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Hochwasser in Koblenz 2018 Schaulustige berichten über ihre Meinungen

Hochwasser - für viele Anwohner an Rhein und Mosel eine Gefahr. Die scheinbar natürliche Reaktion wäre das Meiden der Flüsse. Doch für manche Menschen hegt der steigende Wasserpegel eine Anziehungskraft. Etliche Schaulustige kamen an Rhein und Mosel. Das Ziel: das Spektakel des Hochwassers im Januar 2018 mit eigenen Augen zu sehen. Und sich über das Ereignis auszutauschen. Sie berichteten über ihre Gefühle, Gedanken und Meinungen.

"Mir tuen die Menschen in der Nähe, die Schäden vom Hochwasser getragen haben, leid!" - Koblenzer

"Ich finde, es sieht schön aus, aber ich bin auch nicht selber betroffen." - Koblenzerin

"Mir könnte jemand eine halbe Million anbieten oder ich würde lieber in einer 50 m²-Wohnung wohnen, als dass ich in einem Haus direkt am Rhein wohnen würde!" -Paar aus Lahnstein

"Sie können mir sagen, was Sie wollen, aber der Klimawandel nimmt zu. So etwas wird in Zukunft noch häufiger passieren" - Passantin aus Cochem

"Dieses Mal sind es ja nur 6,70m. Das ist für Koblenz normal, kann man sagen. Solange es unter 7m ist, ist das kein Thema. Ab 7m haben sie das Wasser im Lokal. Im Keller sowieso, aber das ist ja kein Thema, das müssen sie eh rauspumpen." - Koblenzer

"Ich finde es eigentlich eher interessant als schlimm. Das einzig blöde ist nur, wenn man joggen gehen will und die Laufwege überflutet sind." - Joggerin aus Koblenz

"Für meine Kinder ist das Hochwasser ein einziges Spektakel. Sie haben immer einen riesen Spaß, nach dem Hochwasser im Schlamm zu spielen." - Koblenzer Mutter

"Ehrlich gesagt, sind wir ziemlich überrascht über die Gelassenheit der Koblenzer und der Behörden." -Familie aus Mannheim; machten ein Familienfoto vor dem Hochwasser

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