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Das Meer Ein schützenswertes ökosystem

Unsere Ozeane sind von größerer Bedeutung für uns alle, als wir uns es vielleicht vorstellen mögen. Durch Verschmutzung und anderen Einflüssen droht ein Ungleichgewicht dieses Ökosystems. Nur ökologisch intakte Meere können Nahrung, Energie und saubere Luft liefern. Biologische Vielfalt und Klimafunktion sind für uns lebensnotwendig, weswegen wir uns auf ein Umdenken und entsprechendes Handeln einstellen sollten.

Viele denken bei dem Wort Meer erst einmal an Urlaub, Strand, Palmen und türkisfarbenes Wasser, den imaginären Schirmchendrink in der Hand. Träumen vom Tauchen in bunt leuchtenden Unterwasserwelten voller Leben und Farbpracht. Hören das Rauschen der Wellen und die Möwen kreischen. Romantik und Abenteuer. Danach rief es, das Meer, sehr laut, auch ich habe es gehört und war den Rufen gefolgt.

Nur in letzter Zeit werden diese Rufe immer leiser. Eigentlich möchte das Meer in diesen Jahren einfach nur seine Ruhe haben. Um Gelegenheit zu bekommen, sich zu erholen. Es war einfach zuviel des Raubbau an ihm. Es verlangt, die Menschen sollen endlich begreifen lernen, dass es sie ernährt und ihnen die Luft zum Atmen gibt. Obwohl das allgemein bekannt ist, scheint es jedoch kaum jemand wahrhaben zu wollen, geschweige dem es zu verinnerlichen und entsprechend handeln. Dazu kommt der Irrglaube des Menschen, allmächtig zu sein und sich alles Untertan machen zu können.

Wir sollten das Wunderwerk Natur zu schätzen wissen. Vielleicht zur Abwechslung sogar dankbar sein. Wesen und Eigenschaft des Ökosystems Meer ist die ganze Welt mit Leben zu versorgen. Drei Viertel des gesamten Sauerstoffs wird von Mikroorganismen in den Ozeanen produziert.

Sieben Milliarden Menschen leben auf 30 Prozent der Oberfläche der Erde. Wir alle sind abhängig von den restlichen 70 Prozent – dem Meer. Das Meer ist auch die größte Nahrungsquelle der Welt.

Was wir im Laufe der letzten Jahrzehnte mit ihm gemacht haben

Der menschliche Einfluss auf die Ozeane reicht von der direkten Verschmutzung mit Schadstoffen und Müll bis hin zur durch den Klimawandel entstandenen Erwärmung der Meere. Dazu kommen Überfischung und Beifang, was sich ebenso negativ auf das Ökosystem Meer auswirkt und schlussendlich uns alle betrifft. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts dachte der Mensch noch, die Ressourcen der Ozeane seien unendlich. Die Fischbestände sind in den letzten 60 Jahren um 90 Prozent gesunken. Soviel dazu. Wenn wir so weiter machen, ist es laut Wissenschaftlern möglich, den Fischbestand in weniger als 50 Jahren komplett auszulöschen.

Wir fischen nicht nur die Meere leer, wir reichern sie auch noch mit Giftstoffen an, bevor sie auf unseren Tellern landen. 

Nach uns die Sintflut

Dennoch treibt uns die Geldgier zu mehr und mehr Ignoranz und dem Denken „Nach uns die Sintflut“. Vielen der Entscheider ist es schlichtweg egal was mit der Erde in 50 oder 100 Jahren passiert, denn dann sind sie ja nicht mehr da. Und wir auch nicht. Das Motto lautet „Who cares?“. Mir ist es zwar nicht egal, aber recht viel besser ist mein Verhalten als Konsument auch nicht, denn ich nehme mir oft nicht die Zeit, mir Gedanken darüber zu machen, was ich da eigentlich kaufe.

Der Kreuzfahrttourismus ist ein einzigartiges Beispiel für die Unfähigkeit, sich gewahr zu werden, was da eigentlich vor sich geht. Wie im Rausch, durch eine riesige Nachfrage, will man immer noch mehr. Mehr als erfolgreich wurde bei den Reedereien ein Imagewechsel vollzogen, der ein überdurchschnittliches Wachstum zur Folge hatte. Vor etwa 30 Jahren eher bei Senioren beliebt, hat sich die Branche aus diesem Klischee längst frei gestrampelt und ist heute ein außergewöhnlich starker Magnet für alle Urlaubshungrigen.

