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Kurs 4: EPD

Elektronisches Patientendossier (EPD)

Aufgabe: Die Einführung eines elektronischen Patientendossiers in der Schweiz EPD ist schon seit längerer Zeit in den Medien und die Einführung wurde schon mehrmals verschoben. Haben Sie sich schon damit beschäftigt? Welches sind Ihrer Meinung nach die Vor- und Nachteile eines elektronischen Patientendossiers? Bitte überlegen Sie sich: Wie betrifft Sie die Einführung dieses EPD persönlich und beruflich?

Ziele des Elektronischen Patientendossier laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) der Schweiz:

«Mit dem elektronischen Patientendossier sollen die Qualität der medizinischen Behandlung gestärkt, die Behandlungsprozesse verbessert, die Patientensicherheit erhöht und die Effizienz des Gesundheitssystems gesteigert sowie die Gesundheitskompetenz der Patientinnen und Patienten gefördert werden.» Hier geht es zur Seite.

Aufgabe: Was halten Sie von dieser Aussage? Diskutieren Sie mit Ihren Mitstudierenden darüber.

Was beinhaltet das Schweizer Elektronische Patientendossier (EPD)?

Im EPD werden Dokumente zur medizinischen Vorgeschichte gespeichert und können online eingesehen werden. Patient*innen können selbständig Dokumente hinterlegen und den Dokumenten eine Vertraulichkeitsstufe zuordnen. Die Zugriffsrechte werden jeweils bestimmten Gesundheitsfachpersonen erteilt. In einem ersten Schritt werden Berichte und Befunde abgelegt werden können.

Aufgabe: Die Patient*innen können die Dokumente im EPD jederzeit selber löschen oder eigene Dokumente hinzufügen. Wie stehen Sie als Behandelnde dazu?
Aufgabe: Was bedeutet das EPD im klinischen Alltag? Wie wirkt sich das EPD auf unseren Arbeitsaufwand aus?

Was passiert in einem Notfall?

In Notfallsituationen kann Gesundheitspersonal auf des EPD zugreifen. Ein Anpassen des Umfangs des Zugriffs oder ein Widerspruch zu diesem Notfallzugriffs ist durch den Patient jederzeit möglich.

Internationalität

Welches sind die Möglichkeiten des EPD im National Health Service in England?

Fast alle Hausarztpraxen haben in England bereits eine elektronische Krankengeschichte. Es gibt zudem einen «elecronic summary Care Record (SCR)», in welchem Rezepte und Allergien zwischen Spitälern, Hausärzten und Apotheken geteilt werden. 94% der Bevölkerung hatte im März 2015 einen SCR. In manchen Gegenden können detailliertere Informationen geteilt werden.

Aufgabe: Lesen Sie den Artikel zum EPD des NHS. Was halten Sie davon? Macht das bei uns auch Sinn?
Aufgabe: Wie muss aus Ihrer Sicht ein elektronisches Patientendossier idealerweise gestaltet sein? Wie kann das umgesetzt werden? Diskutieren Sie mit Ihren Freunden und Familie.
Weiterführende Infos

Weiterführende Infos

Erklärt das EPD, offizielle Informationen von Bund und Kantonen

Gesetzliche Basis

Koordiniert verschiedene Projekte zur Digitalisierung im Gesundheitswesen von privater und öffentlicher Seite

Stellungnahme der FMH zum elektronischen Patientendossier und Informationen für die Ärzteschaft

Das Inselspital zum EPD

Informationen des NHS zum EPD

Vielen Dank fürs Anschauen und Teilen unseres Kurses. Wir haben das Bedürfnis unsere Kurse stetig anzupassen und zu erweitern. Bitte geben Sie uns hier ein kurzes Feedback (5') inkl. Verbesserungsvorschlägen.

Credits:

Erstellt mit Bildern von heladodementa - "technology servers server" • TheAndrasBarta - "world europe map" • nile - "paper font old"