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Offen gesagt Newsletter aus Italien / Vision Europa / Juli 2021

Offen gesagt

Danke für allen Support den unsere Mitarbeiterinnen in Italien von euch regelmässig erhalten. In diesem Newsletter könnt ihr sie mal von einer vielleicht ganz anderen Seite kennen lernen.

Antonio Gucchi, Länderverantwortlicher Italien - Vision Europa

Rahel Schneider Giangualano lebt seit 2007 in Italien und ist verheiratet mit Biagio. Sie haben 3 Kinder zwischen 4 und 10 Jahren. Seit 2012 investieren sie sich als Familie im Vision Europa-Gemeindegründungsprojekt in der Groane.

Worüber hast du in letzter Zeit so richtig gelacht?

  • Über die altklugen Bemerkungen meines Sohnes (4 Jahre).

Mit wem würdest du gerne mal eine Woche tauschen – und sei es nur zum Spass?

  • Mit einem Brockibesitzer. Ich würde liebend gerne ein paar Tage lang in einer Brockenstube arbeiten und miterleben, was da alles so gebracht und gekauft wird.

Eine der grössten Herausforderungen für Christen in Italien ist?

  • Viele evangelische Christen sind Teil sehr kleiner Gemeinden. Oftmals werden diese als Kirche gar nicht wahrgenommen und Gemeinden tendieren gleichzeitig dazu, sich von der Welt und anderen Denominationen abzukapseln.

Was liebst du an den Italiener/innen?

  • Die Melodie der Sprache und die Gabe, Emotionen auch wirklich zeigen zu können. Ihr Geschmack für Design, Architektur und Mode.

Was sind deine Vorbilder im Glauben?

  • Insbesondere war es meine Tante Hanna, die mich stets mit viel Liebe an der Hand genommen hat und ganz unkompliziert ihren Alltag mit Jesus gelebt hat. Ihr fast kindlicher Glauben hat mich sehr geprägt und inspiriert.

Eine Schwäche, die du durch den Glauben besser in den Griff bekommen hast?

  • Der Umgang mit den Schwächen anderer. Als Jugendliche kritisierte ich oft mit viel Scharfsinn die Fehler von Mitmenschen. Jesus hat mich barmherziger gemacht.

Ein Buch, das dich neben der Bibel besonders vorangebracht hat.

  • "In seinen Fussstapfen" von Charles M. Sheldon hat mich als Jugendliche sehr motiviert, entschieden Jesus Christus nachzufolgen. "Nein sagen ohne Schuldgefühle: Gesunde Grenzen setzen" von Henry Cloud und John Townsend. Der Titel spricht für sich.

Dein grösster Traum für die Zukunft?

  • Dass ich am Tag meines Heimgangs vor Gott stehen darf und er mir (nach Matthäus 25,21) zuspricht: "Sehr gut, Rahel, du bist eine tüchtige und treue Dienerin. Du bist mit dem wenigen treu umgegangen, darum will ich dir viel anvertrauen. Komm herein zum Freudenfest deines Herrn!".
Reto Dittli seit 1993 in Italien. Verheiratet mit Rachele, drei fast erwachsene Kinder. Seit 1995 in der Brianza mit dem Ziel Gemeindegründung und Gemeindeaufbau.

Worüber hast du in letzter Zeit so richtig gelacht?

  • Bei unserer letzten Sitzung mit dem Gemeindegründungsteam suchten wir nach einem Namen für die neue Gemeinde. Da wir uns ein wenig festgefahren hatten, versuchte ich neue Impulse zu geben und die Fantasie etwas anzuregen. Die Resultate waren wirklich unglaublich. Wir lachten oft. Haben aber noch keinen Namen gefunden.

Mit wem würdest du gerne mal eine Woche tauschen – und sei es nur zum Spass?

  • Mit einem Farmer in Nordamerika.

Eine der grössten Herausforderungen für Christen in Italien ist?

  • Ein relevantes Evangelium predigen. Christen mit zerbrochenen Herzen neu zu entfachen.

Was liebst du an den Italiener/innen?

  • Spontanität, Kreativität und Design

Was sind deine Vorbilder im Glauben?

  • Klaus Aeschlimann. Seine Art und seine Verkündigung haben mich sehr ermutigt auch etwas in Gottes Reich zu bewirken.

Eine Schwäche, die du durch den Glauben besser in den Griff bekommen hast?

  • Sucht

Ein Buch, dass dich neben der Bibel besonders vorangebracht hat.

  • Vittima o Vincitore, scegli per vivere Derek M. Watson, Daniel Tocchini, Larrz Pinci. Ein Text, der hilft, gute Vorsätze auf den Boden zu bringen (Englisch: Killing the Victim before the Victim Kills You)
  • Makarios, (Manfred Engeli). Ein Buch das hilft den Traum der Menschheit zu realisieren.