Einerseits geht der Trend in Richtung noch mehr und natürlich noch größere Schiffe zu bauen. Am liebsten würde so manch ein Planer auf dem obersten Deck ein ganzes Oktoberfest einrichten. Andererseits verschärfen sich gleichzeitig und permanent umweltbezogene Richtlinien und Gesetze. Zum Beispiel die MARPOL (von marine pollution) und IMO (International Maritime Organization) sind zwei von etlichen Organisationen, die sich zum Ziel gemacht haben, die Meeresverschmutzung durch Schiffe zu verringern und möglichst ganz zu verhüten. Dennoch leider wenig tröstlich, denn die Seeschifffahrt ist der weitaus größte Verkehrsträger der Weltwirtschaft.

Plastikmüll in den Ozeanen

Über fünf Billionen Plastikstücke vermüllen derzeit den Ozean. Der wenigste Plastikmüll fällt über die Reling von Schiffen. Der meiste Müll kommt von Landseite. Ein Teil des in den Meeren treibenden Müll wird durch Wellenbewegung und Sonnenlicht letztlich pulverisiert und gelangt auf diesem Weg in die Mägen verschiedener Meeresbewohner und somit in unsere Nahrungskette, angereichert mit giftigen und krebsverursachenden Chemikalien wie DDT (Insektizid) und polychlorierte Biphenyle (Chlorverbindungen). Mahlzeit.

Die Hauptverursacher sind China, Indonesien, Vietnam und die Philippinen. In den Ländern mit den untersuchten Küstenregionen seien im Jahr 2010 275 Millionen Tonnen Plastikmüll produziert worden. Beinahe 100 Millionen Tonnen davon kommen aus der Bevölkerung, die innerhalb eines 50km Streifens an den Küsten leben. 32 Millionen davon sind unsachgemäß entsorgt worden. So legt es eine aktuelle Studie des Magazins Science dar. Auch über Flüsse findet das Plastik seinen Weg in die Ozeane. Oder per Mülldeponien und wilde Müllkippen, die im Ödland an Flüssen, Sümpfen oder Meeresküsten aufgeschüttet werden.

Laut Umweltbundesamt hält sich so eine Plastikflasche 450 Jahre, ein Fischfang-Nylonnetz 600. 25.000 Stück hiervon geraten jährlich unkontrolliert in die Meere. Zahlen, die keiner mehr hören will. Allenfalls ist das Interesse gleichzustellen mit dem an neuen Rekorden und ähnlichem. Aber so wirklich bedroht fühlt sich niemand. Schockierend ist es irgendwie auch nicht mehr, wird man doch tag täglich mit neuen Informationen gefüttert.

Friendly Floatees

Ladungsverluste von Schiffen machen den kleinsten Teil aus. Sehr bekannt wurde jedoch der Fall des Frachters Ever Laurel, der im Jahr 1992 auf dem Weg von Hongkong nach Tacoma in einen schweren Sturm seine Ladung verlor. Drei Container mit etwa 29.000 Plastiktierchen. Auf diese Weise wurden die gelben Quietscheentchen, grüne Frösche und blaue Schildkröten berühmt und es entstanden weitere Projekte daraus. Die Spielzeuge wurden über einen langen Zeitraum an verschiedenen Küsten angespült und gaben dabei Forschern Auskunft über Meeresströmungen. Seitdem werden etwa alle drei Jahre Teile dieser verlorenen Ladung in Alaska angespült.

Auch durch Umweltkatastrophen, wie der Tsunami im Jahr 2011, werden große Mengen von Gegenständen aller Art ins Meer geschwemmt. Im Nordpazifik liegt ein Teppich aus Müll, so groß wie Deutschland.

