Jahresrückblick 2016

Wieder einiges los gewesen beim Ingolstädter THW: schwimmende Enten, Schneefall und Hochwasser, und und und.

Unsere "Allrounder": die Bergungsgruppen

Die beiden Bergungsgruppen bilden das Herzstück unseres "Technischen Zugs". Mit jeweils 9 Helfern besetzt, können diese beiden Gruppen im Einsatz tief in die Trickkiste greifen...egal ob Rettung von Verschütteten, Pumparbeiten und Stromerzeugung, Ausleuchtung von Einsatzstellen oder Abstützen von Gebäuden...

Gerätekraftwagen (GKW) und Mehrzweckkraftwagen (MzKW)

...auf den Fahrzeugen ist so ziemlich alles verlastet, was man auf die Schnelle brauchen könnte. Quasi das "Schweizer Messer" unter den THW Fahrzeugen.

"Es werde Licht": Lichtmastanhänger mit Stromaggregat

Die erste große Ausbildung in diesem Jahr führte die Bergungsgruppen zum Truppenübungsplatz der Bundeswehr nach Zuchering, Hier hieß es "Retten von Verletzten mittels Seilbahn".

Erstversorgung des Verletzten ... Überheben auf die Trage...
...und den Patienten dann so riiiiiichtig festzurren. Es geht schließlich...
...hoch hinaus.

Aber auch "am Boden" hatten unsere Bergungsgruppen so manche Lerneinheit zu absolvieren...

...Ladungssicherung, Arbeitssicherheit, Gefahrgut, Erste Hilfe, Brandschutz...

und Einsatz von schwerem Atemschutz...

...auch wenn die Sicht mal nicht so prickelnd ist...

...oder undefinierbare Gefahrgüter auf uns warten.

Apropos Gefahrgut: seit vielen Jahren unterstützen wir die "Transalpine Ölleitung" (TAL), wenn es darum geht, bei Leckagen die Ingolstädter Gewässer mit festen ...

...und schwimmenden...

...Ölsperren zu schützen. Bislang mussten wir dieses Wissen glücklicherweise nur im Rahmen von Übungen anwenden.

Zur Ausleuchtung des diesjährigen Kartrennens...

...brachten wir wieder unsere Strahler in Stellung.

Im Januar waren wir im "Schneechaos-Einsatz", im März halfen wir bei der Suche nach einem vermissten Jungen.

Im September wurde es dann für Hannibal ernst! Hannibal ist unsere Hochleistungspumpe, die wir gemeinsam mit der Ingolstädter Feuerwehr betreiben: nach starken Regenfällen waren umfangreiche Pumparbeiten in der Müllverbrennungsanlage erforderlich.

Nicht zu vergessen sind die unzähligen Stunden, die wir für Instandhaltung, Technische Hilfeleistungen bei Halbmarathon oder Triathlon, bei Stauabsicherungen auf der Autobahn oder bspw. dem Festzug des Herbstfestes leisteten.

Die Spezialisten mit schwerem Gerät: die "Fachgruppe Räumen"

Behelfsmäßige Wege errichten, Gesteinsbrocken zur Seite räumen, Gräben buddeln oder Transportaufgaben: mit schwerem Gerät wie unserem Bergungsräumgerät...

...und dem Kipper...

...haben unser 9 Einsatzkräfte dieser Fachgruppe schon so manchen Kubikmeter Erdreich bewegt.

So auch im Rahmen des diesjährigen Unwettereinsatzes in Simbach am Inn. Wir waren mehrere Tage im Einsatz, ...

...um Trümmer und Schlamm zu beseitigen...

und behelfsmäßige Wege zu errichten...Aber auch Gräben zu buddeln, will geübt sein...

...frei nach dem Motto: "Wer anderen eine Grube gräbt, der hat ein Grubengrabgerät".

Und auch unser Kompressor...

...sorgte wieder für heiße Luft.

Man kann noch so pfleglich mit seinen Geräten umgehen, aber an so mancher Instandhaltungsmaßnahme kommt man nun einmal nicht vorbei. In diesem Jahr stand die Generalüberholung des Kippers auf dem Programm...

...runter mit der Ladefläche, abschleifen, ausbessern, lackieren und wieder rauf damit.

Für alle Arbeiten am und auf dem Wasser: die "Fachgruppe Wassergefahren"

Ob kleine Boote...

