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Zeit zum Träumen Die Stille am Wasser

Finnland, das Land rechts oben von Europa, direkt nur mit Flugzeug oder Fähre zu erreichen, bietet viel Natur und großartige Seenabenteuer.

Autor: Helmut Stark

Diese Stille! Ich stehe auf dem Steg unseres Hauses, vor mir liegt der See spiegelblank, am Himmel ist die Sonne gerade versunken und färbt die Wolken orange-rot. Außer ein paar Vögel und Mücken höre ich nur das Plätschern der kleinen Wellen an das Ufer. Sogar die Kinder nehmen ihre Knöpfe aus den Ohren und werden andächtig ruhig. Kein Auto, kein Flugzeug, kein Motor, keine Stimmen. Hier im Süden Finnlands, vor unserem gemieteten Haus am See, sind wir fast alleine. Der nächste Nachbar ist 300 Meter entfernt beziehungsweise am gegenüberliegenden Seeufer. Ich merke, wie mein Stresslevel sinkt, mein Standgas fährt runter. Dabei hatten wir eigentlich keinen Stress. Es hat ja alles funktioniert. Der Flieger ist pünktlich in Helsinki, der Hauptstadt Finnlands, gelandet, die Übernahme des Mietwagens war vorbereitet, das Navi hat uns aus der Stadt geführt. Der Verkehr lief problemlos und die zweieinhalb Stunden Fahrt bis hierher waren sehr entspannt.

Nur auf den letzten Kilometern nach dem Abzweig auf die Schotterstraße waren wir uns nicht mehr ganz sicher, ob wir noch richtig sind. Erst recht, als an den nächsten Abzweigungen die Wege immer kleiner und abenteuerlicher wurden. Und dann stehen wir an unserem Haus am See, unser Mökki, wie die Ferienhäuser auf Finnisch heißen, mit dem für uns unaussprechlichen Namen Kuivinniementie. Es kommt mir das Lied von Peter Fox in den Sinn. Zwar liegen statt Orangenbaumblätter wie im Lied Kiefernzapfen auf der Zufahrt, doch es alles ist so friedlich. Eine kurze Einweisung in das Haus durch unsere junge Vermieterin Lina und wir sind alleine. Wir, meine pubertär-jugendlichen Kinder, eine gleichaltrige Freundin von ihnen und ich. Langsam meldet sich der Hunger, ein Blick auf die Uhr, es ist später Abend. Doch hier fast 2000 Kilometer nördlich von München sind die Tage deutlich länger. So richtig dunkel wird es nicht. Sonnenuntergang um 23:15 Uhr, Sonnenaufgang um 03:20 Uhr, dazwischen helle Dämmerung. Die so genannten weißen Nächte.

Zum Glück haben wir auf dem Weg zu unserem Haus eingekauft, denn wir sind natürlich Selbstversorger. Unser Haus ist für uns vier Personen luxuriös groß. Die offene, voll ausgestattete Küche geht in das Wohnzimmer mit Kaminofen über, Esstisch mit Blick auf den See, mehrere Schlafzimmer - und natürlich eine Sauna. In einer Nebenhütte befinden sich noch zwei Schlafzimmer für jeweils zwei Schläfer. Die andere Hütte ist mit Brennholz für den Ofen und die Sauna gefüllt. Schnell noch ein paar Nudeln gekocht und dann geht’s ins Bett. Ab halb vier Uhr früh weckt uns die Morgensonne. Viel zu früh. Umdrehen und versuchen weiterzuschlafen. Doch ab sieben Uhr sind alle wach. Zum Aufwachen gehen wir eine Runde schwimmen. Die Wassertiefe am Steg überschaubar, mehr als Bauchtiefe geht nicht, dafür ist der Untergrund kies-sandig. Und das Wasser ist erfrischend – also wirklich frisch.

