scientology für Arme, aber insgesamt recht nett aber für uns abstrus (Victor Hugo wird als einer der 3 Heiligen verehrt?!) So ganz habe ich hier nicht begriffen, worum es hier eigentlich geht.

Nach dem Mittagessen - einer bekannten ehemaligen Partisanin - waren wir dann schon richtig eingestimmt, um die "Tunneln von Cu Chi" zu besichtigen. In dieser Stadt hat der Vietkong eine ganze unterirdische Stadt errichtet, um einerseits die Bevölkerung vor den Bombardierungen der Amerikaner zu schützen (in diesem Gebiet kam "Agent Orange" zum Einsatz) und um andererseits auch aus dem Untergrund Vergeltungsschläge zu verüben.

Dies sind Touristen-Tunnel, die wirklichen 40x60 cm. Da wäre ich gerade mit einer Körperhälfte reingekommen

So richtig zum Thema passend hat uns dann ein Tropenregen überrascht, der binnen Minuten die unbefestigten, aber gepflegten Wege durch den Dschungel in ein Morastfeld verwandelt hat.

Hier sieht man sehr anschaulich das Tunnelsystem

18. Tag - Vam Sat und Can Gio Ecological Tour

Nach dem Frühstück startete unsere heutige Tour zum Biosphären Reservat Can Gio. Mit der Autofähre setzten wir über auf die Insel Binh Khanh, die von Mangrovenwäldern beherrscht wird. Nach einer kurzen weiteren Autofahrt stiegen wir dann auf ein Motorboot um und fuhren Richtung Can Gio Reservat.

Bei einer kleinen Station stiegen wir dann auf ein Ruderboot um und fuhren - leider viel zu kurz - durch ein idyllisches Mangrovengebiet.

Gleich in der Nähe befand sich eine Krokodil-Beobachtungsstation (zum Glück habe ich das nicht vor unserer Ruderbootfahrt gewusst), wo wir uns im Krokodil-Füttern versuchen durften.

Weiter ging es zu Fuss durch den Dschungel in ein Vogelschutzgebiet, wo wir von einem Aussichtsturm, der mittendrin stand, nicht nur eine herrliche Aussicht hatten, sondern auch zahlreiche große Vögel beobachten konnten - das war ziemlich magisch.

Und dann wurde es "elektrisch". Wir fuhren noch tiefer in den Urwald hinein, mit dem Ziel, ein ehemaliges Partisanendorf des Vietkong zu besuchen.

Das Dorf selbst war mit klapprigen Holzstegen verbunden- hochinteressant, aber auch sehr beklemmend.

1970 wohnten hier 950 Mitglieder des Vietkongs, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, ein Tanklager der Amerikaner in die Luft zu jagen - eine Annäherung war nur durch den Fluss möglich. 860 Menschen wurden dabei von Krokodilen gefressen. Ein Denkmal erinnert heute an sie.

Auf der Rückseite ist ein Krokodil verewigt - grausam

Nach dem späten Mittagessen fuhren wir zurück nach Saigon - eine wirklich faszinierende, boomende Stadt der Gegensätze

Und unseren letzten Abend in Saigon ließen wir gemütlich zur Happy Hour auf der Dachterrasse unseres Hotels ausklingen

19. Tag - Saigon - Cai Be - Can Tho

Wir verlassen Saigon und fahren weiter südwärts ins Mekong Delta, wo wir nach einer rasanten Fahrt mit einem Schnellboot auf ein Ruderboot umsteigen und auf schmalen Kanälen auf die kleine Insel An Binh Island fahren.

Am Nachmittag setzten wir unsere Fahrt in den Süden bis zur Stadt Can Tho fort. Die Stadt ist wunderschön geschmückt und beleuchtet und wir genossen den Abendspaziergang - wir sind jetzt überdies schon gewiefte Strassenüberquerer!

Junge Vietnamesen beim Kung Fu Training
Ein traditionelles Tortengeschäft

Den Abend haben wir dann wieder gemütlich und stilvoll ausklingen lassen (wir brauchen das jetzt dringend, weil wir sind schon ein bisschen grindig)

20. Tag - Can Tho- Rach Gia - Phu Quoc

Am Weg zum Hafen von Rach Gia (im Südwesten von Vietnam) machten wir noch sehr zeitig in der Früh einen Anstecher zum schwimmenden Markt von Cai Rang. Unglaublich, womit und wie hier gehandelt wird.

Der Tag war heute sehr anstrengend, da wir ca. 3 Stunden mit dem Auto über eine Schlaglochpiste bis zu unserem Schiff und dann ca. 2,5 Stunden bis auf "unsere" Insel gefahren sind. Aber jetzt sind wir hier und es himmlisch 😁

21. - 25. Tag - Cassia Garden Cottage / Phu Quoc

Außentemperatur 33 Grad C, Wassertemperatur 28 Grad C - herrlich!

Jetzt zeige ich euch noch unser wunderschönes Zimmer mit eigenem Patio und Außendusche sowie unseren Blick von unserer Terrasse in den Garten.

Also die Dusche ist mein absoluter Favorit

Und jetzt "unser" Strand - all jene, die schon hämisch auf Bikini-Fotos spitzen, muß ich jetzt enttäuschen 😜

Am 26. Tag werden wir via Hanoi und Frankfurt nach Hause fliegen.

Vietnam ist ein wunderschönes Land, reich an Kulturschätzen und traumhaften, oft für uns unwirklichen Landschaften. Es ist aber auch ein nach wie vor traumatisiertes und sehr armes Land. Ich war sehr glücklich, mir mit dieser Reise einen langersehnten Traum erfüllt zu haben und außerdem sehr froh, dass ich dies mit meiner langjährigen Freundin Theresia tun konnte.

Ich danke meinen Freunden und Bekannten fürs Lesen und für das eine oder andere Feedback und beende hiermit meinen Blog.

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Romi
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