Offshore-Anlagen

Im Küstenvorfeld der Meere wurden zur Stromerzeugung Windparks errichtet. Sie verteilen sich über die Regionen Nordsee, Irische See bis Nordfrankreich, Iberische Atlantikküste, Golf du Lion im Mittelmeer, Griechische Ägäis und Teile der Küste Italiens. Hier liegen Problem und Lösung sehr nah beieinander. Nachdem vom Naturschutzbund Deutschland festgestellt und bemängelt wurde, dass bei der Einrichtung von Offshore Anlagen unterseeisch durch Rammen und Bohren ein erheblicher Geräuschpegel verursacht wird, was beispielsweise Wale orientierungslos werden lässt, wurden Schalldämpfer eingesetzt und die beschallte Fläche konnte um 90 Prozent reduziert werden.

Untersuchungen von niederländischen Wissenschaftlern kamen sogar zu dem Ergebnis, dass sich der Windpark positiv auf die Tierwelt auswirkt. Die biologische Vielfalt innerhalb eines solchen Windparks sei sogar größer als rundherum, in der Nordsee. Viele Tiere suchen nun Schutz und Ruhestätten in den Windparks. Damit kann man glaube ich leben.

Dass der Mensch jedoch dennoch nicht in der Lage ist, den gesamten Umfang der Auswirkungen zu erforschen und zu berücksichtigen, zeigen diese gestrandeten Wale. 

Leider sind ganz aktuell mehr als 400 Wale aus unerklärlichen Gründen an einen Strand in Wellington in Neuseeland geschwemmt worden. Es wird vermutet, dass das Echolot-System der Tiere gestört war, durch Unterwasserlärm. Dazu sollen ungewöhnlich hohe Temperaturen und Erkrankungen kommen.

Umweltkatastrophen

Unfälle durch Öltanker oder auf Bohr- und Förderplattformen machen uns wieder wütend und vor allem ohnmächtig, weil wir dagegen nun garnichts unternehmen können. Außer ein Boykott oder richtig wählen vielleicht, aber viele glauben ja auch an den Weihnachtsmann. Mit der Zeit schleicht sich auch so langsam das Gefühl ein, es ist doch sowieso schon alles egal. Von den Auswirkungen der Ölpest im Golf von Mexiko durch die Explosion der Ölbohrplattform Deep Water Horizon weiß zwar jeder, aber so wirklich beschäftigen will sich damit niemand. Ich auch nicht. Man hat schließlich anderes zu tun. Dabei wäre es eigentlich so wichtig, bei all solchen Fällen selbst nach Antworten oder Erklärungen zu suchen und sich nicht mit fünf Sätzen in der Tagesschau abspeisen zu lassen.

Aus internen Dokumenten des BP-Konzerns geht hervor, dass zur Abdichtung des Bohrlochs trotz Warnungen von Fachleuten bewusst eine kostengünstigere Methode mit größeren Risiken von Gasaustritt gewählt wurde. Später sah die Öffentlichkeitsarbeit so aus, dass BP zwar auf seiner Website Informationen über die Vorgänge zur Eindämmung der Ölpest darstellte, jedoch nur mit unverfänglichen Bildern, die kaum etwas mit der Realität der Umweltverschmutzung zu tun haben. Der Konzern kaufte mehrere Schlüsselwörter wie „Oil Spill“ (Ölpest) bei verschiedenen Suchmaschinen, um Internetnutzer verstärkt auf die eigenen Darstellungen zu leiten. So wird das heutzutage geregelt.

Das macht uns müde. Man will und kann es auch nicht mehr hören. Vor allem weil sich das eigene Leben immer schneller um einen dreht und es immer mehr gibt, womit man sich den lieben langen Tag beschäftigen sollte oder muss. Brent Spar? Ach ja, der schwimmende Öltank in der Nordsee von Shell, der im Meer entsorgt werden sollte. Das ist doch schon so lange her.

Das Ausmaß einer Ölpest ist nicht nur unermesslich, es scheinen auch Experten nicht zu wissen, was in so einem Fall zu tun ist. Denn 2010 hat beispielsweise BP eine Million Liter Chemikalien eingesetzt, um den Ölteppich aufzulösen. Corexit 9500 heißt das Gift, dass das Öl fein unter die Wassermassen der Tiefsee verteilen sollte. Somit hat sich ein großer Teil des Öls auf einer Fläche von mehr als 3000 Quadratkilometern im Umkreis des Bohrlochs am Meeresboden abgesetzt. Als wäre das Öl dort besser aufgehoben. Klar, irgendwo muss es ja hin.