Nach dem Frühstück gehen die Jugendlichen mit dem hauseigenen Ruderboot auf Entdeckungstour. Mit dabei eine Angel, die aber kein Erfolgserlebnis bietet. Das Wort leider verkneifen wir uns, denn eigentlich sind wir alle froh, keinen Fisch geangelt zu haben. Wer hätte den Fisch ausgenommen? Nach ein paar Stunden kommen die drei wieder zurück, müde, aufgeregt und voller Eifer der Abenteuer, die sie erlebt haben. Sie haben eine Insel mit einem verfallenen Haus entdeckt, keine Menschen, dafür einen stockdunkle Kellerraum. Unheimlich. Und das Rudern fordert die Arme, während die übrigen Passagiere schnell noch die neuesten Bilder auf Instagram posten. Es ist wirklich erstaunlich, kein Haus, keine Menschen, mitten im Wald oder am See, aber überall ausreichenden Empfang für das Mobiltelefon und komplette 4G-Internet-Abdeckung. Auch unser Haus besitzt natürlich W-Lan. So macht das Chillen in den Ferien Freude. You-Tube, Netflix, Instagram – die Kids sind immer Online.

Die Stille hat ein Ende, als wir nach eineinhalb Stunden Fahrt über Landstraßen und Autobahn in Imatra ankommen. Zum einen kommt uns die Stadt mit ihren fast 30.000 Einwohnern groß und geschäftig vor, zum anderen findet nach über 30 Jahren zum ersten Mal wieder ein Motorradrennen, das Imatranajo, dort statt. Und zwar ein Lauf zur International Road Racing Championship (IRRC), der internationalen Meisterschaft von Straßenrennen. Von 1964 bis 1982 wurde auf der Rennstrecke von Imatra im Rahmen der Motorrad-Weltmeisterschaft der Große Preis von Finnland ausgetragen. Wobei die Rennstrecke damals wie auch heute über abgesperrte und nur rudimentär abgesicherte, öffentliche Straßen führt. In Finnland unvergessen Jarno Saarinen, der fliegende Finne. Oder auch Giacomo Agostini, mit 15 Weltmeistertiteln immer noch der erfolgreichste Fahrer der Motorrad-Weltmeisterschaft. Heute ist die Strecke etwas entschärft, am Bahnübergang springen die Fahrer nicht mehr meterweit. Aber echte Sturzräume sind weiterhin Mangelware. Je nach Standort rauschen die Motorräder im Meterabstand an den Zuschauern oder Bäumen vorbei. Gerade als wir am Parkplatz aus dem Auto aussteigen, hören wir einen Vierzylinder-Motor in den Begrenzer kreischen, gefolgt von einem bollernden Zweizylinder. Und die Jugendlichen mit leuchtenden Augen dabei. Später im für alle Besucher offenen Fahrerlager sehen wir den Mechanikern beim Schrauben zu, können mit den Fahrern reden, entdecken, wie ein Motorradrenn-Beiwagengespann unter der Verkleidung aussieht. Als sie die „Schmiermaxe“, also die Beifahrer im Boot turnen sehen, sind alle Jugendlichen schwer beeindruckt. Und haben einige neue Posts auf Instagram.

Bei diesem Programm kommt die Stadt Imatra fast zu kurz. Der fast schon idyllische zu einem See aufgestaut Fluss Vuoksi würde reißend den Imatrafall, eine schmale, verblockte Schlucht mitten im Stadtgebiet von Imatra, hinabstürzen, wenn das Wasser nicht zur Stromerzeugung umgeleitet wäre. Nur für die Touristen werden die Schleusen einmal am Tag geöffnet. Der Rest der Stadt erscheint uns, vielleicht auch aufgrund des Wetters, es ist grau und nieselig, mehr zweckmäßig als sehenswert. Später am Abend, also eigentlich in der nicht stattfindenden Nacht, grillen wir, wieder in der Stille unseres Hauses am See, auf dem gemauert Grill vor dem Steg, flüchten vor den Mücken aber ins Haus. Gerade abends werden wir von den lästigen Blutsaugern angefallen und ausgesaugt. Einheimische Mückenrepellents helfen etwas.

