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Gott handelt im Corona Zeitalter! Ruedi und Birgit Bänziger

In unserem letzten Bericht ging es um kriminelle Brandstiftung und Bewahrung. Wir danken allen, die für uns gebetet haben! Seit dem 9. November ist der Wiederaufbau unseres Hauses im Gange und wir hoffen, dass wir im Sommer einziehen können.

Am liebsten wäre uns, wenn wir die dortigen Nachbarn bereits Ende Mai zum üblichen Nachbarschafts-Strassenfest einladen könnten. Das sollte auch vor der Baustelle möglich sein und wäre eine grossartige Gelegenheit, sie besser kennenzulernen.

Überhaupt sind wir dankbar, dass Gott trotz Lockdown und Ausgangssperre immer wieder Begegnungen geschenkt hat mit Menschen, die ihm noch nicht nachfolgen. Zum Beispiel mit den verschiedenen Bauarbeitern auf unserer Baustelle. Wir haben fest vor, diese Personen, die sich für uns eingesetzt haben, zu einem Kaffee ins fertige Haus einzuladen.

Etliche Kalender konnten wir gezielt weitergeben und hoffen, dass sich daraus Kontakte und Gespräche ergeben. Als sich die Gemeinde im zweiten Lockdown befand und sich nicht versammeln durfte, konnten wir dennoch die Schaufenster weihnachtlich dekorieren und die gute Nachricht auf diese Weise vermitteln. Und diese Nachricht zieht trotz allem Kreise!

Da denken wir konkret an Florine aus Saint-Avold, unserem früheren Dienstort. Wir sind mit dieser Familie, die zur dortigen Gemeinde gehört, verschwägert. Viele Jahre lang hatte man den Eindruck, dass Gottes Wort an Florine abprallt, sie wollte es nicht hören und reagierte fast schon aggressiv darauf. Bis Gottes Geist bei einem Auslandaufenthalt an ihr arbeitete. Florine lernte dort eine gläubige, gleichaltrige Französin aus einer anderen Gegend kennen, die sie anschliessend häufig besuchte.

Weit von zuhause entfernt fing sie an, sich in einer Gemeinde wohlzufühlen und die Bibel zu studieren. Als sie gefragt wurde, ob sie nicht ganze Sache machen wolle mit Gott, war sie bereit.

Florine im Taufbecken

Die Taufe gestaltete sich zu Corona-Zeiten abenteuerlich: Man nehme den Bauernhof der genannten Freundin und fülle die Viehtränke mit genügend warmem Wasser – es war immerhin Ende Oktober, ganz knapp vor dem zweiten Lockdown! Auf diese Weise konnte das fröhliche Fest im vorgeschriebenen Rahmen draussen noch stattfinden und hat uns alle sehr ermutigt, ob anwesend oder per Video.

Wir glauben, dass Gott jederzeit und überall am Werk ist, auch wenn es nicht immer so sichtbar ist oder wenn uns scheinbar die Hände gebunden sind. Bleiben wir also dran im Gebet und erwarten wir Grosses von diesem grossen Gott!

Credits:

Erstellt mit einem Bild von neelam279 - "globe corona world"