Kurzexpedition Die Schafe in den Bergen

Da eine Reise mit einer großen Gruppe und mit dem Auto ziemlich aufwendig und kostspielig ist, haben sich für diese Kurzexpedition zwei Freiwillige gefunden, die nochmals für ein paar Tage in die Karpaten nach Rumänien fliegen würden, um die Schafe in den Bergen zu beobachten und nebenbei noch einige schöne Landschaftsaufnahmen machen könnte - Matthias und Daniel. Dabei bot es sich an, die Schafe aus der Luft mit einer Drohne zu fotografieren, um eine ganz besondere Perspektive auf das Geschehen zu bekommen.

Vom 30.06 ist es dann soweit. Unser Einsatz beginnt. Wir kommen erst spät abends an und legen uns nach einem gemeinsamen Abendessen erschöpft schlafen.

Unterwegs zu Sebi

Am Nächsten Tag überprüfen wir die Ausrüstung, packen sie ein und fahren mit dem „Samurai“ in die Berge. Die Hirten verbringen den ganzen Sommer hier oben bei den Schafen. Hier ist Achtung geboten, denn jederzeit könnte sich ein Raubtier nähern. Nur durch die ständige Aufsicht sind die Schafe sicher und der Hirte kann bei Gefahr, gemeinsam mit seinen Hunden, die schutzlosen Schafe verteidigen. Eine Aufgabe, die durchaus sehr viel Mut erfordert. Es erinnert mich ein bisschen an den Schafhirten David aus der Bibel. Er hatte die gleiche Aufgabe und hat die Schafe aus den Klauen des Bären und Löwen gerettet.

Die Drohne im Test
Auf dem Weg in die Berge
Der "Samurai" leistet ganze Arbeit

Oben auf dem Berg gibt es ein See. Zu diesem kommen die Schafe um zu trinken. Genau hier schlagen wir unser Lager auf. Abends werden wir herzlich von den Hirten empfangen und eingeladen das traditionelle Abendessen zu probieren (Maiskuchen mit Käse). Es ist ein schöner Abend und wir dürfen über den schönen Sternenhimmel staunen. Nach dem Lagerfeuer legen wir uns schlafen.

Hier schlagen wir unser Lager auf
Maiskuchen mit Käse

In dieser Nacht gab es zum Glück keine Bedrohung für die Schafe. Schon um 5:30 Uhr stehen wir auf, um den Sonnenaufgang zu bestaunen. Auch die Hirten mit ihren Schafen machen sich auf den Weg zur Weide.

Ein malerischer Sonnenaufgang

Wir frühstücken und warten bis die Schafe wieder zum Trinken an den See kommen. So können wir von einem Schlauchboot aus, das wir mitgenommen haben, schöne Fotos machen. "Er führet mich zum frischen Wasser" heißt es in einem Psalm. Wenn man dieses Bild mit den Schafen so vor Augen hat, wird einem diese Stelle nochmal etwas deutlicher.

Die Zeit vergeht wie im Fluge und schon bald müssen wir unser Lager wieder abbrechen und uns langsam wieder auf den Rückweg machen. Der Heimweg dauert eine Stunde.

Sonntags dürfen wir den Gottesdienst besuchen und die Einheimischen näher kennenlernen. Am Montag steht die Rückreise bevor und wir sind schon gespannt, ob sich bald wieder eine Möglichkeit ergibt, um aus den Karpaten berichten können.

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