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Wenn einer eine Reise tut.. Hans Staub - Vision global

Am 23. Februar fand ich mich einmal mehr am Flughafen Kloten ein, um für den Flug nach Indien einzuchecken. Mein Ziel war Siliguri in Westbegalen, Nordostindien.

Es war mein 3. Besuch, und ein ganz besonderer dazu. Ich durfte nämlich den Start des ersten Kurses an der Bibelschule miterleben. Daraufhin hatten wir nun mehr als ein Jahr hingearbeitet. In dieser Zeit galt es, die Arbeit der nepalisprachigen Himalayan Free Church of India (HFCI) kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen, Fragen zu klären und zu entscheiden, wie wir HFCI unterstützen können. Zusammen (FEG Schweiz, SAM global und HFCI) beschlossen wir, sie in der Ausbildung ihrer Mitarbeiter zu unterstützen. Und nun war es so weit: der erste Kurs konnte stattfinden.

Dieser jährliche Kurs dauert 4 Wochen und soll als Kurzbibelschule für Interessierte dienen, die im Glauben wachsen wollen. 22 Studenten nahmen teil. Sie profitierten von einem breiten Programm mit guten Lehrern aus der HFCI. Ich war eingeladen, «Jüngerschaftsprinzipien» und «Biblische Leiterschaft» zu unterrichten. Der Hauptkurs wird dann aber jeweils von September bis November über drei Jahre hin abgehalten. Die Studenten werden sorgfältig ausgesucht und dienen meist jetzt schon in den Gemeinden. Die insgesamt 9 Monate sollen ihnen eine Basis geben für die Arbeit in den ca. 140 Gemeinden in Westbengalen und Sikkim.

Die zweieinhalb Wochen waren sehr bereichernd. Trotz Sprachgrenzen entstanden gute Beziehungen mit den Studenten. Es war ermutigend, sie zu beobachten: in Zeiten der Stille, bei der Hausarbeit, den 2 täglichen Anbetungszeiten, den Unterrichtsblöcken, während den Mahlzeiten, beim Sport, sowie dem Gruppenstudium am Abend, wo die Themen des Tages verarbeitet werden. Nepalis sind ein fröhliches Volk, das gern lacht, viel singt und intensiv betet. Ich wurde ermutigt und inspiriert.

Mit dem Schulkomitee konnten wir das weitere Vorgehen besprechen. Der Austausch mit Lehrern (Pastoren in den Gemeinden) und dem neuen Prinzipal war bereichernd und hat unser gegenseitiges Vertrauen vertieft. HFCI ist dankbar für unsere Unterstützung. Ihr grosses missionarisches Anliegen ist ermutigend.

Zurzeit herrscht auch in Indien ein Lockdown. Die Coronakrise trifft sie viel härter als uns. Durch Spenden konnten wir ein kleines, für sie aber grosses Zeichen des Mittragens setzen. Ich möchte der FEG Schweiz und allen Spendern ganz herzlich danken, dass sie diese Zusammenarbeit mit HFCI möglich machen. Es ist eine gute Investition in das Reich Gottes!

Für weitere Informationen:

• SAM-global-Webpage: www.sam-global.org