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Das Agenda-Setting Wie die medien unsere wahrnehmung bestimmen

Es gibt zwei Welten: Die eine entspricht der Realität, also dem, was wirklich passiert. Die andere ist das Bild, das wir von dieser Realität haben. Das besagt die "Agenda-Setting-Theorie".

Illustration aus Das Kommunikationsbuch, S. 12-13

Die Medien formen mit ihrer Art von Berichterstattung unser Bild der Realität. Sie bestimmen jedoch nicht was wir von diesem Bild halten. Sie steuern bloss, welche Aspekte der Realität wir überhaupt beachten.

Merksatz: Die Medien können nicht bestimmen, was wir denken. Aber sie können steuern, worüber wir nachdenken.

In diesem Video wird diese Theorie von Maxwell McCombs und Donald Shaw noch genauer erklärt:

Forscher drücken es so aus:

"Sie setzen die Themen auf unsere Agenda. Es gäbe nämlich tausend andere interessante und relevante Themen, die Medien aber filtern daraus eine bestimmte Auswahl."
Einfluss von Medien (Quelle:https://images.app.goo.gl/CUxaPFHtbEcZcfNr9)

Agenda-Setting geht von zwei grundlegenden Annahmen aus:

  • Massenmedien zeigen nicht die Wirklichkeit, sie filtern und formen sie.
  • Massenmedien können nur eine bestimmte Menge an Nachrichten präsentieren. Das verleitet uns zu der Annahme, dass diese auch die wichtigsten Nachrichten sind.