Tiefseebohrungen

Im Rausch der Tiefe. Es ist bekannt, dass die Tiefsee weitgehendst noch unerforscht ist. Das hält uns aber nicht auf, immer weiter in unbekannte Regionen vorzudringen und immer noch tiefer nach Öl zu bohren. Dabei sollte es weniger um eine Verbesserung der Bohrtechnik gehen, sondern mehr um das Bewusstsein, dass das Öl eigentlich besser in der Erde bleiben sollte. Möchte man die Welt retten, darf die Mehrheit der fossilen Brennstoffreserven nicht mehr genutzt werden. Werden Kohle, Gas und Öl zur Energiegewinnung verbrannt, entsteht das umweltschädliche Treibhausgas CO2. Die Folge: Die Temperatur steigt, der Meerespiegel steigt. Laut einer Studie im Magazin Nature müssten weltweit 80 Prozent der Kohle-, 50 Prozent der Gas- und 30 Prozent der Ölreserven im Erdboden verbleiben.

Schwimmende Unterwassertunnel

Norwegen plant einen schwimmenden Unterwassertunnel zu bauen. Für 37 Millarden Euro soll bis 2035 ein schwebender Tunnel die Schärenküsten verbinden. Die Bilder der Pläne rauben einem den Atem und man glaubt sich eher in einem Trailer eines Science-Fiction-Films. Die Tunnel sollen an schwimmenden Plattformen hängen. Durch zwei Röhren mit Raum für zwei Fahrspuren würden Autos etwa 30 Meter unterhalb der Wasseroberfläche, sodass Schiffe darüber noch Platz haben, die Fjorde queren können. Für die rund 1200 Kilometer lange Fahrt von Kristiansand nach Trondheim brauchen heute Autos mehr als 20 Stunden. Bald soll es halb so lange dauern.

Wie sagte der Lokführer in dem Film Zurück in die Zukunft so schön: „Ich frage mich, wer es jemals so eilig haben kann.“ Dabei ging es nur darum, die Geschwindigkeit einer Lokomotive auf 90 Meilen pro Stunde zu erhöhen. Klar geht es hier nicht um Geschwindigkeit an sich, sondern mehr um eine bessere Vernetzung der Welt, und naja, schon auch um schneller von A nach B zu kommen.

Bei diesem Unterwassertunnel-Projekt wird jedoch auch daran gearbeitet, Wellenbewegungen mit speziellen Geräten zur Energiegewinnung zu nutzen. Wir sind gespannt.

Die Folgen

Da der Mensch es nicht lassen kann, fortwährend die Natur zu beeinflussen und Raubbau an ihr zu betreiben, setzt sie sich zur Wehr, worunter letztlich wir zu leiden haben.

EUTROPHIERUNG Darunter wird die unerwünschte Erhöhung des Nährstoffgehalts von Gewässern durch gelöste Nährstoffe, besonders Stickstoff und Phosphor verstanden. Die Folgen sind Nachteilig für die Ökologie der Gewässer und ihre Nutzbarkeit, durch damit verbundenes nutzloses und schädliches Pflanzenwachstum.

GLOBALE ERWÄRMUNG Zunächst einmal sollte an dieser Stelle geklärt werden, was der Unterschied zwischen Klimawandel und globaler Erwärmung ist. Unter Klimawandel versteht man die Veränderung des Klimas auf der Erde, unabhängig davon, ob die Ursachen natürlichen Ursprungs sind oder der Mensch seine Hände mit im Spiel hat. Die globale Erwärmung ist unser ganz eigenes Werk. Durch Industrialiserung hat sich die Durchschnittstemperatur in den letzten 50 bis 150 Jahren signifikant erhöht. Das Jahr 2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der systematischen Messungen im Jahr 1880.

Im fünften Sachstandsbericht des IPCC (Intergonvernmental Panel on Climate Change) steht zu lesen, dass der Einfluss des Menschen auf das Klimasystem klar ist und eindeutig zu erkennen, dass viele der seit den 1950er Jahren aufgetretenen Veränderungen vorher über Jahrzehnte bis Jahrtausende nie aufgetreten sind.