Schlauchboot und Mehrzweckboot (MZB)

...Leichtmetallpontons...

Halb- und Ganzponton

...Arbeitsplattformen...

...Bauteile zur Errichtung von Übergängen...

...oder einfache Rettungswesten:

die 12 Helferinnen und Helfer der Fachgruppe Wassergefahren sind für so manches Einsatzszenario ausgerüstet und ausgebildet.

Highlight im Ausbildungsplan war für unseren Wasserratten wieder die Bootsführerfortbildung auf der Nordsee, die wir seit vielen Jahren gemeinsam mit dem Ortsverband Nordenham durchführen.

Und auch in diesem Jahr unterstützten wir die Ferienpassaktion des Stadtjugendrings und den "Lions Club auf der Schanz" bei der Ausrichtung des Entenrennens auf der Donau.

Tierlieb wie wir sind, transportierten wir nicht nur Entchen, sondern auch 12 Rettungshunde bei einer gemeinsamen Übung mit Rettungshundestaffeln aus Österreich und Deutschland.

Auch in dieser Fachgruppe war so manche Stunde Handarbeit gefragt: Instandsetzung der Bootsausstattung.

Ausbildung unserer neuen Helfer: die "Grundausbildungsgruppe"

In vier Monaten lernen unsere neuen Helfer all das Handwerkszeug kennen, das sie für ihre Arbeit im THW brauchen: von theoretischen Grundlagen, über die Grundzüge der Metall-, Holz- und Gesteinsbearbeitung...

...bis hin zum sachgemäßem Stapeln von Sandsäcken war der Ausbildungsplan vollgepackt mit praktischen Übungen.

Und am Ende konnten sich unsere drei "Neuen" über die bestandene Abschlussprüfung freuen. Wir gratulieren herzlich und wünschen allzeit gesunde Wiederkehr von den Einsätzen.

Unsere Zukunft: die Jugendgruppe

Helfen will gelernt sein! Im Alter von 10 bis 17 Jahren werden unsere Junghelfer spielerisch an die Aufgaben des THW heran geführt.

Ob Arbeiten mit hydraulischen Rettungsgerät...

...Boot fahren auf dem Baggersee...

...oder gemeinsame Löschübungen mit der Jugendfeuerwehr...

...schon die "Kleinen" erleben, wie vielseitig die Arbeit des THW ist.

Unsere Partner: ohne Zusammenarbeit geht nichts im Bevölkerungsschutz

Bevölkerungsschutz funktioniert nicht im Alleingang. Die einen können löschen, die anderen professionelle Erste Hilfe leisten und wieder andere eben können Brücken bauen.

Auch in 2016 hatten wir wieder unzählige Male die Möglichkeit, mit Polizei, Feuerwehr & Co zusammen zu arbeiten. Sei es beim Halbmarathon und Triathlon...

Aber auch die vielen Förderer des THW haben so manches ermöglicht. Sei es durch eine Spende an unseren Förderverein oder "unsere" Mitglieder des Landes- und Bundestages durch ihr Engagement in den Parlamenten. Die Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter für Ausbildungen und Einsätze - teilweise sehr kurzfristig - freigestellt haben. Und nicht zuletzt die Familien, die immer wieder auf ihre Lieben verzichten müssen.

Die Arbeit im Hintergrund: der "OV Stab"

Auch bei uns ist es wie so oft im Leben: es gibt tausend Dinge, die man kaum sieht (von denen es daher auch keine Fotos gibt), die aber eine Unmenge an Zeit frisst und ohne die der Laden eben nicht läuft.

Sei es in der Küche...

...in der Fahrzeughalle...

...bei der Dienstplanung, der Vorbereitung von Ausbildungen, der Bestellung von Bekleidung...

...Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit...

...oder Aufräum- und Renovierungsarbeiten an der Unterkunft.

Und so manches Mal...

...hat uns die EDV an den Rande des Wahnsinns gebracht.

Aber eines war auch in 2016 wieder der Fall:

Wir hatten einen riesigen Spaß!

Unser Technischer Zug gemeinsam mit unseren Freunden der Ortsverbände Landshut und München Ost
Das THW Ingolstadt bedankt sich bei all seinen Freunden und Partnerorganisationen, Förderern und Familien.
Wir wünschen alles Gute für 2017!

www.thw-ingolstadt.de

Created By
Rainer Straszewski
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