Einweihung des neuen MedMobils in Stuttgart Ein Fest zur Einweihung des neuen Amublanzwagens - Februar 2017

In Stuttgart wurde das neue Ambulanzfahrzeug für das Projekt MedMobil im Haus der Diakonie der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart feierlich eingeweiht. Die Vereine Ärzte der Welt und Ambulante Hilfe sind die Träger des Projektes, das Menschen am Rande der Gesellschaft medizinisch versorgt.
Nachdem die Mittel für die Projektfinanzierung Ende 2015 aufgebraucht waren, hatte die Stadt Stuttgart im Januar 2016 die Regelfinanzierung übernommen und die Projektträger Ambulante Hilfe und Ärzte der Welt beauftragt, Spenden für das dringend benötigte neue Fahrzeug zu sammeln. Insgesamt kamen über 100.000 € zusammen.
Francois de Keersmaeker, Direktor von Ärzte der Welt, dankte für das große Engagement aller Spenderinnen und Spendern sowie der Mitarbeiter. Die großzügigen Spenden machen die medizinische Versorgung von Menschen möglich, die sonst keine Anlaufstelle hätten.
Der Leiter des Sozialamtes Stuttgart Stefan Spatz sowie zahlreiche Vertreter des Gemeinderats, private Spender und interessierte Bürger kamen zum Fest und zur Besichtigung des neuen Fahrzeugs. Die ehrenamtlichen Ärztinnen, Ärzte und Pfleger(innen) tauschten sich über ihre Erfahrungen aus und berichteten von ihren Einsätzen.
27 ehrenamtliche Mitarbeitende, darunter Ärztinnen und Ärzte, Krankenpfleger(innen), Dolmetscher(innen) und ein Buswart ermöglichen die medizinische Versorgung. Die soziale Beratung sowie die Koordination von MedMobil erfolgt durch drei Sozialarbeiter(innen), unterstützt von drei Helfer(inne)n.
Die neue mobile Praxis ist mit einer Behandlungsliege, Schränken für Verbandsmaterial, mit kleineren Geräten für Untersuchungen und Behandlungen sowie mit nichtverschreibungspflichtigen Medikamenten ausgestattet. So können die Patient(inn)en weiterhin im MedMobil in den Straßen von Stuttgart versorgt werden.
2016 hat das Team des MedMobils 292 Sprechstunden angeboten. Dabei konnten 2.064 Konsultationen sowie 422 Erstkontakte verzeichnet werden. Im Vergleich zu den Vorjahren ist die Tendenz weiterhin leicht steigend.
DIE WELT VERGISST SCHNELL. WIR HELFEN WEITER:

Credits:

Fotos:Ärzte der Welt

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