Dein grösster Traum für die Zukunft?

  • Gemeinden die von der Gründung an selbständig sind und organisch so wachsen, dass sie einen unersetzbaren Segen in ihren Umgebung darstellen.
Doris Meister, Heimatgemeinde FEG Rüti, seit 1994 in Italien in der Gemeindegründung und Gemeindeentwicklung

Worüber hast du in letzter Zeit so richtig gelacht?

  • Über unsere Kinder während dem Gemeinde-Picknick , über ihre Freude nach langer Zeit wieder unbeschwert gemeinsam spielen zu dürfen.

Mit wem würdest du gerne mal eine Woche tauschen – und sei es nur zum Spass?

  • Mit dem US Pastor und Autor Peter Scazzero. Nach dem Tausch werde ich gespannt auf sein Feedback über die Woche in unserer Gemeinde hören und daraus lernen.

Eine der grössten Herausforderungen für Christen in Italien ist?

  • Die Jahrhundert alte Trennung zwischen Glaubensinhalte und dem realen Leben zu überwinden.

Was liebst du an den Italiener/innen?

  • Die Kunst sich in fast jeder Situation arrangieren zu können und vor unvorhergesehene Hindernisse eine Lösung zu finden.

Was sind deine Vorbilder im Glauben?

  • Ein Ehepaar, das ich seit meiner Jugend in der Gemeinde kenne. Sie waren damals ein Vorbild in der Blüte ihrer Jahre und sind es noch heute im hohen Alter und mit schwindenden Kräften.

Eine Schwäche, die du durch den Glauben besser in den Griff bekommen hast?

  • Ich habe den Eindruck je länger ich mit Jesus unterwegs bin desto mehr bin ich meiner Schwäche bewusst und wie wenig ich diese im Griff habe. Jesus ermutigt mich mit: »Meine Gnade ist alles, was du brauchst, denn meine Kraft kommt gerade in der Schwachheit zur vollen Auswirkung.« Daher will ich nun mit grösster Freude und mehr als alles andere meine Schwachheiten rühmen, weil dann die Kraft von Christus in mir wohnt.»

Ein Buch, dass dich neben der Bibel besonders vorangebracht hat.

  • Wahre Jüngerschaft von William MacDonald hat meine Art den Glauben zu leben in jungen Jahren geprägt. Die Aussagen dass Nachfolge kompromisslose Hingabe bedeutet und uns aus der Komfortzone herausholt.

Dein grösster Traum für die Zukunft?

  • Ein wachsendes Netzwerk von Gemeinden die sich gesund vermehren, reife Jünger Jesu die selber andere in der Jüngerschaft anleiten.
Davide Carritiello lebt seit Januar in Italien zusammen mit seiner Ehefrau Debora. Im Groane-Team mit dabei wachsen sie im Glauben und machen ihre ersten Schritte in der Mission.

Worüber hast du in letzter Zeit so richtig gelacht?

  • Ein Franzose leert in einem Tik-Tok Video eine ganze Dose Ananas auf eine Pizza. Zwei Italiener antworten mit einem Video, in welchem sie ein Croissant in einem Mixer kleinhacken. Die EM lässt Nationalgefühle hochschlagen…

Mit wem würdest du gerne mal eine Woche tauschen – und sei es nur zum Spass?

  • Spongebob Schwammkopf: Meer und Burger-Braten sind zwei grosse Leidenschaft von mir.

Eine der grössten Herausforderungen für Christen in Italien ist?

  • Für den italienischen Staat und seine Politiker zu beten.

Was liebst du an den Italiener/innen?

  • Der italienische Humor in schwierigen Situation lässt vieles leichter ertragen. Vielleicht manchmal auch zu fest…

Was sind deine Vorbilder im Glauben?

  • Begeisterung lösen in mir alle Rentner aus, welche ihre Pension Gottes Gemeinde widmen und Gott treu über die Jahre gedient haben.

Eine Schwäche, die du durch den Glauben besser in den Griff bekommen hast?

  • Unkontrollierte Wutanfälle sind eine Seltenheit geworden.

Ein Buch, dass dich neben der Bibel besonders vorangebracht hat.

  • «Bruchko - Ich schwör's bei diesem Kreuz: Ich töte euch!» von Bruce E. Olson hat mich sehr beeindruckt.
  • Zurzeit lese ich «Von der Kunst, sich selbst zu führen» von Thomas Härry und kann viel für mich lernen. Ein wichtiger Teil ist es, sich selbst Sorge zu tragen.

Dein grösster Traum für die Zukunft?

  • Eine lebendige Beziehung zu Gott und Debora haben.

Credits:

Erstellt mit Bildern von RitaE - "spaghetti noodles bolognese" • ponce_photography - "pasta spaghetti food" • Divily - "spaghetti pasta noodles" • TeeFarm - "cook healthy food" • HoaLuu - "pasta lunch breakfast"