Hands-on Lenovo Yoga Book Android Die Kladde, die ein Computer war

Basic Facts

  • Intel-Atom-Prozessor 1.44 GHz
  • Hauptspeicher 4GB
  • Flash-Speicher 64 GB (Ca. 62 GB verfügbar)
  • MicroSD-Leser für Karten bis 128 GB
  • 10.1 Zoll Multi-Touch-Bildschirm 16:9, 1920x1080 Pixel
  • 1 USB 2.0, 1 HDMI
  • Kopfhörer (3.5 mm)
  • Kameras: 8/2 Megapixel
  • Android 6.0 Marshmallow
  • 8.500 mAh Lithium-Polymer-Akku für bis zu 15 Stunden Laufzeit
  • Unterstützung für Stifteingabe (Stift inbegriffen)
  • Ca. 690 Gramm
  • Ca. 500 Euro (Listenpreis)
  • W-LAN (LTE optional)
  • Bluetooth

Vorbildlich: Aktuelles Sicherheits-Patch verfügbar.

Für Arbeit und Freizeit

Verschiedene Aufstell-Modi

Wie alle Geräte der Yoga-Serie von Lenovo lässt sich das Yoga-Book im klassischen, Flach-, und Präsentations-Modus nutzen. Das neuartige Scharnier wird auch bei größeren aktuellen Yoga-Modellen eingesetzt und wirkt sehr stabil.

Google Docs ist vorinstalliert
Office-365-Nutzer können Microsoft-Apps kostenlos installieren

Es können mehrere Apps nebeneinander verwendet werden, Doppelklick/Tap in die Kopfleiste vergrößert sie auf Bildschirmgröße. Allerdings unterstützen nicht alle Apps den im Multi-Windows-Modus.

Das Lenovo Yoga Book hat auch eine Touchpad, zum scrollen funktioniert es gut, beim Klicken/Doppelklicken muss man sich erst ein bisschen daran gewöhnen. Das gewohnte Zwei-Finger-Scolling funktioniert mit diesem Touchpad leider nicht.

Halo Keyboard

Das so genannte "Halo-Keyboard" werden Menschen, die im Zehn-Finger-System schreiben, wahrscheinlich hassen: Die Tasten werden nur eingeblendet, das haptische Feedback durch leichte Vibrationen simuliert einen Tastendruck nicht wirklich. Mich hat das eher weniger gestört, denn ich muss ohnehin auf die Tasten gucken. Für Mail und ein paar Seiten Text funktionierte die Halo Tastatur bei mir sehr gute, eine ganze Doktorarbeit sollte man darauf wahrscheinlich nicht tippen wollen.

Die Stiftbedienung

Die große Attraktion bei Yoga Book ist aber natürlich die native Unterstützung des mitgelieferten Stifts.

Dieser wird mit auswechselbaren Kugelschreiber-Mienen sowie einem Touch-Tip geliefert und benötigt keine Batterie. Wenn das Papier auf dem Halo-Keyboard positioniert wird, bietet der Stift die Möglichkeit, Notizen auf Normalpapier sofort zu digitalisieren.

Im Testzeitraum hat die Digitalisierung der Notizen ziemlich gut geklappt. Wie nützlich sie einem ist, hängt natürlich immer auch von der eigenen Arbeitsweise ab. Die Notizen werden nicht automatisch in bearbeitbaren Text umgewandelt, man könnte das mit dem gespeicherten PDF aber natürlich noch über die Google Docs-Cloud oder ein Programm/ eine App erledigen lassen.

Fazit

Das Lenovo Yoga Book ist ein sehr guter Kompromiss zwischen Laptop und Tablet für Reisende, Studenten, oder einfach alle, die von einem Computer keine große Arbeiten erwarten: Office, ein bisschen Fotos bearbeiten und natürlich surfen funktioniert prima. Wer schon fest im Google-Eco-System verankert ist, genießt außerdem dessen Vorteile, wie etwa Speicherplatz für Fotos. Mir hat das Yoga Book so gut gefallen, dass ich ich wirklich darüber nachdenke, mir eines für unterwegs zu besorgen.

Ein echter Laptop-Ersatz ist für Profis das Lenovo Yoga Book allerdings nicht. Er bietet zu wenig Schnittstellen, hinzu kommt, dass das das Android-Betriebssystem auch gar nicht für Computer, sondern eben für Mobilgeräte gedacht ist.

Derzeit gibt es das Lenovo Yoga Book bereits als Windows-Variante, ein ChromeOS-Modell soll 2017 auf de Markt kommen.

Credits:

Fotos und Video: S. Angerer

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