Zwei Tage später biegen wir im vollen Sonnenschein in den Hafen von Jyväskylä ein. Die Fahrt hierher führte lange Zeit über Sand- und Schotterstraßen, vorbei an rot-gestrichenen Häusern, Bauernhöfen und kleinen Siedlungen und vielen kleinen und größeren Seen. Die Weite und Einsamkeit mancher Häuser erscheint für uns Stadtmenschen wirklich beeindruckend, aber nicht abschreckend. Eher im Gegenteil. Der Traum von der glücklichen Kindheit und dem Leben im Einklang mit der Natur. Sicher nur die halbe Wahrheit, aber eine schöne Vorstellung.

Und eigentlich erscheint es logisch, dass so viele Meisterfahrer des Rallyesports aus Finnland kommen. Würde ich das Autofahren auf diesen Straßen lernen, könnte ich sicher auch besser Driften als Einparken. Auf den Überlandstraßen, breite Fahrspuren meist mit großzügigen Seitenrändern, läuft der Verkehr entspannt, auch aufgrund der Tempolimits und der empfindlichen Strafen. Bis zu 20 Kilometer zu schnell können gleich mal 200 Euro kosten. Wobei viele Verkehrsverstöße nach Tagessätzen des Einkommens bemessen werden. Und geblitzt wird überall. Teils mobil per Radarpistole und teils mittels fest installierten Blitzkästen, vor allem an Kreuzungen und Beginn eines Tempolimits. Wobei die festinstallierten Blitzkästen ausreichend lange abgekündigt werden. Sehr angenehm auch für die Urlaubskasse ist ein Tempomat im Auto. Wobei natürlich auch die überschaubare Anzahl der Verkehrsteilnehmer einen großen Anteil an dem gemächlichen Verkehrsfluss besitzt. Echte Verkehrstaus haben wir nicht erlebt. Nicht im Umfeld von Helsinki – oder eben in Jyväskylä.

Das Hausboot wird von Bellamer LTD in Hytola hergestellt und schwimmt auf zwei Aluminiumrümpfen (Länge 11,95 Meter, Breite 5 Meter, Nutzfläche knapp 60 qm, davon 42 qm Wohnfläche, Außenbordmotors mit 60 PS). Die großen Schiebefenster sind dreifachverglast. Der Außenbereich umfasst ein Bug-, Heck- und Dachdeck. Die Elektroversorgung stellen großflächige Solarpaneele mit 12 Volt sicher. Ein Konverter bzw. ein Generator liefert 230 Volt.

Hier am Steg werden wir schon erwartet. Pavel von Bellamer Marinas zeigt uns unsere Behausung für die nächsten Tage. Ein rechteckiger Block auf dem Wasser, unser Hausboot. Mit einem Boot hat dieser Katamaran auf den ersten Blick wenig zu tun, eher mit einem Wohnmobil. Die gesamte Front und die vorderen Seitenwände bestehen aus Glasflächen. Große Schiebetüren öffnen sich zum Frontdeck und lassen die Sonne in das Wohnzimmer mit der Küchenzeile. Zwei Schlafräume, eines mit Stockbetten, eines mit zwei Einzelbetten bieten mehr als ausreichend Platz für uns. Neben dem Badezimmer finden wir – natürlich – eine Sauna. Ein Stockwerk höher, eine enge Wendeltreppe am Heck des Bootes führt nach oben, liegt das Sonnendeck, wo die Sitzgruppe, die Sonnenliegen und der Gasgrill auf uns warten. Pavel führt uns in die Geheimnisse des Bootes ein. Ein Crashkurs zeigt uns die notwendigen Knoten, wie man das Boot am Kai festmacht. Für den Vortrieb sorgt am Heck ein Außenbordmotor von Mercury mit 60 PS. Das reicht für eine maximale Geschwindigkeit von rund 10 Kilometer pro Stunde. Das Sprit sparende Durchschnittstempo beträgt gut fünf bis sieben km/h. Also gemütliches Cruisen ist angesagt. Dafür bietet der Motor ein großes Drehmoment und schiebt das schwere und träge Boot zuverlässig an. Aufregend das erste Mal den Ganghebel nach vorne zu drücken, das Boot zu spüren, wie es vorwärts fährt. Nach links und rechts zu steuern. Auch das Anlegen üben wir unter Anleitung. Nach dem kurzen „Captains-Course“ verabschiedet sich Pavel und wir sind mit dem Boot alleine. Noch aufregender. Zum Glück ist die Kuokkala-Brücke mit zehn Metern lichter Höhe und den weiten Abständen von mindestens 50 Metern kein Problem für unser Boot. Die Kuokkala-Brücke verbindet die zwei Stadtteile von Jyväskylä und wird als das heimliche Wahrzeichen Südfinnlands bezeichnet.

