Inspiring nature

Look deep into nature, and then you will understand everything better (Albert Einstein)

Seit langem habe ich wieder einmal einen Spaziergang durch den Bally Park in Schönenwerd gemacht. Warum ich so lange nicht mehr dort war, weiss ich gar nicht. Schade eigentlich, früher habe ich dort oft einen Spaziergang mit meiner Schwester und meinen Grosseltern gemacht. Im Park ist es ruhig und friedlich, die Enten und Schwäne schwimmen gemächlich ihre Runden und alles wirkt so idyllisch. Man kann einfach abschalten, die Natur geniessen und sich von ihr inspirieren lassen.

Spaziergang im Bally Park

Nicht nur im Bally Park kann man in Ruhe geniessen. Auf dem Heitere in Zofingen bietet sich ebenfalls ein schöner Anblick. Sonst kenne ich diesen Ort nur vom Heitere Openair, da sieht es aber ganz anders aus auf dem Zofinger Hausberg. Nachdem man den, doch ziemlich steilen Weg auf diesen Berg geschafft hat, wird man mit diesem Bild belohnt. Was die Schweiz nicht alles zu bieten hat.

«Heitere Fahne!»

Aber auch der heimische Wald zeigt sich von seiner schönsten Seite, wenn man nur hinschaut. Hier sind die meisten Bäume noch überwiegend grün, wobei an anderen Orten im Dorf viele Bäume schon rötlich und gelblich strahlen.

The sky is the limit

Manchmal muss man seinen Blick etwas nach oben bewegen, um sich von der Schönheit der Natur hinreissen zu lassen. Ich liebe es, wie sich der Himmel ständig verändert je nach Tageszeit und Wetter. Vor allem jetzt, im Herbst, gefallen mir die pludrigen Töne, die der Himmel zu bieten hat, besonders. Obwohl der Himmel immer öfter bewölkt ist und die Sonne sich immer häufiger versteckt, ist er selten einfach nur grau. Man muss nur richtig hinschauen und schon entdeckt man unterschiedliche Farben und Kompositionen.

Sei es am Morgen früh um halb acht...

...oder am Abend gegen sieben Uhr...

...der Himmel hält so einiges für uns bereit.

Wie gemalt scheinen diese gelblichen Bereiche. Die Sonne hat sich am Abend noch einmal durch die dichte Wolkendecke gekämpft und scheint in Flecken wie gemalt am Himmel.

Hier zeigt der Himmel was in ihm steckt. Es scheint fast so, als ob sogar der Himmel ein Stück weit gemerkt hat, dass Herbst ist und sich farblich versucht anzupassen. Jedenfalls erweckt es diesen Eindruck beim Anblick von diesen herbstlichen roten und gelben Tönen.

Zwischen den Wolken weit über dem Horizont scheinen violett und pink

Der Himmel verändert sich ständig und hat fast jeden Tag etwas Anderes zu bieten. Man muss sich nur darauf achten. Es lohnt sich also einmal mehr seinen Blick in den Himmel wandern zu lassen. Oft fallen einem die Farben und die Schönheit gar nicht auf. Man hat den Himmel ja bereits unzählige Male gesehen. Schade eigentlich beim Anblick von diesen schönen und inspirierenden Farben.

Fall is finally here

Es wird kälter, die Kleidungsschichten werden dicker. Der Herbst ist da. Die Bäume verlieren langsam ihre Blätter und der erste Frost ist im Anmarsch. Die Natur bereitet sich auf den Winter vor. Letzte Früchte und Gemüse werden geerntet. Was man nicht alles bei einem Spaziergang durch den Wohnort sieht. Man muss nur die Augen aufmachen und Ausschau halten.

Rot wie die Liebe... Die Hagenbutten sind reif. Nicht nur in unserem Garten sondern auch am Strassenrand. Wobei unsere Sträucher die Blätter noch tragen. Der Herbst ist voll mit roten Dingen. Seien es nun Efeu, Kletterpflanzen oder Hagebutten. Das ist doch das Schöne am Herbst. Selbst wenn die meisten Blumen nicht mehr blühen und Farbe verstreuen, sind es nun die Bäume und die letzten Früchte, die die Natur in ein warmes Rot tauchen.

Der Herbst zeigt sich von seiner roten Seite

Gelb, die Farbe der Eifersucht. Oder wie war das? Dies gilt jedenfals nicht für die Bäume und das Laub, das diese im Herbst tragen. Auch wenn bei uns die Farben gelb und braun dominieren und das rote Laub seltener ist und es vielleicht manchmal den Anschein erweckt, als ob es dem gelben Laub die Show stiehlt, finde ich, dass das nicht-rote Laub dem roten in keinster Weise nachsteht. Doch warum werden die Blätter im Herbst vor allem gelb und nicht rot wie zum Beispiel in den USA? Die Laubbäume zerlegen das Eiweiss und das Blattgrün und speichern dieses in Ästen und Stamm bis im Frühling. Das ist auf der ganzen Welt so. Der Unterschied ist, dass die Bäume in Amerika einen roten Farbstoff bilden und unsere Bäume nicht. So bleibt bei uns ohne das Blattgrün vor allem gelb übrig, was schon immer im Blatt vorhanden war.

Und sobald die Blätter trocken sind, werden sie braun.

Gelb und grün

Die Natur hält so viel mehr für uns bereit, als wir im ersten Moment vielleicht denken. Es lohnt sich also definitiv mit einem Wachsamen Blick durch die Welt zu gehen.

Created By
Alana Suter
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