Zusammenfassend, ja, es gibt einen natürlichen Klimawandel. Aber die globale Erwärmung überlagert inzwischen deutlich diesen eigentlichen Prozess.

DER MEERESSPIEGEL STEIGT Durch die globale Erwärmung bedingt, steigt der Meeresspiegel. Das führt aus zwei Gründen zum Meeresspiegelanstieg: Es kommt durch die Aufheizung der Ozeane zur thermischen Expansion des Wassers, das folglich mehr Volumen einnimmt. Gestiegene Lufttemperaturen führen zum Verlust von Landeis in Form von Gletschern oder Eisschilden, was zusätzlich Wasser in die Ozeane einbringt. Forschungsergebnisse erwarten bis zum Jahr 2100 einen Anstieg von einem halben bis zu zwei Meter. In weiteren 300 Jahren bis zu fünf Meter.

ÜBERFISCHUNG Hier setzt sich die Natur jetzt nicht direkt zur Wehr. Es wird nur ganz einfach bald nichts mehr zu essen da sein. Die Ressourcen der Erde sind nicht unendlich. Ich erinnere mich, als Kind sah ich überall diesen Aufkleber: "Wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann." (Weissagung der Cree) Das sollte einem spätestens jetzt wirklich zu denken geben.

Wer trägt die Verantwortung?

Für die ganze Welt? Natürlich niemand. Ließe sich auch schwer einrichten. Sich verantwortlich fühlen, so zu denken und handeln sollte jedoch jeder. Oder wie eingangs schon mal erwähnt, es wenigstens im Kleinen versuchen. Auf der Website der Bundesregierung ist ein Aktionsplan einsehbar, der besagt, dass Meereswissenschaft und Forschung gestärkt, Meeresumwelt und Klima geschützt, die Lebensqualität in Küstenregionen optimiert werden soll.

Liste internationaler Umweltabkommen

Internationales Übereinkommen zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe

Internationales Seeschifffahrts-Organisation Sonderorganisation der Vereinten Nationen

Ebenso zuständig die Meeresverschmutzung durch Schiffe zu verringern und möglichst ganz zu verhüten, Schiffssicherheit und Sicherheit der Seefahrt zu verbessern

Steht für Oslo und Paris und ist ein völkerrechtlicher Vertrag zum Schutz der Nordsee und des Norostatlantiks. Zuständig für alles, was in die Nordsee oder den Nordatlantik eingeleitet, versenkt oder auf andere Weise eingebracht wird. Dazu gehören auch Windenergieanlagen und Bohrinseln.

Zwischenstaatliche Kommission, die für den Schutz der Meeresumwelt im Ostseeraum.

Bundesamt für Naturschutz. Internationales Übereinkommen zur Regelung des Walfangs. Das Ziel der Konvention ist die angemessene und wirksame Erhaltung und Erschließung der Walbestände

EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie zur Erhaltung und Wiederherstellung der Meeresumwelt.

Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen

Non-Profit-Organisation

Meeresschutzinitiative zum Schutz der Hoch- und Tiefsee

Gesellschaft zur Rettung der Delphine

Der NABU setzt sich seit mehr als hundert Jahren für die Rettung unser Natur ein.

Die Meeresschutzorganisation war vor Ort bei vielen europaweiten Ölkatastrophen und setzt sich für die Grindwale vor den Färöer-Inseln ein.

Informationen über eine internationale Initiative zum Schutz und zur Erforschung der Haie.

Reef Check ist das größte internationale Programm, das Sporttaucher und Meereswissenschaftler involviert.

WDC (Whale and Dolphin Conservation) ist die weltweit führende gemeinnützige Organisation zum Schutz von Walen und Delfinen.

Engagement

Diese Organisationen beschäftigen sich mit dem Schutz der Meere und der Wiederherstellung mariner Lebensräume.