Unter der Brücke hängt seit 2002 von Seppo Uuranmäki das Kunstobjekt Keinuja, zu Deutsch der Schaukler. Auf den ersten Blick erscheint es wirklich so, als würde hier ein echter Mensch schaukeln. Durch einen engen, 700 Meter langen Kanal mündet der Jyväsjärvi-See in den Päijänne-See. Die Sonne scheint, links eine kleine Insel, ein rot bemaltes Haus steht drauf, rechts das Ufer mit einem kleinen Hafen - und wir mitten drin. Unglaublich. Auch die sonst coolen Jugendlichen flitzen von Zimmer zu Zimmer, auf das Dach und wieder zurück. Bekommen große Augen. Wir fahren immer weiter, die Ufer weichen zurück, wir sind richtig „auf See“. Der Wellengang ist minimal und unser Boot liegt stabil auf dem Wasser. Eine winzige Insel, eigentlich nur ein Felsen mit einem Baum darauf, muss entdeckt werden. Mit dem Beiboot fahren die Kids zur Insel. Doch die brütenden Vögel, meist Möwen, lassen sie schnell wieder zurückrudern. Muss ja nicht sein, dass Eier auskühlen oder Tiere unnötig verschreckt werden. Manchmal bin ich richtig stolz auf die Kids.

Abends, also eigentlich nachts, legen wir an der etwas größeren Insel Kaakkosaari an. Auf dem Päijänne-See befinden sich über 1800 Inseln jeglicher Größe. Von winzig klein bis erstaunlich groß. Bewohnt sind sie alle, entweder stehen Häuser darauf oder Vogelnester. Mit lautem Rasseln poltert der Anker in die Tiefe, der Motor ist abgeschaltet – und dann wieder diese Stille. Ein paar Möwen schreien und umkreisen unser Boot, kleine Wellen plätschern an den Rumpf. Das Boot schaukelt fast unmerklich. Für das erste Abendessen auf See grillen wir auf dem Oberdeck. Im Sonnenuntergang sitzen wir in der Rattan-Sitzgruppe noch lange im Abendrot, ein kühler Wind umspielt uns. Wir können noch nicht wirklich erfassen, was gerade passiert. Was für eine Harmonie.

Der nächste Morgen kommt viel zu früh beziehungsweise es wird zu früh hell, weil es gar nicht wirklich dunkel wurde. Bekommen wir den Anker wieder nach oben? Funktioniert problemlos. Dann fahren wir weiter, quer über den See und wieder an kleinen Inseln vorbei. Der Ausblick verändert sich permanent, zur Orientierung hilft das Tablet mit der Navigationssoftware. Nicht nur die Karte auch die aktuellen Wassertiefen werden angezeigt. Mit 80 Zentimeter Tiefgang kann das Boot zwar auch nahe am Ufer fahren, doch wie weit die Schraube des Motors in das Wasser hängt, wollen wir nicht ausprobieren. Wir fahren unter der riesigen Kärkistensalmi-Brücke durch. Auch hier hat sich der Künstler Uuranmäki diesmal mit dem Kletterer verewigt. Wir wollen in Korpilahti einkaufen und tanken. Im Windschatten der Inseln kommen wir trotz Gegenwind gut voran. Dann im Hafen von Korpilahti müssen wir unser Hausboot wenden und rückwärts einparken. Nach drei Anläufen schaffen wir das mit vereinten Kräften. Super Teamwork. Während ich tanke, gehen die Jugendlichen einkaufen. Vom Steg aus werden mir wieder mal die Dimensionen unseres Bootes bewusst. Mit vollen Taschen kommen die Jugendlichen zurück. Die Verpflegung der nächsten Tage ist gesichert, auch die Snacks zum Chillen. Denn natürlich ist unser Boot per Tablet als Internet-Hot-Spot mit W-Lan und großem Smart-TV ausgestattet.

