Zwischenbericht 2016 Isabel Kempe - NPHG

Über sechs Monate bin ich nun schon in Guatemala, dass die Zeit hier so schnell vergeht, hätte ich mir nicht erträumen können. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten bin ich nun voll und ganz angekommen - wie es im Leben so ist, läuft nicht immer alles perfekt, aber sonst wäre es vermutlich auch langweilig...

Eindrücke aus Guatemala

Inzwischen habe ich meinen festen Platz im Montessori Team (Pre-/Primaria bis zur Zweitenklasse) und bin froh ein Teil dieses tollen Teams zu sein! Das Team besteht aus sechs Lehrerinnen und einer jungen Frau die ihr 'año de servicio' in der Vorschule leistet. Besonders schön ist es, dass wir immer wieder neben der Arbeit gemeinsam Dinge unternehmen. So habe ich die Chance noch mehr von der Kultur, den Bräuchen und natürlich auch dem typischen Essen kennen zu lernen.

Schul"alltag"

Aber nicht nur die Maestras habe ich in mein Herz geschlossen, selbstverständlich auch unsere Schüler - besonders natürlich die Kinder aus meiner Klasse (Segundo Primaria). Oft werde ich nach meinem Schulalltag gefragt, ob dieser "Alltag" je so richtig eingependelt ist, bin ich mir eher unsicher.

Den jede Woche steht etwas besonderes an oder es ergeben sich andere Arbeitsabläufe - durch Prüfungsphasen, Therapien, Juntas, Hausaufgaben, Geschichtswettbewerbe, Ausflüge, Überschwemmungen in der Regnezeit, Feiertage oder einfach nur durch kleine Unfälle oder Wehwehchen (durch die man seinem Schulvormittag auf einmal in der Klinik verbringt).

Meine Klasse besteht ungefähr zur Hälfte aus externen und zur anderen Hälfte aus internen Schülern. In unsere Klasse sind aktuell drei Kinder mit erhöhtem Betreuungsbedarf integriert, für die ich hauptsächlich zuständig bin.

Seit Anfang Juli haben wir nachmittags mit der Eingewöhnungsphase (alle Kinder die nächstes Jahr mit der jüngsten Etapa beginnen) begonnen. Diese Stunde ist oftmals eine schöne Abwechslung zu meiner sonstigen Arbeit, da es nochmal ein ganz anderes Alter ist (die Kinder sind zwischen 2-3 Jahre alt).

Amüsante Zeiten mit den anderen Freiwilligen

Gegen 15 Uhr ist der erste Teil meines Arbeitstages geschafft und ich habe etwas Zeit für mich, insofern das in einem Haus mit sechs Mitfreiwilligen beziehungsweise 19 anderen Freiwilligen möglich ist. Seit Juli gab es ein paar Änderungen in unserer Freiwilligengruppe und so gibt es auch wieder neue Dynamiken.

Nicht alle aber fast alle der aktuellen Freiwilligen in NPH Guatemala

Gegen Spätnachmittag/ Abend beginnt der zweite Teil meiner Arbeit im Baby Haus. Ich habe mich zu Beginn meines Dienstes für die Jungs Sección im Casa de Bebés entschieden und bin sehr glücklich darüber. Aktuell sind 12 Jungs im Alter zwischen 6-9 in meiner Gruppe und allesamt haben sie sehr schnell mein Herz erobert.

Meine Jungs aus dem Babyhaus

Auch wenn einem manchmal schon fast die Ohren piepsen und man gefühlt erschlagen nach Hause zieht - die Jungs lieben es zu toben - sind es mit unter einfach die schönsten Momente hier in meinem Freiwilligendienst.

Und natürlich kommt auch immer wieder der ein oder andere zum kuscheln vorbei... Immer wieder faszinierend ist es wie die kleinen gebannt Geschichten lauschen und an manchen Tagen ein Buch nach dem anderen lesen wollen.

Entdeckungsreisen durch Zentralamerika

Ebenso hören sie immer wieder gespannt zu, wenn ich von meinen Ausflügen, dem Urlaub, meiner Familie oder Deutschland berichte und nun möchte ich auch schon wieder aufhören zu berichten... Denn die Kinder warten schon :)

Alles in allem geht es mir inzwischen sehr gut hier und ich kann es noch gar nicht realisieren, dass die Hälfte nun schon vorbei ist...

Herzliche und Sonnige Grüße aus Guatemala!

Isabel

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