Ideen und Kunst

Es gibt bereits einige Gemeinschaftsprojekte zwischen Adidas und Parley for the Oceans, einer Organisation, die sich die Reinigung der Ozeane zur Aufgabe gemacht hat. Vergangenes Jahr haben sie einen Schuh mit einem 3D Drucker hergestellt. Damit wollten sie zeigen, dass man Design neu erfinden kann und helfen, die Ozeane sauber zu halten. Das Obermaterial des Schuhs besteht zu 100% aus Garnen und Fasern, die man aus aufbereiteten Kunststoffabfällen hergestellt hat. Der Müll kommt von den Malediven aus verbotenen Hochseenetzen.

Die Künstlerin sammelt Kunststoff am Strand, reinigt sie in ihrem Studio, sortiert sie nach Farben und arangiert sie zu dreidimensionalen Bildkompositionen in Plexiglasboxen. Eine wirklich außergewöhnlich schöne Idee. Allerdings gibt es einen Ausstellungsraum mit riesigem Aquarium, natürlich mit Fischen gefüllt. Die hätte sie lieber im Wasser lassen sollen. Aber dennoch, eine gute Idee, aus dem angeschwemmten Plastik Kunst zu schaffen.

Was jeder einzelne tun kann

Auch wenn die Auswirkung für den einzelnen nicht unmittelbar spürbar ist, nur weil man weniger in Plastik verpacktes Obst kauft, weniger Fisch konsumiert oder genauer darauf achtet wo er herkommt - wir sollten es einfach mal versuchen. Tatsächlich ist es leider wirklich nicht so einfach. Der Mensch liebt die Gewohnheit und aus ihr auszubrechen bedeutet Stress. Okay, das mag ein wenig übertrieben klingen, aber es ist auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung, nach einem langen Arbeitstag im Supermarkt die Verpackungsangaben zu studieren, natürlich kenne ich auch nicht jedes Gütesiegel persönlich oder weiß auswendig unter welchen strengen Vorschriften diese vergeben wurden.

Vertrauenswürdige Gütesiegel

Aber man kann es ja mal versuchen. Und man sollte es auch. Meistens hat doch jeder „seinen“ Supermarkt, zu dem er regelmäßig geht. Sehr oft kauft man immer wieder die gleichen Produkte. Da kann man sich schon mal einmal die Zeit nehmen und vergleichen. Es kann natürlich sein, dass der Lachs, den man noch essen darf, nun teurer ist. Bei genauerer Betrachtung stimmt das aber vielleicht garnicht. Die meisten Kühlschranke sind stets gut gefüllt und täglich werden Tonnen von Lebensmitteln weggeworfen. Also lieber immer alles schön aufessen, was man einkauft, so kauft man weniger und es wird letztlich auch nicht teurer.

Vertrauenswürdige Siegel

Apps können dabei helfen, Siegel zu bewerten oder um nachzusehen, welchen Fisch man kaufen darf. Man gewöhnt sich auch schnell daran, Gütesiegel einzuordnen. Allein das Wissen, dass Hersteller oft irgendeine Eigenkreation neben ihr Label kleben, das einfach nur nach Siegel und „geprüft“ aussieht, tatsächlich aber garnichts bedeutet, lässt einen hoffentlich aufmerksamer Lebensmittel einkaufen.

Diese kostenlosen Apps helfen beim Fischeinkauf

Generell weniger Fisch zu essen, lässt viele wieder in eine neue Sinnkrise verfallen, preisen doch etliche Fitnessmagazine dieses Lebensmittel als nicht nur besonders gesund und gute Proteinquelle an, auch zum Abnehmen ist es bestens geeignet. Und da ist man wieder bei einem neuen Thema, dem eine Milliarden-Industrie anhängt. Wir sollten also lernen, Prioritäten zu setzen.

Quellenverzeichnis

The Ocean Clean Up, Pacific Garbage Screening, Sea Shepherd, Green Peace, Seafood Watch, Wikipedia, Wirtschaftswoche, Handelsblatt, Heise, Mare Verlag, Spiegel, WWF, Website der Bundesregierung, SRF, ARD Planet Wissen, Utopia, Zeit Online, Welt, GEO Magazin, Spektrum Wissen, IPCC, Süddeutsche Zeitung, Nature Magazin, N24, Bundesamt für Naturschutz (BFN), Naturschutzbund Deutschland (NABU), Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Urheberrecht auf sämtliche Fotos: Margit Knobloch

Created By
Margit Knobloch
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