Am folgenden Tag kommt uns mitten auf dem See eine graue, undurchsichtige Wasserwand entgegen. Der Wind frischt schlagartig zum Sturm auf. Es blitzt und donnert, der Regen peitscht waagrecht gegen das Boot. Eine kleine Insel bietet uns leidlich Wetterschutz. Hoffentlich hält der Anker. Die Stühle und den Tisch aus leichtem Kunststoff können wir gerade noch vom Vorderdeck ins Innere retten, bevor sie über Bord geweht werden. Nach einer viertel Stunde ist der Spuk vorbei, die Sonne scheint und zwei Regenbogen entschädigen uns für den Schrecken. Für die Nacht ankern wir in einer der vielen Buchten, die fast schon einen abgeschlossenen Nebensee darstellt. Die Ufer des Päijänne-Sees sind in zahllose enge oder weite Buchten zergliedert, so dass wir durchaus Schwierigkeiten mit der Orientierung bekommen. Wir ankern weit genug entfernt vom Ufer, dass die Mücken uns nicht belästigen. Jetzt noch die bootseigene Sauna mit Holz anheizen und nach dem Schwitzen zur Abkühlung in den See springen. Hier in der Stille der Bucht erleben wir eine helle Vollmondnacht. Auf der einen Seite die nicht endende Dämmerung, auf der anderen Seite die helle Scheibe des Vollmondes, die eine silberne Bahn auf das glatte Wasser wirft. Ein magischer Moment. Am frühen Morgen wecken uns streitende Möwen und Seeschwalben mit ihrem lauten Gekreische. Noch vor dem Frühstück baden wir im deutlich wärmeren Wasser der Bucht, springen vom ersten Stock, also vom Dach des Bootes, ins Wasser, plantschen mit dem Stand-Up-Paddle-Board.

So könnte es noch ein paar Tage länger gehen, doch wir müssen leider das Boot zurückgeben. Auch wartet der Rückflug in den Arbeits- und Schulalltag auf uns. Doch immer wenn der Alltag zu hektisch wird, werden wir uns an die Ruhe und Stille der finnischen Seen erinnern können. Diese Stille ….

Infos zu Finnland:

Finnland (finnisch Suomi) gehört zu den nördlichsten Ländern der Erde. Ein Drittel der 338,5 km2 Fläche liegt nördlich des Polarkreises. Nur rund 5,5 Millionen Einwohner wohnen auf einer Fläche, die etwas kleiner als Deutschland ist. Damit gehört Finnland zu den am dünnsten besiedelten Ländern Europas. Der Großteil der Bevölkerung lebt im Süden des Landes mit der Hauptstadt Helsinki sowie den Großstädten Espoo, Tampere, Vantaa und Turku. Das Land besitzt eine Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung von circa 1200 Kilometer, in Ost-West 550 Kilometer. Die angrenzenden Länder sind Russland im Osten, mit 1340 Kilometer die längste Grenze, im Norden grenzt Finnland über 736 Kilometer an Norwegen und die 614 Kilometer lange Grenze zu Schweden im Nordwesten. Weitere 1.250 Kilometer sind Seegrenzen.

Finnland lässt sich in vier landschaftliche Großräume einteilen: die Küstenebenen Südfinnlands, die Finnische Seenplatte im Landesinneren, das Finnische Hügelland im Osten und Lappland im Norden. Finnland besitzt rund 188.000 Seen, davon 56.000 Seen mit einer Größe von mindestens einem Hektar. Auf diesen Seen findet man 98.050 Binneninseln.

Mehr dazu unter:

P.O. Box 625 - Töölönkatu 11 - FI 00101 Helsinki - Finland - Tel. 00358-10-6058000

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Credits:

© Helmut Stark